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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 21.545 Antworten · 1.066.758 Aufrufe

  1. #4121
    Avatar von aalreuse

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Fazit: wenn die deutsche Gemeinde endlich mal weltoffen und liebvral wäre, dann würde sie auch eine weltoffene liberale und sehr freundlcihe Welt ernten inkl. einer pflegeleichten türkischen Gemeinde.

    Doch falscher Stolz, die Angst, das Gesicht zu verlieren, wenn man Schwäche zeigt, die German Angst vor allem Fremden und die unbegründete Furcht, seine Kultur zu verlieren, führen eben zu Haß, Vorurteilen, Forderungen usw.
    Wer lässt sich so etwas schon gefallen? Denn die anderen sidn ja genauso dämlich wie die Deutschen.
    Nun, ich möchte z.B. mal daran erinnern, dass in der Thailändischen Nationalhymne sinngemäß steht "Thailand den Thailändern" und man als Ausländer in Thailand zwar gerne als geldbringender Tourist, Rentner oder als Investor willkommen ist, aber außer dem Geld nichts von Interesse ist und man als Ausländer dort de facto keine Rechte hat.

    Wer in Deutschland "Deutschland den deutschen" fordert wird ja auch von den eigenen Landsleuten als recht5extremer N.... angesehen und beschimpft. Es gibt imho kaum ein so weltoffenes undtolerantes Land wie Deutschland. Das von den Ausländern Anpassung gefordert wird ist doch vollkommen normal. Auch wir müssen und überall im Ausland an die Gepflogenheiten anpassen. Dazu gehört für längere Aufenthalte das Erlernen der Sprache und von Beginn an das akzeptieren und unterordnen der örtlichen Gesetze.

    In Deutschland werden fremde Religionen und Kulturen respektiert und sie können so weit als möglich auch ausgelebt werden. Es wird aber erwartet, und das ist imho nicht zu viel verlangt, das von den Ausländern die vorherrschende inländische Religion und Kultur auch respektiert wird. Das klappt mit den meisten Ausländern ganz hervorragend. Die tauchen in die große Masse der Menschen unter nehmen am hiesigen Leben teil und fallen kaum auf. Das gleiche gilt auch für die große Masse der Türken. Aber leider zeigt die Erfahrung auch, das es überwiegend die Türken sind die unangenehm auffallen. Besonders in den großen Städten. Dies schafft dann besonders bei einfach gestrickten Inländern dann schnell Vorurteile etc. Der Aufstand der-von den Medien mächtig angeheizt- um die derzeitige Flüchtlingswelle gemacht wird, zeigt die hässliche Seite von wenigen deutschen Mitbürgern. Aber genauso wie die Ausländer nicht an solchen messen kann die unangenehm auffallen, stehen die paar Dummköpfe nicht repräsentativ für Deutschland.

    Deutschland braucht Zuwanderung und das dringend...aber das ist ein anderes Thema

  2.  
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  3. #4122
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von aalreuse Beitrag anzeigen
    Es gibt halt immer noch Leute die es nicht begreifen. In den nächsten 20 Jahren gehen die Leute aus den geburtenstarken Nachkriegsjahrgängen auf Rente für die sie zu 45 Jahre eingezahlt haben. Hinzukommen die Einwanderer. Insgesamt etwa 30 Mio Menschen. Bei gleichbleibender Geburtenrate und Zuwanderungsquote stehen lt. statistischen Bundesamt aber nur etwa 15 Mio Nachrücker zur Verfügung. Will heißen in den nächsten 20 Jahren verliert Deutschland durch Überalterung etwa 1/3 seiner Arbeitskräfte. Und du willst mir erzählen die Versorgung von so vielen alten, nicht mehr arbeitsfähigen Menschenkann man nur durch Steuersenkung finanzieren.....

    Es muss, wenn Deutschland wirtschaftlich eine Weltmacht bleiben will, mächtig etwas passieren.....so weit sind wir und einig. Deine Vorstellungen sind dabei aber völlig unsinnig. Kein Konzept haben und alles laufen lassen ist kein Weg das Land oben zu behalten sondern ein Weg das Land ins Chaos zu stürzen
    Ich habe gar nicht gesagt, dass alles so bleiben soll.
    Das Rentensystem war von Anfang an vielleicht ein schöne Idee aus dem Reich der Disneygeschischten, aber natürlich eine Todegeburt.
    Denn solch ein System kann nur funktionieren, wenn sich eben nichts ändert. D.h. die Geburtenzahl bleibt gleich, die Kaufkraft ändert sich nicht - weder im Land noch im vergelich zur Außenwelt.
    Jeder einigermaßen vernünftig denkende Mensch hätte dir damals sagen können, dass das nicht funktionieren kann.
    Am besten wäre also eine komplett Auflösung, was aber jetzt nicht mehr sozial machbar ist.
    Also muss man eine Notlösung finden. Und das heißt eine langsame Auflösung. Und das geht eben nur, wenn man die menschen langsam daran gewöhnt, für sich selbst vorzusorgen.

