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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.813 Antworten · 355.670 Aufrufe

  1. #6971
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Yogi, wenn Du meinst man macht sich als AfD Gegner zum Idioten bin ich gerne einer.

    Wie kommt man eigentlich auf den Gedanken, dass eine Ablehnung der AfD gleichbedeutend mit einer Befuerwortung von Merkel und unkontrollierter Massenzuwanderung von islamischem gesellschaftlichem Bodensatz ist?
    Ich würde mich ja schon zufrieden geben, wenn du deine Aussage zu Meck Pom mit Daten untermauern könntest.
    In meinem Gedächtnis ist nur Bavaria in die Phalanx der bildungsstärksten Länder Deutschlands zwischen die "neuen Länder" gerutscht.

    Gibts fuer Dich nur noch AfD oder nichts?
    Die Frage ist doch sehr komisch. Was könnte es denn sonst noch geben?
    Die NPD wie auch die MLPD und die, wie hießen die depperten Computerfritzen noch mal, ach ja, die Piraten, die Tierschützer die Hassenichgesehen sind bei mir aussen vor.

    Was bleibt, ist eine unheilige Allianz aus CDU/CSU, SPD, Grünen, Linken und auch wieder FDP, gegen die rechtsradikale AfD.
    Was geht eigentlich in deinen Kopp nicht rein? So dämlich kann man doch gar nicht sein um nicht zu sehen, was bei uns im Lande abläuft.

  2.  
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  3. #6972
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Doch, sogar ein gewichtiger Grund, frischer Wind waere etwas sehr Gutes und die Entwicklung der AfD ist nach einem hoffnungsvollem Start umso bedauerlicher.
    Da bin ich allerdings wieder voll bei dir... Mir gefällt der Weg der AfD im Moment auch nicht mehr wirklich. Noch weniger gefällt mir im Moment aber der Weg der Etablierten und in welche Richtung sich Deutschland bewegt.

    Möglicherweise bewegt sich Deutschland noch schneller in den Abgrund wenn die AfD kommt, aber auch dadurch tun sich neue Chancen auf.

    Meiner Meinung nach ist es das Risiko durchaus wert politisch etwas zu bewegen. Denn ohne eine Bewegung bliebe alles beim Alten und das wäre eine Katastrophe.

    Und mit Katastrophe meine ich nicht nur das für jeden Ersichtliche. Sondern auch solche Dinge hier:

    https://tapferimnirgendwo.com/2016/0...nd-die-kinder/

    Versucht man sich in den Mainstremmedien jetzt wirklich schon zu rechtfertigen das man 9-14 jährige Mädchen ja nur entsprechend ihrer Neigungen verheiratet? Dieter, bei aller Liebe... Das ist nicht mehr mein Deutschland und ich werde alles in meiner Macht stehende tun um hier ein Korrektiv einzubringen...

  4. #6973
    Avatar von lucky2103

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    Ich positioniere mich so, dass ich die Politik der Bundesregierung vehement ablehne, aber deshalb nicht zwangsläufig zur AfD renne.
    Ich hab sie die letzten beiden Wahlen AfD gewählt, aber meine Entscheidung steht bei jeder neuen Wahl auf dem Prüfstand.

  5. #6974
    Avatar von alder

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    . Mir gefällt der Weg der AfD im Moment auch nicht mehr wirklich..
    Nein wirklich nicht. Ich hab sie gewählt und wollte es eigentlich wieder tun aber ich fürchte, ich bleibe am besagten Sonntag zu Hause.

    Es gibt einfach zu viele Minuspunkte bei der Geschichte;

    Dieses Gemauschel um Pöstchen und Ämter - man bekommt den Eindruck ein nicht unerheblicher Teil der AfD -Abgeordneten will sich in erster Linie finanziell sanieren.

    Die völlig überflüssige und dämliche "Schiessbefehl" Diskussion. Man braucht nicht auf unbewaffnete Frauen und Kinder zu schiessen um illegale Grenzübertritte zu verhindern, man sammelt sie ein und bringt sie wieder zurück und genauso hätte ich das diesen Schmierfinken auch gesagt und damit das Gespräch beendet.

    Wenn wir gerade bei überflüssig sind: Zweideutiges Geplapper über beliebte Fussballstars gehört ebenfalls dazu.

    Der linkische Höcke mit seiner monotonen Volkstümelei macht die Sache nicht besser.

    Ganz schlimm: Ein Abgeordneter, der den nachgewiesenen Fake "Protokoll der Weisen von Zion" für bare Münze nimmt, gehört nicht in ein Parlament sondern in die Dummschule.

