Seite 664 von 781 ErsteErste ... 164564614654662663664665666674714764 ... LetzteLetzte
Ergebnis 6.631 bis 6.640 von 7807

Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.806 Antworten · 354.965 Aufrufe

  1. #6631
    Avatar von Spencer

    Registriert seit
    09.03.2015
    Beiträge
    3.948
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Übrigens jubelte der HR gestern, dass die "Flüchtlinge" ein Jobmotor seien: 20.000 mehr Stellen für Lehrer und Polizisten seien geplant. Entweder ist das einfach nur dreist oder tatsächliche Verblödung. Beides disqualifiziert einen vorgeblichen "Journalisten".

    "Sprengstoffspezialisten", Notärzte und viele andere einschlägige Fachkräfte vermisse ich in der Auflistung des "Jobwunders" .

  2.  
    Anzeige
  3. #6632
    KKC
    Avatar von KKC

    Registriert seit
    11.12.2006
    Beiträge
    9.685
    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    ................................................

    Übrigens jubelte der HR gestern, dass die "Flüchtlinge" ein Jobmotor seien: 20.000 mehr Stellen für Lehrer und Polizisten seien geplant. Entweder ist das einfach nur dreist oder tatsächliche Verblödung. Beides disqualifiziert einen vorgeblichen "Journalisten".
    Nun ja, da steht ja erst mal geplant; kann also dauern (Lehrer und Polizisten durchlaufen ja eine Ausbildung. Müssen die Flüchtlinge und Terroristen halt noch ein bisserl Geduld haben).

    P.S. Das diese Jobs ohne Flüchtlinge garnicht nötig wären und somit der Steuerzahler mit Beginn der Ausbildung die Kosten trägt ist wohl irgendwo verschütt gegangen. Ach so, der Staat kassiert natürlich mit, durch die von den neuen Jobs generierten Steuern!!

    Unterm Strich; dieses Jobwunder bezahlt ausschließlich der Steuerzahler!!

  4. #6633
    Avatar von peter1

    Registriert seit
    13.08.2013
    Beiträge
    2.556
    jo in cannes wird das burkinibaden am strand verboten wegen eventueller zugehoerigkeit zu einer terrorgesinnung....in deutschland derweil das uebliche linksgewaesch minderheitenrechte tolerieren bla, bla nein muellsackverbot.

    mfgpeter1

  5. #6634
    Avatar von rolf2

    Registriert seit
    04.09.2006
    Beiträge
    16.078
    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Och irgendwie ist das doch amüsant; insbesondere wenn der Dieter1 seine knallharten und überzeugenden Argumente in einem Einzeiler formuliert
    er spielt in einer Liga mit Peter Scholl Latour, ich bin immer wieder begeistert wie er mit ganz wenigen Worten seine Sichtweise und Kompetenz beschreiben kann.

  6. #6635
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    27.782
    Einfach noch einmal zur Erinnerung.

    Von den vorgeblichen "Oppositionsparteien" wurde nach entsprechenden "Ereignissen" bei welchen Punkten und mit welchem Erfolg Druck gemacht?



    Der Anspruch auf Asyl hat in Deutschland Verfassungsrang: „Politisch Verfolgte genießen Asylrecht“, heißt es in Artikel 16a des Grundgesetzes. Doch das Grundrecht stößt nicht nur faktisch, sondern auch verfassungsrechtlich an seine Grenzen. Es wurde 1993 durch vier weitere Absätze eingeschränkt. Wie stark am Asylrecht gerüttelt werden darf, bleibt aber politisch umstritten.

    Sätze wie „Wir schaffen das“, „Das Asylrecht kennt keine Grenze nach oben“ oder „Alle Syrer erhalten in Deutschland Asyl“ sind verfassungsrechtlich weitgehend nicht gedeckt, legt der Verfassungsrechtler Rupert Scholz hier für FOCUS in zehn Grundsätzen dar. Solch weit verbreitete Rechtsirrtümer versperren seiner Ansicht nach den Blick auf die notwendigen Reformen zur Eindämmung wie Kontrolle des laufenden Flüchtlingsstroms.

