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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.793 Antworten · 353.284 Aufrufe

  1. #6921
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das Volk war auch nicht mehr in politische Entscheidungen eingebunden, als die Wahlbeteiligung noch deutlich hoeher war.

    Die Gruende sind also woanders zu suchen. Ein Grund duerfte sein, dass zwischen den grossen etablierten Parteien ein Grundkonsens herrscht, der die Unterschiede verschwinden laesst.

    Ein weiterer Grund liegt auch in der Wiedervereinigung und der Integration von 17 Mio Neubuergern ohne jede demokratische Tradition. Die Wahlbeteiligung in den neuen Bundeslaendern war schon immer um einiges niedriger als in den alten Laendern.
    der wohl wichtigste Grund ist der das es zu deutlichen Verteilungskämpfen kommt und der Gürtel immer enger geschnallt werden muss, bzw die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinanderklafft. Die Politprominenz scheint keine Lösungen zu haben oder zu wollen, sondern taktiert merklich mit nichtsagenden Worthülsen in Politshows um ihr eigenes Produkt (die Partei) zu bewerben.

    Der Wähler, sprich das Volk fühlt sich dabei zu Recht verarscht. Es ist nicht einzusehen das Rentner die ihr Leben lang Steuern gezahlt haben mit Mickerrenten abgespeist werden während man gleichzeitig wie nichts Milliarden und aber Milliarden für "Flüchtlinge" und Bankenrettung raushaut. Geld was eigentlich nie da war für Schulen, für Bildung, für Universitäten und Wohnungsbau.

  2.  
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  3. #6922
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Der Wähler, sprich das Volk fühlt sich dabei zu Recht verarscht. Es ist nicht einzusehen das Rentner die ihr Leben lang Steuern gezahlt haben mit Mickerrenten abgespeist werden während man gleichzeitig wie nichts Milliarden und aber Milliarden für "Flüchtlinge" und Bankenrettung raushaut. Geld was eigentlich nie da war für Schulen, für Bildung, für Universitäten und Wohnungsbau.
    Genau das ist das Problem... Meldungen wie diese:

    Deutschland erzielt 18,5 Milliarden Euro Überschuss - SPIEGEL ONLINE

    vertragen sich eben nicht damit das ab nächstem Jahr dem Bürger +/- 50.- Euro pro Monat Krankenkassenbeiträge mehr aufgebrummt werden trotz gleichbleibender oder abgesenkter Leistung. Das sind +/- 600.- Euro weniger in der Tasche im Jahr. Dagegen war das 10.- Euro Krankenkassen Notopfer ein Witz. Das ist aber nur der sichtbare Teil dessen was auf uns zurollt. Wenn es sich verstecken liesse würden wir das ganze halt über andere Steuern und Abgaben bezahlen.

    Und das ist nur der Tropfen auf den heissen Stein. Man muss sich bewusst machen, das es einen riesigen Teil der Bevölkerung gibt, die nicht gewerkschaftlich oder verbeamtet den Arsch gepudert bekommen sondern seit 5-10 Jahren gehaltstechnisch Nullrunden drehen. Plus diejenigen die künstlich in Teilzeit-/Niedriglohnjobs gehalten werden. Plus Konzerne die Verbrechen begehen und danach die Belegschaft oder die Zulieferer bluten lässt. Alles unter den Augen der aktuellen Politikerkaste.

    Einfach mal die Augen und Ohren öffnen... Es ist in der Bevölkerung ein sehr geringer Anteil (anders als das versucht wird von den Mainstremmedien zu verkaufen) der die aktuelle Politik positiv findet. Ganz das Gegenteil ist der Fall.

    Dazu muss man sich noch den Arsch wegbomben lassen und 14 Tage Notrationen halten...

    Und das ist nur ein klitzekleiner Teil dessen was täglich passiert. Ach jeh, eigentlich wollte ich das Thema ausblenden... Aber leider klappt das nicht immer da es mich inzwischen jeden Tag ein kleines bisschen mehr betrifft und wenn ich als Nichtwähler der Politik zustimme könnte ich nicht mehr in den Spiegel schauen...

  4. #6923
    Avatar von rolf2

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    nicht jeder Bürger versteht die Zusammenhänge oder interressiert sich dafür, aber er wundert sich mit Sicherheit das er sich immer weniger leisten kann, das allein reicht aus um ärgerlich zu werden auf die da oben.

