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7 Milliarden Erdenbürger - wie geht`s weiter?

Erstellt von ChangMaiKrap, 01.11.2011, 01:08 Uhr · 82 Antworten · 6.474 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von ChangMaiKrap

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    7 Milliarden Erdenbürger - wie geht`s weiter?

    Guten Abend liebe Freunde,

    heute wurde Erdenmensch Nummer 7.000.000.000 geboren, eine kleine Philippinin namens Danica. Es ist ein Mädchen: Welt über 7-Milliarden-Marke - n-tv.de

    Pro Jahr nimmt die Bevölkerung unserer Erde um ca. 80 Millionen Menschen zu, das entspricht ungefähr der Größe Deutschlands. Jährlich. In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung von 2,5 auf 7 Mrd. fast verdreifacht.

    551px-World-pop-hist-de-2.jpg

    Wie soll das weiter gehen?

    Vor kurzem hat ein Forenmitglied einen sehr interessanten Link im Zusammenhang mit der aktuellen Flutkatastrophe in Thailand eingestellt, der mich lange beschäftigt hat
    Zitat Zitat von Volker M. aus HH. Beitrag anzeigen
    Fuer Betroffenheit gugst du hier: Hungerkrise am Horn von Afrika 2011
    Ist es angesichts der offensichtlich explodierenden Weltbevölkerung richtig, Jahr für Jahr Milliarden in quasi-industrialisierte Hilfsorganisationen zu stecken? Wie wäre es vor 500 Jahren gewesen? Hätten wir mitbekommen, dass irgendwo in der Ferne Menschen Probleme haben? Wären diese Menschen an der Stelle geblieben und hätten sich weiter vermehrt, in der Erwartung, dass wie heute, schon irgendjemand Lebensmittel schicken würde, die das Überleben ermöglichen? Oder wären sie in lebenswertere Gegenden weiter gezogen, wo ein überleben wahrscheinlicher gewesen wäre? Oder wären sie einfach gestorben?

    Ich hoffe ich werde jetzt nicht virtuell gesteinigt, aber ich frage mich wirklich, ob es richtig ist, sich so tiefgreifend in die Natur einzumischen, oder ob es besser wäre, ihr einfach ihren Lauf zu lassen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Ban Bagau

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    Post

    Zitat Zitat von ChangMaiKrap Beitrag anzeigen
    Guten Abend liebe Freunde,

    Ist es angesichts der offensichtlich explodierenden Weltbevölkerung richtig, Jahr für Jahr Milliarden in quasi-industrialisierte Hilfsorganisationen zu stecken? Wie wäre es vor 500 Jahren gewesen? Hätten wir mitbekommen, dass irgendwo in der Ferne Menschen Probleme haben? Wären diese Menschen an der Stelle geblieben und hätten sich weiter vermehrt, in der Erwartung, dass wie heute, schon irgendjemand Lebensmittel schicken würde, die das Überleben ermöglichen? Oder wären sie in lebenswertere Gegenden weiter gezogen, wo ein überleben wahrscheinlicher gewesen wäre? Oder wären sie einfach gestorben?

    Ich hoffe ich werde jetzt nicht virtuell gesteinigt, aber ich frage mich wirklich, ob es richtig ist, sich so tiefgreifend in die Natur einzumischen, oder ob es besser wäre, ihr einfach ihren Lauf zu lassen.
    Hast du dir die Frage nicht damit selber schon beantwortet, warum sie finanziell und mit Hilfslieferungen unterstützt werden?
    In der Ferne kann man dann und wann helfen, im eigenem Land muß man dann versorgen.
    Wenn Menschenströme in der Geschichte gewandert sind, immer nur aus Gründen von veränderten Umweltbedingungen und den daraus resultierenden verminderten Nahrungsangebot.

  4. #3
    Avatar von gespag

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    Zitat Zitat von ChangMaiKrap Beitrag anzeigen
    Guten Abend liebe Freunde,

    heute wurde Erdenmensch Nummer 7.000.000.000 geboren, eine kleine Philippinin namens Danica. Es ist ein Mädchen: Welt über 7-Milliarden-Marke - n-tv.de

    Pro Jahr nimmt die Bevölkerung unserer Erde um ca. 80 Millionen Menschen zu, das entspricht ungefähr der Größe Deutschlands. Jährlich. In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung von 2,5 auf 7 Mrd. fast verdreifacht.

