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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 22.055 Antworten · 1.094.655 Aufrufe

  1. #4701
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    @ kwcknarf

    AlterSchwurbler!
    Die intelligenten Anleger flüchten seit Jahren in Sachwerte (Immobilien, Aktien) da sie erkannt haben, daß die bisherige unsägliche steuergeldervernichtende Rettungspolitik incl. der Niedrigzins-Politik den Euro an die Wand fährt!
    Du verstehst das System genauso wenig wie die AfD und deren Anhänger.
    Die Einzigen, die den Euro gegen die Wand fahren können sind die Anleger!!!
    Denn was entscheidet denn, wie hoch der Eurokurs ist? Zum Glück ist das keine Festlegung von irgendeiner Regierung. Die versuchen das höchstens zu beeiinflussen. Aber am Ende entscheidet ganz alleiner der freie Markt!

    Auch wenn es faktisch danach aussehem sollte, dass Europa barch liegt, können die Anleger dem Euro ihr Vertrauen schenken und ihn stützen. Umgekehrt kann er natürlich auch bei besten Rahmenbedigungen geschwächt werden.
    Genaus dasselbe gilt für eine mögliche D-Mark.
    Weder die AfD noch eine Regierung wird da einen Eurokurs festlegen können. Also zwar theoretisch, aber diesen Steinzeitkommunismus wird sich niemand antun. Selbst die Chinesen lassen ihre Währung ja nun frei aushandeln.

    Wie kann man erreichen, dass die Anleger dem Euro vertrauen und der Euro stark bleibt? Ganz einfach: ihn nicht schlecht reden.
    Also nicht der Euro ist schlecht, sondern die AfD macht ihn schlecht. Das ist eben das Miese.
    Richtig wäre vielmehr das, was alel anderen Parteien machen: den Euro hochjubeln. Das alleine reicht völlig aus, dass der Euro weiter so wertvoll ist.

    Du merkst einfach nicht, dass das ganze Börsengeschäft reine Psychologie und Taktik ist. Das mag man für falsch halten, ist aber eine Tatsache.
    Es ändert ja auch nichts, wenn Anleger in Sachwerte flüchten. Der Eurowert ist ja immer im Vergleich zu anderen Währungen zu sehen. Dann müssten also NUR die bisherigen Euroanleger flüchten. Aber das machen ja die bisherigen Anleger vom US-Dollar und anderen Währungen ebenso. Dadurch ändert sich ja am Eurokurs kaum was.

    Leute, die Finanzwelt ist ein Pokerspiel. Und das wird auch niemand ändern können. Das muss man erstmal akzeptieren und daher sollte man es auch verstehen! Die AfD versteht es nicht oder tut so, als wenn sie es nicht verstehen würde.

    Ich weiß auch, woran das liegt. Im Studium wird auf diesen psychologischen Aspekt kaum eingegangen. Man tut einfach so, als wenn das Börsenspiel seriöses Handeln wäre. Und diese Ernsthaftigkeit nimmt die AfD fälschlicherweise als Basis. Daran merkt man, dass es sich um reine Theoretiker handelt.

  2.  
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  3. #4702
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Wo siehst Du denn das Problem?
    Die FDP bekommt auch um die 6 Prozent* und ein bürgerlicher Block verhindert Siggi-Claudia-Gregor.
    Die Union und die FDP haben sowohl eine Koalition als auch eine Tolerierung der AfD ganz klar abgelehnt.
    Daher werden also weder Schwarz-gelb noch Rot-Gelb eine Mehrheit der Sitze haben.
    Dann bleibt nur eine einzige realistische Möglichkeit: Schwarz-Rot.

    Die Entscheidung hängt also realistisch betracht nur davon ab, ob die AfD über 5% kommt.
    Wer AfD wählt, will also die SPD in der Regierung haben. So sieht es aus.

