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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 21.518 Antworten · 1.065.694 Aufrufe

  1. #6371
    ffm
    Avatar von ffm

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    Bei SPON gabs heute folgendes:

    Türken in Deutschland: Mehrheit fühlt sich hier zu Hause - SPIEGEL ONLINE

    Die Türken fühlen sich in Deutschland also heutzutage zu Hause, jedenfalls 78% von ihnen.

    Aber nur 20% der Türken sehen Deutschland als ihre Heimat an.

    Sich in einem Land "zu Hause" zu fühlen oder dort seine "Heimat" zu sehen, sind also für unsere türkischen Mitbürger völlig verschiedene Sachverhalte. Finde ich gut, und kann es völlig nachvollziehen.

  2.  
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  3. #6372
    Avatar von hueher

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    Es gibt ( für mich!) einen Unterschied zw. "Heimat" und "zu hause".............. Heimat ist, wo ich geboren wurde, zu hause ist, wie heute bei mir Thailand, also Baan Krut, wo ich mich wohl fühle !!!

    So hatte es in meiner Vergangenheit mehrere "zu Hause" gegeben, da waren Berlin (west!), Freudenstadt, Sauerland ( Altena ) und Augsburg.............. wie auch Panama, alles Orte mit Wohlfühlkarakter!

  4. #6373
    Avatar von Helli

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    BERLIN taz | Endlich! Super! Wunderbar! Was im vergangenen Jahr noch als Gerücht die Runde machte, ist nun wissenschaftlich (so mit Zahlen und Daten) und amtlich (so mit Stempel und Siegel) erwiesen: Deutschland schafft sich ab!

    Nur 16,5 Prozent der 81 Millionen Deutschen, so hat das Statistische Bundesamt ermittelt, sind unter 18 Jahre alt, nirgends in Europa ist der Anteil der Minderjährigen derart niedrig. Auf je 1.000 Einwohner kommen nur noch 8,3 Geburten – auch das der geringste Wert in Europa.

    Besonders erfreulich: Die Einwanderer, die jahrelang die Geburtenziffern künstlich hochgehalten haben, verweigern sich nicht länger der Integration und leisten ihren (freilich noch steigerungsfähigen) Beitrag zum Deutschensterben.
    Ich höre immer nur Wachstum. Wirtschaftswachstum, Bevölkerungswachstum, überall wird Wachstum gefordert. Hat sich mal jemand Gedanken darüber gemacht, wann dann der Ruf nach notwendigem "Land im Osten" wieder aufkommt?

  5. #6374
    Avatar von peter1

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    die tuerken in d sollen sich sich ja auch nicht integrieren sondern nur assimilieren so die meinung ihres erdowahns, damit sie dann am tagex in
    d als seine fusssoldaten fungieren.

    mfg
    peter1

  6. #6375
    Avatar von Eutropis

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  7. #6376
    KKC
    Avatar von KKC

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    Gabs da nicht eine Umfrage, das 51% der Befragten mit Gaucks Amtsführung einverstanden sind??

    Manche würden ja sagen, jeder 2.te ist mit der Amtsführung des Zonen-Jesu nicht einverstanden!!

    Wenn ich den mit Weizäcker oder Herzog vergleiche, ne geht ja garnicht!

    Übrigens, geiler Beitrag.

  8. #6377
    Willi
    Avatar von Willi
    Ein sehr guter Artikel. Deutschland verschenkt Milliarden an Geschenken an andere Länder und ruht sich auf seinen alten Errungenschaften aus. So ist der Absturz vorprogrammiert.

    Deutschland: die fetten Jahre sind vorbei



    An Krisen mangelt es derzeit nicht. Deutschland kann sich davon nicht isolieren. Es hat aber noch ganz andere Probleme. Einen langfristigen Abstieg kann man nicht mehr ausschließen.


    Aufschwung ade

    Auf wundersame Weise ging die Eurokrise an einigen Ländern fast spurlos vorüber. Unter diesen wenigen Ländern war auch Deutschland. Während die Arbeitslosigkeit andernorts beängstigende Höhen erreichte, sank sie in Deutschland. Während in vielen Ländern die Wirtschaft dramatisch schrumpfte, konnte Deutschland Wachstum vorweisen. Während die Staatsschulden im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt fast überall explodierten, gingen sie in Deutschland zurück.