    551px-World-pop-hist-de-2.jpg



    "aber ich frage mich wirklich, ob es richtig ist, sich so tiefgreifend in die Natur einzumischen, oder ob es besser wäre, ihr einfach ihren Lauf zu lassen.
    die natur wird sich wehren. die menschheit wird durch hormon-und genessen rapiden anstieg an krebserkrankungen haben, und dadurch wird es zu einen reinigungsprozess kommen.
    auch die unmweltkatastrophen werden mehr werden.und neue krankheiten werden auftreten.
    interressanter filmbeitrag war auf 3sat zu sehen.

    berbevlkerung - Die Ressourcen werden langsam knapp

    sieht euch an, wo die meisten katatrophen sind. bei den schwächeren menschen, bei den armen. und das ist der natur wurscht. der stärkere in diesem fall wirtschaftlich gesehen wird überleben.

    schuld sind die gutmenschen und die hilfsorganisationen, welche diese nicht nur aus gründen der nächstenliebe betreiben.
    es ist brutal was ich schreibe, aber es ist die wahrheit. was soll uns die armut in den drittenweltländern kümmern. der natur selbst ist es egal, der schwache stirbt und der starke überlebt.das ist fakt, auch wenn es nicht "angemessen" ist in diesem forum, was ich schreibe.habe darum auch eine sperre bekommen. kann aber damit leben.

    wenn wir das nicht mit klarem geist berücksichtigen, wird es ein szenario geben, wie es in "scobel auf 3sat" gezeigt wurde. eure kinder werden es euch "danken". sie werden noch verrohter, noch mehr leistungsdruck haben, weil wir diese länder dort mitfinanzieren und dann noch im wirtschaftlichen wettbewerb stehen.die ressourcen werden weniger, der wohlstand auf unsere kosten durch das aufstreben der dritten welt auch.

  5. #4
    Avatar von Leipziger

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    Hallo ChangMaiKrap

    Ist es angesichts der offensichtlich explodierenden Weltbevölkerung richtig .......
    Also die große "Explosion" der Weltbevölkerung ist schon lange Geschichte .......

    Die Gesamtbevölkerung der Erde wächst zwar immer noch aber im Vergleich zu früher nur noch sehr langsam und kommt voraussichtlich zwischen 2040-2050 zum Stillstand ....... danach kommt es sogar zu einem Rückgang .

    Einzig auf dem afrikanischen Kontinent wird die Bevölkerung danach trotzdem noch weiter zunehmen ........ dies kompensiert aber dann auch nicht mehr die Schrumpfungen auf den anderen Erdteilen ......

  6. #5
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ..Die Gesamtbevölkerung der Erde wächst zwar immer noch aber im Vergleich zu früher nur noch langsam und kommt voraussichtlich zwischen 2040-2050 zum Stillstand ....... danach kommt es sogar zu einem Rückgang .
    ...
    und wie sind die Lottozahlen vom nächsten Samstag ?

  7. #6
    Avatar von Leipziger

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    Hallo resci

    und wie sind die Lottozahlen vom nächsten Samstag ?
    hat mit Lottozahlen nichts zu tun :

    Nach Jahrhunderten des Bevölkerungswachstums zeichnet sich heute auf Grund des weltweiten, seit Jahrzehnten beobachteten Rückgangs der Geburtenraten ein Ende des Weltbevölkerungswachstums ab. ......

    .......Dieses Phänomen des absoluten Zuwachses der Bevölkerung trotz abnehmender Geburtenrate wird mit den Begriffen "langer Bremsweg", "Schwung" und "Eigendynamik des Bevölkerungswachstums" bezeichnet.
    Der Grund für die Dynamik und gleichzeitige Trägheit des Bevölkerungswachstums liegt darin, dass die absolute Zahl der Geburten, die das Produkt aus der Geburtenzahl pro Frau und der Zahl der Frauen im so genannten gebärfähigen Alter von 15 bis 45 ist, nur sehr langsam zurückgeht. ......

    Diese Zukunftsprognosen haben nichts mit Wahrsagerei zu tun, vielmehr handelt es sich um mathematisch überprüfbare Aussagen

    http://www.bpb.de/publikationen/OLHVTI,2,0,Historische_Entwicklung_der_Weltbev%F6l kerung.html
    ...... zu hoch für dich ?

  8. #7
    Avatar von resci

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    ....

    ...... zu hoch für dich ?
    ja, weil schwachsinnig. vor allem dieser Satz:

    Der Grund für die Dynamik und gleichzeitige Trägheit des Bevölkerungswachstums liegt darin, dass die absolute Zahl der Geburten, die das Produkt aus der Geburtenzahl pro Frau und der Zahl der Frauen im so genannten gebärfähigen Alter von 15 bis 45 ist, nur sehr langsam zurückgeht. ......