  4. #4703
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Die politische "Kaste" scheißt doch auf Wähler und Wählerinnen, lässt diesen nur noch den Zaun in unterschiedlichen Farben, die er selbst aussuchen darf, neu streichen, wobei er diese aber in jedem Fall zu zahlen hat.
    Dieser Analyse stimme ich voll und ganz zu.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Dieses System kann man jetzt gerne weiter unterstützen und für Gut halten, in jedem Fall ist es so wie es sich selbst aufgestellt hat und sich selbst behandelt unweigerlich dem Untergang geweiht, da sie den Wähler längst auf ihrem Weg verloren hat.
    Absolut. Nur wird die AfD dem System angehören. Glaub doch nicht, dass sie das zum Wohl des Bürgers macht.
    Ich habe schon viele Wahlen mitgemacht. So ein bisschen erinnert mich die AfD an die STATT-Partei aus Hamburg, die vor 20 Jahren aus dem Stand dort über 6% geholt hat. Auch sehr große Marketingexperten, bürgernah (Volksentscheide), eher rechts, scheinbar intellektuelle Leute drin usw. Nur den Euro gab es damals noch nicht.
    Und was haben die nach der Wahl draus gemacht? Kurz danach hat man nichts mehr von denen gehört.

    Wenn man das System nicht weiter unterstützen will, dann wählt man keine neue Partei, sondern eine ganz andere Form der Demokratie. Dann muss man dafür sorgen, dass diese Parteien-Diktatur abgelöst wird. Aber das geht nicht mit einem Kreuz auf dem Wahlzettel.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Die AfD ist hier nur der erste Schritt welche uns diese "Alternativlosigkeit" aufzeigt und welche Wege eingeleitet hat die nicht mehr aufzuhalten sind.
    Das stimmt eben nicht. Es ist der mind. 10. Versuch. Es gab ja auch schon konkrete Anti-Europarteien wie Pro DM. Es gab viele Parteien, die mehr Volksabstimmungen gefordert haben.
    Die AfD betreibt lediglich mehr Werbung, so dass sie mehr auffällt und daher deren Chance höher ist, erstmals mit solchen Themen in den Bundestag zu kommen. Aber neu sind deren Forderungen ja nun absolut nicht.

    Und sie werden auch keinen Einfluß haben. Sie werden das Schicksal der Linken teilen. Keiner wird jemals mit den koalieren.
    Das Thema Euro wird so behandelt werden wie der Nato-Ausstieg bei den Linken. Keien Partei ist bislang auf diese Forderung eingegangen - nicht mal annähernd. Und das wird auch mit dem Thema Euro nicht passieren. Dafür ist die Pro-Haltung bei ALLEN anderen Parteien einfach zu groß. Und alle anderen Forderungen stehen ja ohnehin auch in anderen Wahlprogrammen. Sogar die CSU ist ja einer der größten Verfechter von Volksabstimmungen.

    Von daher macht es auch aus logischen Gründen keinen Sinn, die AfD zu wählen - genauso wenig wie den Linken seine Stimme zu geben. Um zu zeigen, dass man gegen den Euro oder gegen die Nato ist, gibt es auch andere Möglichkeiten. Ändern werden die aber auch nichts.

    Ich bin ja extrem für Veränderungen. Aber die müssen eben Sinn und Verstand haben.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Man kann durchaus behaupten das diese Partei, welche ja erst vor kurzem gegründet wurde, sich bereits einen beachtlichen Erfolg erarbeitet hat, und das obwohl sie noch nicht in allen Kommunen vertreten ist. Was passiert also wenn die Anhänger und Unterstützer immer zahlreicher werden?
    Der Erfolg ist bedingt durch das sehr gelungene Marketing-Konzept. Das habe ich auch immer wieder gewürdigt. Weil es eben zeigt, dass man im Prinzip jede neue Partei auf Anhieb über 5% puschen kann. Die STATT-Partei hat es damals geschafft, auch die Schill-Partei. Das hat meist wenig mit Inhalten zu tun, weil sie ja nicht neu sind. In allen Fällen waren Personen dabei, die wussten, wie sie sich gut verkaufen können.
    Man sieht das auch im Ausland. Hier sind es oft Persönlichkeiten aus Film und TV, die als Aushängeschild dienen.
    Viele andere können also durchaus von der AfD lernen.

