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Bajok Towers News und Geschichten

Erstellt von Bajok Tower, 17.06.2010, 20:59 Uhr · 3.253 Antworten · 225.853 Aufrufe

  1. #1161
    Bajok Tower
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    Lightbulb Meldepflicht für Prostituierte

    Flat-Rate-Clubs & Co: Innenminister wollen Prostitution besser überwachen - Nachrichten Politik - WELT ONLINE

    Innenminister wollen Prostitution besser überwachen

    Auf ihrer Herbstkonferenz in Hamburg forderten die Innenminister der Länder den Bund am Freitag auf, entsprechende gesetzliche Regelungen auf den Weg zu bringen. So sollen .......e künftig nur noch mit behördlichen Genehmigungen eröffnet werden dürfen.

    Außerdem soll es eine Meldepflicht für Prostituierte geben. Hintergrund des Vorstoßes sei die zunehmende Zahl osteuropäischer Frauen, die häufig ohne Einhaltung hygienischer Mindeststandards der Straßenprostitution nachgingen. Außerdem beobachteten die Minister „Auswüchse wie 'Flat-Rate-Clubs'" mit Sorge.


    Der ..... Club: Das ....... wurde für eine Flatrate berühmt.
    Und ist nun wieder ein ganz normaler ....

  2.  
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  3. #1162
    Bajok Tower
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    Unhappy Wie sicher ist es eigentlich, mit Motorbike-Taxi zu fahren?

    Habe gerade erfahren, dass eine alte thailändische Freundin von mir einen Unfall hatte. Sie war mit einem Motorbike-Taxi unterwegs, die Straße war zu eng, ein Auto wollte in dieselbe Richtung und da war's passiert. Erstaunlich dass sie im Gegensatz zu dem Motorbike-Taxi-Fahrer unverletzt blieb.

    Die Frage ist, ob es eigentlich nicht sicherer wäre, zumindest in Bangkok auf Motorbike-Taxi zu verzichten und mit einem normalen Taxi zu fahren. Der Preisunterschied ist ja gar nicht so groß, gerade in Bangkok.

  4. #1163
    Avatar von waanjai_2

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    Das würde ich in meiner Wohngegend nie zulassen. Nur die Flatrate sichert schließlich das ungebremste Vergnügen mit mehr als einer Dame pro Nacht. 5 oder 10, sollten es schon sein.

  5. #1164
    Bajok Tower
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    Man muss sich die folgenden Textpassagen aus dem o.g. Artikel genau anschauen:

    So sollen .......e künftig nur noch mit behördlichen Genehmigungen eröffnet werden dürfen.
    Heißt das, die geben es schwarz auf weiß zu, dass das früher nicht der Fall war?

    Außerdem soll es eine Meldepflicht für Prostituierte geben.
    Erst jetzt fällt das unseren Politikern ein?

    Außerdem beobachteten die Minister "Auswüchse wie 'Flat-Rate-Clubs'" mit Sorge.
    Aha, die Herren Minister "beobachten mit Sorge". Sie beobachten, beobachten, beobachten... Passieren wird wieder nichts.

  6. #1165
    Avatar von Henk

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    Wohnungsprostitution ist überall erlaubt, wo es nicht explizit verboten ist (Sperrgebiet). Groß.......e müssen dagegen genehmigt werden.

    Hatte zu .....-Club Zeiten geschäftlich viel in Fellbach zu tun. Wenn der Club geschlossen hatte, lungerten die Mädels in den Straßen rum, und versuchten noch ne schnelle Mark zu verdienen. Waren fast ausschließlich Sinti und Roma aus Rumänien...Die Betreiberin, ebenfalls eine Rumänin wurde ja wegen Sozialversicherungsbetruges und wegen den mangelnden hygienischen Zuständen verknackt. Sie war jedoch wahrscheinlich nur eine Strohfrau...gehören tut die Immobilie dem Graf von Anhalt, der Adoptivsohn des Frederics (Mann von Zsazsa Gabor)...häufig im TV zu sehen...ein ekeliger Typ! War zuvor und ist jetzt wieder ein "normaler Sauna Club"....die Lokalpolitik hat ja in diesem Fall schnell reagiert und den Laden relativ zügig geschlossen.

