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Bajok Towers News und Geschichten

Erstellt von Bajok Tower, 17.06.2010, 20:59 Uhr · 3.253 Antworten · 226.070 Aufrufe

  1. #1191
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Die US-Armee hatte über Laos in neun Jahren 270 Millionen Streubomben abgeworfen.
    Das ist nur die offizielle Zahl.

  2.  
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  3. #1192
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Smile Buddhistische Mönche betteln vor Berlin

    Almosengang | Buddhistische Mönche betteln vor Berlin | Gesellschaft-Nachrichten | news.de

    Buddhistische Mönche betteln vor Berlin

    Die beschauliche brandenburgische Provinz ist für sie offenbar ein perfekter Ort zur inneren Einkehr. Organgefarbene Mönche haben dort ein Kloster eröffnet - und betteln vor dem Supermarkt um Nahrung. So gebietet es ihre Religion.

    An stille Einkehr ist im buddhistischen Tempel in Schöneiche bislang noch nicht zu denken. Lärmende Arbeiter tragen Dachlatten durch die Gänge. Freundliche Spender stapeln ihr altes Mobiliar kreuz und quer im turnhallengroßen Gebetsraum. Und mitten im Chaos sucht ein zierlicher Mönch im traditionellen orangefarbenen Wickelgewand seine Schuhe.

  4. #1193
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Das ist nur die offizielle Zahl.
    Kennst du die inoffizielle?

  5. #1194
    Avatar von Henk

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    ...habe Respekt vor den Orangen in Thailand..in Deutschland haben sie vielleicht einen Tritt in den Allerwertesten verdient!

  6. #1195
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower

    Question Kommt die neue rechte Partei?

    http://www.scharf-links.de/

    Kommt die neue rechte Partei?

    Das Echo auf die Äußerungen von Erika Steinbach und auf das Buch von Thilo Sarrazin zeigt, dass sich das Potenzial für eine rechtsradikal-rassistische Partei erneuert. Ist sie von den Herrschenden gewollt?

    In den meisten Nachbarländern sitzen rechtskonservative, nationalistische und rassistische Parteien fest im parlamentarischen Sattel. Dass bisher dem Bundestag keine recht5extreme Partei angehört, ist für die EU leider die Ausnahme. Nach einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung sehen 35,6?% der Befragten die BRD als durch AusländerInnen überfremdet an; 34,3?% den Sozialstaat durch Ausländer ausgenutzt; 31,7?% wollen Ausländer in die Heimat schicken, wenn Arbeitsplätze knapp werden; und für 23,6?% braucht Deutschland eine einzige starke Partei, die die Volksgemeinschaft insgesamt verkörpert2. Der rechtsradikale Bodensatz der Gesellschaft ist da; er muss nur entsprechend bedient werden.

    BILD-Spiegel-Sarrazin-Kampagne

    Das verdeutlicht die Kampagne zur Verbreitung der rassistischen Ergüsse des Thilo Sarrazin. Über 1 Million verkaufte Exemplare machten nicht nur Sarrazin zum mehrfachen Millionär und sollten die Auflagen von BILD und Spiegel ankurbeln. Sie bestätigen auch die zerstörerische Kraft der kapitalistischen Gesellschaft, die Sarrazin weniger mit seiner Hetze gegen Hartz IV-Empfänger Innen als gegen Türk Innen bedient.