    Aber wie oben beschrieben wird nichts weiter passieren. Schaffen sie die 5% werden die Wähler bald merken, dass sie wenig von dem tun, was sie versprochen haben. Und/oder sie werden merken, dass das Thema Euro so behandelt wird wie das Thema Nato-Ausstieg.
    Die Wähler müssten die Partei schon auf 50% hieven. Den Traum haben die Linken-Wähler aber auch. Illusorisch.

    Und selbst wenn: man sieht ja, dass man Parteien gerne mal verbietet, wenn sie zu rechtslastig sind. Noch sind ja keine V-Mäner in den Reihen. Dürfte also einfacher gehen als bei der NPD. Ob nun berechtigt oder nicht.... Das ist eben das ach so demokratische System.

    Ich hätte ja unter anderen Umständen gar nichts dagegen, wenn die AfD reinkäme. Veränderungen finde ich ja immer spannend als Hobby-Psychologe. Aber doch bitte nicht jetzt auf Kosten der Freiheit - also auf Kosten der FDP. Wenn SPD und Gründe in 4 Jahren merken, dass ihr Steuererhöhungs-Wahlkampf bescheuert war, dann kann man das ja gerne machen. Aber die Lage ist gerade viel zu ernst.

  5. #4704
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    ... Wer AfD wählt, will also die SPD in der Regierung haben. So sieht es aus.
    Ja, das erzaehlt uns die BILD zeitung auch gerade.
    Erklärungen für Unbedarfte.

    Ein starkes Ergebnis der AfD wird die CDU- und FDP-interne Opposition - die es sehr wohl gibt! - stärken.
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass alle CDU/CSU/FDP-Mitglieder oder gar Wähler den Bankenrettungskurs gut finden?

    Ob also dann eine grosse Koalition einfach mal so durchgepeitscht werden kann, wird sich zeigen.
    Ergebnis wird natürlich sein, dass die Merkel gehen muss - dies ist aber alles andere als ein Grund für Selbstmordgedanken für mich.

  6. #4705
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ja, das erzaehlt uns die BILD zeitung auch gerade.
    Erklärungen für Unbedarfte.

    Ein starkes Ergebnis der AfD wird die CDU- und FDP-interne Opposition - die es sehr wohl gibt! - stärken.
    Du glaubst doch nicht im Ernst, dass alle CDU/CSU/FDP-Mitglieder oder gar Wähler den Bankenrettungskurs gut finden?

    Ob also dann eine grosse Koalition einfach mal so durchgepeitscht werden kann, wird sich zeigen.
    Ergebnis wird natürlich sein, dass die Merkel gehen muss - dies ist aber alles andere als ein Grund für Selbstmordgedanken für mich.
    Hääääh?
    Dass Merkel die wahl gewinnt, ist ja nun mal so was von sonnenklar.... Die hat doch fast 15% Vorsprung.
    Es geht doch nur um die Frage, ob die Merkel mit Gabriel oder mit Rösler in die Regierung hüpft.

    Alles anderen Konstellationen sind doch wirklich illusorisch.
    Es wird also lediglich eine Wahl des kleineren Regierungspartneres werden: SPD oder FDP. Nur darum wird es morgen de facto gehen.

    Und das Ergebnis hängt von 3 Faktoren ab:
    - schafft die FDP die 5% (eher wahrscheinlich)
    - schaffen Union und FDP zusammen mehr als SPD, Grüne und Linke (derzeit knapp, aber eher ja)
    - scheitert die AfD an den 5% (vermutlich ja, aber nicht auszuschließen)

    Werden alle Fragen mit ja beantwortet, wird es Schwarz-Gelb. Wird nur eine der Fragen mit nein beantwortet, wird es Schwarz-Rot.
    Das ist der Stand der Dinge für morgen.

    Die AfD kann also sehr wohl der Steigbügelhalter für Gabriels Pläne werden.
    Das sieht die BILD exakt richtig.

