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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.813 Antworten · 355.686 Aufrufe

  1. #3311
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von ffm Beitrag anzeigen
    Und der FR-Artikel ist auch schon wieder verschwunden. Die erste von vier Seiten konnte ich noch lesen, die zweite schon nicht mehr. So was ist halt nicht konform mit der neuen Zeit...
    Drück mal auf das PRINT Symbol.
    Ansonsten hier der Inhalt ( 2 Teile da die SW nur eine bestimmte Anzahl Zeichen zulässt):


    TEIL -1-

    Das Bad-Godesberg-Phänomen

    Jugendliche im Problemviertel Medinghoven mit ihrem Kampfhund.
    Foto: Alex Kraus
    In Bonn-Bad Godesberg werden Schüler eines Elite-Gymnasiums von jugendlichen Migranten attackiert. Kein Einzelfall, sondern weit verbreitetes Phänomen. Ingrid Müller-Münch berichtet aus zwei Welten.

    Spuk im Kurpark

    Ein Mitglied der Karnevalsgesellschaft Prinzengarde ist Augenzeugin eines Überfalls

    Ich war zwar nicht mitten in der Massenschlägerei drin, aber dabei. Freitags ist immer Aufbau zum Fest der Vereine. Da es ein schöner Abend war, haben wir es mit Grillen verbunden. Als echte Rheinländerin gehöre ich zur Karnevalsgesellschaft Prinzengarde hier in Bad Godesberg. Wir haben unseren Stand immer ziemlich am Eingang des Kurparks.

    Es waren sehr viele junge Leute schon so um die Tennisplätze verteilt. Die standen dort, tranken Bierchen. Plötzlich liefen so 15 bis 20 fremde junge Leute aus Richtung Post in diese Grüppchen rein. Es spritzte alles auseinander und es ging eine Schlägerei los. Es erschien mir wie ein Auftrag. Sie kamen aus Richtung Post, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Nicht wie zufällig, sondern wie geschickt.

    Wir wollten doch nur feiern

    Ein Gymnasiast schildert den Überfall aus seiner Sicht

    Ein halbes Stufentreffen war das, privat organisiert, im Kurpark. Wir waren 30 Mann, die Mädchen mitgezählt. Wir haben ein bisschen getrunken. Ich stand abseits mit meiner Freundin, hatte ein Headset auf. Irgendwann habe ich Krawall gehört, mich umgedreht und gesehen, wie ein Freund von mir ins Gesicht geschlagen wurde. Da hat mich gleich jemand mit einem Baseballschläger weggeschoben. Ich habe zu meiner Freundin gesagt: "Geh schnell ins Taxi!" War halt klar, wie aggressiv die waren. Und dann habe ich die Flasche schon an den Hinterkopf bekommen. Zwei Minuten später waren alle weg, Polizeiwagen da. Großaufgebot.

    Es kam angeblich so dazu, dass ein paar bei uns aus der Stufe kurz austreten wollten. Dann kamen so sechs von den Migranten auf die zu. Handys her! Blöd angemacht. Unsere meinten, tja, ihr seid zwar hier in der Überzahl. Aber da vorne stehen 30 Leute von uns. Gab ein kurzes Wortgefecht.

    Dann haben die zugeschlagen. Ohrfeigen oder so was. Nicht richtig zusammengeschlagen. Dann kamen immer mehr, waren aggressiv, es waren 30 bis 40 von denen. Bewaffnet auch, jetzt nicht mit Schusswaffen. Aber mit Messern, Baseballschlägern, Eisenstangen. Mit Bussen kamen die, so VW-Sprinter, diese Familiendinger, aus denen kamen die rausgesprungen. Haben zwei Minuten lang die ganzen Leute zusammengeschlagen. Dann sind sie wieder von dannen gezogen. Mein Eindruck ist, dass man sich gezielt verabredet und zu Grillpartys in der Rheinaue oder zu so einer Abi-Vorfinanzierungsfete hinfährt, um den Laden da aufzumischen.

