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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 22.599 Antworten · 1.113.304 Aufrufe

  1. #4011
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Und die AfD-Politiker sind keine Schauspieler und kennen sich aus? Guter Witz! Den von mir oben erklärten Zusammenhang erkennen die doch auch nicht oder wollen ihn nicht erkennen. Die Jungs sind erstklassig in Sachen Marketing. Das habe ich schon mehrfach betont.
    Auffallend ist doch das die Aktiven der AfD politisch nicht sehr erfahren sind, dafür aber sehr viel mehr ökonomisches Hintergrundwissen mitbringen, welches in den "etablierten" Parteien aktuell fehlt / verloren gegangen ist. Gut zu sehen in den vielen Talkshows wo den etablierten die Argumente ausgehen.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Der größte Fehler ist die Politik selbst. Der zweitgrößte Fehler ist, dass Bürger der Politik vertrauen. Aber der drittgrößte ist es, selbst zu glauben, es gibt eine Krise, nur weil die Umgebung davon spricht.
    Wo sind denn die ganzen Hungertoten.....
    Der allergrößte Fehler ist es wegzuschauen und die aktuelle Situation klein zu reden als wäre nix. Übrigens reden wir von Europa und nicht von Deutschland alleine. Kennen wir aber alles schon, ist nur ein paar Jahre her.

    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Auch hier haben die Politiker keinen Einfluß. Niemand kann einen freien Markt beeinflussen.
    Wie sollte denn der Binnenmarkt funktionieren? ...
    Sicherlich gibt es eine Lösung, um den Binnenmarkt zu stärken. Das ist die DDR-oder auch Nordkorea-Lösung:
    Wink mit dem Sozialismus? Warum die Kelle? Warum keine kleinen Stellrädchen zur Reduzierung der Exportüberschüsse?

    Mit seinem Lohndumping konkurrierte Deutschland die anderen Euroländer nieder und erzielte anhaltende Leistungsbilanzüberschüsse, denen spiegelbildlich Defizite der südlichen Euroländer gegenüberstanden. Deutschland trieb damit die südlichen Euro-Partnerländer in eine wachsende Verschuldung – und zwar entweder deren Privatsektor oder deren Staatssektor oder beide. Eine solche Konstellation kann kein Schuldnerland der Eurozone dauerhaft durchhalten.
    Quelle

  2.  
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  3. #4012
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Gerade die FDP steht beim Thema A1 recht geschlossen bei den Hardlinern der CDSU.
    Das ist mir schon klar. Nur waren sie eben beim Beschluss nicht in der Regierung.
    Und die SPD hat noch ganz andere Ideen von Bürgerbekämpfung in der Schublade als die FDP.
    Es geht hier also nicht um die bessere Wahl, sondern um die Verringerung es größten Übels. Und Union/FDP liegt nun mal auf einer Skala von 0 bis 100 (100 ist Bestnote) auf einer 4, während Rot/Schwarz auf einer 0 liegen würde. Alle anderen Varianten sehe ich bei 1-3.
    Das ist nun mal die Realität.

  4. #4013
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Auffallend ist doch das die Aktiven der AfD politisch nicht sehr erfahren sind, dafür aber sehr viel mehr ökonomisches Hintergrundwissen mitbringen, welches in den "etablierten" Parteien aktuell fehlt / verloren gegangen ist. Gut zu sehen in den vielen Talkshows wo den etablierten die Argumente ausgehen.
    Die AfD hat zwar scheinbar das Wissen, beschränkt es aber bewusst auf ihre eigentlichen Ziele. Luckes Wissen ist rein theoretischer Natur (erst Student, dann Professor). Alleine, dass er auch von einer Eurokrise spricht, zeigt, dass man ihm nicht trauen sollte.
    Entscheidend ist aber eben das Ziel, das er bezweckt: es ist rein national optimiert. Den Nebennutzen, auch den Griechen zu helfen, sieht er nur als Nutzen, damit auch den Deutschen zu helfen. Das belegt ja auch die Forderung, nur NUTZVOLLE Ausländer ins Land zu lassen.
    Soll also heißen: für Rechtsnationale ist die AfD sicherlich eine Topwahl, weil man damit die Welt noch mehr für sich nutzen kann (zumindest für einige Jahre). Für Freiheitsdenker wie mich nicht wählbar. Ganz einfach.