    Auf ein Echo scheint zu stoßen, dass nach Sarrazin die Türk Innen in der BRD integrationsunwillig, integrationsunfähig und wenig sprachbegabt seien, in der Vergangenheit keinen Beitrag zum Wohlstand geleistet hätten und unproduktiv wären. Für ihr Scheitern im Schulsystem weist Sarrazin auf Erbfaktoren hin. Oft seien sie kriminell. Der schlimmste Vorwurf, den er den Türk Innen macht, ist jedoch, dass – sie Moslems sind bzw. das, was sich Sarrazin darunter vorstellt. Das heißt für ihn Kopftuch tragen, fordernd auftreten, den Sozialstaat abziehen, häufiger kriminell werden, die Andersartigkeit im Aussehen öffentlich betonen, zu Gewalt, Diktatur und Terrorismus neigen, gewaltbereite Männlichkeit demonstrieren, Frauen unterdrücken, unter sich bleiben wollen, Inzucht treiben, besonders religiös, konservativ und… undankbar sein, weil sie Angela Merkel nicht als ihre Kanzlerin ansehen! Sarrazin versucht das Feinbild „Islam“, das im internationalen Wörterbuch des Imperialismus den Begriff „Bedrohung durch den Kommunismus“ ersetzte, auf deutsch-nationalistisch zu übersetzen.

    Die Methode des von Sarrazin ausgemachten türkisch-moslemischen Feindes ist hinterhältig. Er vermehrt sich! Die Geburtenrate der Migranten sei „doppelt so hoch“, die Zahl der „Gastarbeiter“ und der „Nachzug“ ständen in einem Missverhältnis, insbesondere die „Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten“ sei „eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa“.

    Der angeblich türkisch-muslimischen Gefahr stellt Sarrazin die bedrohliche Lage für die „Deutschen“ gegenüber. Die „kulturelle Identität des europäischen Abendlandes“, die „deutsche Sprache“, die „deutsche Tradition“ und der „Volkscharakter“ sollen an der geografischen und kulturellen Grenze des Bosporus verteidigt werden. Nach Sarrazin droht der BRD in 100 Jahren, dass Türkisch und Arabisch vorherrschen, die Frauen verschleiert sind und der Tagesrhythmus vom Muezzin bestimmt wird. Die alteingesessene Bevölkerung würde zu „Fremden im eigenen Land“. Der „gewaltige Transferapparat“ für Sozialleistungen an die Unterschichten würde bis dahin wahrscheinlich kollabiert sein…

    Rassistische „Erfolge“

    Einen „Erfolg“ kann die rassistische Medienkampagne bereits verbuchen. Zwei Jahre nach ihrem Ausbruch redet hierzulande, anders als in Frankreich, kaum noch jemand über die Krise des Kapitalismus.

    Zudem zieht das politische Spektrum nach rechts. Um die Gefahr, die dem etablierten Politikbetrieb von einer neuen rechten Sarrazin-Partei mit bis zu 18?% der Wähler*Innenstimmen droht, zu „bekämpfen“, reagieren die bürgerlichen Parteien wie gewohnt: Rechtsradikaler Stimmungsmache und Pogromen wird nicht entgegengetreten, sondern politisch nachgegeben. Nach Herrn Seehofer brauchen „wir“ in Bezug auf die Türkei „keine zusätzliche Zuwanderung“. Für den SPD-Vorsitzenden Gabriel „(kann) wer auf Dauer alle Integrationsangebote ablehnt, nicht in Deutschland bleiben“. Und der FDP-Vorsitzende Westerwelle versucht mit Rückenwind von Herrn Sarrazin, das reaktionäre „christlich-jüdische Weltbild“ zu zementieren, statt sich auf die bürgerlich-republikanische Tradition der Aufklärung zu berufen.

    Was die Stiftungen vorgeben

    Die strategischen Vorgaben für den bürgerlichen Politikbetrieb liefern die Stiftungen, wenn nicht direkt die Konzernetagen. Unlängst legte der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration sein Jahresgutachten Einwanderungsgesellschaft 2010 vor3. Darin spricht er sich für gezielte Einwanderung aus, die nach einem Punktesystem wie in Kanada erfolgen sollte, um der Wirtschaft (höchst)qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung zu stellen. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. 2008 wanderten mehr Menschen aus der BRD aus als ein, darunter viele (hoch)qualifizierte Fachkräfte ab, die der Wirtschaft fehlen.

