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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.785 Antworten · 352.430 Aufrufe

  1. #3541
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    "Sie" hat nur den klitzekleinen Zusatz "NICHT" vergessen.
    Ne, ne @nokhu-"Sie"hat den Sarrazin schon verstanden und zeigt vollstes Verstaendnis fuer seinen Spruch.Pass ma, uff-es wird nich lange dauern, dann haben die Antifa den Spruch fuer sich entdeckt-vielleicht um den Halbsatz erweitert:" -und ick freu ma druff!"

  2.  
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  3. #3542
    Avatar von strike

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    Spezial zum Ersten Advent - Tichys Einblick

    Das ist deutlich.

    Liebe Schwestern und Brüder,

    jetzt haben Sie mich aber ertappt. Tatsächlich bin ich der „Wir sind kein Volk“-Herles. Ich behaupte: Mehr Ossis als Wessis schlagen sich in die rechte Ecke. An der Flüchtlingsfrage zeigt sich der nach wie vor bestehende Kulturunterschied zwischen West und Ost besonders stark. Pegida ist die Antwort der DDR. In meinem Text ging es aber nicht vorrangig um Pegida, sondern darum, dass ein vernünftiger Migrationsdiskurs in Deutschland nicht möglich ist. Weshalb?

    Die gesamtdeutsche Linke ist in Deutschland immer antiwestlich gewesen. Der deutsche Sonderweg „Macht hoch die Tür, das Tor macht weit“ wird überall sonst in Europa nicht verstanden. Der linke Gutmensch (Ost wie West) zittert lieber vor rechten Irren als vor islamischen Gotteskriegern. Das ist irr. Aber auch die Pegida-Spießer irren. Sie sind so wenig gesellschaftsfähig wie es die Honecker-Spießer gewesen sind. Seit 89/90 wird der Rechtsradikalismus im Osten unterschätzt. Grund: Es soll kein Schatten auf den Mythos (Wiedervereinigung) fallen.

    Kann man zugleich gegen den Irrsinn von Rechts sein kann und zugleich gegen den Irrsinn der Flüchtlingspolitik unter Leitung der ostdeutschen Pfarrerstochter? Drücke ich mich klar genug aus, wenn ich sage, ich bin nicht gegen Flüchtlinge, weil sie Ausländer sind?

    Sie mögen meinen Schluss für falsch halten. Ich wiederhole ihn dennoch: Ohne das vergiftete Erbe der DDR würden wir heute anders, vernünftiger über Einwanderung reden.

    Fällt Ihnen auf, dass wir die Fehler der Wiedervereinigung wiederholen? Die überstürzte, ökonomisch nicht vorbereitete Währungsunion wiederholten wir noch einmal, zehn Mal so schlimm mit dem Euro. Und nun wird der Mythos einer angeblich von Flüchtlingen immer wieder neu belebten Nation neu aufgelegt. Erst kamen sie aus den verlorenen Ostgebieten, dann aus der DDR, jetzt aus dem Rest der Welt.

    Es ist Geschichtsklitterung. Es ist ein verdrehter, linker Nationalismus unter ostdeutscher Oberaufsicht. Mir graust vor der Möglichkeit einer protestantischen Großossen-Koalition Merkel-Eckardt-G.öring Dann wedelt das Tätärä-Schwänzchen endgültig mit dem Wauwau.

    Kapiert? Nein? Dann kann ich´s auch nicht ändern. Erst auf Teufel komm raus vereint. Jetzt gespalten. Merkel schafft es. Danke. Dazu mehr am nächsten Samstag.

    Herzlich grüßt
    Ihr Wolfgang Herles

  4. #3543
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Ich bin mittlerweile ueberzeugt, dass Merkel es in der DDR nicht zu hoeheren Raengen geschaft haette. Dafuer ist sie einfach zu unqualifiziert und zu dumm. Im neuen Reich ist das aber genau die Qualifikation, die gebraucht wird, um das Land zu lenken, oder sagen wir es besser, fernzusteuern.
    Ich kann mich noch an eine Diskussion anlaesslich einer kirchlichen Veranstaltung erinnern, wo Meister Stolpe und ein paar Andere verspaetet eintrafen und fortlaufend darueber diskutierten, das der Lothar de Maiziere mit einigem Druck davon
    ueberzeugt werden musste, das er den Vorsitz der Ost-CDU uebernehmen sollte, wofuer er ueberhaupt keine Ambitionen zeigte.Allerdings galt er in der damaligen Block-Partei als unverbraucht und fuer die Zusammenarbeit mit der West-CDU bedurfte es eines unbeschriebenen Blattes und lenkbaren treuen Parteisoldaten.Daneben gab es den Demokratischen Aufbruch zu deren Pressesprecherin eine gewisse A.Merkel wurde.Der DA ging dann in der Ost-CDU auf , welche dann in der West-CDU landete.Trotz diverser Stasi-Vorwuerfe galt es sowohl fuer die etablierten Ost-Christen, als auch fuer die West-CDU sicher zu stellen, das das Humankapital(die Ostchristen)als auch die Immobilien etc.wohlgeordnet in den Bestand der West-CDU uebergehen konnte.Viele , wie zum Beispiel LdM schieden dann spaeter aus oder wurden auf ungefaehrliche Posten verortet-uebrig blieb eigentlich nur Kohls "Maedel"und ein paar Randfiguren wie Gauck, Birthler und letztlich Jahn-die aber nun entweder quacksalbern oder gelegentlich zu Jubilaen noch mal aus der Kiste gezaubert werden.
    Im Schatten all dieser "grossen "Politik gelang es aber zum Beispiel IM Victoria(Kahane)Vorsitzende einer Stiftung zu werden, in der sie in ungezuegelter Form ihre denunziatorische Arbeit wie Weiland vor '89 mit staatlicher Zustimmung fortfuehren darf.
    Waehrend die Raute des Grauens als "einflussreichste Politikerin"der Welt wohl die Uebersicht verloren hat-blueht am ganzen linken Spektrum deutscher Politik mit Maas, Kahane, Stegner die Inkarnation eines MfS mit allen Facetten der Unterwanderung, Diskriminierung,Denunziation und Zersetzung wieder auf.
    Irgendwann hat das Moerkel fertig-aber die Basics fuer das In-Schach-halten der eigenen Bevoelkerung sind installiert und koennen parlamentarisch abgesichert gegen das eigene stoerrische Wahlvolk eingesetzt werden.