    Wenn du das System bewahren willst, muß bald ein Mensch komplett für einen Rentner aufkommen. Wie soll er das denn schaffen? Womöglich auch noch für seine Pflege und Krankheiten. Dazu müssten die Löhne und Steuern drastisch steigern. Doch wer soll dafür aufkommen? Die Reichen werden dir einen husten. Sie gehen ins Ausland oder verstecken ihr Geld. Und da werden auch die "Rückholaktionen" nicht viel bringen. Die Löhne werden über die Kundenpreise reingeholt. Das leben wird teurer -auch wieder für die Rentner. Ein Teufelskreis. Du kannst es also drehen und wenden, wie du willst. Du kannst das Rentensystem nicht aufrecht erhalten. Unmöglich!

    Außer, du holst die halbe Welt nach Deutschland (bei der Ausländerfeindlichkeit aber kaum machbar), zwingst die Menschen zu mehr Kindern oder baust eine Mauer, um eine Flucht zu verhindern. Na dann viel Spaß,

    Ich erzähle das ja nicht aus Idelogie, sondern nur, weil ich logisch denken kann. Es ist ja nichts anderes als reine Mathematik. Du kannst aus einer 1 nicht ohne weiteres eine 2 machen. Das versprechen nur die Linken. Klingt ja auch alles so toll: Mindestlohn, lohnenswerte Arbeit usw. Das mag im Disneyland funktionieren, aber eben nicht in der realen Welt. Tut mir ja auch leid.
    Nur die FDP bescheißt das Volk nicht und sagt denen die Wahrheit. Aber die kommt bekanntlich nicht gut an. Und da das Volk nicht rechnen kann, glauben sie natürlich den linken Volksparteien, der AfD und Tante Merkel. Bei dem Bildungssystem ist das auch kein Wunder.

  4. #4123
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Es gibt sicherlich auch Leute, die würden geren nackt durch deutsche Fußgängerzonen marschieern. Dürfen sei aber nicht. DAS sind echte Verbote! Nur gibt es dieses Verbot nicht nur in Istanbul, sondern auch in Hamburg und Berlin. So what....

    Es gibt zigtausende Muslime, die keinen Mantel und Kopftuch tragen! Und werden die jetzt gesteinigt von ihren Landsleuten?
    Du solltest nicht immer vergessen was du so schwafelst- solche wurden schon gesteinigt oder gesprengt- wenn es nicht die CIA war, dann wohl von Landsleuten oder "Glaubensbrüdern

  5. #4124
    Avatar von strike

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    Fleischhauer-Kolumne: Terror von links im Wahlkampf - SPIEGEL ONLINE

    Wie recht er mal wieder hat, der Jan Fleischhauer.

    ... man muss schon ziemlich vernagelt sein, um in dieser Partei eine Gefahr für die Demokratie zu sehen. Offenbar reicht es, dass man sich Gedanken um den Verbleib deutscher Steuergelder macht, um als Verfassungsfeind oder Schlimmeres zu gelten.

    "Wir wollen nicht, dass solche und andere rechte Parteien ihr nationalistisches, rassistisches, antisemitisches und islamfeindliches Gedankengut verbreiten können, auch nicht im Wahlkampf", heißt es bei der Grünen Jugend, die auch 68 Jahre nach Kriegsende noch unverdrossen mit deutschen ..... aufräumt. Man kann nicht nur in der vierten Generation Vertriebener sein, wie sich zeigt, sondern auch Widerstandskämpfer.


    Es hat in Deutschland Tradition, zwischen linker und rechter Gewalt einen Unterschied zu machen. Sobald man sich eine der umlaufenden "Anti"-Losungen ans Revers heften kann - gegen 5exismus, Rassismus und Krieg -, ist auch der offene Terror fashionable. Schon die Achtundsechziger fanden es lustig, ihnen Missliebige aus dem Fenster zu hängen oder anderweitig zu malträtieren. Heute sprengt man eben die nächste Veranstaltung, die einem nicht passt, oder tritt einen Infostand zusammen.