    Es geht nicht einfach um Arbeitskräftemangel, wie die Studie darstellt. Deren „Integrationsdebatte“ dreht sich um die Aufrechterhaltung der „Reservearmee“. Denn wenn es nicht genug qualifizierte Gehaltsabhängige gibt, die Nachfrage also das Angebot übersteigt, dann könnten die bereits tätigen Kolleg Innen den Preis ihrer Arbeitskraft teurer verkaufen und die Gewerkschaften mehr durchsetzen. Damit würde das Lohn- und Gehaltsniveau in der BRD langfristig steigen.

    Aus dem Jahresgutachten geht auch hervor, dass der Sachverständigenrat das Bildungswesen, die amtliche Statistik und die Arbeitsvermittlung für völlig marode hält. Das Bildungswesen ist unfähig, genug Menschen (mit Migrationshintergrund) zu Fachkräften auszubilden. Die Arbeitsvermittlung ist nicht in der Lage, weit über eine halbe Million (hoch)qualifizierte Fachkräfte aus Osteuropa als solche zu erkennen und der Wirtschaft zu vermitteln. Die amtliche Statistik teilt nur in „Deutsche“ und „Ausländer“ und ist damit unfähig, Deutsche mit Migrationshintergrund zu erfassen. So lebten z.?B. im Jahr 2006 in NRW statistisch 2 Mio. „Ausländer“, über deren Integration munter philosophiert wurde. Tatsächlich lebten dort aber insgesamt 4,1 Mio. Menschen mit Migrationshintergrund, darunter 2,1 Mio. mit deutscher Staatsangehörigkeit. Die wurden aber nach der Einbürgerung statistisch nur als „Deutsche“ geführt, was alle statistischen Erhebungen über Integration völlig verfälschte.

    Mittelschichten

    Aus Sicht des Jahresgutachtens muss die Kampagne um Sarrazin völlig kontraproduktiv wirken. Käme es zur Bildung einer neuen rassistischen Partei, die in den Bundestag gelangt, würden die Widerstände gegen die Einwanderung, die das Kapital so dringend braucht, größer und letztendlich die gesellschaftlichen Kosten höher. Aber die Bildung einer solchen Partei hängt nicht allein von der Bourgeoisie ab. Es sind gerade die gutverdienenden „Mittelschichten“, das gehobene Kleinbürgertum, das von der Krise des Kapitalismus am meisten geschockt ist und die größten Verlustängste zeigt. Die „Bildungsbürger Innen“, nicht die Hartz IV-Empfänger Innen oder Facharbeiter Innen, rennen in die Sarrazin-Lesungen und klatschen ihm frenetisch Beifall. Der Alltagsrassismus erfasst auch längst den Teil gut situierter Gutmenschen, die gegen Rassismus sind, aber ihr Kind lieber nicht in die Schule mit den vielen Ausländerkindern schicken, sondern in die mit gehobenerem Niveau ein Viertel weiter. Sie alle spricht der Banker Sarrazin an. Es ist die klassische soziale Basis des Faschismus. Ob und wer diese Basis in Bewegung bringt, wird sich zeigen.

    Integration als Klassenfrage

    Auch wenn die Herrschenden einige Politikfelder reformieren, so sollen letztendlich Hochqualifizierte zur Verfügung stehen und vielleicht in höheren Sphären der Gesellschaft integriert werden. Bei anhaltender Millionenarbeitslosigkeit bleibt dieser Weg für viele Migrant Innen verschlossen. Wenn dagegen in Frankreich wochenlang Millionen Lohnabhängige und ihre Kinder gemeinsam auf die Straßen gehen, dann ist die erlebte Solidarität für „FranzösInnen“ und „AusländerInnen“ die beste Form der „Integration“ in eine lebendige, aktive, verschiedenartige und kämpferische ArbeiterInnenbewegung.