    Sollte Gabriel drauf bestehen, dass Merkel geht, wird es garantiert Neuwahlen geben. Denn eine Tolerierung wird keine Partei auf Bundesbene eingehen. Kann ich mir jedenfalls kaum vorstellen, obwohl ich das ganz spannend finden würde.
    Aber die SPD ist so machtgeil. Die wird sich schon mit der Merkel einig. Und umgekehrt genauso.

    Also: nicht für Unbedarfte, sondern für die Mitdenker: AfD-Zweitstimme ist Gabriel/Merkel-Stimme.

    Mag üpbriegns sein, dass es Kritiker der Bankenrettung innerhalb der Parteien gibt. Es soll ja auch Politiker geben, die keine Ahnung von Wirtschaft, Finanzen und Psychologie haben: die können ja alle gerne zur AfD wechseln. Es wird sich zumindest in der CDU- und SPD-Spitze niemand wagen, gegen den Euro zu regieren. Wie gesagt: das wäre so, als wenn man für den Ausstieg aus der NATO wäre. Es gibt eben Dinge, da werden sich Union und SPD immer einig sein. Und diesmal ja auch zurecht. Selbst die sehr heimatbewusste CSU spricht sich für den Euro aus. Da wird man also gegen Windmühlen kämpfen - erst recht, wenn die AfD-Wähler morgen die große Koalition wählen. So läuft eben die sogenannte Demokratie in Deutschland. Wählen ist Taktik - wie an der Börse.

  7. #4706
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Dass Merkel die wahl gewinnt, ist ja nun mal so was von sonnenklar.... Die hat doch fast 15% Vorsprung.
    Es geht doch nur um die Frage, ob die Merkel mit Gabriel oder mit Rösler in die Regierung hüpft.
    Bitte erkläre doch was die "Merkel" mit dem Rösler / überhaupt mit der FTP anfangen will? Wer geniest denn außer Kubicki und Linder denn noch den Respekt in dieser Partei und für was stehen die einzelnen Personen / was haben die gerissen?

  8. #4707
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Hääääh?

    Mag üpbriegns sein, dass es Kritiker der Bankenrettung innerhalb der Parteien gibt. Es soll ja auch Politiker geben, die keine Ahnung von Wirtschaft, Finanzen und Psychologie haben: die können ja alle gerne zur AfD wechseln. Es wird sich zumindest in der CDU- und SPD-Spitze niemand wagen, gegen den Euro zu regieren. Wie gesagt: das wäre so, als wenn man für den Ausstieg aus der NATO wäre. Es gibt eben Dinge, da werden sich Union und SPD immer einig sein. Und diesmal ja auch zurecht. Selbst die sehr heimatbewusste CSU spricht sich für den Euro aus. Da wird man also gegen Windmühlen kämpfen - erst recht, wenn die AfD-Wähler morgen die große Koalition wählen. So läuft eben die sogenannte Demokratie in Deutschland. Wählen ist Taktik - wie an der Börse.
    Man setz die Drogen ab, in einem Lehrer Beamten und Rechtsanwaltsparlament findest Du eh wenige die Wirtschaft können, wenn die dann noch zur AfD wechseln, wirds ganz zappenduster.

  9. #4708
    Avatar von Frankie

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Uppps, damit machst Du Dir hier aber gar keine Freunde - ausser bei @knarf.
    In Deiner Haut möchte ich jetzt wirklich nicht stecken ;)
    Joh, in der Nachbarschaft laufen sich schon die Hartzler und Grünwähler mit Plakette warm. "Neoliberales .........", das bin ich.

  10. #4709
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Frankie Beitrag anzeigen
    Joh, in der Nachbarschaft laufen sich schon die Hartzler und Grünwähler mit Plakette warm. "Neoliberales .........", das bin ich.
    Dass NEO würde mich jetzt an Deiner Stelle weniger jucken.
    Man kann ja mal ein "T" vergessen ;)

  11. #4710
    Avatar von MadMac

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    Also, wir sollten jetzt Wetten abschliessen. Thaistyle . Ich wette, die AfD kriegt 8% und die FDP fliegt raus. Angie gewinnt.

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