    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Der allergrößte Fehler ist es wegzuschauen und die aktuelle Situation klein zu reden als wäre nix. Übrigens reden wir von Europa und nicht von Deutschland alleine. Kennen wir aber alles schon, ist nur ein paar Jahre her.
    Auch in anderen europäischen Ländern ist alles nicht so schlimm wie es publiziert wird. Sonst würden ja nicht so viele Flüchtlinge aus Afrika in Länder wie Italien oder Griechenland wollen, wenn die selbst in Massen verhungern.
    Das soziale Level ist einfach zu hoch angestiegen. Man sitzt halt überal in Europa auf einem goldenen Thron. Und wenn der nun nur noch silber ist, mag es für den Einzelnen zwar enttäuschend sein, aber die Situation ist ales andere als lebensbedrohlich.
    Ich kenne jedenfalls keinen einzigen Fall in ganz Europa in den letzten Jahren, wo ein erwachsener Mensch verhungert ist.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Wink mit dem Sozialismus? Warum die Kelle? Warum keine kleinen Stellrädchen zur Reduzierung der Exportüberschüsse?
    Hier wird von Dumpinglöhnen in Deutschland im Vergleich zu Südländern gesprochen.
    Ist schon richtig, dass es viele Niedriglöhner gibt. In anderen Ländern erhalten diese Personen volle Leistung vom Staat als Arbeitslose, weil dort die Arbeitslosenquote entsprechend höher ist. Da.h. der Staat zahlt in Spanien etc. für Leistung, die nicht genutzt wird.
    Das ist verdammt schlau von Deutschland, den markt entsprechend geöffnet zu haben, um damit mehr leuten die Chance auf Arbeit zu bieten und über mehr Steuern mehr den menschen an Sozialleistungen zu bieten.
    Sollte man den deutschen hierfür einen Vorwurf machen?
    Spanien, Italien etc. könnten das doch genauso machen. Dann würden sie den deutschen einen Teil vom Kuchen abnehmen, die Arbeitslosgkeit senken und ihren Anteil am Euro deutlich steigen.

    Die Lösung liegt also immer und überall an der Öffnung der Märkte und nicht an Gesetzen oder gar an einer Euro-Auftrennung. Die linken Parteien und die AfD liegen hier also komplett falsch. Dazu muss man kein Ökonom sein. Das kleine 1x1 reicht komplett aus, um das zu durchschauen. Nur Idiologien verhindern den Wohlstand für alle - nicht nur für Deutsche.

  5. #4014
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Die AfD hat zwar scheinbar das Wissen, beschränkt es aber bewusst auf ihre eigentlichen Ziele. Luckes Wissen ist rein theoretischer Natur (erst Student, dann Professor). Alleine, dass er auch von einer Eurokrise spricht, zeigt, dass man ihm nicht trauen sollte.
    Hehe.... > Phillip Rösler (BW Augenarzt), oder Guido Westerwelle (Rechtsanwalt) , beide sind sicher besser geeignet und kompetenter...

    Den Nebennutzen, auch den Griechen zu helfen, sieht er nur als Nutzen, damit auch den Deutschen zu helfen. Das belegt ja auch die Forderung, nur NUTZVOLLE Ausländer ins Land zu lassen.
    Brauchen wir Ausländer die nur unser Sozialsystem belasten und sich nicht integrieren? Geht das in anderen Ländern überhaupt?