    Solange mehr Menschen geboren werden als sterben wird die Zahl der gebährfähigen Frauen nicht zurückgehen. Und Verhütung wird auch zukünftig nur einen kleinen Teil der Weltbevölkerung betreffen.
    Der Grund weshalb es zurückgehen wird bzw. zurückgehen muss ist ein ganz ein anderer. Es ist ein Naturgesetz, dass es kein ewiges exponentielles Wachstum geben kann. Wann dieses Wachstum zu Ende geht, läßt sich nicht vorraussagen, auch nicht durch Statistiken. Das Wachstum wird zu Ende gehen und zwar abrubt und der Verfall wird wesentlich schneller ablaufen wie der Anstieg. Das läßt sich bei allen biologischen Populationen beobachten, Verfall nach parabolischem oder exponentiellem Wachstum ist immer eine Katastrophe. Kann man auch schön in den Aktienmärkten beobachten. Ob der Verfall durch Krankheiten oder Kriege ausgelöst wird oder durch beides weiss bisher niemand. Auch nicht wann, vielleicht schon morgen oder aber auch erst in 60 Jahren. Aber dass es kommt ist sicher, denn Naturgesetze lassen sich nun mal nicht aushebeln.

    Zu hoch ?

    resci

  9. #8
    Avatar von Leipziger

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    Hallo resci

    Solange mehr Menschen geboren werden als sterben wird die Zahl der gebährfähigen Frauen nicht zurückgehen.
    Du hast es eben nicht verstanden ist doch zu hoch , ich mach daher mal wieder den Erklärbär für die Kleinen , bitte aufpassen !!!

    Nehmen wir z.B. mal Thailand ...... die Alten da hatten noch 4-5 Kinder im Schnitt, mittlerweile liegt die Geburtenrate seid Jahren aber nur noch bei 1,6 das heißt die Masse der Bevölkerung bzw. die Frauen sind im mittleren/gebärfähigen Alter , verstanden ?

    Es werden daher also mehr Menschen in Thailand geboren wie sterben bzw. die Bevölkerung wächst trotzdem immer noch wenn auch nicht mehr explosionsartig so wie früher , verstanden ?

    In 15-20 Jahren kommt aber diese zahlenmässig kleinere Kindergeneration selbst in das Elternalter und spätestens an dem Punkt dreht sich das Ganze eben in die andere Richtung mit einer immer stärker werdenen Eigendynamik von mehr Sterbefällen wie Geburten , verstanden ?

  10. #9
    Avatar von Pitmacli

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    Exclamation Die misshandelte und vergewaltigte Natur gibt doch längst die Antwort...

    Ja, resci - der Mensch hat sich in den letzten Jahrzehnten über sämtliche Naturgesetze mit seiner Gier- und Machtstrebigkeit hinweggesetzt. Nein, die Gefahren sind nicht einmal die immer stärker und zunehmenden Naturkatastrophen... Der Mensch schaufelte sich seinen eigenen Untergang. Noch ein bisschen Abwarten und das Meer ist derart versaut (von unten Lagerndem wie Hineinfliessendem - da spielen momentane Überfischungen gar keine Rolle mehr). Ursprünglich als künftige Nahrungsquellenlieferant gedacht - vergessen...
    Dazu und viel schlimmer, die Agrarproduktionsflächen schwinden in einer extremen Geschwindigkeit, das zur Zeit noch mit chemischen Einsätzen ausgeglichen werden kann - was nur halbwegs stimmt - die Hungergebiete steigen ebenfalls laufend - vor allem in Afrika - und ich habe schon als Kind für hungernde Negerleins damals in der Kirche gespendet. Scheint alles nichts genützt zu haben. Aber der Mensch ging und geht natürlich noch um einiges weiter... Bringt nichts, eine Auflistung vorzunehmen - denke mir aber - wir haben die kritische Schwelle übersprüngen. Eine Regeneration ist schon deshalb nicht mehr möglich, weil von 7 Mia im Minimum 2 Mia Menschen noch den Rest zerstören. Garantiert - wir alle werden bald ganz andere Sorgen haben - denke ich mir...

    Pit - dem wie allen auch ein Verkriechen in die Erde nichts mehr nützt...

  11. #10
    Avatar von Socrates010160

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    Zu diesem Thema gab es gestern nacht ein Gespräch mit einem Wissenschaftler im TV. Darin sagte dieser folgendes:

    1. Würde man alle 7 Milliarden Menschen Haut an Haut nebeneinander stellen, fänden sie alle Platz auf der Insel
    Mallorca.

    2. Würden wir alles was uns an Nahrungsmitteln zur Verfügung steht, selbst essen, statt es zu einem immer grösseren Teil in Energie um zu wandeln, könnte eine 7-fach grössere Menge an Menschen (= 49 Mrd) davon satt werden.

    3. In den nächsten Jahren wird auch in den sog. Entwicklungsländern die Bildung und damit der Wohlstand steigen. Deutschland als eines der reichsten Länder der Erde ist das beste Beispiel dafür, dass mit steigendem Wohlstand die Geburtenrate drastisch sinkt.

    4. Man geht davon aus, dass die Bevölkerung bis 2070 immer langsamer steigen wird und ab 2070 abnimmt.

    Unter diesen Aspekten habe ich dieses Thema für mich abgehakt.

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