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Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Erstellt von Clemens, 29.05.2005, 13:53 Uhr · 505 Antworten · 16.725 Aufrufe

  1. #61
    ray
    Avatar von ray

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Servus Yaso,

    Zitat: Hast du ein Beispiel wo das passiert ist? Aber bitte nicht die Satellitenschüsseln!

    Dazu kann ich Dir mehr als genug geben.

    Die Satelitenschüsseln haben übrigens auch außer Bevorteilung etwas mit Integration, bzw. fehlender Integration zu tun. Wenn so mancher afghanistanische Asylant nicht afghanisches sondern mehr deutsches Fernsehen schauen würde, würde er vielleicht ein bißchen etwas über sein Gastland erfahren und außerdem ein besseres Gefühl für die deutsche Sprache bekommen. Aber das nur nebenbei.

    Hier mal ein kleines Beispiel:

    Es gibt seit 1966!!!!ein Gesetz, dass verschiedene in Deutschland lebende Ausländer (sicher weiß ich es von Tunesiern, Türken, ehem. Jugoslaven, Marokkaner und Balkanstaaten) insoweit insoweit einen Vorteil deutschen Familien gegenüber haben, dass ihre Familien bis zur Großmutter mit Krankenversichert sind. Wenn sich die Großmutter in Tunesien einen Fuß bricht, wird das vom tunesischen Krankenhaus mit der AOK in Deutschland abgerechnet und das seit 1966. Bei einem Deutschen sind nur die Kinder und die Frau(wenn sie nicht selbst arbeitet) mitversichert. Ein jeder kann sich selbst ausrechnen, wer auf grund dieses Gesetzes dann alles zur Familie dieses Tunesiers gehört.

    Ich finde auch die Darstellung in der Presse über Straftaten von Deutschen und Ausländern nicht gerecht. Wenn es um Beurteilung von Straftaten verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Presse geht werden, so empfinde ich, dass Straftaten von Ausländer gegenüber deutschen Straftätern immer verniedlicht dargestellt sind.

    Ich will hier nur als Beispiel den Fall eines Griechen, der von blödgesoffenen Rechtsradikalen hier in München vor ein paar Jahren Krankenhausreif geschlagen worden ist. Die Presse hat diesen Fall 3 Wochen lang behandelt. Aúßerdem ist sofort eine Lichterkette mit dem Thema "Gewalt gegen Ausländer" ins Leben gerufen worden.

    14 Tage später sind zwei junge Polizistinnen in der U-Bahn von 5 asozialen Türken angegriffen worden. Eine konnte fliehen, die andere wurde auch krankenhausreif geschlagen. Das war nur einer Zeitung hier in München einen 3-Zeiler wert. Die linke Presse erwähnte es gar nicht und an eine Lichterkette mit dem Thema "ausländische Gewalt gegen Deutsche" war überhaupt nicht zu denken.

    Manche Zeitungen gehen sogar so weit, dass sie deutsche Verbrecher namentlich erwähnen und bei ausländischen die Namen weglassen. Damit sie nicht diskriminiert werden...

    Noch ein Beispiel:

    Bei uns in einem münchner Viertel ist unter dem Deckmantel "Frauenbadetag" ein Badetag für moslemische Frauen eingeführt worden. Am Samstag!!! zu der günstigsten Zeit in der ein Familienvater mit seinen Kindern nach einer arbeitsreichen Woche ein paar angenehme Stunden verbringen könnte. Das ist doch eine einseitige Benachteiligung von deutschen Familien, die am Samstag wegen ein paar Frauen, die aus Glaubensgründen nicht mit einem Mann zusammen baden wollen, zu hause bleiben müssen. Wir leben doch angeblich in einer Gesellschaft, wo Mann und Frau gleichgestellt sind und zusammen baden gehen.

    Ich könnte Dir schon noch ein paar Beispiele geben aber ich glaube mein Beitrag wird dann zu lange!

    Gruß Ray

  2.  
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  3. #62
    Avatar von RaDo

    Registriert seit
    12.01.2005
    Beiträge
    227

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="248552
    Nun, zu der Zeit wohnte meine Freundin auch in Hörde, meine Bedenken die ich hatte bezogen sich seinerzeit auch mehr auf den Pöbel, der sich abends wenn die Polizei abgezogen ist dort aufhalten könnte.
    IMO eher unwahrscheinlich - wenn es auf oder nach solchen und ähnlichen Demos Randale gegeben hat, dann meist ausschließlich durch "antifaschistische" (= link5extreme/autonome) Gegendemonstranten. Für Ausländer dürfte Hörde auch am Abend nach der Demo eher ein besonders sicherer Ort gewesen sein.

    Dann geht schon eher zeitlich und örtlich unabhängig von solchen Demos eine gewisse (wenn auch geringe) Gefahr von besoffenen Schlägergruppen aus, die wahrscheinlich eher unpolitisch wären - wäre da nicht die ungeheure Beachtung, die jedem recht5extremen Mini-Aktiönchen geschenkt wird.