    Die Politiker die sich in Arbeitskämpfe einmischen und von Lohnzurückhaltung sprechen und sich kurz danach wieder die Diäten erhöhen weil ja alles teurer wird.

  5. #6924
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Das Volk war auch nicht mehr in politische Entscheidungen eingebunden, als die Wahlbeteiligung noch deutlich hoeher war.

    Die Gruende sind also woanders zu suchen. Ein Grund duerfte sein, dass zwischen den grossen etablierten Parteien ein Grundkonsens herrscht, der die Unterschiede verschwinden laesst.

    Ein weiterer Grund liegt auch in der Wiedervereinigung und der Integration von 17 Mio Neubuergern ohne jede demokratische Tradition. Die Wahlbeteiligung in den neuen Bundeslaendern war schon immer um einiges niedriger als in den alten Laendern.

    In der Umbruchszeit 1989/90 war das anders.

    Gerade die fehlende demokratische Tradition vorher bewirkte eine besondere demokratische Politisierung. Das zeigen zuerst die Forderungen der Montagsdemos, mit einer (freiwilligen) Teilnahme, von der ein Veranstalter heutzutage träumt.
    Parteiprogramme waren in der End-DDR wichtiger als heute, Personenwahlkampf unbekannt.

    "Langweilig" routiniert empfand ich die folgenden bundesrepublikanischen Wahlen.

  6. #6925
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Sehr kurz gedacht und einfach laecherlich.
    Haste schon Probleme einen einfachen Satz zu verstehen??


  7. #6926
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Wenn die Wahlpflicht den etablierten Parteien helfen würde wäre sie schon längst eingeführt!!
    Angesichts solcher Aussagen, muss man die Verstaendnisprobleme ganz bei dir vermuten.

  8. #6927
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    ... Integration von 17 Mio Neubuergern ohne jede demokratische Tradition ...
    Hmmm, Dieter, für mich(!)* ist dieses "Argument" einer der Halme, an dem sich der bundesrepublikanische Bildungsbürger klammert und dessen sich die um Fassung ringenden Medien und Erkleerer bedienen, nachdem man sich bei ernsthafter Auseinandersetzung eingestehen muss, dass das hochgepriesene demokratische System der Bundesrepublik seit Jahren bestenfalls noch als Beispiel für den schnellen Verfall vorgeblich demokratischer Kultur dient.

    Ansonsten hat @Micha_L das entsprechende formuliert.


    * ich betone es besser einfach noch einmal: dies ist m-e-i-n-e Sicht, die wirklich niemand teilen muss und ja, ich gönne auch jedem anderen die eigene Sicht ;)

  9. #6928
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Hmmm, Dieter, für mich(!)* ist dieses "Argument" einer der Halme, an dem sich der bundesrepublikanische Bildungsbürger klammert und dessen sich die um Fassung ringenden Medien und Erkleerer bedienen, nachdem man sich bei ernsthafter Auseinandersetzung eingestehen muss, dass das hochgepriesene demokratische System der Bundesrepublik seit Jahren bestenfalls noch als Beispiel für den schnellen Verfall vorgeblich demokratischer Kultur dient.
    Nunja, das war jetzt nur einer von verschiedenen Gruenden und nicht der staerkste. Der Hauptgrund fuer niedrige Wahlbeteiligungen liegt fuer mich im verschwimmen der Unterschiede zwischen den etablierten Parteien.

    Leider hat sich die Alternative AfD zu einer Ossie Flachbirnenvereinigung entwickelt, die fuer mich keine Alternative sondern nur eine weitere Verschlechterung der Situation verkoerpert.

  10. #6929
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    ... Ossie Flachbirnenvereinigung ...
    Kein Grund zur Kümmernis, mit Deiner Ablehnung der AfD bist Du ja bei der Mehrheit (> 80%) der deutschen Wähler, also überhaupt nicht allen.

    Und daran wird sich so schnell auch nichts ändern, denn noch wird die Bundesliga am Samstag abend ausgestrahlt (so man seine 17,98 Euro abgedrückt hat), das Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut und irgendwann gewinnt Deutschland auch wieder den ESC.

    Merkel, Maas, Seehofer und Hofreiter können durchschnaufen.

  11. #6930
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen

    Leider hat sich die Alternative AfD zu einer Ossie Flachbirnenvereinigung entwickelt, die fuer mich keine Alternative sondern nur eine weitere Verschlechterung der Situation verkoerpert.
    also dann...... weiter so wie bisher?

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