    1. Asyl begründet keinen Anspruch auf Einwanderung

    Das Asylrecht stellt gemäß Art. 16a GG ein ausschließliches Individualgrundrecht dar, also kein Kollektivgrundrecht, das von ganzen Bevölkerungsschichten oder bestimmten Gruppen kollektiv in Anspruch genommen werden könnte. Anspruch auf Asyl hat nur der Einzelne, wenn er definitiv einen Tatbestand „politischer Verfolgung“ gegenüber seiner Person nachweisen kann - so das Bundesverfassungsgericht.

    Die Gewährleistung des Asylrechts in Art. 16a GG begründet keinen Einwanderungstatbestand - weder in offener noch in verkappter Form.

    2. Jeder EU-Staat hat das Recht auf Grenzkontrollen

    Aus der staatlichen Souveränität über das eigene Staatsgebiet folgt prinzipiell auch das Recht zur Einführung von Grenzkontrollen und Grenzsperren. Hieran ändert für die Europäische Union auch der Vertrag von Schengen nichts. Dieser garantiert zwar innerhalb der EU prinzipielle Freizügigkeit, er erkennt aber durchaus das Recht der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten an, Ausnahmen von der Freizügigkeitsgewähr gerade zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit zu verfügen. Dieses Recht der staatlichen Gebietshoheit ist verantwortlich auch gegenüber Flüchtlings- oder Einwanderungswellen wahrzunehmen.

    3. Der Staat muss nationale Identität schützen

    Gerade gegenüber überdimensionierten Einwanderungs- oder Flüchtlingsströmen ist das Prinzip der nationalen Identität der Deutschen beziehungsweise Deutschlands zu wahren. Der Grundsatz der nationalen Identität basiert auf den Grundsätzen der deutschen Kulturnation und ihrer ebenso integralen wie einheitsstiftenden Kraft.

    Das Prinzip der nationalen Identität und ihrer Wahrung ist dem Verfassungsstaat vorgegeben und bei entsprechender Gefährdung kraft wehrhafter Verfassungsstaatlichkeit auch aktiv zu schützen. Dies gilt naturgemäß auch und insbesondere gegenüber Flüchtlingen oder Einwanderern aus anderen Kulturkreisen, wie insbesondere dem Islam.

    Jeder Flüchtling oder Einwanderer ist verpflichtet, sich zur Werte- und Verfassungsordnung des Grundgesetzes zu bekennen. Wer sich an dieses Gebot nicht hält, sich der Werte- und Verfassungsordnung des Grundgesetzes verweigert, ist nicht berechtigt, gemäß Art. 16a GG die Gewährung von Asyl zu verlangen.

    Der Gesetzgeber hat nicht nur die Aufgabe, für die nötigen Integrationsmaßnahmen zu sorgen, sondern auch über die Wahrung der nationalen Identität zu wachen. Der deutsche Gesetzgeber hat insbesondere dafür Sorge zu tragen, dass nicht Kontra- oder Parallelgesellschaften von Angehörigen anderer Kulturkreise begründet werden.

    4. Das Asylrecht steht nicht über anderen Grundrechten

    Das Grundrecht aus Art. 16a GG verfügt innerhalb der verfassungsrechtlichen Ordnung des Grundgesetzes über keinen Sonderstatuts, der das Asylrecht über die Regelungen anderer Verfassungsnormen hinauszuheben vermöchte. Wie jedes andere Grundrecht auch funktioniert das Asylrecht nur im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung.

    Im Übrigen: Im Falle der Kollision oder Konkurrenz des Asylrechts mit anderen Verfassungsnormen ist der Gesetzgeber zum Ausgleich beziehungsweise zur Befriedung der kollidierenden Positionen verpflichtet.

    Das Grundrecht auf Asyl untersteht insoweit einem mittelbaren Gesetzesvorbehalt. Im Ernstfall kann das Grundrecht auf Asyl gemäß Art. 16a GG sogar komplett abgeschafft werden. Die sogenannte Ewigkeitsgarantie des Art. 79 Abs. 3 GG steht dem nicht entgegen.