  7. #1196
    Avatar von Henk

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    wieder mal ne seriöse Quelle für deine Propaganda, welche man nicht in einem Thaiforom erwarten sollte

  8. #1197
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Henk, ich habe schon vor ein paar Monaten in einem anderen Thread geschrieben, dass die Herrschenden eine neue Partei planen. Wenn ich den Beitrag noch finde, zeige ich Dir den. In diesem Unterforum geht's übrigens um die Politik u.a. in Deutschland und nicht in Thailand, falls Du es noch nicht gemerkt hast. Hier haben schon andere Member Threads zu Sarrazin usw. eröffnet, da hast Du komischerweise nicht gemeckert.

  9. #1198
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Henk, ich habe schon vor ein paar Monaten in einem anderen Thread geschrieben, dass die Herrschenden eine neue Partei planen. Wenn ich den Beitrag noch finde, zeige ich Dir den. In diesem Unterforum geht's übrigens um die Politik u.a. in Deutschland und nicht in Thailand, falls Du es noch nicht gemerkt hast. Hier gibt's Threads zu Sarrazin usw.
    BT du bist wirklich Krank!
    Wer sind denn die Herrschenden? "Dem Kapital" nach deiner beschränkten Ideologie täte ja eine solche rechte Partei nur schaden! Wo wäre der Vorteil. Ein Deutschland, was wir schon 1933 hatten? Vielleicht bin ich ja zu blöde, aber dein Weltbild scheint mir nach guter deutschen Tradition sehr beschränkt zu sein!
    Mir bleibt nur langsam die Spucke weg, was hier gekächert wird und welcher Scheiss stehen bleibt

  10. #1199
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Na, wenn ich falsch liege und Du Recht hast, dann werden die Herrschenden diese Partei nicht gründen. Also werden wir bald sehen...

    Mit "krank" hast Du mal wieder superstarke Argumente, aber das war ja im Bomben-Thread auch so. Jetzt musst auch Du zugeben, dass die angebliche Bombe eine Attrappe aus den USA war. Wenn es Dir irgendwann peinlich ist, Dich ständig zu blamieren, dann versuch's mal mit Argumenten.

    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Wer sind denn die Herrschenden? "Dem Kapital" nach deiner beschränkten Ideologie täte ja eine solche rechte Partei nur schaden!
    Gut, wenigstens ein Argument von Dir. Aber ich glaube, auch da täuschst Du Dich.

    Hier extra für Dich blau markiert:

    http://www.scharf-links.de/48.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=13295&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=300c14e602

    Terrorangst im „parlamentarischen Faschismus“

    Der Neoliberalismus gebiert ein Monster von dem man glaubte, es sei allein schon begrifflich unmöglich: Den parlamentarischen Faschismus. Faschismus war in der Vergangenheit stets mit brutalen Diktaturen verbunden, meist wurde er nach Militär-Putschen installiert. Doch die Zeiten ändern sich und die politischen Wiedergänger des Faschismus kehren in neuem Gewande zurück.

    Seit Jahren wächst zusammen, wovon die Kritiker der herrschenden Zustände schon lange überzeugt sind: Neoliberalismus und Faschismus. Richard Sennett, us-amerikanischer Soziologe, half sich schon vor Jahren mit dem Begriff "weicher Faschismus", um die aufziehende „Kultur“ in der „westlichen Wertegemeinschaft“ zu beschreiben.

    Im Zuge der selbstverschuldeten Neoliberalisierung der politischen Apparate kam den herrschenden bürgerlichen Parteien - den so genannten Volksparteien - „das Volk“ abhanden. Heute bilden sie eine neoliberale parlamentarische Einheitsfront, die schon rein begrifflich mit Demokratie nichts mehr zu tun hat. Ministerien wurden gesäubert und mit Höflingen besetzt. Mit ihren jeweiligen Juniorpartnern haben CDU/CSU und SPD in einem stetigen Prozess über einen Zeitraum von 30 Jahren nicht nur die Republik vor die Wand gefahren, sondern hinter der demokratischen Fassade ein neues politisches Regime etabliert, das viele Bürgerinnen und Bürger des Landes als ihren Feind ansehen, eine Regime, in dem „seine Repräsentanten“ oftmals nichts anderes repräsentieren als ihre Verbundenheit mit der Banken- und Großwirtschaft. Darum erodiert die "gefühlte" Legitimation des Systems in schnellen Schritten.