    So was ähnliches gab es erst kürzlich in Oberkassel, wo dann auch 20 bis 25 Leute angereist sind, um die Abiturfeier aufzumischen. Auf der anderen Rheinseite am Kardinal-Frings-Gymnasium hat es vor Kurzem dasselbe gegeben.

    Die wehren sich nicht

    Ein jugendlicher Migrant spricht über deutsche Opfer

    Es gibt drei Kategorien von Deutschen. Erstens ....., zweitens solche, die wie wir sind, und drittens Opfer. Die nennt man so. Tut mir leid, das so zu sagen. Deutsche Opfer sind die, die man abzieht. Auch zum Beispiel die Gymnasiasten. Die reden uninteressant, meistens von oben herab. Aber man nennt die halt Opfer. Und wenn die am Ausländer vorbei gehen und gucken so auf den Boden …

    In Medinghoven, wo ich wohne, sehe ich gar keine Deutschen mehr. Hier im Jugendzentrum sind hundert Prozent Ausländer. Hier kommen keine Deutsche. Hier wohnen einige. Aber die kommen nicht raus. Weil die denken, ich werd abgezogen. Deutsche lassen sich auch viel gefallen. Die wehren sich nicht.

    Sagen wir mal: Die Leute vom Gymnasium treffen sich im Kurpark. Dann weiß das zum Beispiel einer von uns und sagt: Ja, heute gehen wir in den Kurpark. Da gibt es genug Jackys, so heißt die Beute, die man abzieht, Handys und Jacken.

    Wir haben eine ganz andere Hemmschwelle

    Ein Schüler des Aloisiuskollegs, genannt Ako, einer der bundesweit renommiertesten Gymnasien, beschreibt das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Welten

    Die nutzen es natürlich auch aus, dass wir eine ganz andere Hemmschwelle haben als die. Also zum Beispiel, wenn ich jetzt zu einem hingehe, den anmache, hey, was willste, dann hätte ich sofort eine gekriegt

    Wenn die zu einem hingehen, schlagen wir längst nicht direkt zu. Die haben auch schon mal ein Messer oder Ähnliches dabei. Sind häufig in der Überzahl, weil die sich immer so zusammenrotten. Das ist halt sehr cool, vor der Freundin einen auf besonders gefährlich zu machen. Ein bisschen Anlehnung an die ganzen Fifty-Cent-Gangsta-Sachen, die es in Amerika gibt. Total cool, lässig!

    Also nicht wir in Person sind Provokation für die. Sondern grundsätzlich Leute wie wir. Provokation besteht in den Unterschieden. Mein selbstbewusstes Auftreten, trotz keiner schlagfähigen Statur.

    Es ist weit verbreitet, dass auch Jugendliche aus gutem Hause einen auf gefährlich machen. Weil es halt cool ist. Nur, ich finde das ein bisschen übertrieben, sich hier zu verhalten, als würde man im Ghetto in Amerika leben. Wo man jeder Zeit auf offener Straße erschossen werden kann. Das ist hier nicht so.

    Ratschläge kriegen wir genug: Geht dem Problem aus dem Weg! Ruft frühzeitig die Polizei! Haltet euch nicht in den oder den Gegenden auf! Aber ernsthaft bringt das nichts. Es ist nicht nur so, dass wir da Straßenkrieg führen. Es ist hier kein Ausnahmezustand. Manchmal kommt es vor, dass man sich friedlich mit solchen Leuten unterhält. Wenn zum Beispiel eine Freundin von uns mit so einem zusammen ist. Das ist nicht selten, dass sich Mädchen so einen primitiven Proleten suchen. Vielleicht machen die das, um einen Typen zu haben, der ihnen immer irgendwie unterlegen ist. Ich habe manchmal den Eindruck, dass die sich extra einen Freund holen, den man ein bisschen deckeln kann. Die sind gut in der Schule, haben eine rosige Zukunft, ein gutes Elternhaus - und gehen dann mit so einem.

