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An alle rauchenden Arbeitnehmer

Erstellt von Doc-Bryce, 07.08.2006, 18:33 Uhr · 28 Antworten · 1.735 Aufrufe

  1. #21
    Tana
    Avatar von Tana

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Resci, es sind die Nichtraucher die immer militanter werden, nicht die Raucher.

    Gruß

    Gerd

  2.  
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  3. #22
    Avatar von resci

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    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Zitat Zitat von Tana",p="382420
    Resci, es sind die Nichtraucher die immer militanter werden, nicht die Raucher.

    Gruß

    Gerd
    @Tana,

    habe das füher als Raucher auch anders gesehen, immer geraucht wo es gerade möglich war, Nichtraucher waren auch in meinen Augen z.B. in der Kneipe unplaziert, sollen doch zu Hause ihr Bier trinken. Und ob ich im Restaurant meinen Tischnachbarn beim Essen gestört habe, hat mich schon gar nicht interessiert.
    Toleranz meinerseits gegenüber Nichtrauchern war kaum vorhanden.

    Das ist auch die Art der Toleranz und Rücksichtnahme der meisten Raucher.

    Der Raucher ist derjenige, der die Probleme verursacht, nicht der Nichraucher! Auf Aktion folgt Reaktion.

    Der Raucher muß nicht vor dem Nichtraucher geschützt werden, sondern umgekehrt.

    resci

  4. #23
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    @Tira,
    auch bei mir als ehemaligem Raucher steht ein Aschenbecher, wenn überhaupt, dann auf der Terasse.
    Ich sehe meine früher geübte Intoleranz gegenüber Nichtrauchern inzwichen auch sehr kritisch. Das ist hier fein beschrieben worden. Konsequenterweise sollte man jetzt endlich auch die Subventionen für den Tabakanbau in der EU streichen.

  5. #24
    Avatar von Ralf_aus_Do

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    3.787

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Die FAZ sieht es etwas anders, als der Spiegel. Da der Artikel nicht frei verfügbar ist, hab ich ihn mal wieder unter beiseitedrämgung von Urheberrechtsbedenken hier reinkopiert:

    Die Diskriminierung von Rauchern ist rechtlich bedenklich

    Europäische Kommission doch gegen Benachteiligung/Arbeitsrechtler: Arbeitnehmer dürfen lügen

    hmk./ama./enn. BRÜSSEL/FRANKFURT/BERLIN, 8. August.
    Die Europäische Kommission hält die Diskriminierung von Rauchern bei der Vergabe von Arbeitsplätzen für rechtlich bedenklich. Es sei falsch, daß die EU-Behörde "grünes Licht dafür gibt, daß Raucher benachteiligt werden oder eine Diskriminierung von Rauchern okay findet", sagte die Sprecherin von Sozialkommissar Vladimir Spidla am Dienstag in Brüssel. Die EU sei, wie in der Europäischen Charta der Grundrechte festgelegt, gegen jede Form der Diskriminierung. Nur weil die bestehenden EU-Antidiskriminierungsregeln sich auf Alter, Religion, Behinderung sowie die 5exuelle Orientierung beschränkten, heiße das nicht, daß die Kommission die Benachteiligung von Rauchern als richtig erachte. Menschen sollten wegen ihrer Fähigkeiten und Qualifikationen eingestellt und nicht wegen anderer Eigenschaften von der Bewerbung ausgeschlossen werden. Es falle aber nicht in die Zuständigkeit der Kommission, gegen die Benachteiligung von Rauchern bei Bewerbungen vorzugehen. Die Sprecherin hatte zuvor erklärt, Raucher und Alkoholiker seien durch die EU-Antidiskriminierungsregeln nicht geschützt (F.A.Z. vom 8. August). Ein Unternehmen dürfe demnach bei einer Ausschreibung von Arbeitsplätzen die Einschränkung anfügen: "Raucher müssen sich gar nicht erst bewerben."

    Auch wenn Raucher nicht unter dem Schutz des neuen Gleichbehandlungsgesetzes stehen, läßt das deutsche Arbeitsrecht sie nicht schutzlos. Wer einen Bewerber nach seinem privaten Tabakkonsum befragt oder ihn deshalb ablehnt, muß im Falle eines Prozesses vor dem Arbeitsgericht mit einer Niederlage rechnen. "Der Arbeitgeber darf im Vorstellungsgespräch nur Fragen stellen, an deren Antwort er ein berechtigtes betriebliches Interesse hat", sagte Martin Kock, Arbeitsrechtler bei der Kanzlei Clifford Chance, dieser Zeitung. Welche gesundheitsgefährdenden Hobbies die Bewerber in ihren Pausen oder in der Freizeit pflegten, dürfe der Arbeitgeber weder kontrollieren noch sanktionieren. "Auch Drachenflieger oder Rugby-Spieler dürfen nicht benachteiligt werden", sagte Kock. Raucher könnten sich also auch bewerben, wenn die Stellenanzeige ausdrücklich nur an Nichtraucher gerichtet ist. Sie dürften auf entsprechende Fragen im Vorstellungsgespräch lügen, ohne daß der Arbeitgeber später den Arbeitsvertrag anfechten kann, sagte Kock. Im Gegenteil: Sollte der Arbeitgeber sie nur wegen ihrer Nikotinsucht ablehnen, könnten sie unter Umständen Schadensersatzansprüche wegen Verletzung ihres Persönlichkeitsrechts geltend machen.