    Die Lösung liegt also immer und überall an der Öffnung der Märkte und nicht an Gesetzen oder gar an einer Euro-Auftrennung. Die linken Parteien und die AfD liegen hier also komplett falsch. Dazu muss man kein Ökonom sein. Das kleine 1x1 reicht komplett aus, um das zu durchschauen. Nur Idiologien verhindern den Wohlstand für alle - nicht nur für Deutsche.
    Wir leben doch schon lange in einem viel zu offenen Markt und konkurrieren Weltweit. Dennoch sind wir in einem Währungsverbund und müssen bestimmte Regeln einhalten. Da nichts, aber auch garnichts eingehalten wurde müssen wir reagieren und das ist der Ansatz der AfD. Ist doch besser wie einheitlich der Regierung hinterher zu rennen...

    Was sind offene Märkte, gibt es die überhaupt?

  6. #4015
    Avatar von BumBui

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    Politik-also meist dummes Dahergerede-kann man lernen.
    Wirtschaftskompetenz ist dagegen schon schwieriger.

  7. #4016
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Hehe.... > Phillip Rösler (BW Augenarzt), oder Guido Westerwelle (Rechtsanwalt) , beide sind sicher besser geeignet und kompetenter...
    Um das System zu verstehen braucht man gar keine Ausbildung, sondern lediglich gesunden Menschenverstand!
    Man muss eben noch idiologische Verblendung ausschalten.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Brauchen wir Ausländer die nur unser Sozialsystem belasten und sich nicht integrieren? Geht das in anderen Ländern überhaupt?
    Wieso überhaupt "brauchen"? Du siehst Menschen als Nutztiere an. Sind Menschen dazu da, einem Sozialsystem nützlich zu sein???
    Es ist ja leider schon so, dass Babies nicht aus Selbstzweck geboren werden, oder um den Eltern Freude zu bereiten, sondern um dem Staat einen neuen Rentenzahler zu liefern. Das ist absolut perverves menschenverachtendes Denken.

    Mein Kind und ich selbst leben sicherlich nicht, um irgendeinem Staat einen Gefallen zu tun. Ich dachte, die Skaverei wäre abgeschafft.
    Ob mir ein Mensch nützlich ist, entscheide ich nicht, ob er eine gute Ausbildung hat, meine Sprache spricht oder eine weiße Hautfarbe hat. Er ist mir nützlich, wenn er zu mir freundlich ist, wenn er mir Freude bereitet durch gemeinsame Hobbies, mir in Notfällen hilft (nicht durch geld, sondern durch Taten). Das kann auch ein armer Niegerianer sein, der niemals in der Schule war!
    Aber solche Werte sind in der nationbetonten Geldgier-Gesellschaft völlig verloren gegangen. Nutzen wird hier nur definiert über Steuerzahlung.
    Daher fordere ich offene Grenzen für alle, überall! Aber ohne Pflichten - d.h. ohne Sozialleistungen.

    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    Wir leben doch schon lange in einem viel zu offenen Markt und konkurrieren Weltweit. Dennoch sind wir in einem Währungsverbund und müssen bestimmte Regeln einhalten. Da nichts, aber auch garnichts eingehalten wurde müssen wir reagieren und das ist der Ansatz der AfD. Ist doch besser wie einheitlich der Regierung hinterher zu rennen...

    Was sind offene Märkte, gibt es die überhaupt?
    Leider gibt es keine offenen Märkte, weil ja Politiker weltweit glauben, sie könnten sie nach Gutdünken regulieren. Natürlich kommt dabei nur Mist heraus. Auch der Währungsverbund wird erst gelingen, wenn er wirklich frei ist. Im kleinen Rahmen funktioniert das ja auch in Deutschland. Baden-Württemberg zahlt schon immer und ewig für die unfähigen Berliner oder Bremer. Und schadet das einem Stuttgarter ernsthaft??? Es wird also auch keinen Deutschen dauerhafz schädigen, wenn er temporär seinen griechischen Nachbarn unter die Arme greift. Es sei den, man denkt rechtsradikal. Ein Bremer ist eben Deutscher, ein Grieche Ausländer. Aha...!