    Es war übrigens kein rechter Scharfmacher, sondern der später heilig gesprochene Jürgen Habermas, der 1967, im ersten Erschrecken über die wieder zutage tretende Radikalität, vom "linken Faschismus" sprach und diesem Verdikt, kaum einschränkend, hinzufügte: "Jedenfalls glaube ich Gründe zu haben, diese Terminologie vorzuschlagen."

  6. #4125
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von aalreuse Beitrag anzeigen
    Deutschland braucht Zuwanderung und das dringend...aber das ist ein anderes Thema
    Aber keine Zuwanderung in die Sozialsysteme, die sowieso vor dem Kollaps stehen!

  7. #4126
    Avatar von michael59

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    Mein lieber Herrmann, du drückst dich nicht exakt aus: meine Frau musste ins Sozialsystem zuwandern, ob sie wollte oder nicht.

    Der deutsche Gesetzgeber zwingt sie Beiträge zu zahlen, sie ist zum Beispiel verpflichtet Beiträge in die Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Da sie abhängig beschäftigt ist, werden ihr auch Beiträge für die Renten- und Arbeitslosenversicherung einfach von ihrem Geld weggenommen.

    Ich wäre ja dafür das bereits in Deutschland ansässige in der Sozialsysteme zuwandern wie z.B die Beamten, Rechtsanwälte usw. Dann ist es mit dem Kollaps sehr weit weg.

  8. #4127
    Avatar von aalreuse

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    Nun, ich kann auch rechnen und das Volk ist weniger dumm als viele glauben. Das unser Rentensystem jetzt im neuen Jahrtausend platzen kann, ist schon seit Jahrzehnten bekannt. Ich erinnere mich an die Mitte der 70er des letzten Jahrhundert als schon die Allianz mit drohender Altersarmut Werbung für private Altersvorsorge machte....Es waren die seit dem überwiegend CDU geführten Bundesregierungen und die Partei die in Deutschland bisher am längsten regiert hat, die FDP, welche dem Volk vorgegaukelt haben es sei alles in Butter mit der Rente..... Dabei ist bekannt das in Deutschland dank Pillenknick und Frauenbewegung seit 1974 mehr Menschen sterben als Kinder geboren werden und wir schon längst in einer großen Wirtschaftskrise stecken würden, gäbe es keine ausreichende Zuwanderung. Doch statt die Politik an Familien, Nachwuchs und Bildung auszurichten wird das soziale im Lande immer kleiner geschrieben und alle nur noch an den Profiten der Unternehmer und Aktionäre ausgerichtet. Die SPD unter Führung von Lafontaine wurde mit Schröder als Kanzler eigentlich gewählt dem Abhilfe zu schaffen. Doch Schröder hat das deutsche Volk verraten und verkauft, leider. Ich ziehe vor Lafo noch heute den Hut, dass er nicht an der Macht klebte, diese Politik nicht mitgemacht und konsequent geschmissen hat.

    Aber um zu verstehen was hier im Lande passiert, muss man verstehen wie das Geldsystem funktioniert. Wir haben ein Schuldgeldsystem. Geld entsteht nur dadurch das jemand einen Kredit aufnimmt. Wachstum ist der Motor der Wirtschaft aber auch deren Untergang. Denn Wachstum bedeutet auch immer das Wachsen der Geldmenge und damit der Schulden und der Zinslasten. Wenn der Staat keine Schulden mehr macht, muss es jemand anders machen. Da neues Geld aber immer nur für neue Kredite und nicht für die Zinsen generiert wird, fehlt das Geld für die Zinsen im Geldsystem. Durch den Zinseszinseffekt ist es daher nur eine Frage der Zeit bis das System entweder kollabiert oder künstlich ausgeglichen werden muss. Aber auch ein zweiter Effekt unseres kapitalistischen Systems führt zwangsläufig zum Kollaps. In unserem System wird die große Masse der Menschen nach und nach zu Gunsten einiger weniger enteignet. -Ein Zerfall der Rentenversicherung wäre die größte Enteignung des deutschen Volkes der Geschichte. In der Rentenversicherung haben nach derzeit gelten Recht die deutschen Arbeitnehmer Ansprüche von zig Billionen Euro angespart.- Deutschland und das deutsche Volk gehörten lange zu den Profiteuren des Systems. Deutschland gehört zu den 20 reichsten Staaten der Erde die inzwischen über 80% des Weltkapitals halten. Deutschland saugt zu Gunsten einiger weniger die Weltwirtschaft und inzwischen auch das eigene Volk aus wie ein Staubsauger.