    Da mag es dann für den einen oder anderen tatsächlich verlockend sein, statt "ich bin ein besoffener Loser, der´s nich´ bringt und sich prügeln will" sagen zu können "ich bin ein vielbeachteter ......., der Jagd auf böse Ausländer macht und deswegen im Rampenlicht steht".

    Gruß Ralf

  4. #63
    Avatar von woma

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    3.243

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    ...die Darstellung in der Presse über Straftaten von Deutschen und Ausländern...
    in der lokalen Presse wird die Nationalität von Straftätern nicht mehr erwähnt, da in der Vergangenheit besonders jugendliche "Russen" stark auffällig wurden und die Stimmung gegen diesen Personenkreis sehr aufgebracht ist.

    woma

  5. #64
    spirit
    Avatar von spirit

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    @ray

    Nur damit ich´s besser verstehen kann, die 2 Fragen an Dich:

    1. Wie schaetzt Du Dich selber ein, auslaender-freundlich oder feindlich?

    2. Woher beziehst Du Deine Informationen? Welche Zeitung etc.

    Danke und Servus

  6. #65
    Avatar von

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Hallo Ray,

    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Es gibt seit 1966!!!!ein Gesetz, dass verschiedene in Deutschland lebende Ausländer (...) insoweit einen Vorteil deutschen Familien gegenüber haben, dass ihre Familien bis zur Großmutter mit Krankenversichert sind. Wenn sich die Großmutter in Tunesien einen Fuß bricht, wird das vom tunesischen Krankenhaus mit der AOK in Deutschland abgerechnet und das seit 1966.
    Zeig´s mal her dieses Gesetz. Nennung des Paragraphen reicht mir völlig.

    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Ich finde auch die Darstellung in der Presse über Straftaten von Deutschen und Ausländern nicht gerecht. Wenn es um Beurteilung von Straftaten verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Presse geht werden, so empfinde ich, dass Straftaten von Ausländer gegenüber deutschen Straftätern immer verniedlicht dargestellt sind.
    Ich glaube das entscheidende in diesem Satz ist die Formulierung "so empfinde ich".


    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Ich will hier nur als Beispiel den Fall eines Griechen, der von blödgesoffenen Rechtsradikalen hier in München vor ein paar Jahren Krankenhausreif geschlagen worden ist. Die Presse hat diesen Fall 3 Wochen lang behandelt.
    Sehr interessant, dass du gerade diesen Fall zitierst um die deiner Meinung nach zu ausländerfreundlichen Medien zu geißeln. Lies doch mal diesen Artikel dazu.

    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Bei uns in einem münchner Viertel ist unter dem Deckmantel "Frauenbadetag" ein Badetag für moslemische Frauen eingeführt worden.
    Für moslemische Frauen (glaube ich nicht) oder für Frauen allgemein???? Wenn es ein Badetag für alle Frauen (unabhängig von der Religion) ist, ist der Begriff Deckmantel völlig daneben. In welchem Viertel ist es denn, das Schwimmbad? Neuperlach?

    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Am Samstag!!! zu der günstigsten Zeit in der ein Familienvater mit seinen Kindern nach einer arbeitsreichen Woche ein paar angenehme Stunden verbringen könnte..
    Jeden Samstag, den ganzen Tag? Selbst wenn, gibt ja noch ein oder zwei andere Bäder in München.

    Zitat Zitat von ray",p="248558
    Das ist doch eine einseitige Benachteiligung von deutschen Familien, die am Samstag wegen ein paar Frauen, die aus Glaubensgründen nicht mit einem Mann zusammen baden wollen, zu hause bleiben müssen. Wir leben doch angeblich in einer Gesellschaft, wo Mann und Frau gleichgestellt sind und zusammen baden gehen.
    Nochmal: Badetag für muslimische Frauen oder Badetag für Frauen????? Es könnte ja auch andere Gründe als die des Glaubens geben, warum eine Frau ohne Männer ins Bad gehen will. Oder wurden die Saunatage für Frauen auch nur wegen der Moslems eingeführt.

    Ich bin ja ein Freund der Vereinfachung, aber deine Beispiele sind aus meiner Sicht zu stark vereinfacht, zu wenig nachprüfbar und deshalb bleibt es wie es war - vage.

    Gruss,
    Yaso

  7. #66
    Avatar von Dana_DeLuxe

    Registriert seit
    23.05.2003
    Beiträge
    740

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Ich sehe das wie Yaso.

    Danke für den Link zur Zeit, ein sehr lesenswerter Artikel. Ich habe vor Jahren in Kreuzberg gesehen, wie ein Dutzend Türkenjungs 5 Polizisten, die im Zuge einer 1.Mai-Demo eingekesselt wurden, rausgehauen haben, bevor was richtig schlimmes passieren konnte. War ne gruselige Situation, weil die Menge schon wie ein Mob agierte.


    @ ray:

    Die Krankenkassengeschichte interessiert mich auch sehr, gibt es da Belege / Quellen?