  5. #3544
    Avatar von Uns Uwe

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    Das Olympia Referendum in Hamburg ist zu Ende und eine knappe Mehrheit hat negativ gevotet. Mich freut das die Hamburger Genossen und Genossinnen sich jetzt nicht weiter die Taschen voll machen können. Ich möchte gar nicht wissen, welche Politiker, Gutachter und Küngelfirmen sich schon die Hände vor lauter Freude gerieben haben und das Eurozeichen in den Augen hatten. Das war heute eine schöne Ohrfeige für Politiker in Hamburg, die eh kein Ei aufgeschlagen bekommen.

    Liveticker zum Olympia 2024-Referendum - Hamburg erwartet die Entscheidung | MOPO.de

  6. #3545
    Avatar von uwalburg

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Das Olympia Referendum in Hamburg ist zu Ende und eine knappe Mehrheit hat negativ gevotet. Mich freut das die Hamburger Genossen und Genossinnen sich jetzt nicht weiter die Taschen voll machen können. Ich möchte gar nicht wissen, welche Politiker, Gutachter und Küngelfirmen sich schon die Hände vor lauter Freude gerieben haben und das Eurozeichen in den Augen hatten. Das war heute eine schöne Ohrfeige für Politiker in Hamburg, die eh kein Ei aufgeschlagen bekommen.

    Liveticker zum Olympia 2024-Referendum - Hamburg erwartet die Entscheidung | MOPO.de
    Eine demokratische Entscheidung, die zu respektieren ist. Mir zeigt dies, dass die Hanseaten, ähnlich wie die Bayern, immer noch rechnen können.

  7. #3546
    Avatar von strike

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    "Deutschland, du mieses Stück Scheiße!"

    Eine Parole, hinter der auch SPD,LINKE, GRÜNE, DGB und die Kirchen hinterherliefen.
    Linke Gewalt - die laut Frau Schwesig/SPD ja nur aufgebauscht wird - inklusive*.

    Keine Sorge: die Jusos kämpfen ja bereits darum, dass solche Parolen gesellschaftsfähig (und nicht justiziabel) werden.**

    Herr Maas, Sie können die Hände weiter in Unschuld baden.
    'Pack', 'Gesindel' und 'Unanständige' sind immer (nur) die anderen.



    * Der schwarze Block hat uns vorgeführt - Hannoversche Allgemeine
    ** Jusos: "Ey, Deutschland, du mieses Stück Scheiße" soll kein strafbarer Satz mehr sein

  8. #3547
    Avatar von xxeo

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    Ich finde es beachtlich, dass man heute, vor solchen Großereignissen wie Olympiade, ein Referendum ansetzt.

    Ebenso wie die Leutchen in Südbayern, haben, aus meiner Sicht, auch die Hamburger klug gehandelt und votiert. In Großstädten ein Mega-Sportereignis, das sich eigentlich immer als finanzielles Desaster entpuppt? NEIN. Die Sicherheitsfrage kommt jetzt natürlich hinzu. Jahrelange Baustellen, Verkehrsstaus, die ohnehin finanziell völlig ausgelaugte Kommune mit zusätzlichen riesigen Ausgaben belasten usw., wer will das? Wie man viel Geld versenkt, haben die Hanseaten bei der Elbphilharmonie gelernt.

    Paris, Rom und Los Angeles bleiben als Kandidaten für die Olympischen Spiele 2024, wenn ich das richtig mitkriege. Genau dieselben schlechten Voraussetzungen für ein Mega-Großereignis.

  9. #3548
    Avatar von strike

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    Nun muss man sich halt was neues einfallen lassen, um die Bürger mit "Brot und Spiele" bei Laune zu halten und deren Geld auszugeben.

    Ansonsten: das IOC ist für mich(!) genauso verkommen wie die FIFA.
    Am allerwenigsten geht es denen um ehrlichen Sport.

  10. #3549
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Ich finde es beachtlich, dass man heute, vor solchen Großereignissen wie Olympiade, ein Referendum ansetzt.
    Ich auch und zwar fuer ein beachtliches Versagen der verantwortlichen Kommunalpolitiker.

    Man Stelle sich vor, ueber die Olympiabewerbung von Muenchen fuer die Spiele in Muenchen 1972 haette man die Waehler entscheiden lassen, zu jenem Grossereignis, von dessen Folgen Muenchen heute noch zehrt, waere es gar nicht gekommem.

  11. #3550
    Avatar von xxeo

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    Ich glaube aber, dass 1972 bei den Deutschen doch eine gewisse Begeisterung für die Olympischen Spiele in München gab, bis zu dem Terroranschlag natürlich. Ich war sehr jung, deshalb kann ich das nur aus meiner Erinnerung sehen. Aber die Spiele 1972 waren doch auch ein Teil der Wiederanerkennung Deutschlands in der internationalen Völkergemeinschaft, nachdem die vorangegangenen Spiele auf deutschem Boden von AH eröffnet worden waren.

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