    Ich sehe auch bei einer Mehrheit der Wähler und Mitglieder eine Affinität zu Verschwörungstheoretikern. AfD-Kanäle bei YT verlinken gerne Vids in denen Leute wie Vogt und Eva Hermann ihre Ergüsse loswerden.

    AfD - nahe Gruppen wie z.B. Pegida sind leider durchsetzt mit Leuten, die ich als "charakterlich nicht geeignet" bezeichnen würde.

    So einer ist z.B. Lutz Bachmann. Der lässt bei Facebook ein paar derbe Sachen los, die auch nicht viel schlimmer sind als das, was wir hier manchmal posten. Seit wann darf man denn Gesindel nicht mehr "Gesindel" nennen?

    Anstatt sich aber gerade zu machen, kommt er mit einer abenteuerlich Ausrede von einem gehackten Account, was ihm natürlich niemand glaubte und ihm keinerlei Nachlass beim Strafmass verschaffte.
    Was der vor Jahren mal gemacht hat, wäre mir persönlich egal gewesen- da hat er aber bewiesen, dass man ihm nicht trauen kann.

    Tja, das alles und noch viel mehr macht es mir schwer, meine Stimme für die abzugeben.

    Ich bin auch ein Verfechter von Tier - und Umweltschutz - ich würde aber natürlich niemals die Klugscheisser und Vaterlandsverräter von den Grünen wählen.

    Mir bleibt nur die Hoffnung, dass sich irgendwann bei den Etablierten, z.B. der CSU, jemand findet, der diesem Wahnsinn hier ein Ende bereitet.

  6. #6975
    Avatar von Ironman

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    Stimme ich dir im Grunde in jedem Punkt zu. Auch ich finde das Medienauftreten der AfD unter aller Kanone.

    Aber:

    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Mir bleibt nur die Hoffnung, dass sich irgendwann bei den Etablierten, z.B. der CSU, jemand findet, der diesem Wahnsinn hier ein Ende bereitet.
    Das wird niemals passieren, da die CSU im Grunde nur eine Splittergruppe unter Leitung der CDU ist... Die CSU möchte gerne eigenständig sein, aber es ist genau wie mit Edeka, Rewe, Spar, Netto, Treff 3000 (entschuldige wenn ich welche vergessen habe) alles die gleichen Macher nur unter anderem Namen um eine freie Marktwirtschaft vorzugaukeln.

  7. #6976
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Ironman Beitrag anzeigen
    ... ist es das Risiko durchaus wert politisch etwas zu bewegen ...
    Dieses Land hat sich zu einem Selbstbedienungsladen der etablierten Parteien und Spielfeld für links.rot.grüne Ideologen entwickelt.

    Das Vermögen des Volkes wird für wilde finanzielle Experimente unter Bruch sämtlicher Verträge verschleudert, die sozialen Sicherungssysteme - die schon vor der irrationalen Entscheidung unserer Staatsratsvorsitzenden weitere Millionen "Flüchtlinge" durch diese zu bedienen, immer fragiler wurden - nun komplett ruiniert. Das Gefühl von Sicherheit schwindet in einem atemberaubenden Tempo, die Aussenpolitik ist an Verlogenheit nicht mehr zu überbieten.

    Dies wird völlig zu Recht von Menschen (zugegeben eine Minderheit) thematisiert, die sich am Ende in einer neuen Partei engagieren.

    Was passiert? Statt sich mit den adressierten Themen auseinanderzusetzen, wird von den etablierten Parteien der neue politische Mitbewerber gnadenlos diffamiert, die sichtbaren Personen diskreditiert, der gesamte öffentlich-rechtliche Propagandaapparat in Bewegung gesetzt, die linken Schlägertruppen alarmiert. Dies ist bedauerlich, aber mit dem Kampf um die besten Plätze am Trog erklärbar.

    Nicht erklärbar und zu entschuldigen bleibt für mich allerdings, dass vor allem der in "demokratischer Tradition" aufgewachsene Bundesbürger dies nicht erkennt, sogar simpelster Agitation und sehr einfach durchschaubarer "Argumente" auf den Leim geht.

    Hier hätte ich bei den vielen Verletzungen demokratischer (Streit-)Kultur, den offensichtlichen Manipulationen und besonders der völlige Ausfall einer objektiven, kritischen Berichterstattung der angeblich unabhängigen Medien einen Aufschrei des vorgeblich politisch so erfahrenen Bürger(!) erwartet. Schliesslich geht es um seine Freiheit, seine Steuergelder, seine Sicherheit, seine Perspektiven.