  7. #1166
    Bajok Tower
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    Cool Weltkulturerbe am Mekong: Luang Prabang

    Weltkulturerbe am Mekong: Luang Prabang « DiePresse.com

    Laos. Die alte Königsstadt Luang Prabang
    erwacht erst spätnachmittags zum Leben.
    Noch ist sie ein Geheimtipp für Europäer


    Nicht nur morgens um sieben ist in Luang Prabang die Welt noch in Ordnung. Doch dann ganz besonders, zumindest für alle, die den Weg aus dem Bett gefunden haben. Sobald der Abt die Linien seiner Hand erkennen kann, ziehen die Mönche zum Almosengang durch die Kleinstadt in Laos. Bei Tagesanbruch strömen Hunderte schweigender Männer und Buben aus den Klöstern und verwandeln die Straßen in ein Meer aus Safrangelb. Luang Prabang ist das älteste religiöse Zentrum des ostasiatischen Landes. Seine Anziehungskraft reicht bis über die Grenzen der Nachbarländer.

    Den Mönchen ihre tägliche Nahrung zu spenden ist für die Einheimischen eine Selbstverständlichkeit. Auch die Touristen erstehen am frühen Morgen bei den Händlern am Straßenrand Klebereis. Ihr Motiv: dieses Highlight per Videokamera festzuhalten, wenn sie den Mönchen die Gabe in die Opferschalen legen.

    Geruhsame Gelassenheit bestimmt auch den sonstigen Tagesverlauf in Luang Prabang. Noch gibt es hier den Charme jener vergangenen Zeit, die Catherine Deneuve als Plantagenbesitzerin Eliane in dem Film „Indochine“ Mitte des vergangenen Jahrhunderts im Nachbarland Vietnam erlebt hat.



    Beim spätmorgendlichen laotischen Kaffee im „Sala Café“ überzeugen Frische und Geschmack. Unter dem schützenden grünen Blätterdach schweifen die Blicke über den trägen braunen Nam Khan, bevor es zur nächsten Tempelbesichtigung geht. Im alten Stadtzentrum auf der Halbinsel zwischen dem Mekong und dem Nam Khan fällt die Orientierung leicht. Parallel zu den Flüssen verlaufen die beiden Uferpromenaden, dazwischen reihen sich wie an einer Perlenschnur Klosteranlagen und Tempel aneinander.

    Vor mehr als 650 Jahren wählten die Könige des ersten laotischen Großreichs Luang Prabang zu ihrem Zentrum. Die Hauptstadtkrone musste die Stadt mittlerweile an Vientiane (Viangchan) an der Grenze zu Thailand abtreten. Doch in der alten Königsstadt bestimmen auch heute noch Traditionen das Leben. Traditionelle Stelzenbauten dienen ebenso als Wohnungen wie Villen aus der französischen Kolonialzeit, unzählige Klöster und Tempel prägen das Stadtbild. Die Unesco erklärte 1995 die Architektur, aber auch die Natur in und um Luang Prabang zum Weltkulturerbe.

    Bäuerliche Selbstversorger

    „Wir wollen das traditionelle Luang Prabang erhalten und zugleich bessere Lebensbedingungen für die Menschen schaffen“, sagt Unesco-Mitarbeiter Rasmy Sitthirath. In dem kleinen Land leben noch rund 85 Prozent der Bevölkerung als Selbstversorger von der Landwirtschaft. Bei der Reisernte ab Mitte Juni wird jede Hand gebraucht, die Kinder haben während dieser Regenmonate schulfrei. Doch Rasmy ist zuversichtlich: In Luang Prabang ist in den vergangenen Jahren schon vieles restauriert worden, die Lehmpfade, die zu den Tempeln führen, sind heute befestigt, das Wasser am Wegrand fließt jetzt durch Drainagen ab, verfallene Häuser wurden wieder aufgebaut.

    Die älteste und zugleich wohl schönste Klosteranlage ist das Wat Xieng Thong. Dessen in mehreren Lagen übereinandergestaffeltes Dach erinnert an ein Gefieder, die Glasmosaiksteine des Flammenbaums auf der rückwärtigen Wand funkeln in der Sonne. Neben den architektonischen Schätzen sind es aber vor allem die Menschen, die mit ihrer Freundlichkeit und ihrem Lächeln den Aufenthalt unvergesslich machen. Die Novizen in den Klöstern trainieren beim Gespräch mit den Touristen gern ihre Englischkenntnisse. Die Gelegenheit haben sie immer häufiger: Rund 100.000 Touristen kommen im Jahr in die Kleinstadt mit etwas mehr als 40.000 Einwohnern, die meisten allerdings aus Asien.