    Die Liste lässt sich noch lang fortführen. So schön diese Vergleiche aber auch sein mögen, sie beschreiben letztlich doch nur die Vergangenheit. Auf dieser ruht sich Deutschland gerade aus. Das ist ein Fehler. Zudem steht Deutschland nur so gut da, weil es allen anderen viel schlechter geht. Das kann eigentlich nicht der Anspruch sein.


    Die ersten dunklen Wolken ziehen am Horizont auf. Das Wachstum der „Konjunkturlokomotive“ Deutschland lässt nach. Im zweiten Quartal 2014 ist die Wirtschaft geschrumpft. Damit liegt Deutschland hinter Ländern wie Frankreich, Spanien, Portugal, Irland, Belgien, Schweden und Großbritannien. Deutschland liegt im zweiten Quartal gleichauf mit Italien. Das ist schon eine Überraschung. Ein einzelnes Quartal darf man sicherlich nicht überbewerten, aber man sollte es auch nicht ignorieren. Deutschlands Wachstum ist insbesondere von der globalen Wirtschaft abhängig. Durch die Abhängigkeit vom Export macht sich ein globaler Abschwung in Deutschland besonders deutlich bemerkbar. Im Aufschwung wächst Deutschland mehr als Länder, die ein ausgeglicheneres Verhältnis von Export und Konsum haben. Im Abschwung trifft es Deutschland dann stärker.

    Aktuell deutet die Wachstumsdynamik einen Abschwung an. Wenn Länder, die weniger vom Export abhängig sind, stärker wachsen, dann ist das oft das erste Signal für den Abschwung. Das Bild wird auch von den Auftragseingängen bestätigt. Industrie und Investitionsgüter konnten ihren starken Einbruch im Juni wieder ausgleichen. Dafür schwächeln Konsum und Bau erheblich. Das Gesamtbild zeigt keine hohe Dynamik an.

    Was ist da los, möchte man fragen. Will die Welt keine deutschen Produkte mehr? Das ist es wahrscheinlich nicht allein. Dennoch ist da etwas dran. Deutschland verliert langsam wieder an Wettbewerbsfähigkeit und andere Länder stehen nicht still. Plakativ ausgedrückt: auch Chinesen können inzwischen Maschinen bauen. Viel wird immer noch aus Deutschland bezogen, aber vergleichsweise immer weniger. Schuld daran sind die mangelnde Innovationskraft und teils mangelnde Investitionen. In diesem Fall ist die Regierung dafür sicherlich nicht allein verantwortlich, sondern insbesondere auch die Unternehmen, die hier viel verschlafen haben. Beispielhaft muss man sich nur Siemens anschauen. Das Unternehmen tritt seit dem Jahr 2000 auf der Stelle. 15 Jahre Stagnation zeugen nicht gerade von überlegener Innovationskraft...
    Deutsche Unternehmen fallen in vielen Branchen zurück (ausgenommen ist natürlich die Autoindustrie). Das kann die Regierung alleine nicht richten. Sie muss sich auch mit ganz anderen Sorgen herumschlagen.


    Schläft die Regierung?

    Deutschland wird schrumpfen – und das nicht zu knapp. Das wissen alle. Eine Zeit lang wurde darüber so viel geredet, dass man es nicht mehr hören konnte. Getan hat sich allerdings nichts. Der demographische Wandel wird nach wie vor komplett ignoriert. Dabei ist er keine ferne Entwicklung, sondern etwas, was gerade passiert. Die Entwicklung ist langsam, weshalb es vielleicht an Dringlichkeit zu mangeln scheint und welcher Politiker will schon drastische Reformen zu verantworten haben?
    Dabei wäre es höchste Zeit. Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft bereits. Das statistische Bundesamt geht von einem Rückgang von ca. 0,5% jährlich bis 2060 aus. Damit würde die Bevölkerung von 82 Mio. auf 64 Mio. schrumpfen. Ein nicht so kleiner Teil der 64 Mio. wird in Rente sein. Irgendjemand muss das alles zahlen.