  2.  
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  3. #3312
    Avatar von strike

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    TEIL -2-

    Ich hab mich vermasselt

    Ein 19-jähriger Syrer schildert, wie er immer mehr in die Kriminalität abgedriftet ist

    Ich bin 19 Jahre alt, syrischer Kurde. Ich bin mit drei Jahren hierher gezogen. Meine Religion bedeutet mir sehr viel. Aber ab und zu passieren Dinge, die die Religion eigentlich verbietet. Alkohol. Klauen. Ich habe auch Drogen genommen. Ich hab mit allem aufgehört, außer Rauchen. Ich hatte viele Anzeigen und eine wegen schwerer Körperverletzung. Die war vor zwei Jahren, wurde aber erst vor Kurzem verhandelt. Ich war dann vier Wochen im Knast. Jugenddauerarrest. Jetzt muss ich nochmal vier Wochen. Ich hatte dem Jungen auf die Nase geschlagen, die war dann kaputt. Er war auf meiner Schule. Er war Türke oder Spanier oder so was. Er hat mich beleidigt. Du .........! Weil er wusste, ich habe in der Schule Macht. Er wollte sich mit mir messen. Komm, wir kämpfen eins gegen eins. Und dann kam es, dass ich total ausgerastet bin. Und ich hab ihn zu hart geschlagen. Hat er mich angezeigt. Und ich hatte ja Bewährung.

    Mit der Polizei hatte ich zum ersten Mal mit elf oder zwölf zu tun. Das war ein Ladendiebstahl. Es gab so Basketballstifte von Michael Jordan. Die waren damals sehr teuer. Und die haben wir uns unbedingt gewünscht. Und haben sie nicht bekommen. Finanziell gab es Probleme, Familie und so. Und da haben wir gedacht: Klauen wir es mal. Danach kam es zu bösen Sachen. Körperverletzung. Einbrüche. Raub. Überfall. Ich hab mich vermasselt, weil ich wollte unbedingt Geld.

    In Medinghoven und den anderen Vierteln von uns, da will man unbedingt schnell an Geld kommen. Wenn man was haben will, muss man es auch bekommen. Ich bin daran gewöhnt, wenn ich was haben will. Ich habe es mir auch genommen. Ich muss das kriegen. Von der Familie hab ich nie was bekommen. Meine Kindheit war echt nicht gut. Ich erinnere mich noch. Kindergarten. Die hatten immer so Murmeln. Alle haben mit Murmeln gespielt. Papa, warum haben alle Kinder im Kindergarten Murmeln außer ich hab keine? Da hat mein Vater Tränen. Hat er sogar geweint. Wenn du älter wirst, dann stell mir die Frage nochmal. Dann antworte ich dir.

    Mit neun kam ich nach Medinghoven. Und da habe ich Leute getroffen, die genau wie ich waren. Alle Jugendlichen in meinem Alter, die hier leben, die haben dasselbe Problem wie ich. Dann haben wir uns zusammengesetzt. Warum sollen wir den anderen zugucken? Die haben das und das. Warum nehmen wir es denen nicht einfach weg? Wir haben niemals darauf geachtet, eine Gang zu werden. Aber dann wurden wir älter und kräftiger. Und da haben wir uns gedacht, wir sind so viel Männer. Und dann haben wir angefangen, uns Soldaten zu nennen. Und dann haben wir gedacht, warum machen wir keine Gang? Wir sind doch genug Leute. Es gab BadGo, Tannenbusch. Wir nennen uns MV, Medinghoven-Viertel. Haben wir am Anfang nur aus Spaß gemacht. Andere Gangs haben gehört, da gibt es diese MV. Dann natürlich Gangs gegen Gangs. Die wollen sich messen. Dann haben wir uns immer geschlagen. Haben gemerkt, wir werden langsam auch mächtiger. In Bonn gibt es zum Beispiel AT, Araber, TBC Tannenbuscher, BadGo Godesberg, MV, also, es gibt einige.