    Ich zitiere aus dem vorherigen Link:

    Kritiker erleiden in Deutschland Stigmatisierungen.

    Mangel an Debating Culture in Deutschland

    Inhaltlich muss die Grundregel «We agree to disagree» reflektiert werden. Die Form betrifft Zivilität und gegenseitigen Respekt im Umgang miteinander. Beides gibt es heute in Deutschland nicht.

    Schon eines dieser Versäumnisse disqualifiziert den eigenen Anspruch.

    Und ja, in der AfD gibt es ein paar seltsame Gestalten. Die passen mir auch nicht und für manche muss man sich schämen. Aber(!): die sind eine absolute Minderheit, auch wenn aus bekanntem Grunde von den Medien als "das Bild" der AfD verkauft. Das ist schade, wobei es für mich noch bedauerlicher ist, dass dieser aufgebaute Popanz so selten durchschaut wird.

    Nebenbei: in den kommunalen Gremien bröckelt bei einigen Vertretern anderer Parteien die pauschale Ablehnung, weil von denen tatsächlich erkannt wird, dass es sich gar nicht um die "Teufel" handelt, sondern um normale Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die mitarbeiten und gestalten wollen. Was dann bei Reden und Gesprächen dazu führt, dass die Kollegen in der Beschreibung der AfD immer abstrakter werden, denn ihre eigenen Erfahrungen mit realen Menschen, die Mitglied der AfD sind, wollen sie denn doch nicht ganz verleugnen.

    Aber es ist ein zähes Geschäft und man darf sich schon fragen, warum man sich dies antut. Ziel jedes politischen Engagements - egal welche Farbe das Parteilogo hat - ist für die meisten Menschen (!=altgediente Funktionäre) , die ich kennengelernt habe, die Verbesserung dieses Landes. Über die Wege zu dieser sollte in einem demokratischen Prozess gerungen werden.

    Meine naive Erwartungshaltung hat allerdings in den letzten 3,5 Jahren sehr gelitten und so frage ich mich mittlerweile, warum ich mich (auch) für Menschen - die alle Nutzniesser der angestrebten Verbesserung wären, so die Themen die richtigen sind - einsetzen soll, die einen deswegen meiden, anpöbeln, jeglichen Respekt missen lassen und nicht anerkennen, dass nur der Austausch unterschiedlicher Sichten (Ansätze) zu einem guten Ergebnis führen wird.

    Und - um den Bogen zu bekommen - was die kommenden Wahlen anbelangt: über 2, 3 oder gar 5 % mehr für eine tatsächliche Oppositionspartei lachen CDUCSUSPDGRÜNESEDFDP. Das Volk wird beschäftigt und hinten weiter kräftig - selbstredend völlig uneigennützig - gedealt.

  8. #6977
    Avatar von alder

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    Es gibt oder besser gäbe für mich nur einen einzigen Grund AfD zu wählen: Ein hohes Ergebnis zwingt die Regierung zumindest irgendwas zu tun.

    Zwar nichts Halbes und nichts Ganzes, aber immerhin ein Anfang.

    Es widerstrebt mir allerdings ein "Protestwähler" zu sein, aber wir werden sehen.

  9. #6978
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von alder Beitrag anzeigen
    Es gibt oder besser gäbe für mich nur einen einzigen Grund AfD zu wählen: Ein hohes Ergebnis zwingt die Regierung zumindest irgendwas zu tun. ...
    Völlig legitim.

    Andere gehen noch einen Schritt weiter und engagieren sich aus gleichem Grund.
    Und genau bzw. nur deswegen hat der Wähler aktuell die (vermutete) Möglichkeit, "die Regierung [auf diesem Weg zu zwingen] zumindest irgendwas zu tun"


  10. #6979
    Avatar von Uns Uwe

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    Wählt doch einfach alle die Grünen, wenn ihr noch mehr junge Männer geschenkt bekommen wollt.

  11. #6980
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Wählt doch einfach alle die Grünen, wenn ihr noch mehr junge Männer geschenkt bekommen wollt.
    Endlich eine politisch-korrekte Empfehlung.

    Wenn wir nun noch alle ein wenig in uns reinhören, stellen wir vielleicht doch noch ein irgendwie "Schwul-sein" fest.
    Und begreifen ab dann das Ankommen so vieler knackiger, junger, starker Männer als göttliche Fügung.



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