    Übrigens gerade kam diese Medien durch den Ticker
    Staat erzielt Überschuss von 8,5 Milliarden Euro | tagesschau.de

    Überschuss von 8,5 Milliarden Euro
    Staat nimmt mehr ein, als er ausgibt


    Ja, Ja, die Krise.... den Deutschen geht es ja sooooo schlecht. Der Euro macht uns alle kaputt. Wir brauchen unbedingt mehr Steuern. Und Zahlungen an Griechen bringen uns den Hungertod....
    Kann tatsächlich wahr werden, wenn Rot-Grün-AfD an die Regierung kommen....

  8. #4017
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Um das System zu verstehen braucht man gar keine Ausbildung, sondern lediglich gesunden Menschenverstand!
    Man muss eben noch idiologische Verblendung ausschalten.
    Sicher nicht um das System unserer Politiker zu verstehen. Aber ganz sicher um ordentliche Politik zu machen. Hier ein interessantes Interview mit Albrecht Müller zum Thema.



    Wieso überhaupt "brauchen"? Du siehst Menschen als Nutztiere an. Sind Menschen dazu da, einem Sozialsystem nützlich zu sein???
    Ich bezog mich unter anderem auf aktuelle Beiträge zum Thema Importierte Armut und frage mich ob das in Deutschland sein muss. Das führt zu nix gutem und wer dies für gut hält schaut weg.

    An sonsten bin ich der Meinung das jeder kommen darf, solange er Interesse hat hier etwas zu erreichen, aber er muss auf eigenen Füßen stehen können. Ist ja in anderen Ländern keineswegs anders....



    Leider gibt es keine offenen Märkte, weil ja Politiker weltweit glauben, sie könnten sie nach Gutdünken regulieren. Natürlich kommt dabei nur Mist heraus.
    Märke müssen reguliert werden, die Frage ist nur wie und in welchem Umfang reguliert wird. "Amerikanische Verhältnisse" brauchen wir nicht und wie wir wissen führen die zu nichts brauchbarem. Vollkommen freie Märkte würden ja Spekulanten jeder Art Tür und Tor öffnen....

  9. #4018
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von tmm.633 Beitrag anzeigen
    An sonsten bin ich der Meinung das jeder kommen darf, solange er Interesse hat hier etwas zu erreichen, aber er muss auf eigenen Füßen stehen können. Ist ja in anderen Ländern keineswegs anders....
    Richtig!
    Außerdem kommen nicht die wirklich Ärmsten! Das wären die Tausende, die täglich verhungern!
    Mit den Leistungen für einen Sozial-Schmarotzer in Deutschland könnte man statt dessen hunderte Verhungernde vor Ort ernähren und dort auch die Wirtschaft anstossen!

  10. #4019
    Avatar von brumfiz

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    Informativer Clip

    Aber verhungern tun se ja nicht (sehe unheimlich viele Leiblich erweiterte Personen in Movie).

  11. #4020
    Avatar von tmm.633

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Außerdem kommen nicht die wirklich Ärmsten!
    Die werden wohl alles zusammenkratzen was geht um in eine vermeintlich bessere Welt zu kommen. Das das nicht funktionieren kann spielt ersteinmal keine Rolle.

    Ich pers. denke ja das man mit dem Aufbau in den dortigen Regionen mehr erreicht...

    Zitat Zitat von brumfiz Beitrag anzeigen
    Aber verhungern tun se ja nicht (sehe unheimlich viele Leiblich erweiterte Personen in Movie).
    Nein verhungern muss ja nun wirklich niemand, die Frage die sich aber stellt warum das in Deutschland möglich ist. Siehe 150€/ Matratze....

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