    Ich sag nicht, Deutsche sind schwach, aber die trauen sich nicht wie Ausländer drauf zu schlagen. Weil die sind anders aufgewachsen. Die werden nicht von ihren Eltern geschlagen. Und ausländische, wie man hört, ja. Wenn ich wo runter gefallen bin und habe geweint, dann haben mich meine Cousins geschlagen. Haben gesagt warum, du bist doch kein Mädchen. Ein Mann weint nicht. Du musst ein Mann sein. Dann haben die mich geschlagen. Wenn mein Vater sauer war, hat er mich auch geschlagen. Erst mal Wut rauslassen.

    Wenn ich jetzt Kinder kriegen würde, ich glaube, ich würde die auch schlagen. Ich sage jetzt, ich weiß, wie das ist, ich würde niemals schlagen. Aber ich glaube, dass wenn ich älter werde, ich weiß nicht … Es geht ja immer weiter. Ich denke mal, ich werde später auch schlagen.

    Die Gangmitglieder sind hier Stammgäste

    Der Leiter eines Jugendtreffs kennt seine Pappenheimer ganz genau

    Dieses Viertel hier ist geprägt von Plattenbauten aus den Sechzigern. Damals wurden die Häuser schnell gebaut, diese Hochhäuser, damit die Mitarbeiter des Bundestages darin wohnen konnten. Nachdem die 90 nach Berlin gezogen sind, einfach weggezogen sind, hat man diese Häuser an Migranten weitervermietet. So ist das in Tannenbusch, Pennenfeld, Heiderhof, Büser Berg, so dass da überall mittlerweile fast 50 Prozent Migranten drin leben. Von den 330 Jugendlichen, die zum Beispiel in Medinghoven leben, da auf der Hartdhöhe, wo früher das Verteidigungsministerium war, von den 330 sind über 190 Migrantenkinder. Und ein Teil von denen sind Stammgäste bei uns im Jugendzentrum. Sind eigentlich alle liebe Jungs. Sind halt looser, die nichts auf die Reihe gekriegt haben. Die haben nur eine Sache, mit der sie Anerkennung kriegen und sich identifizieren, das ist aufzufallen. Egal in welchem Zusammenhang.

    Einzeln sind das ganze liebe Kerle. Die kriegen in der Schule gesagt, ihr seid dumm und kriegt nichts auf die Reihe. Landen auf der Sonderschule oder kriegen entsprechende Noten, weil sie dem Lehrer nicht passen. Und da sie früh lernen, ich kriege nichts auf die Reihe, sagen die sich, wenn wir so keine Anerkennung kriegen in dem, was wir können, dann fallen wir eben anders auf - negativ. Hauptsache Aufmerksamkeit.

    Wir sind die Elite

    Ein Schüler des Aloisiuskollegs sieht seine Zukunft durchaus rosig

    Es wird zwar von der Schulleitung sehr ungern gesehen, weil es auch gar nicht in die jesuitische Philosophie passt. Aber man sieht sich so als Elite an. Man hat später die besseren Jobchancen, meist sehr gute, weil die Eltern über entsprechende Kontakte verfügen. Die Kinder haben auch durchschnittlich mehr Geld als auf normalen Schulen. Und dadurch fühlt man sich halt zu so einer gewissen Avantgarde.

    Wie die Provokationen unsererseits aussehen? Verächtlicher Blick oder die Nummer Die unten wir oben. In Discos zum Beispiel, wo wir oben im VIP-Bereich sind und Getränke von oben runterkippen oder so. Gerade wenn man betrunken ist, macht man das mal eher. In Discos reservieren wir uns im VIP-Bereich einen Tisch. Den bekommt man nur, wenn man einen gewissen Mindestverzehr von etwa 250 Euro deckt. Das ist nicht wenig.