    Am späteren Nachmittag wird es deutlich lebhafter auf den Straßen. Aus den umliegenden Dörfern knattern Mopeds in die Stadt, beladen mit mehreren Passagieren und bepackt mit Taschen, Körben und Boxen, Radfahrer kommen mit ihrer kostbaren Fracht angestrampelt.

    Wenig später sind die Straßen nahe des Phousi-Berges zu einer einzigen Flaniermeile geworden, der tägliche Nachtmarkt hat geöffnet. Selbst genähte Decken, Kissenhüllen und Taschen, Seidenschals, Schnitzereien und Buddhas in jeder Größe – bei den Marktfrauen ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Das freundliche, respektvolle Handeln gehört mit zum geschätzten Ritual.

    328 Stufen muss erklimmen, wer das goldene That Chomsi auf der Spitze des Bergs Phousi sehen will. Vorbei geht es an feuerspeienden Drachen und Riesenschlangen, die den Aufgang zum Heiligtum bewachen. Der Blick auf den Königspalast und den Nam-Khan-Fluss entschädigt für die Mühe. Verständlicherweise herrscht hier gerade zum Sonnenuntergang oft Hochbetrieb: Wenn der Feuerball Fluss, Altstadt und die gegenüberliegenden grünen Hügel in sanftes rötliches Licht taucht, bleibt die Zeit gleich für etliche Momente stehen.

  8. #1167
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von Henk Beitrag anzeigen
    Hatte zu .....-Club Zeiten geschäftlich viel in Fellbach zu tun. Wenn der Club geschlossen hatte, lungerten die Mädels in den Straßen rum, und versuchten noch ne schnelle Mark zu verdienen.
    Das hast Du rein geschäftlich beobachtet?

  9. #1168
    Avatar von Ralf2209

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    Motorradfahren in Bangkok (allgemein) ist extrem gefährlich.
    Normalerweise wird aber ein Motorrad-Taxi nur für eine Kurzstrecke genommen und normale Taxi für längere Fahrten. Und natürlich ist das Motorrad Taxi wesentlich billiger als normales Taxi (Kurzstrecken ab 10 Baht).

    Ich selbst würde nie auf ein Motorrad in Bangkok verzichten wollen. Das ideale Fortbewegungsmittel: während andere im Stau stehen kann ich mich schön durch die Lücken schlängeln.

  10. #1169
    Avatar von Henk

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Das hast Du rein geschäftlich beobachtet?
    Hatte bzw habe einen Kunden ne Querrstasse weiter ...aber auch vor und nach PC Zeiten....War damals die Aufregung in Stuggi, nicht ganz so wie bei S21, aber fast....

  11. #1170
    Bajok Tower
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    Unhappy Kambodschas Herz droht der Infarkt

    Tonle Sap: Kambodschas Herz droht der Infarkt - spektrumdirekt

    Tonle Sap - Kambodschas Herz droht der Infarkt
    Industrie und Landwirtschaft setzen dem lebenspendenden See zu


    Noch ernährt seine jährliche Überschwemmung Millionen von Kambodschanern. Doch dem Tonle Sap - dem "Herz des Mekongs" - droht der Infarkt. Schuld sind wirtschaftliche Interessen.


    Wasserfest am Tonle Sap. Menschen und Massen drängen sich an der Uferpromenade in Phnom Penh. Das Wasserfest ist das wichtigste Fest für Kambodscha. Prachtboote für die Rennen sind mit Opfergaben für die Götter beladen

    An diesem Wochenende steht Phnom Penh Kopf. Drei Tage lang feiern mehr als zwei Millionen Khmer das Bon Om Touk, das Wasserfest. Sie flanieren am Zusammenfluss von Tonle Sap und Mekong, picknicken mit ihren Familien und schließen Wetten darauf ab, welches der gut 400 prachtvollen Drachenboote die Regatta auf dem Tonle Sap gewinnen wird. Jeder ist auf den Beinen, vom armen Bauer bis zu König Sihamoni, der die Bootsrennen aus seinem goldenen Pavillon am Ufer verfolgt. Gefeiert wird ein einzigartiges Naturphänomen: Jedes Jahr zum Ende der Regenzeit im November dreht der Fluss seine Fließrichtung um.

