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Arbeitsmarkt absurd

Erstellt von Conrad, 19.07.2008, 10:33 Uhr · 178 Antworten · 7.132 Aufrufe

  1. #141
    Avatar von Dieter1

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    In Muenchen sucht man sich unter den Taxifahrern den mit der interessantesten Promotion raus, das is doch schon lange Standard.

  2.  
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  3. #142
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Arbeitsmarkt absurd

    intelligente taxifahrer? sind bestimmt indische kernphysiker.

    manchmal habe ich den verdacht, dass die lebenshaltungskostenberechnungen eine gewisse distanz zur realität aufweisen.

  4. #143
    Avatar von Conrad

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Hier gibts Infos zu Durchschnittslöhnen:

    Im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Oktober 2006 bei 3 093 Euro. Der durchschnittliche Nettomonatsverdienst betrug 1 986 Euro. Dabei unterscheidet sich die Höhe des Bruttomonatsverdienstes nach der Größe des Unternehmens. Je mehr Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt waren, desto höher war der Bruttomonatsverdienst. So verdienten vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in kleinen Unternehmen mit 10 bis 19 Beschäftigten 2 534 Euro und in mittelgroßen Unternehmen mit 100 bis 249 Arbeitnehmern 2 900 Euro. In großen Unternehmen (1000 und mehr Beschäftigte) lag der Bruttomonatsverdienst bei 3 618 Euro.

    http://www.destatis.de/jetspeed/port...nderPrint.psml

    Kann man bei Bewerbungen ganz gut als Argumentationshilfe benutzen, in der Art wie "also laut statistischem Bundesamt beträgt der Bruttoverdienst .....". Am besten man hat bei Emailbewerbungen den Link zur Hand, oder ausgedruckt beim Bewerbungsgespräch dabei....

  5. #144
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Zitat Zitat von Lamai",p="612613
    [...]Im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich lag der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst im Oktober 2006 bei 3 093 Euro. Der durchschnittliche Nettomonatsverdienst betrug 1 986 Euro.
    Sicher, wenn die Manager-, Leitenden Angestellten- und Ingenieursgehälter dazugehören.

    Ansonsten halte ich das für ein Gerücht, nicht, was den Durchschnitt betrifft, allerdings was der (Fach-)arbeiter in der Tasche hat.

  6. #145
    Avatar von bmei

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Ich war bis auf ein paar wenige Jahre mein ganzes Leben selbststaendig und den Selbststaendigen gebuehrt aller Respekt. Wer ausser ihnen gibt sich denn die Muehe ohne Netz und doppelten Boden volles Risiko zu gehen?

    Von was kommt denn die Kohle?

    Ich war auch 25 Jahre selbstständig in D. Habe selbst und meistens ständig gearbeitet, daher auch der Name. Zuletzt hatte wir 12 Mitarbeiter davon 1/3 hochbezahlte Ingenieure. Was da seit der R/G Regierung unter Herrn Schröder so alles passiert ist hat mich immer mehr dazu bewegt einen Schussstrich zu machen. Der letzte Geck unter neuer Reisemerkelregierung war die Mehrwertsteuererhöhung um 18,75%.
    Habe den Laden verkauft, die meisten Leute entlassen und lebe jetzt in THL.

    Auch hier gibt es sehr interessante Verdienstmöglichkeiten. stressfreier mit weniger Bürokratie eben einfacher, mit wenigen Stundeneinsatz und mehr Profit.

    Den einzigen Vorwurf den ich mir mache, hätte schon viel eher Abhauen sollen.


    Gruß

  7. #146
    Avatar von Volker M. aus HH.

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Steuerfreiheit für Unternehmensgründer ?
    Und was hat das mit dem Eigenkapital zu tun ?
    Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
    Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen. Keine Pendlerpauschale aber auch keine ins Ausland verschobenen Gewinne. Aber damit so ein System funzt, müsste auch der EU Subventionswahn gestoppt werden.

    Es ist doch gelinde gesagt krank, dass ich als Otto Normalverbraucher einen Akademiker brauche, um dem Staat zu erklären wieviel Steuern ich zahlen muss.

    Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.

    Gruss Volker

  8. #147
    Avatar von bmei

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Er gibt einfache Möglichkeiten, den Arbeitsmarkt in D zu beleben. Hier die drei Möglichkeiten

    Bürokratie abbauen!
    Mittelstand und Kleinunternehmen fördern!
    Arbeitsplatzabbau erschweren!


    Wenn nur die Großen mit Steuergeldern (Gelder der Bürger) gefördert werden wie NOKIA, SIEMENS und wie sie alle heißen, die nur eine Idee haben, die Arbeitplätze möglichst mit neuen Förderungen ins Ausland zu bringen – dann sollen Sie es machen – aber ohne mich, denn auch ich zahle das mit meinen Steuern, Abgaben, Gebühren und 18,75 % erhöhter Mehrwertsteuer.

    Gruß

  9. #148
    Avatar von bmei

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    @volker M. aus HH.

    Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
    Das ist doch wohl nicht dein Ernst?
    Allein die Umsatzsteuer, die abgeführt werden musste, und zwar im voraus, d.h. dem Unternehmen standen die Einnahmen noch nicht zur Verfügung, weil der normale Zahlungseingang ca. 40 Tage dauerte, von Behörden und Verwaltungen meisten mehr als 60 Tage. Die Umsatzsteuer ist jedoch am 10. des Folgemonats fällig.
    Beispiel: Ich schreibe eine Rechnung am 30., dann ist die USt am 10. des Folgemonats fällig. Kreditaufnahme für die Steuer 30 bis 50 Tage.

    Da sind Gewerbesteuer, Körperschaftssteuer nach Schätzung der verehrten Finanzämter fällig, von Abgaben und Gebühren, IHK, GEZ und wie die Abzocker sonst noch heißen mal abgesehen

    Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen. Keine Pendlerpauschale aber auch keine ins Ausland verschobenen Gewinne. Aber damit so ein System funzt, müsste auch der EU Subventionswahn gestoppt werden.
    Meine volle Zustimmung, zumindest nicht für NOKIA, DAIMLER und CO.

    Es ist doch gelinde gesagt krank, dass ich als Otto Normalverbraucher einen Akademiker brauche, um dem Staat zu erklären wieviel Steuern ich zahlen muss.

    Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.
    Meine vollste Zustimmung, es ist nicht nur krank, geradezu ABSURD.

    Gruß

  10. #149
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Zitat Zitat von Lamai",p="612613
    Kann man bei Bewerbungen ganz gut als Argumentationshilfe benutzen, in der Art wie "also laut statistischem Bundesamt beträgt der Bruttoverdienst .....". Am besten man hat bei Emailbewerbungen den Link zur Hand, oder ausgedruckt beim Bewerbungsgespräch dabei....
    Schön und gut. Aber was nutzt es einem, wenn die Mitbewerber bei gleicher Eignung freiwillig weniger Gehalt fordern?

  11. #150
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Arbeitsmarkt absurd

    Zitat Zitat von Volker M. aus HH.",p="612700
    Steuern zahlt der (Klein)Unternehmer doch im Wesentlichen auf Privatentnahmen.
    Ja, das ist der Gewinn, der nicht wieder ins Unternehmen gesteckt werden kann, weil der Unternehmer ja auch etwas essen muss.

    Zitat Zitat von Volker M. aus HH.",p="612700
    Anstatt nach immer mehr Subventionen zu rufen, sollte man den Zähler mal auf 0 stellen.
    Wer spricht denn von Subventionen (gegen die bin ich auch)? Der Staat gibt ja nichts (wie beim Ich-AG-Zuschuss oder Existenzgründerzuschuss für die ersten paar Monate), sondern er nimmt nur eine Zeit lang nichts ein.
    Es soll hier nicht um die erste Starthilfe für den Unternehmer gehen, sondern um den leistungsfähigen Ausbau zum Nutzen der gesamten Gesellschaft.

    Wie ich hier schon mal aufgeführt habe:
    ich hätte Arbeit für 100 Mitarbeiter in meinem Unternehmen.
    Müsste ich einige Jahre keine Steuern zahlen, könnte ich dafür zunächst mal einen Mitarbeiter einstellen. Mit dem kann das Unternehmen mehr Umsatz/mehr Gewinn erwirtschaften. Und schon stelle ich im 2. oder 3.Monat den nächsten ein usw.

    Nach 5 Jahren ist das Unternehmen zu einem mittelgroßen Erfolgsprojekt mit 100 Mitarbeitern angestiegen, die ansonsten auf der Arbeitsagentur anstehen müssten.
    Nun kann das Unternehmen auch problemlos Steuern zahlen und der Staat nimmt wesentlich mehr ein und zahlt weniger Hartz4 aus.

    Aber so muss ein Einzelunternehmer die Arbeit für 100 machen, die er natürlich nicht schafft. Der Gewinn abzüglich Steuern reicht gerade mal zum Leben aus.
    Sprich: das Unternehmen ist ein reines "Privatvergnügen", weil einfach das Geld für Expansionen und Einstellungen fehlt.

    Auf diese Art zahle ich also Steuern, die umgerechnet einem Hartz4-Empfänger zugute kommt, der mit etwas Aufschlag hätte bei mir arbeiten können.
    Eine total sinnlose Geldumverteilung ohne wirtschaftlichen Nutzen für die Gesellschaft!

    So kommt der Wirtschaftsaufschwung von neuen Unternehmen (die ja auch mehr Konkurrenz und zudem zusätzlichen Nutzen für die Verbraucher bringen würden) nie zugange.
    Es sei denn, man hat eben schon vorher genug Kapital durch Erbe, Sponsor, Ersparnis oder ähnliches angesammelt.


    Zitat Zitat von Volker M. aus HH.",p="612700
    Ich finde die Idee mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel sympatisch.
    Ich auch. Die widerspricht aber nicht meiner Idee.

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