    Wenn man sich dann noch überlegt, dass von den fünf Leuten zwei, drei Mädchen dabei sind, dann bleiben die 250 Euro an zwei oder drei Leuten hängen. Dann wird einem bewusst, wie teuer das ist. Und dass das nicht viele können. Der Vorteil ist, man kann direkt über den Eingang in den VIP-Bereich gehen und steht dann sozusagen über den anderen. Das ist wirklich geil.

    Dann beginnt die Neiddebatte

    Ein Lehrer des Pädagogikums, ein Sozialarbeiter und ein Berufsberater schätzen die Lage ein

    Es gibt hier einige Internatsschulen, darum hat es sich immer wieder kristallisiert. Das eine ist das Pädagogikum, Päda genannt, das andere das Ako. So nennen wir die beiden Schulen. Den Internatsschülern geht der Ruf voraus, die Eltern hätten viel Geld und dann kommt diese Neiddebatte hinzu, und es kommt immer wieder zu provozierten Rempeleien, an denen die nicht unschuldig sind. Es fallen schon mal Bemerkungen wie Scheißtürke, dann kommt Scheißdeutscher zurück.

    Die Eltern dieser Gymnasiasten haben nie gemerkt, dass diese Statussymbole nur der äußere Schein sind. Die Kinder haben eine innere Leere. Und deswegen bezeichnen wir das als so eine Art Wohlstandverwahrlosung. Soziale Kompetenz, die ist bei denen überhaupt nicht mehr gegeben.

    Gib mal Kippe, deutscher ......

    Ein Gymnasiast wird verhauen

    Mir wurden halt sämtliche Vorderzähne ausgeschlagen. War vier Tage stationär im Krankenhaus. In Bonn ist das passiert, als wir abends unterwegs waren. Wir sind durch Bad Godesberg gezogen - äh Bonn - mit ein paar Freunden. Hatten irgendwie im Paulaner vorher Maß-Wett-Exen gemacht. Deswegen waren wir schon leicht angetrunken. Ich hatte so drei Maß intus. Dann wurden wir halt ein bisschen angemacht. Nennen wir sie mal Halbstarke mit Migrationshintergrund, so umgangssprachlich Muchel genannt. Keine Ahnung, was das bedeutet.

    Wir waren vier. Dann haben wir zurück angemacht. Die anderen waren anfangs zwei und gegen Ende. Gib mal Kippe deutscher ......! Hä, verzieht euch und so! Der hatte so ein HipHop-Cappy an. Und dann hab ich so gemeint: Äh, Hiphopper, bleib mal cool! Hab so zugespitzt mit ihm geredet, das fand er, glaube ich, nicht so lustig wie ich. Dann kam auf einmal ein Auto an, ein alter Fünfer-BMW, tiefer gelegt, so asozial aufgetuned, prollig, da stiegen dann irgendwie fünf Kickboxer aus. Dann kam nochmal ein Dreier an. Ein Freund von mir lag am Boden. Der andere wollte dem gerade ins Gesicht treten. Und ich stand so schräg hinter ihm. Hatte noch so überlegt, ob ich ihm auf den Hinterkopfhaue. Kann ich aber nicht einfach, jemandem auf den Hinterkopf hauen. Und dann habe ich ihn so weggeschubst, dass er meinem Freund nicht ins Gesicht treten kann. Da hat der sich umgedreht und sich sozusagen mit mir beschäftigt. Hat dann voll durchgezogen. Hat mir dann richtig aufs Gesicht gehauen.

    Das sind Muchel, die richtig Kampfsport betreiben. Danach wusste ich genau, in zwei Minuten tut es weh. Man hat ja zunächst noch so einen Adrenalinkick, spürt nichts. Aber dann habe ich das ganze Blut gesehen, und mir war klar, dass es ein bisschen ernster ist. Dann erst habe ich langsam realisiert, dass mir Zähne fehlen. Das war ärgerlich.

    Hey, ihr Scheiß.......