    Herz des Mekong

    Schon während der Trockenzeit ist der Tonle Sap mit einer Fläche von 2500 Quadratkilometern der größte Süßwassersee Südostasiens. In der Regenzeit dehnt er sich auf geschlagene 12 000 Quadratkilometer aus. Der Grund dafür ist ein einzigartiges hydrologisches Phänomen: In der Regenzeit steigt der Wasserpegel des Mekong gewaltig an, drückt mit solch massiver Kraft in den Tonle Sap, dass dieser seine Fließrichtung umkehrt. Das Mekongwasser führt wertvolle Nährstoffe und Sedimente mit sich, die nach Ende der großen Flut äußerst fruchtbares Land und die für die Nahrung und die Vermehrung der Fische wichtigen Sumpfwälder zurücklassen. So kommt es nicht von ungefähr, dass der Tonle Sap auch oft als das "Herz des Mekong" bezeichnet wird, das nicht nur die Ökologie des Mekong am Leben erhält, sondern in seiner Funktion als Auffangbecken anderswo große Überschwemmungen verhindert.


    Die Drachenboote werden zum Startplatz gefahren. Manche der Boote sind mit zu 70 Paddlern besetzt. Bei den Bootsrennen zum Wasserfest messen Teams aus den Fischerdörfern von den Ufern des Tonle Sap und des Mekong ihre Fähigkeiten.

    Der 5000 Kilometer lange Mekong ist nach dem Amazonas der Fluss mit der größten Fischvielfalt, der Tonle Sap wiederum gilt als der artenreichste Teil des Flusssystems. Viele der Mekongfischarten wandern zwischen ihren Laichplätzen und ihren Futtergründen. Nach Angaben des WorldFish Center im malaysischen Penang, einer Nichtregierungsorganisation zur Erforschung der Kleinfischerei, findet die stärkste Fischmigration in dem Teil des Mekong statt, der zwischen Phnom Penh und der Grenze zu Laos liegt. Dabei beziehen die Fische in ihrem Wandertrieb auch den Tonle Sap, dessen Schwemmebenen und die Nebenflüsse mit ein.

    Herzinfarkt droht

    Gut 300 000 Tonnen Fisch werden pro Jahr im Tonle Sap gefangen. Das entspricht rund 70 Prozent der jährlichen Fischproduktion Kambodschas. Zum Fischen kommen auch die Vögel an den See, der Heimat der größten Kolonie von Wasservögeln auf dem südostasiatischen Festland. Hier leben bedrohte Storchenarten, seltene Ibisse und Kranicharten. Und es sind etwa drei Millionen Menschen, die direkt oder indirekt vom Tonle Sap abhängig sind. Grund genug also für die UNESCO, im Jahr 1997 den Tonle Sap wegen seiner außergewöhnlichen ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Bedeutung zum Biosphärenreservat zu erklären und drei Kernschutzzonen einzurichten.

    Jetzt ist das einzigartige Ökosystem extrem gefährdet und die Gründe dafür sind ebenso vielfältig und komplex wie seine Biosphäre. Sie reichen von Überfischung, Fischerei durch brutale Methoden, wie dem Einsatz von Dynamit oder Giften, über die zunehmende Trockenlegung von Überflutungsflächen für den Bau von Häuser und Straßen sowie die Schaffung von Reisfeldern bis hin zum Einsatz von chemischen Düngemitteln und Pestiziden in der Landwirtschaft, die durch Regen und die jährlichen Fluten in den Tonle Sap fließen und ihn verschmutzen.


    Gewaltige Ausdehnung. Führt der Mekong jahreszeitlich bedingt Hochwasser, drückt er den Fluss Tonle Sap in die Gegenrichtung. Am flussaufwärts gelegenen See tritt dann das Wasser über die Ufer und überflutet weite Landstriche

    Auch der Klimawandel fordert seinen Tribut. In den letzten 50 Jahren ist im Mekongbecken, zu dem der Tonle Sap gehört, die Jahresdurchschnittstemperatur zwischen 0,5 und 1,5 Grad Celsius gestiegen, wie die 2009 veröffentlichte Studie "The Greater Mekong and Climate Change" des WWF zeigt. "Am stärksten betroffen ist die Landwirtschaft. Steigende Temperaturen tragen zu schlechteren Ernteerträgen bei. Unwetter, Überschwemmungen und Dürren vernichten ganze Ernten", heißt es in der Studie.

