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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 22.008 Antworten · 1.090.927 Aufrufe

  1. #3521
    Avatar von sombath

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    In Wirklichkeit haben wir keine Wahl .
    Da ich einige Jahre Mitglied in der SPD war , weiß ich worüber ich schreibe .
    ZB gibt es bei der Wahl der Stadtratskandidaten die sogenannte Blockwahl ,
    dh , der Parteivorstand stellt im Hinterzimmer eine Liste auf , über die dann abgestimmt wird .
    Die Wahl ist in 5 min vorbei !
    So geht das im Kreistag u. im Landtag .
    Auch bei den Bundestagskandidaten wird alles vorher abgesprochen .
    Alle Kandidaten die keine Beamten sind , sind bei der CDU-CSU zB Verbandsfunktionäre , wie Arbeitgeber ,
    NSM , Rotes Kreuz , Banken Verband und und .
    Bei der SPD sind es außer den Beamten besonders Gewerkschaftsfunktionäre .
    Bei den anderen Parteien ist es nicht besser !
    So kommt es , daß die Beamten u. ihre Freunde alle Parlamente beherrschen !
    Es ist also gleich welche Partei ich wähle , die Beamten sind immer in der ersten Reihe .
    Also bestimmen die Politker die Gesetze , die Beamten machen die Ausführungsbestimmungen zu
    ihren Gunsten und die Richter ( auch Beamte ) schützen das Ganze .
    Das ist ein Hauptgrund , daß unsere Sozialversicherung den Bach runter geht .
    Und es ist keine Besserung in Sicht !



    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Man hat immer eine Wahl.

  2.  
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  3. #3522
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von sombath Beitrag anzeigen
    In Wirklichkeit haben wir keine Wahl .
    Da ich einige Jahre Mitglied in der SPD war , weiß ich worüber ich schreibe .
    ZB gibt es bei der Wahl der Stadtratskandidaten die sogenannte Blockwahl ,
    dh , der Parteivorstand stellt im Hinterzimmer eine Liste auf , über die dann abgestimmt wird .
    Die Wahl ist in 5 min vorbei !
    So geht das im Kreistag u. im Landtag .
    Hallo sombath !
    Auch wenn ich hier nicht alles von dir zitiert habe, dein gesamter Kommentar entspricht den Fakten, insbesondere die Rolle der Beamten in den Parlamenten - volle Zustimmung !

    Extrem selten gibt es Ausnahmen von diesen Abläufen.
    Ich hatte einmal im SPD-Ortsverein für den Kreistag kandidiert. Vor der Wahl sagt mein Gegenkandidat zu mir:
    "Socky, du hast überhaupt keine Chance gegen mich. Du solltest deine Kandidatur zurückziehen. Der SPD-Ortsvereinsvorstand hat mich einstimmig nominiert und auch die SPD-Fraktion."

    Bei der Wahl waren 43 Mitglieder anwesend. Ich stellte mich mit einer ziemlich guten und völlig frei gehaltenen zehnminütigen Rede vor, obgleich mich alle sehr gut kannten.

    Mein Gegenkandidat sagt nur einen Satz: "Was soll ich mich hier vorstellen, mich kennen alle !"
    Diese Arroganz war offenbar ein Fehler.

    Geheime Wahl:
    Am Tisch meines Gegenkandidaten sassen außer seiner Frau noch zwei befreundete Ehepaare, insgesamt sechs SPD-Mitglieder.
    Ergebnis der Wahl:
    37 Stimmen für mich und nur sechs Stimmen für meinen Gegner. Da hatte er selbst zugesehen, wie an seinem Tisch angekreuzt wurde.
    Mein Gegner wusste also, dass alle anderen im Raum gegen ihn gestimmt hatten. Das war für ihn sehr bitter.

    Aber ansonsten ist es wirklich so, wie du es beschrieben hast. Es herrschen keine demokratischen Zustände in den Parteien. Da ist meist eine sehr kleine Clique, die alle Posten unter sich verteilt. Diejenigen, die man loswerden will, bekommen Vorstandsposten bei den kommunalen Eigenbetrieben oder bei der Kreissparkasse bzw. bei einem Zweckverband für Abwasser, Wasserversorgung oder Abfallentsorgung.

