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Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

Erstellt von Clemens, 29.05.2005, 13:53 Uhr · 505 Antworten · 16.792 Aufrufe

  1. #471
    johndoe69
    Avatar von johndoe69

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Zitat Zitat von manao",p="257646
    Aus dem von Johndoe68 angeführten Bericht:
    Derzeit werden dieser Gruppe 1000 Personen zugerechnet (2003: 870 Personen, 2002: 800 Personen). (rechtsradukale ........s)

    die Anzahl derart verwirrter bewegt sich also im Promille-Bereich !
    aha. Da hilft es natürlich den kompletten Text dieses Berichts zu zitieren:
    Während bundesweit die Zahl der gewaltbereiten Recht5extremisten seit 2002 von 10 700 auf 10 000 Personen zurückging, nahm deren Zahl in Baden-Württemberg im gleichen Zeitraum stetig zu. Derzeit werden dieser Gruppe 1000 Personen zugerechnet (2003: 870 Personen, 2002: 800 Personen).
    Also ich finde diese Zahlen schon recht beachtenswert, vor allem wenn man sie in die richtige Relation setzt...

  2.  
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  3. #472
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Ich zietiere diesen Text einmal ganz unabhängig vom Poster:

    Während bundesweit die Zahl der gewaltbereiten Recht5extremisten seit 2002 von 10 700 auf 10 000 Personen zurückging, nahm deren Zahl in Baden-Württemberg im gleichen Zeitraum stetig zu. Derzeit werden dieser Gruppe 1000 Personen zugerechnet (2003: 870 Personen, 2002: 800 Personen).
    Und kommentiere ihn auch ganz frei von der Intention den Poster damit anzusprechen - leihe ihn mir einfach nur aus.

    Ich finde diese Zahlen sehr beeindruckend, frage mich aber wie man ermitteln kann, dass im Jahre soundso 10.000 Recht5extremisten 'gewaltbereit' sind!? Stelle damit natürlich keineswegs in Frage ob und wieviele es davon gibt. Einer ist bereits zuviel - und leider gibt es sicherlich immer noch zuviele.

    Aber wie zum Teufel will jemand wissen dass es auf einmal anstelle von 10.700 Personen nur noch 10.000 gewaltbereite gibt?
    Werden die gefragt ob sie es sind? Oder stehen die alle unter Beobachtung, sieht ein Spitzel etwa dass sie ihren Baseballschläger plötzlich nicht mehr polieren, oder keine Kerben mehr einritzen?

    Ja, was ist mit den 700, die in diesem Zeitraum nicht mehr gewaltbereit sind? Sind die etwa alle 'geheilt', verstorben, haben die ihren Waffenschein abgegeben, beide Arme im Gips - oder haben sie etwa eine Freundin von Greenpeace? Ja, weshalb sind die plötzlich nicht mehr gewaltbereit, und wie ermittelt man das in jedem einzelnen der 700 Fälle? :???:

    Also mich würde es brennend interessieren wie diese 'interessanten' Zahlen (Statistiken) ermittelt werden, aber ganz ehrlich! ;-D

  4. #473
    Avatar von tira

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Zitat Zitat von Mr_Luk",p="257749
    ....Während bundesweit die Zahl der gewaltbereiten Recht5extremisten seit 2002 von 10 700 auf 10 000 Personen zurückging,....:???:

    Also mich würde es brennend interessieren wie diese ´interessanten´ Zahlen (Statistiken) ermittelt werden, aber ganz ehrlich! ;-D
    hallo luk,

    das ist sowas wie natürliche fluktuation, ein kommen und gehen, hier im speziellen fall, weitere mitläufer oder nicht.
    wo die zahlen herkommen? u.a. zählaktionen des verfassungschutzes bei aktionen, demos, konzerten oder anderen events.

    gruss

  5. #474
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    @Tira,
    wo die zahlen herkommen? u.a. zählaktionen des verfassungschutzes bei aktionen, demos, konzerten oder anderen events.
    Soweit war mir das bewußt, - ich habe mich nur zum Zwecke der ironischen Darstellung etwas blöd gestellt.

    Was ich eigentlich damit ausdrücken wollte ist, - dass diese Zahlen doch sehr grob geschätzt sein müssen, jetzt mal ehrlich wie stellt man überhaupt "Gewaltbereitschaft" in der Meute, oder im einzelnen Fall fest??? Und dann (wenn ich mich nicht irre eine Abnahme von 10700 auf 10.000 in drei Jahren. Das kann doch kein Verfassungsschutz der Welt so genau feststellen, das sind doch lediglich "Pressezahlen" auf die man doch nichts geben kann!

    Beamte Meier zu Beamte Schulz: "meiner sieht echt fies aus, glaubst du der ist gewalbereit? Keine Ahnung, bin mir bei meinem Mann auch nicht sicher, - Mist, jetzt ist er doch stockbesoffen umgefallen! Für heute werde ich wohl Feierabend machen... ;-D

  6. #475
    Avatar von Leipziger

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Hallo manao
    Während bei den "normalen" Menschen gemischtrassige Partnerschaften des öfteren zu finden, ist ist es ab einer gewissen gewissen gesellschaftlichen Ebene absolut tabu.
    Na ganz so "tabu" scheint es ja da "Oben" nicht zu sein , siehe die Prominenz von Heidi Klum bis Boris Becker......