    Der persische Freund des Ako-Schülers sieht das alles etwas anders

    Mein Freund, dem sie die Zähne ausgeschlagen haben, ist ja nicht gerade ein Engel. Die waren unten in der U-Bahn. Waren auf der einen Seite. Auf der anderen Seite waren zehn Türken oder so was. Und mein Freund so: Hey ihr Scheiß........ Da sind die losgerannt und dann haben sie die gekriegt.

    Mein Freund, wenn der nicht den Macker markieren würde, dann hätte der auch nicht seine Zähne verloren. Wenn er und seine Kumpels da mit ihren Poloshirts, Gucci-Gürteln und Lackschuhen rumlaufen, wie wollen die da im Streetfight irgendjemanden umhauen? Wenn die Türken kommen mit Schlagstöcken in der Hose, mit Bomberjacken - ist ja klar, wer da körperlich überlegen ist. Ich weiß nicht, ob die sich jemals in Ruhe lassen werden. Ich glaube es eigentlich nicht.

    Selbst wenn die Ausländer die Deutschen in Ruhe lassen würden, wär es nicht vorbei. Die Deutschen würden trotzdem über die Ausländer weiterlabern und sagen: Scheiß....... und so.

    Ich bin 18 Jahre alt, in Deutschland geboren mit persischen Wurzeln. Sozusagen neudeutscher Mitbürger mit Migrationshintergrund. Habe gerade mein Abi am Ako gemacht, werde Medizin studieren. Offiziell bin ich Moslem, ja schon.

    Meine Eltern haben immer sehr viel Wert darauf gelegt, dass ich mich anpasse. Also einen starken Akzent nicht auf Integration gelegt, sondern sogar partiell auf Assimilation, mit einer Besinnung auf die Wurzeln. Denn die kann ich nicht verschweigen.

    Ohne jetzt arrogant wirken zu wollen, war ich immer ein guter Schüler. Meine Eltern haben Wert darauf gelegt, dass ich gut ausgebildet bin, weil ich es automatisch schwerer haben werde.

    Das ist kein Makel. Ich empfinde es eher als Ans..... Wenn ich eine Bewerbung irgendwohin schicke und ein anderer Heinz-Uwe oder irgendwer seine Bewerbung hinschickt, werde ich bei gleicher Qualifikation nicht bevorzugt werden. Schon vom Namen her. Das Aloisiuskolleg ist ja nicht mit anderen Schulen zu vergleichen. Der typische Ako-Haushalt ist ein konservativer CDU- oder FDP-Haushalt, der den Anschein erweckt, viel Geld zu haben. Ob das immer stimmt, weiß ich nicht.

    Es gibt da eine Anmache wegen Nichtigkeiten. Unter den Akos. Wir sind in der Klasse. Das Fenster ist offen, mitten im Winter. Alle beschweren sich. Mach das Fenster zu. Und ich bitte auch einfach das Fenster zuzumachen. Dann kommt: Du Scheißasylbetrüger. Ich fang an zu lachen. Ich finde es einfach lächerlich. Dann halte ich die Klappe. Ein Klassenkamerad, dessen Vater Hochschullehrer ist und der auch eine ausländische Mutter hat, sagt dann: Mach das Fenster zu! Und dann kommt als einziges: Du Scheiß......, halt die Klappe und setz dich wieder hin.

    Der Kommentar vom Lehrer: Man müsse mal eine Nacht darüber schlafen und sich beruhigen und dann mit weniger Temperament an die Sache ran gehen. So was sei intolerant.

    "Von Pariser Vorstadt-Verhältnissen sind wir noch weit entfernt"

    Ein Polizist ist ratlos

    Meine persönliche private Einschätzung ist, dass wir schon Potential für erhebliche Auseinandersetzungen haben, auch auf der Straße, aber was soll man tun? Kleine Ghettobildungen haben wir definitiv in einigen Gebieten. Aus meiner Sicht als Polizeibeamter hier aus Godesberg, wo ich seit Jahren schon Dienst mache, bin ich der Meinung, dass wir noch weit von etwaigen Pariser Verhältnissen entfernt sind. Aber ich bin kein Prophet. Mal sehen.