    Übrigens: ich wurde bei der Kommunalwahl in einem Landkreis mit 200.000 Einwohnern als direkt gewählter Kreistagsabgeordneter für die SPD gewählt in einem Wahlbezirk, der sich vorher seit vier Jahrzehnten fest in der Hand der CDU befand. Aber die spätere gesamte Zeit im Kreistag hätte ich sinnvoller woanders nutzen sollen, denn die Kreisverwaltungen erfüllen zum größten Teil Aufgaben zur Erfüllung nach Weisung von oben, bei denen der Kreistag überhaupt kein Mitspracherecht hat. Die Abgeordneten haben in den Kreistagen nur Entscheidungsbefugnisse bei Selbstverwaltungsaufgaben.
    Ich war jedoch einer von neun Mitgliedern im Personalausschuss: 4 CDU-Leute, 4 SPD-Leute, ein FDP-Mann. Personal wird fast grundsätzlich nach dem Schema eingestellt oder befördert: eine(r) von euch, einer von uns ! Ein Beamter oder Angestellter ohne Parteibuch hat ganz selten eine Chance auf eine Spitzenposition, es sei denn, dass sein Ehepartner in einer Partei aktiv ist.

    Eine Tätigkeit als Kreistagsabgeordneter oder als Abgeordneter in einer kreisfreien Stadt ist sinnvoll für ehrgeizige Parteimitglieder, die später für den Landtag oder den Bundestag kandidieren wollen.
    Bei der SPD ist es nach meiner Erfahrung so:
    wenn man einmal im Landtag oder im Bundestag sitzt, dann bleibt man dort für lange Zeit - egal, wie man arbeitet.
    Das beste Beispiel ist Dieter Wiefelspütz aus Hamm bzw. Lünen. Der ist ziemlich unfähig und reichlich arrogant. Er wird jedoch seit 26 Jahren immer wieder in den Bundestag gewählt. Daran kann man sehen, wie doof und unbedarft die Mitglieder in den Parteien und die Wähler sind.

  4. #3523
    Avatar von Helli

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    Hier überschneiden sich die Beiträge mit dem ebenfalls aktiven Threat "Ist Deutschland ein Beamtenstaat?"

  5. #3524
    Avatar von Uns Uwe

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    Folgender Bericht erinnert mich an Honeckers Zeiten: Kanzlerin auf Ischia : "Merkel schätzt die schönen einfachen Dinge" - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

    Vielleicht war die DDR Presse nicht ganz so nett zu Honecker.

  6. #3525
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen

    Ich würde mich unter diesen Voraussetzungen aus diesem Land verabschieden und heimkehren in die Heimat.
    Warum sollten sie? Für die meisten ist Deutschland ja ihre "Heimat" (nach üblicher Definition).

    Immerhin haben deine Vorfahren die billigen Arbeitskräfte ja flehentlich ins Land gebeten, da Deutschland ansonsten auf niedrigem Entwicklungslandniveau stehen geblieben wäre. Die Türken haben also erst den jetzigen Luxus, in dem du schwelgst, geschaffen.
    Der Islam gehört nun mal zu Deutschland und die Zahl der Neuzuwächse und Konvertiten werden wohl kaum das Gegenteil erreichen.

    Die Sozialgescheneek wie Kindergeld wurden ja nicht von Türken geschaffen, sondern von zumeist reinrassigen Kartoffeln.

    Wenn jemand dieses Mischsystem nicht gefällt, der kann ja heimkehren in seine Heimat (Ostpreußen oder so).

    Und was das fordern betrifft: stimmt, mich nervt es auch, wenn Deutschland ständig von anderen Ländern etwas fordert (wie z.B. von Zypern das Abkassieren bei Sparern, von Türken die Einführung von Menschenrechten, die Deutschland selbst nicht erfüllt etc.).
    Also erstmal an die eigene Nase fassen. Mich nervt die Großkotzigkeit ganz gewaltig. Deutschland ist nur eines von 197 Ländern und sollte sich nicht ständig als Weltführer aufführen und lieber erstmal ihre eigenen Bürger in den Griff bekommen, die sich vor jedem Andersartigen in die Hose macht und vor Angst schreit. Phobien kann man heilen.