    Und was sich der Joschka Fischer da an Land gezogen hat ist wohl auch nicht so richtig passend , von der Abstammung her natürlich nur , ansonsten schon ein schönes Paar............ ;-D

    Da liegen die Probleme wohl eher in unteren gesellschaftlichen Schichten , in Florida konnte ich das mal sehr gut beobachten , "Oben" und in der "Mitte" auf den ersten Blick soweit alles ganz OK , aber "Unten" da wird es richtig rassistisch .

    Ghettoähnliche Siedlungen nur mit Schwarzen in die sich freiwillig kein Weisser traut der um seine Gesundheit besorgt ist , und ein paar Meilen weiter rein weisse Armenviertel , dort lag der Mythos vom Ku Klux Klan regelrecht in der Luft , böse , böse..........


  7. #476
    Avatar von MadMovie

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Auch wenn das vom Leipziger immer wieder konterkariert wird möchte ich zu MrLuk noch anmerken, dass es leider sehr viele gewaltbereite Jugendliche gibt, die sich keiner Gruppierung zuordnen lassen und dennoch Döner-Buden abfackeln. Bei einer Verhaftung behaupten sie dann, es gäbe zu viele Ausländer hier (die kann man in meiner Region an einer Hand abzählen).

  8. #477
    Avatar von Mr_Luk

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    @MadMovie,

    möchte ich zu MrLuk noch anmerken, dass es leider sehr viele gewaltbereite Jugendliche gibt, die sich keiner Gruppierung zuordnen lassen und dennoch Döner-Buden abfackeln.
    Daran zweifele ich keinen Moment!
    Ich hatte lediglich versucht die "statistische Darstellung von Gewaltbereitschaft" in's lächerliche zu ziehen. Das ist in meinen Augen absoluter Blödsin. Ein Rechtsradikaler ist doch an der Basis, von der Einstellung her bereits irgendwie gewaltbereit. Ich meine sonst wäre er wohl eher Mormone als Rechtsradikaler.

    Jeder Mensch hat ja eine gewisse Gewaltbereitschaft, die in ihm schlummert. Es ist doch bloss eine Frage der fiktiven oder tatsächlichen Bedrohung sowie der Konditionierung in Richtung einer Bedrohung. Und natürlich der individuellen Hemmschwelle.

    Und wie wir leider feststellen müssen ist diese Gewaltbereitschaft nicht fest gebunden, sondern Situationsbedingt - und somit durch Konditionierung und notfalls mit verschiedenen propagandistischen Mitteln (die eine Gefahrensituation emulieren, imitieren, aufbauschen) scheinbar recht leicht herauszukitzeln! Natürlich funktioniert dies bei eher labilen Jugentlichen viel "besser" als bei charakterstarken Erwachsenen, die sich nicht mehr so leicht manipulieren lassen!

    Ein "Rechtsstaat mit einigermassen gutfunktionierenden Legislatur" ist aber beileibe keine heile Welt. Er handelt nach dem Prinzip Fehlverhalten -> Bedrohung ->Verurteilung -> Strafe. Es ist im Grunde nur eine Frage was "Fehverhalten" ist und was nicht - und wie ein solches Fehlverhalten 'bestraft' werden soll.

    Ändert das Individuum bloss die Definition von Fehlverhalten, was legal und illegal ist, was gut und schlecht ist, - braucht es bloss das alltbekannte Prinzip von -> Bedrohung -> Verurteilung -> Strafe anzuwenden. Die Grundkonditionierung sitzt demnach viel tiefer als man auf den ersten Blick glaubt und ist an sich weder rechtsradikaler, noch rassistischer Natur!

    Die rechtsradikale, xenophobe oder rassistische Einstellung konditioniert im Grunde nur die (falsche) Einschätzung von "Fehverhalten-Bedrohung" der Emigranten, Rassenangehörigen, Fremden, etc, etc ...

    Das ist auch mit der Grund, weshalb ein Mensch so leicht zum 'Neorechtsradikalen' zu drehen ist, - man braucht ihn nicht komplett umzukrempeln, man braucht ihm nur eine neue Einschätzung von "Fehlverhalten -> Bedrohung" zu vermitteln.

    Man braucht bloss den falschen Zug auf die Gleise zu setzen, denn die restlichen Schienen, auf dem auch diese alte, rostige und stinkende Dampf-lok noch fahren kann, sind bereits gelegt.

  9. #478
    Avatar von Leipziger

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    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Hallo Mr_Luk
    Man braucht bloss den falschen Zug auf die Gleise zu setzen, denn die restlichen Schienen, auf dem auch diese alte, rostige und stinkende Dampf-lok noch fahren kann, sind bereits gelegt.
    Oder anders gesagt : Der Schoß ist fruchtbar noch , aus dem das kroch........


  10. #479
    tuxchiangdao
    Avatar von tuxchiangdao

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    "Frauen brauchen mehr Rechte, Ausländer brauchen mehr Rechte, Kinder brauchen mehr Rechte...." Und diese Tendenz halte ich für übertriebenen Unsinn. Deutschland ist ein Land, das auf seine Politik gegenüber den schwächeren und den Minderheiten eher Stolz sein sollte, als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man noch mehr Vergünstigungen gewähren kann.[/quote]
    na das sieht jetzt anders aus
    antidiskriminierung

  11. #480
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in Deutschland

    Deutschland ist ein Land, das auf seine Politik gegenüber den schwächeren und den Minderheiten eher Stolz sein sollte
    Da kann man auch total gegensätzlicher Meinung sein. Deutschland sollte sich schämen, nicht längst weiterentwickelt zu sein...
    Gruss
    mipooh

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