    Es ist im übrigen völlig egal wo im System die Lasten für Schulden, Zinsen und Gewinne liegen, der Endverbraucher muss alles bezahlen und erarbeiten. Die Lasten für die eigene Schulden zahlt man immer, die Schulden und Zinsen des Staates bedient man über die Steuern. Das Volk muss alles erarbeiten und erwirtschaften hat aber selbst am wenigsten, weil es immer mehr in das System von Schuld und Zinsen zurückzahlen muss. Irgendwann ist es dann soweit das das Volk (und der Staat steht dafür) nicht mehr kann. Der Staat muss die Pleite erklären. Als 2008 Steinbrück mit Merkel vor die Presse trat und ohne parlamentarische Rückendeckung die Garantie der Spareinlagen verkündete, hatte in Deutschland der Kontorun schon begonnen, wenige Tage später wäre ohne diese Erklärung Deutschland wirtschaftlich zusammengebrochen, wir sind da an einem Kollaps nur um Haaresbreite vorbeigeschliddert.

    Was kann man gegen das exponentielle Wachstum der Schulden und Zinsen tun. Schulden zurückzahlen, gut wo soll z.B. das Geld für das Tilgen der Staatschulden herkommen? Nach den derzeitigen Regierungskonzepten vor allem von der FDP soll es der kleine Steuerzahler erarbeiten. Das heißt aber das Volk muss neue Schulden aufnehmen, was letztlich nur eine Umschichtung wäre. Hier zeigt sich die nächste perfide Seite des Systems. Einmal gemachte Schulden können im Gesamtsystem nicht mehr zurückgezahlt werden. Der einzelne kann sich von seinen Schulden zwar befreien aber die Schulden sind dann nicht weg sondern nur woanders.

    Im Gesamtsystem kann die Schulden- und Zinslast nur reduziert werden in dem man gleichzeitig bei den Profiteuren Guthaben reduziert und das im großen Stil. Was gibt es da für Möglichkeiten? Währungsreform (Totalabwertung), Inflationierung, Abwertung (Teilabwertung), Schuldenstreichung (New Deal), extreme fiskalische Maßnahmen (Sonderabgaben für Reiche, Lastenausgleich, hohe Steuern auf Einkommen und Vermögen). Alle diese Maßnahmen liegen auf dem Tisch und werden diskutiert welche Maßnahme oder welcher Maßnahmenmix offen ergriffen wird ist noch nicht klar. Verdeckt im Hintergrund wird das System aber schon mächtig bearbeitet. Die Staaten der Welt haben mehre Billionen ins System gesteckt und haben sich dafür bis an die Halskrause verschuldet. Die Zentralbanken haben die Zinsen fast auf null gesetzt und ziehen hochzinsliche Anleihen aus dem Markt, andere Staaten haben die Druckerpresse angeworfen. Das System wir mit billigem Geld geflutet. Man versucht zur Zeit also weltweit das System durch eine künstlich gesteuerte Inflationierung auszugleichen. Inflationierung hat den Vorteil, das man nominal niemanden etwas wegnimmt, aber sowohl Schulden als auch Guthaben werden weniger wert. Nachteil, das ganze kann schnell aus dem Ruder geraten und dann taucht die gesamte Weltwirtschaft in eine tiefe Rezession mit Hyperinflation ab und das System bereinigt sich selbst. Das ist aber etwas was sich niemand wünschen sollte.

    Links gerichtete Parteien bevorzugen die extremen fiskalischen Maßnahmen, weil die am schnellsten und direktesten greifen und die größte und schnellste Wirkung erzielen. Es wird am Ende das Volk sein welche die Politik zu solchen radikalen Maßnahmen zwingen wird.

    Wie auch immer... am Ende des Kapitalzyklus geht es den Reichen an die Kasse so oder so.

    Dies alles ist übrigens absolut nichts Neues. Das ein kapitalistisches System kollabiert geschieht seit Urzeiten. Meist in Verbindung mit Kriegen und/oder Revolutionen lokal begrenzt und wenig auffällig. Wenn das heutige, weltweit vernetzte System kollabiert gibt es eine Weltwirtschaftskrise gegen welche die Krise um 1930 ein Kindergeburtstag war. Ein solcher kapitalistischer Zyklus war ohne künstlichen Ausgleich bisher auf etwa 70 Jahre beschränkt. Unser System in Deutschland läuft seit der Währungsreform von 1948 also rund 65 Jahre....