  7. #3526
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen

    Immerhin haben deine Vorfahren die billigen Arbeitskräfte ja flehentlich ins Land gebeten, da Deutschland ansonsten auf niedrigem Entwicklungslandniveau stehen geblieben wäre. Die Türken haben also erst den jetzigen Luxus, in dem du schwelgst, geschaffen.
    Dein Deutschlandhass treibt deine Schwurbeleien ins Groteske! Lies doch bitte Türkeistämmige in Deutschland

    Zitat daraus: Im Jahre 1961 schloss die Türkei mit der Bundesrepublik Deutschland ein Anwerbeabkommen zur Anwerbung türkischer Arbeitskräfte. Die Initiative zu diesem Abkommen ging hierbei von der Türkei aus. . Die Republik Türkei verband mit diesem Abkommen zur Arbeitsmigration mehrere Ziele. Zum einen wollte sie mit diesem Abkommen ihr Außenhandelsdefizit reduzieren und zum anderen sollten die sozialen und ökonomischen Probleme in der Türkei abgemildert werden. Zunächst war nicht daran gedacht, dass die als Gastarbeiter bezeichneten Arbeitskräfte dauerhaft in Deutschland bleiben sollten. Im Laufe der folgenden Jahre zogen Frauen und Kinder nach.

  8. #3527
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Darauf antworte ich dir mal so

    "62 Prozent der 29 000 befragten Personen aus 27 Ländern bewerteten den deutschen Einfluss auf die Welt als positiv."
    Herrlich!
    27 Länder... du weißt aber schon, dass es 197 Länder gibt, oder? Ob unter den Ländern auch solche Länder wie z.B. Iran dabei sind...?
    62 Prozent positiv bedeutet aber auch 38 Prozent nicht positiv - mehr als ein Drittel aus den wohl eher priviligierten 27 Ländern.
    Und was wurde als "beliebt" als Basis genommen? Aus dem bericht gehen nur 3 Dinge hervor: Einfluss auf die Welt (welcher konkrete Einfluß: Macht, Menschenrechte, Sozialgefüge, Friedenspolitik, Islamphobie oder Waffengeschäfte?), hochwertige Produkte (soll also heißen, dass die USA bei mir beliebt ist, da ich das iPhone dufte finde?) und Lebensstil (welcher ist hier gemeint: die allgemeine Angst, die Hängemattenmentalität, das Pflichtbewusstsein, die Staatstreue, die Reisefreudigkeit oder was genau?).

    Ich bezweifle es ja nicht, dass Deutschland in der Außendarstellung gut wegkommt. Denn die Regierung tut ja praktisch alles, damit das so ist. Man lässt Probleme außen vor (Einwanderpolitik), beschönt Menschenrechtsverletzungen, umschreibt Negativbegriffe in politisch korrekte Sprache.... Klar, das ist es ja, was ich immer wieder sage. Die Außenverpackung ist pokiobello, aber der Inhalt ist bereits angeschimmelt.

    Mit Deutschlandhass hat das übrigens nichts zu tun, wie man mir immer mal wieder gerne unterstellen will, wenn man keine Argumente mehr findet. Es sind ja alles Fakten.

    Was türkische Anwerbung betrifft:
    es spielt keine Rolle, von wem der Anstoß kam. Denn die Unternehmen hätten sie ja nicht einstellen müssen, wenn sie weder gebraucht noch gewollt gewesen wären. Wenn aber in 12 Jahren Abwerbeabkommen (man hätte es ja auch locker früher beenden können) eine 3/4 Million Türken gekommen sind, dann wird die deutsche Wirtschaft sie ja wohl dringend benötigt haben.