    5. Das Asylrecht kennt verfassungsrechtliche Schranken

    Von herausragender Bedeutung (auch) für die gesetzgeberische Begrenzung des Asylrechts sind die Verfassungsprinzipien des Rechts- und des Sozialstaatsprinzips. Auch das Asylrecht steht unter dem Schrankenvorbehalt der „Sicherheit des Staates und seiner Bevölkerung“ (Bundesverfassungsgericht). Das Gleiche gilt für alle sozialstaatlichen Leistungsversprechen, selbst wenn Asylanten eine prinzipielle Gewähr des Existenzminimums zusteht.

    Aber auch bei dessen Bemessung verfügt der Gesetzgeber über einen weiten Gestaltungsspielraum. Die Ressourcen und die Leistungsfähigkeit des Sozialstaates dürfen weder gefährdet noch infrage gestellt werden.

    Wer die Grundrechte, namentlich die auf Leben, Gesundheit und Eigentum anderer angreift oder gefährdet, hat keinen Anspruch auf Asylgewährung. Dies hat das Bundesverfassungsgericht insbesondere im Hinblick auf Terroristen betont.

    6. Der Bundestag kann Asyl-Obergrenzen einziehen

    Aus den Grundsätzen von Rechts- und Sozialstaatlichkeit sowie dem Gebot des Schutzes der nationalen Identität folgt insbesondere auch das Recht - und gegebenenfalls auch die Pflicht des Gesetzgebers, einer Überzahl von Asylbewerbern dann regelungsmäßig entgegenzutreten, wenn die Aufnahmefähigkeit des eigenen Landes ernsthaft gefährdet wird.
    Der Satz, dass das Asylrecht angeblich „keine Grenze nach oben“ kenne, ist falsch und verfassungswidrig. Der Gesetzgeber kann Obergrenzen festlegen.

    7. Wer Regeln bricht, hat keinen Anspruch auf Asyl

    Gemäß Art. 16a Grundgesetz untersteht die materielle Gewähr des Asylrechts maßgebenden verfahrensrechtlichen Schranken (Asylverfahrensgesetz etc.). Wer sich beispielsweise nicht registrieren lässt, hat keinen Anspruch auf Asylgewährung.

    8. Familiennachzug lässt sich rechtlich stoppen

    Nach Maßgabe des Asylverfahrensrechts haben anerkannte Asylanten heute das Recht auf Nachzug ihrer Familienangehörigen. Dieses Recht basiert aber nicht auf Art. 16a GG. Da hier weitere millionenfache Zuwanderungen drohen, muss der Gesetzgeber dieses Recht wirksam beschränken beziehungsweise für die Zukunft ganz ausschließen - auch um falschen Erwartungen rasch zu begegnen.

    9. Deutschland kann Flüchtlinge zurückschicken

    Gemäß Art. 16a GG können sogenannte sichere Drittstaaten gesetzgeberisch benannt werden, für die die Vermutung gilt, dass in deren Bereich kein Tatbestand politischer Verfolgung droht - mit der Konsequenz, dass Anträge auf Asylgewährung von Personen aus solchen Ländern nicht begründet sind. Dies gilt insbesondere für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, aber auch für Staaten außerhalb der Europäischen Gemeinschaftsordnung (z. B. Balkanstaaten).

    Nach dem Vertragswerk von Dublin ist innerhalb der Europäischen Union jeweils derjenige Mitgliedsstaat zur Prüfung der asylrechtlichen Aufnahmevoraussetzungen verpflichtet, bei dem der Asylsuchende erstmals eintrifft. Kein Asylbewerber hat ein Recht auf Auswahl des Asylstaats oder auf Freizügigkeit. Wenn ein Asylbewerber aus einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union nach Deutschland kommt, ist er nach dem Vertragswerk von Dublin in den jeweils anderen Mitgliedsstaat zurückzuführen.