    Dämme sind die größte Bedrohung

    Die größte Bedrohung für das Ökosystem des Tonle Sap aber sind die Mekongdämme für den Betrieb von Wasserkraftwerken. Zusätzlich zu den bereits existierenden in China am Oberlauf des Mekong sollen neun weitere in Laos und zwei in Kambodscha gebaut werden. Die Dämme beeinflussen den Mekong und den Tonle Sap auf mehrfache Weise. Zunächst halten sie in ihren Reservoiren Wasser zurück, das dann flussabwärts fehlt. Sie verändern auch den Transport nährstoffreicher Sedimente oder bringen ihn schlimmstenfalls ganz zum Erliegen. In der Trockenzeit wird zum Betrieb der Kraftwerke mehr Wasser abgelassen, was zu saisonunüblichen und für die Bauern und Fischer unerwarteten Fluten führen kann, während in der Regenzeit zunächst Wasser zurückgehalten wird. Zudem blockieren die Dämme die Wanderwege der Fische.


    Schwimmende Dörfer. Mehr als 60 schwimmende Dörfer gibt es noch auf dem Tonle Sap. Hier geht man nicht zum Laden, der Laden kommt im Boot zum Haus

    Kurzum, das gesamte Ökosystem des Mekongbeckens bis hin zum Delta in Vietnam wird extrem gestört, was wiederum eine Gefährdung der Ernährungssicherheit der Region bedeutet: 60 Millionen Menschen sind abhängig vom Fluss. Experten schätzen den jährlichen Wert der Mekongfischerei auf zwei Milliarden US-Dollar.

    Wissenschaftliches Neuland

    Das Wissen um Flora, Fauna und Ökosystem der Mekongregion ist noch begrenzt, wie auch die Welt der wanderlustigen Fische des Mekong und des Tonle Sap noch relativ wenig erforscht ist. Durch den Vietnamkrieg und seine Folgen – die Terrorherrschaft der Roten Khmer und die Bürgerkriege in Kambodscha – und die lange politische Isolation der Indochinastaaten Laos, Kambodscha und Vietnam war die Mekongregion über Jahrzehnte eine No-Go-Zone für Wissenschaftler. Folglich sind Experten auch vorsichtig bei der Einschätzung, in welchem Ausmaß sich Dämme und Pestizide, Übernutzung und Klimawandel in der Tonle-Sap-Mekong-Region auswirken werden.


    Einfaches Leben auf dem Wasser. Man lebt in einfachen und meist armen Verhältnissen auf dem Tonle Sap. Aber die Kinder haben ihren Spaß mit dem "Swimming Pool" direkt vor der Hütte

    Reichen die Schutzzonen im Tonle Sap aus? Sind sie wirksam? Werden sie von den Einheimischen beachtet? Auf die letzte Frage hat Eric Baran vom WorldFish Center eine klare Antwort: "Es gibt auf der Dorfebene eine positive Haltung gegenüber Schutzzonen. Das muss man betonen." Bei der Frage nach deren Wirksamkeit wird der Wissenschaftler schon vorsichtiger. "Der Schutz ist begrenzt: Wenn man mit Zäunen ein wertvolles Habitat vor Zerstörung bewahrt, bedeutet das nicht, dass man deshalb außerhalb des Gebiets den Fischfang steigern kann." Wie also könnten Schutzzonen am besten funktionieren, wie sollen sie organisiert werden? "Auf diese Fragen haben wir im Augenblick keine Antworten. Da bleibt noch viel Raum für Forschung", sagt Baran.


    Segensreiche Flut. Zur Spitzenzeit der jährlichen Flut dehnt sich der Tonle Sap auf das Vierfache seiner Fläche aus. In vielen Dörfern sind die Häuser daher auf Stelzen gebaut

    Wenigstens an diesem Wochenende, beim Wasserfest in Phnom Penh, wird davon einmal keine Rede sein. Auch wenn die Fischer in ihren Rennbooten wissen, dass sich ihre Umwelt langsam verändert – manchmal wollen sie auch mal die Fünfe gerade sein lassen. Manchmal muss man eben kräftig feiern.

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