    LG,

    Dana

  8. #67
    ray
    Avatar von ray

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Servus Yaso,

    den Paragrafen such ich Dir morgen im Büro. Es gab über diesen Paragrafen übrigens vor einiger Zeit sogar eine Anfrage im Bundestag, da sogar die meisten Abgeordneten dies nicht wußten.

    Was willst Du mir mit diesem Ellenlangen Bericht der Zeitung sagen? Der widerlegt doch nicht meine Meinung, dass Gewalt gegen Ausländer mehr beachtet wird, als Gewalt gegen Einheimische.

    Natürlich empfinde ich so! Und mit mir noch millionen andere. Man darf nur die Wahrheit heute nicht mehr so laut sagen.

    Badetag für Frauen! Aber der Begriff "Deckmantel" ist mehr als angebracht! Das waren ein paar sozialistische Emanzen von der SPD und den Grünen, die das veranstaltet haben. Es ist doch ein Witz, dass Frauen auf der einen Seite die Gleichberechtigung bekommen haben (und noch viel mehr) und auf der anderen Seite dann doch alleine baden wollen. Das war eben ein Vorwand um den Wünschen moslemischer Frauen gerecht zu werden. Das war übrigens in Harlaching.

    Natürlich gibt es mehrere Bäder in München. Aber die Mehrheit der Bürger in Harlaching haben es eben nicht eingesehen wegen ein paar Moslemfrauen umständlich in ein weiter empferntes Hallenbad ausweichen zu müssen. Das wäre ja auch noch schöner!

    Dsu fragst mich, wie ich mich einschätze? Absolut Ausländerfreundlich! Erstens bin ich mit einer Ausländerin verheiratet und der stehe ich meistens sehr freundlich gegenüber. Und durch meine musikalische Tätigkeiten habe und hatte ich viel Kontakt mit Leuten anderer Nationalitäten. Das hindert mich aber nicht, Mißstände in dieser Multi-Kulti Gesellschaft zu kritisieren. Nur manche, die vor lauter linkem Idealismus gar nicht mehr geradeaus denken können, werden diese Mißstände im Verfall unserer Kultur und unserer Gesellschaft gar nicht warnehmen.

    Gruß Ray

  9. #68
    ray
    Avatar von ray

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Servus,

    jetzt ist mir der Rechner zusammengekracht, deswegen habe ich den Beitrag von Dana_DeLuxe nicht bemerkt.

    Mir fällt schon wieder auf; alle interessieren sich für Artikel, die über Gewalt gegen Türken berichten. Keiner interessiert sich für die Geschichte bei der die Frau von 5 Türken krankenhausreif geschlagen worden ist (in meinem vorletzten Posting)

    Das ist das was ich meine und ist kennzeichnend für unsere Gesellschaft!!!!

    Gruß Ray

  10. #69
    Avatar von

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Servus ray,

    Zitat Zitat von ray",p="248611
    den Paragrafen such ich Dir morgen im Büro.
    Super, bin schon gespannt.

    Zitat Zitat von ray",p="248611
    Was willst Du mir mit diesem Ellenlangen Bericht der Zeitung sagen? Der widerlegt doch nicht meine Meinung, dass Gewalt gegen Ausländer mehr beachtet wird, als Gewalt gegen Einheimische.
    Offensichtlich tut er das nicht, aber er bestätigt meine, gegenteilige Meinung. Warum? Weil in diesem Artikel beschrieben wird, dass in dem von dir zitierten Fall diejenigen die Zivilcourage hatten und dem Griechen halfen, eben keine Deutschen waren, sondern ebenfalls Ausländer. Diese Ausländer wurden anschließend von einer nicht unbedeutenden Tageszeitung nicht etwa gefeiert, sondern als üble Schläger dargestellt. Dies widerspricht doch ein wenig deiner These von den ausländerkriminalitätsverniedlichenden Medien, oder? Deshalb habe ich den Artikel hier reingestellt. Für dessen Länge kann ich nix.

  11. #70
    Avatar von

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Zitat Zitat von ray",p="248611
    Und mit mir noch millionen andere. Man darf nur die Wahrheit heute nicht mehr so laut sagen.
    Doch darfst du, wie die Millionen anderen auch. Ich meine aber trotzdem, das Millionen mit derselben Meinung noch kein Gütesiegel für diese Meinung sind.

    Zitat Zitat von ray",p="248611
    Badetag für Frauen! Aber der Begriff "Deckmantel" ist mehr als angebracht! Das waren ein paar sozialistische Emanzen von der SPD und den Grünen, die das veranstaltet haben. Es ist doch ein Witz, dass Frauen auf der einen Seite die Gleichberechtigung bekommen haben (und noch viel mehr) und auf der anderen Seite dann doch alleine baden wollen. Das war eben ein Vorwand um den Wünschen moslemischer Frauen gerecht zu werden.
    Geht es jetzt um die Emanzipation der Frauen oder der Ausländer oder um beides oder um das was gerade passt?
    Deine unbelegte Behauptung im letzten Satz ist - freundlich ausgedrückt - abstrus.

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