    Ihre Politik halten die lernresistenten neoliberalen Akteure nach Hartz IV, Verarmung breiter Schichten, der Aufkündigung des Atom-Ausstiegs, der "Bankenrettung" etc. etc. bis heute für „alternativlos“. „Alternativlose“ Politik ist per Definition antidemokratische Klassenpolitik, da sie mit Alleinvertretungsanspruch auftritt. Lebte Hannah Arendt noch, sie würde den Neoliberalismus als „totalitär“ geißeln.

    Und so verdient das Timing der aktuellen Terror-Hysterie eine besondere Aufmerksamkeit: Stuttgart 21, Anti-Atomproteste im Wendland, aufkeimender Widerstand gegen die neoliberale Wahnpolitik entrissen der deutschen Regierung für eine kurze Zeit die Deutungshoheit über die aktuellen Zustände, das Regime rutschte in die Defensive. Und so war klar, nach dem Bürgerprotest musste schnellsten etwas geschehen, das die gewohnte „natürliche Ordnung“ der Herrschaft und ihrer hegemonialen Wirklichkeitsinterpretation ins Lot brachte: Darum trieben sie wieder die bekannte Terrorsau durchs Dorf. Diesmal war es eine ganze Rotte von Terrorsäuen deren Gestank die Propaganda-Angestellten der Bewusstseinsindustrie unkommentiert und kritiklos in der Öffentlichkeit verbreiteten.

    Dabei macht es nichts aus, ob eine konkrete „Bedrohung“ durch den „islamischen Terror“ überhaupt vorliegt. Allein die Imagination und die Interpretation halluzinierter Bedrohungen durch „den Terror“ reichen aus. Praktisch daran ist, dass sich alles unter einer großen Dunstglocke von Mutmaßungen, Denuntiationen, Möglichkeiten, Glauben usw. verstecken lässt.

    Fest steht: Das Schüren von Terrorangst dient zwei Zwecken:
    1. der Angstproduktion auf breiter Front und
    2. der (Wieder-) Herstellung von Definitionshoheit.

    Die Neoliberalen und ihre Herrschaftsapparate in Militär-, Geheim- und Polizeidiensten wissen, dass sich nur ein ängstliches Volk problemlos führen lässt. Angesichts steigender Widersprüche zwischen Regierungshandeln und Bürgererwartung schafft nur noch „Angst“ den neoliberalen Cliquen in Regierungen & Parlamenten den erforderlichen Handlungsspielraum im Kampf gegen die Gesellschaft.

    In den Regierungen & Parlamenten des neoliberalen Blocks sitzen jene Sicherheitsfanatiker, die mit glühenden Augen und mit Schaum vor dem Mund nach neuen „Sicherheitsgesetzen“ lechzen, bereit, die letzten Reste der Demokratie vollends zu entsorgen.

  11. #1200
    Avatar von Henk

    Registriert seit
    23.06.2004
    Beiträge
    1.342
    ??? Eine Prof. von mir sagte einmal, mit Fundamentalisten zu argumentieren ist wie gegen Windmühlen zu kämpfen

    Bevor du nachfragst, beantworte mir: Was sind die Herrschenden? Wer will diese Partei? Die Threads sind ja völlig egal, du hast ein mir unerklärlichen Frust und der muss raus. sei doch zufrieden, du musst nicht hungern, hast Zeit das Net zu besuchen und kannst in den Urlaub nach Thailand. Wie viele deiner Genossen in Kuba, Laos oder Nordkorea haben dieses Privileg?

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