    Als Wundermittel gegen die Überalterung der Bevölkerung gilt Wachstum. Nachdem das Wachstum nicht aus einem Anstieg der Bevölkerung kommen kann, muss es durch Produktivitätsgewinne erzielt werden. Die Produktivität wächst in Deutschland nicht wesentlich schneller oder langsamer als im internationalen Vergleich. Das reicht aber nicht. Während in vielen Ländern die Bevölkerung wenigstens stagniert, schrumpft sie in Deutschland. Um das fehlende Bevölkerungswachstum über Produktivitätsgewinne wettzumachen, müsste die Produktivität sehr viel schneller anziehen. Das tut sie aber nicht. 0 bis 2% Zuwachs pro Jahr sind zu wenig. Der Durchschnitt sollte vielmehr bei 2-4% liegen.

    Schnelleres Produktivitätswachstum ist nicht in Sicht. Der Ausblick für Wachstum verwundert daher auch nicht. Die OECD geht in den kommenden Jahrzehnten von einem deutlich niedrigeren Wachstum für Deutschland aus. Die nächste Grafik zeigt das historische Wachstum in Deutschland und zum Vergleich auch das von Japan sowie die OECD Prognose. Diese passt interessanterweise ziemlich gut zur Projektion des 5-Jahresdurchschnitts und wäre die natürliche Fortsetzung der Entwicklung der letzten Jahre. Der Trend zeigt deutlich nach unten und dürfte sich bei ca. einem Prozent BIP Wachstum pro Jahr einpendeln.

    Droht der Kollaps?

    Ob der Kollaps droht, sei dahingestellt. Japan befindet sich in der Entwicklung einige Jahre voraus. Hier lohnt ein regelmäßiger Blick in den fernen Osten. Die Japaner kämpfen ja gerade mit allen Mitteln gegen die Stagnation und den weiteren Niedergang. Wir werden sehen, ob das Experiment dort gelingt. Tut es das, dann gibt es sicherlich auch für Deutschland Hoffnung.

    Letztlich wird es aber schwer mit der Notenpresse gegen Überalterung anzukämpfen, abgesehen davon, dass Deutschland keine eigene Notenpresse mehr zur Verfügung hat. Ohne große Einwanderung sieht es düster aus. Die Eurokrise wäre die Gelegenheit gewesen, mehr qualifizierte Zuwanderer in Deutschland zu begrüßen. Geschehen ist fast nichts. Man darf also daran zweifeln, dass auf wundersame Weise Deutschland über Zuwanderung die Kurve kriegen kann. Es hilft auch nicht gerade, dass deutsche Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit einbüßen, weil die Innovationskraft nachlässt. Das Exportmodell wird so nicht ewig weiter Bestand haben können.


    Ein unterdurchschnittliches Exportwachstum könnte durch den Binnenmarkt ausgeglichen werden. Seit Jahren wird Deutschland aufgefordert, mehr zu konsumieren. Wie aber soll das gehen, wenn einerseits die Einkommensschere immer weiter aufgeht und anderseits jegliche Steuerreform zur Entlastung des Mittelstands beharrlich vermieden wird?


    Wie man es dreht und wendet, es geht bergab. Nicht dramatisch und nicht von heute auf morgen, dafür aber konsequent jedes Jahr ein bisschen. Das wird nicht zum Kollaps führen. Deutschland hat immerhin einen großen Vorteil: es baut im Vergleich zur Wirtschaftsleistung Schulden ab und bewahrt sich so etwas mehr Spielraum für die Zukunft. Der Spielraum könnte noch viel größer sein, wenn die Regierung nicht Geldgeschenke in 100 Mrd. Höhe verteilt hätte...

    Zugute kommen Deutschland auch die extrem niedrigen Zinsen. Das sind inzwischen schon fast japanische Verhältnisse. Für Schulden zehnjähriger Laufzeit werden aktuell Renditen unterhalb der 1% Marke erreicht. Das wird vielleicht nicht ewig so weitergehen, ein rasanter Anstieg auf 5% ist allerdings auch nicht zu erwarten. So, wie sich Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum derzeit darstellen, wird es in Deutschland ähnlich zu Japan deflationäre Tendenzen geben. Das hält die Renditen niedrig.