    Diese Grundsätze von Dublin sind von verschiedenen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in den vergangenen Monaten massiv verletzt worden (Italien, Österreich, Griechenland). Auch Deutschland hat mit seiner Entscheidung, Flüchtlinge insbesondere aus Ungarn direkt aufzunehmen, gegen die Grundsätze von Dublin verstoßen.

    Es ist dringend erforderlich, dass sich alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wieder auf die Grundsätze des Vertragswerks von Dublin besinnen und dies uneingeschränkt wieder zur Anwendung bringen.

    10. Die geplanten Transitzonen sind mit der Verfassung vereinbar

    Nur wenn die vorstehenden Grundsätze uneingeschränkt beachtet und vom Gesetzgeber effektiv umgesetzt werden, besteht Aussicht darauf, dem gegebenen Flüchtlingschaos einigermaßen wirksam zu begegnen. Die von der Bundesregierung jetzt vorgesehenen Maßnahmen sind sicherlich hilfreich, genügen aber nicht.

    Hervorzuheben ist aber namentlich der Plan, für die Registrierung von Asylbewerbern entsprechende Transitzonen grenznah zu errichten. Die Errichtung solcher Transitzonen ist verfassungsmäßig.


    "Wir verteidigen Europas Werte": Asylrecht kennt Obergrenze - FOCUS Online

  7. #6636
    KKC
    Avatar von KKC

    Registriert seit
    11.12.2006
    Beiträge
    9.685
    Das ist vom Oktober 2015!

    Und kein Politiker hat das zur Kenntnis genommen; einfach ignoriert!

    Jetzt sind wir ein Jahr weiter und die EU/Berlin hat einen kräftigen Schritt nach vorne (allerdings in Richtung Abgrund) getan!.

  8. #6637
    Avatar von strike

    Registriert seit
    08.12.2007
    Beiträge
    27.782
    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    Das ist vom Oktober 2015! ...
    Deswegen mein "zur Erinnerung"

  9. #6638
    Avatar von peter1

    Registriert seit
    13.08.2013
    Beiträge
    2.556
    punkt 8 sippennachzug ....da wird ja gerade gegenteiliges praiktiziert somit wird eine neue 2 mio welle fuer die sozialsysteme eingelaeutet.

    mfgpeter1

  10. #6639
    Avatar von Chumpae

    Registriert seit
    26.10.2011
    Beiträge
    4.296
    Zitat Zitat von Spencer Beitrag anzeigen
    "Sprengstoffspezialisten", Notärzte und viele andere einschlägige Fachkräfte vermisse ich in der Auflistung des "Jobwunders" .
    Nicht zuvergessen:Informelle Mitarbeiter, Zutraeger, Denunzianten(ja, ohne Moos nuescht los),noch mehr Sozialarbeiter-daraus resultierend noch mehr Beamtentum, noch mehr Buerokratie und am Ende braucht es wieder jede MengeTruemmerfrauen(oder auch Maenner)die den ..... wieder aufraeumen muessen.
    Ach ja, nachdem ich erst gestern wieder fast gekotzt habe-es brauch natuerlich auch wieder eines oder mehrerer Karl-Eduard von Augsteins, die die Tiraden der "Regierung"propagandistisch unters Volk bringen.

  11. #6640
    Avatar von Conrad

    Registriert seit
    11.04.2005
    Beiträge
    8.511
    Zitat Zitat von Chumpae Beitrag anzeigen
    Karl-Eduard von Augsteins, die die Tiraden der "Regierung"propagandistisch unters Volk bringen.
    Geil, einfach nur geil !

Ähnliche Themen

  1. Aufenthaltstitel Deutschland, wohin verreisen?
    Von Omega im Forum Behörden & Papiere
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 03.09.14, 04:45
  2. Wohin in Hua Hin?
    Von wandersmann im Forum Touristik
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 17.08.12, 18:15
  3. Wohin in BKK?
    Von same im Forum Touristik
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 22.03.07, 16:28
  4. wohin im Mai?
    Von tommy_lee im Forum Touristik
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 06.01.07, 20:17
  5. Wohin mit Oma...
    Von a_2 im Forum Sonstiges
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 10.05.05, 22:41