    Ich habe hier versucht kurz die Situation und das System zu erklären. Mein Quellen sind einfach zu finden. Es sind Wirtschaftsprofessoren, Börsenexperten und Unternehmer wie Hans Werner Sinn, Bernd Senf, Franz Hörmann, Ernst Prost, Dirk Müller und andere ..... aber auch Politiker wie Verheugen der, wenn gefragt, schon lange kein Blatt mehr vor den Mund nimmt, die Senioren wie Schmidt, Vogel oder Baum die keine Rücksichten mehr zu nehmen brauchen. All diese gebildeten Leute sind sich in ihren Aussagen merkwürdig einig mit denen von Wagenknecht, Lafontaine und Gysi. Nur gibt das keiner zu. Professor Senf beruft sich in seine Vorträgen z.B. auch auf Karl Marx der in seinen Werken nichts anderes über das kapitalistische System geschrieben hat wie andere vor und nach ihm. Der Wiener Professor Hörmann, ein hochgeschätzter Experte, geht so weit zu sagen das wir kein Wirtschaftsproblem sondern ein Verteilungs- bzw. Demokratieproblem haben und propagiert ein geldloses Wirtschaftssystem und zeigt so auf radikale Weise die Fehler des Systems auf.

    Nur sind das noch mehr oder minder die Rufer im Wind die nicht gehört werden oder gehört werden wollen, deren Botschaft man nicht versteht oder verstehen will, weil es hierzulande den meisten noch viel zu gut geht. Aber irgendwann wird das Volk aufstehen...... ich halte es da mit Henry Ford " Wenn das Volk sich heute mal mit unserem Geldsystem befassen und dieses auch nur im Ansatz verstehen würde, hätten wir die Revolution morgen früh.....

    Unsere jetzige Regierung, allen vorweg die FDP sind nur Marionetten der Banken und Großkonzerne und derer Aktionäre und haben von Natur aus null Interesse an einer Änderung am System von dem sie am meisten profitieren. CDU und FDP wählen bedeutet weiter und schnell voran volle Kraft voraus geradeaus in den wirtschaftlichen Untergang, denn der ist so zwangsläufig wie das Amen in der Kirche.

    Wenn wir unser derzeitiges System aufrecht erhalten wollen, muss es zu einer schnellen Umverteilung des Reichtums von oben nach unten geben, d.h. Steuern rauf für die bisherigen Profiteure des Systems. Den Reichen Guthaben wegnehmen um kompletten Staatschulden zu zahlen, das wäre ein Weg zur Entlastung des Systems. Dadurch würde man ohne Erhöhung von Lohnkosten die Kaufkraft der Löhne gewaltig erhöhen. So würde man das System auf einen Stand von vor etwa 40 Jahren zurückführen. Kapitalflucht? Nun. die Guthabenhalter können evtl. kurzzeitig fliehen. Nur sollten sie sich fragen, ob sie etwa 50% ihres Vermögens bei einem künstlichen Ausgleich behalten oder alles bei einem weltweiten Crash verlieren wollen





  9. #4128
    Avatar von tmm.633

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    @aalreuse

    Ich glaube nicht das wir das große Besteck benötigen oder gar die Bekanntmachungen von Dirk Müller, der mir ehrlich gesagt in jeder Debatte auf den Senkel geht. Das System kann funktionieren, wenn sich Politiker / Arbeitgeber / Lobbyisten an regeln halten würden und wenn wir der Mitnahmementalität Einhalt gebieten. Die Frage die sich mir aber stellt ist wie das in den Griff zu bekommen ist....

  10. #4129
    Avatar von sombath

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    @aalreuse ,
    man muß die Steuern nicht erhöhen , man braucht nur die Bemessungsgrenze in der Rentenversicherung abzuschaffen .
    Man kann die Rentenbeiträge auch umbenennen in " Rentensteuer " .
    Immer wieder müssen wir auf das Schweizer System kommen , dort gibt es bei der Rente keine Beitragsbemessungsgrenze !
    ZB Herr Ackermann hat hier in D. keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung bezahlt .
    In der Schweiz bezahlt er jeden Monat ohne zu murren einige tausend Franken in die schweizer Rentenversichrung ein ,
    obwohl er später nur ca. 2500 SCF als Rente erhält .
    Rente gedeckelt -- Beiträge nicht !
    Aber leider wollen das nur die " LINKEN " u. die kann ich nicht wählen , daher bin ich ein Nichtwähler .

    Sombath

  11. #4130
    Avatar von tmm.633

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    Da gibt es einen Spruch der besagt "das Schweizer Rentensystem braucht den Millionär, aber der Millionär das Schweitzer Rentensystem nicht". Es mutet schon grotesk an, das wir diese eine Sache nicht auf die Reihe bekommen. Vermutlich geschuldet unserem Beamten und dem damit verbundenen Zweiklassensystem....

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