    Wenn trotzdem nichts mehr hilft, dann kann man auch zu ganz anderen Mitteln greifen. Man kann sich einfach reich rechnen. Die Generalrevision der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes erhöht das BIP Deutschlands um ca. 3% und schon sind auch die Schulden wieder geringer.

    Wie es der Zufall im übrigen so will, erhöht sich das BIP um ziemlich genau jenen Betrag, den die Rentenreform gekostet hat. Würden die Mehrausgaben dafür komplett durch Schulden finanziert, dann fiele das gar nicht mehr auf.

    Grafiken zu diesem Artikel sind hier ersichtlich.
    Deutschland: die fetten Jahre sind vorbei | GodmodeTrader

  9. #6378

  10. #6379
    Avatar von Hermann2

    Registriert seit
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    Lauter verlogene ....-Parolen!

    (Aus: "Ich geh Bäcker") Abschiedsbrief eines langjährigen (grünen!) Wählers:

    "Die wohlstandsverwöhnte Ignoranz gegenüber ökonomischen Notwendigkeiten, das Schönlügen der harten Konflikte in der misslungenen Integration von Migranten, die ganze realitätsblinde Selbstgerechtigkeit, der schwer erträgliche Moral-Dünkel - kurz: der nicht unerhebliche Brechreiz-Faktor der Grünen braucht dringend ein Gegengewicht, und zwar eines, das stärker ist als dieses vorpolitische Gutmenschentum",
    schreibt der Kreuzberger Peter Laudenbach.

  11. #6380
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Die Wochenzeitung DIE ZEIT mit einer vorwiegenden Leserschaft von Linken und Grünen veröffentlicht heute in ZEIT ONLINE eine Verhöhnung der Deutschen und der AfD durch die arrogante muslimische Deutsch-Türkin Mely Kiyak, deren Aussagen bereits einmal vom Presserat als schwerwiegenden Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze missbilligt wurde:

    "Im Mai 2012 bezeichnete Mely Kiyak in ihrer Kolumne für die Berliner Zeitung sowie die Frankfurter Rundschau Thilo Sarrazin, dessen rechte Gesichtshälfte infolge der Operation eines Tumors teilweise gelähmt ist, nach einem Fernsehauftritt alslispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur“.[6]
    Der Deutsche Presserat sah den „Verstoß gegen die publizistischen Grundsätze als so schwerwiegend“ an, dass er eine Missbilligung gegenüber der Berliner Zeitung aussprach." (aus WIKIPEDIA)

    http://www.zeit.de/kultur/literatur/...-deutschstunde

    Mir fällt immer häufiger auf, dass viele Leserkommentare mehr Niveau haben als die Artikel von angeblichen Journalisten, die für "den formulierten banalen Dreck" auch noch vergütet werden.

    Das schreibt der Leser portago dazu :

    "10. Selbstkritik, Frau Kiyak!
    Wie Sie hier die AfD und ihre Wähler in die recht5extreme Ecke drängen und beleidigen wollen, nur weil es Ihnen vielleicht politisch nicht genehm ist, zeigt doch, daß Sie genauso demagogisch sind.
    Und das auf Schulaufsatzniveau!
    Oder lese ich da vielleicht ein bisschen Angst aus Ihren Ausführungen heraus?"

    Und der Leser Dichter Denker schreibt :

    "74. Eine derartige "Deutschstunde" hätte ich in meiner Schülerzeit sofort wegen Nichtbeachtung der Thematik sowie fortgeschrittener Banalität, gewürzt mit einer Prise Haß, zurückgegeben. Wie bereits zuvor in der Kommentierung erwähnt, ist gehobenes Fachwissen bei politischer Betätigung keinesfalls zwingend von Nachteil."

    Es ist schon interessant, wie muslimische Deutsch-Türken uns Deutschen "Deutschunterricht" erteilen
    und dafür in der Presse ein großes Forum bekommen.

    Deutschland schafft sich ab !

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