    Klar hätte man auch Thais, Fijis oder Kenianer nehmen können. Aber man weiß ja, wie übervorsichtig Deutschland mit der Einwanderpolitik ist. Daher kann man eben nur sagen: selber Schuld! Wer restriktive Regeln schafft anstatt den freien Markt seinen Lauf zu lasen, der schafft sich eben Riesenprobleme. Nur eines ist eben klar: alleine hätten es die Deutschen so schnell nicht gepackt. Sie haben das getan, worüber man sich jetzt bei Großunternehmern aufregt: billige Arbeiter für einen zu unwürdigen Bedingungen arbeiten lassen, so dass die Bosse stinkreich werden und die Arbeiter kaum überleben können. Im Grunde war also die BRD die erste große Zeitarbeitsfirma (denn die Türken sollten ja nur auf Zeit arbeiten).

    Dass das aber grudnsätzlich nicht falsch war, sieht man daran, dass die Deutschen nun zu den Reichsten zählen und die Türken ja auch durchaus profitiert haben. Eine echte Win/Win-Situation. Aber wie unter den Deutschen ist man eben trotzdem neidisch aufeinander - ob zwischen Arm und Reich oder den zwischen Deutschen und Neu-Zuwanderern. Das liegt eben beides weit unter Kindergartenniveau.

  9. #3528
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Herrlich!
    27 Länder... du weißt aber schon, dass es 197 Länder gibt, oder? Ob unter den Ländern auch solche Länder wie z.B. Iran dabei sind...?
    62 Prozent positiv bedeutet aber auch 38 Prozent nicht positiv - mehr als ein Drittel aus den wohl eher priviligierten 27 Ländern.
    Ach Knarfi.
    Wen sollte man den nach deiner Meinung nach von den 127 Ländern befragen?
    Leute aus Fidschi, Kiribati, Tuvalu, Buthan, Paraguay oder Nordkorea? Du mußt dann schon auch eine Auswahl treffen, von denen mitunter hin und wieder in repräsentativer Anzahl auch frequentiert wird. Was nützt dir eine Einschätzung aus einem Länd "am Ende der Welt", wenn die dort unter Umständen nicht mal wissen das es Deutschland gibt, geschweige denn wo es liegt. Fällt mitunter Einheimischen schon schwer.


    Eher hättest du sogar den gegenteiligen von dir erhofften Effekt. Ein Bekannter war mal in der "Pampa", vernab jeder westlicher Zivilisation. Als der Name Germany fiel, hieß es nur good good Germany - Kliieensman. Alles andere als objektive Einschätzung über Deutschland. Ist ihm übrigens nicht nur eimal passiert, sondern an mehreren Örtlichkeiten.

  10. #3529
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von Ban Bagau Beitrag anzeigen
    Ach Knarfi.
    Wen sollte man den nach deiner Meinung nach von den 127 Ländern befragen?
    Leute aus Fidschi, Kiribati, Tuvalu, Buthan, Paraguay oder Nordkorea?
    Genau! Die mögen vielleicht wenig aus Deutschland kennen. Aber genau deshalb würden sie auch nicht sagen können, Deutschland habe einen positiven Einfluß auf die Welt. Denn diese Menschen haben oftmals ganz andere Probleme als die aufgebauschten Wohlstandsprobleme der deutschen Idiologie.
    Einem Kiribati ist es nämlich piepschnurzegal, ob Deutschland überhaupt existiert.
    Mich jedoch interessiert die komplette Welt und nicht nur die paar Zentimeter Europa, die sich aber immer gerne als Nabel der Welt ansehen. So sieht es nämlich aus.

    Wenn ich jetzt schon wieder aktuell höre, dass Deutschland den Steueroasen den Krieg erklären will... Muss man sich mal reinziehen: eines der reichsten Länder der Welt dreht den kleinen Cayman-Inseln etc. die fast einzige Einnahmequelle ab, wodurch deren Einwohner qualvoll an Hunger sterben, nur damit die gierigen Deutschen noch mehr überflüssiges Essen vernichten und noch mehr Waffen produzieren können. Da fällt einem doch echt nichts mehr zu ein. Gieriges Volk!

  11. #3530
    Avatar von Yogi

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    Es ist doch aber schön, dass Deutschland von 27 Scheissländern die positivste Bewertung bekam.
    Was machen denn die andern Dreckländer noch schlechter als D-Land?

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