    "Der Arbeitgeber darf aber in Stellenanzeigen auf ein striktes Rauchverbot im Betrieb hinweisen", sagt Georg Jaeger, Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Kanzlei Shearman & Sterling. Denn die Geschäftsleitung habe das Recht, Rauchverbote zu verhängen, wenn auch mit Rücksicht auf die Mitbestimmung des Betriebsrats. Sie sei sogar verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um Nichtraucher zu schützen. "Man muß die Bewerber im Gespräch darauf hinweisen dürfen, daß es Regeln gibt, die ihnen ein Rauchen am Arbeitsplatz verbieten", sagt Jaeger.

    Die Grünen plädieren unterdessen für eine bundeseinheitliche Regelung des Nichtraucherschutzes. Der Schutz von Nichtrauchern in öffentlichen Räumen und Gastronomie, Tabakwerbung, Tabaksteuer sowie Zigarettenabgabe müßten im Paket geregelt werden, sagte die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, die Grünen-Politikerin Ulrike Höfken, im Südwestrundfunk. Angesichts von jährlich 140000 "Tabaktoten" sei es unverantwortlich, nichts zu tun. Ein Rauchverbot in Gaststätten sei berechtigt. Von einer Anhebung des Mindestalters für den Zigarettenkauf auf 18 Jahre halte sie jedoch nicht viel. Die Abgeordneten dürften sich nicht wie 1998 von der Tabakindustrie unterkriegen lassen. Die Selbstverpflichtung der Industrie und das Prinzip Eigenverantwortung hätten nichts gebracht.

    Die Unions-Abgeordnete Julia Klöckner sagte, der Schutz der Nichtraucher müsse verstärkt werden. Es sei aber ein Kompromiß zwischen Nichtraucherschutz und Regulierungswut nötig. In Restaurants sei zuerst auf die Selbstverpflichtung der Gastronomen zu setzen statt auf gesetzliche Regelungen. Rauchverbote für Jugendliche müßten indes besser kontrolliert und der Zugang zu Zigaretten für Minderjährige müsse erschwert werde. Klöckner unterstützte die Forderung von Verbraucherstaatssekretär Gerd Müller, die Altersgrenze für den Kauf von Zigaretten auf 18 Jahre zu erhöhen.

    Die Vorsitzende des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes, Edda Müller, wandte sich gegen ein generelles Rauchverbot in Restaurants: "Wir befürworten ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen und sind für Nichtraucherschutz in Gaststätten durch räumliche Trennung. Ein generelles Rauchverbot in Gaststätten aber lehnen wir ab. Der mündige Verbraucher sollte frei entscheiden können, ob er in Gaststätten mit oder ohne Raucher gehen will. Die Gastwirte haben sich verpflichtet, mehr Nichtraucherzonen zu schaffen." Wenn dies nicht geschehe, seien gesetzliche Maßnahmen angebracht, sagte Müller.

    Quelle: F.A.Z., 09.08.2006, Nr. 183 / Seite 11

  6. #25
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Ralf,
    das Thema ist noch nicht gegessen und der Raucherschutz der da vorgegaukelt wird der ist recht fragwürdig:
    Beispiel: Betrieb hat absolutes Rauchverbot, Raucherpausen werden nicht geduldet, da dieser Arbeitszeitverlust auf Kosten des Betriebes geht. Gelegenheitsraucher haben da kein Problem, aber Nikotinjunkies werden doch spätestens nach 2 Stunden supernervös und haben dann eine stark verminderte Leistungsfähigkeit bis hin zum Totalausfall (kenne solche Fälle, wehe eine Sitzung dauert länger als 1,5 Stunden!).
    Das ist sehr wohl ein betriebliches Problem, kein privates mehr.

  7. #26
    Avatar von tira

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    Beiträge
    17.260

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Zitat Zitat von Ralf_aus_Do",p="382498
    Die FAZ sieht es etwas anders,....Die Vorsitzende des Verbraucherzentrale-Bundesverbandes,.....Ein generelles Rauchverbot in Gaststätten aber lehnen wir ab. Der mündige Verbraucher sollte frei entscheiden können, ob er in Gaststätten mit oder ohne Raucher gehen will.....
    bleibt da die frage für welchen mündigen bürger sich die verbraucherzentrale einsetzt

    wollten die nicht auf die krankheitskosten der raucher + nichtraucher hinweisen,
    die von der allgemeinheit getragen werden

    gruss

  8. #27
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Das ist eines der größeren Problem Deutschlands,
    immer wenn man ums Geschäft fürchtet schreien alle Lobbyisten auf und heben den "mündigen Bürger" aufs Schild, der doch selbst entscheiden soll. So einen geistigen ..........! Genauso können sie's ja dann auch beim Rasen auf der Autobahn halten, warum Raser bestrafen, kann doch jeder selbst entscheiden ob er auf der Autobahn fahren will oder nicht.
    Also bei so einer Argumentation krieg ich die Krätze.

  9. #28
    Avatar von andydendy

    Registriert seit
    25.12.2003
    Beiträge
    2.746

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    Nun stellt sich die Frage warum der Raucher
    dauern Pause macht und der Nichtraucher
    durcharbeitet.
    Nein die Toleranz der Raucher ist gleich
    null. Hoffe das bald nirgenswo mehr geraucht
    werden darf - warum, dann wird das für
    viele Raucher einfacher sein damit auf zuhören.

  10. #29
    big_cloud
    Avatar von big_cloud

    Re: An alle rauchenden Arbeitnehmer

    bei uns gibts Kurzpausen fuer Alle
    abba wer dann noch zwischendurch Rauchen will kriegt watt hinter die Ohren

    der Lothar aus Lembeck

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