    Die Justiz macht Fehler

    Ein Jugendrichter weiß auch nicht weiter

    Ein Anstieg der Kriminalität würde ich insgesamt als Befund sagen. In Bad Godesberg. Und dann eben vor allen Dingen im Bereich der jugendlichen Straftäter Zunahme von Raubdelikten, also das, was man unter Jugendlichen als Abziehen bezeichnet, also Lederjacke klauen, Schuhe klauen, Skateboard wegnehmen, Handys vor allen Dingen. Übergriffe auf ältere Mitbürger, Handtaschenraub. In dem Bereich hat es spektakuläre Fälle in Bad Godesberg gegeben. Dann haben wir natürlich die Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Gruppen, auch ethnischen Gruppen von Jugendlichen, die gewalttätig ausgeführt werden.

    Deutsche begehen natürlich genauso Straftaten wie ausländische Jugendliche oder solche mit Migrationshintergrund. Was ich ausmachen würde, wäre eine tendenziell höhere Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Wir können das auch an bestimmten Ethnien festmachen. Wir haben also mit bestimmten Bevölkerungsgruppen ganz spezifische Probleme. Wenn man jugendliche Deutschrussen sich anschaut, dann haben wir sofort ein großes Alkoholproblem, Drogenproblem. Und natürlich auch eine ausufernde Kriminalität.

    Mir sind eine Reihe von Verfahren in Erinnerung, wo dann türkische Gruppen auftauchen und sagen, wir sind Türkenpower, wir zeigen euch das jetzt. Scheißdeutsche! Und dann geht es zur Sache. Umgekehrt gibt es natürlich ähnliche Konstellationen, wo eine Gruppe von gewaltbereiten Deutschen auf ein paar Türken trifft und die dann in Anführungszeichen aufmischt.

    Selbstverständlich hat die Justiz nicht die Mittel, diese gesellschaftlichen Zustände zu beheben. Wir sind ja kein Reparaturbetrieb für fehlgeschlagene gesellschaftliche Entwicklungen. Dieser starke Familienzusammenhalt ist übrigens eines der Probleme, die wir mit denen haben. Man erlebt bei männlichen, insbesondere aus dem muslimischen Bereich stammenden Straftätern, dass die zu Hause die Könige sind. Die erfahren nicht das, was man sich unter Erziehung vorstellt, nämlich, dass man irgendwo Leitplanken im Leben einzieht, sondern, die sind die Könige, und was die machen, wird nicht angezweifelt. Selbst wenn die Eltern der Auffassung sind, das ist falsch, was er macht, haben sie offensichtlich keine Schemata im erzieherischen Gepäck, um das irgendwie einzufangen.

    Da läuft in der Justiz auch manches schief. Wir erleben es gerade im Bereich der Gewaltkriminalität oft, dass auch seitens der Justiz keine Konsequenz gezeigt wird. Jugendliche erfahren zu Hause keine Konsequenz im Hinblick auf Fehlverhalten. Und die Justiz macht dann dasselbe.

    Wer soll diese Strafen eigentlich ernst nehmen?

    Ein Sozialarbeiter beschwert sich über die Milde der Justiz

    Ich hatte einen Jugendlichen, der musste 50 Sozialstunden machen. Was haste denn gemacht?

    Ich hab nur schwere Körperverletzung begangen.

    50 Sozialstunden und schwere Körperverletzung, da muss ich mich fragen, was muss eigentlich passieren, dass einer in den Jugendarrest kommt. Muss er erst einen totschlagen? Auf der anderen Seite hab ich Jugendliche gehabt, die haben eine CD geklaut und kamen auch mit 40 Sozialstunden an.

    Eine weitere Problematik ist, dass nach der Straftat nicht zeitnah verurteilt wird. Es gibt Jugendliche hier, die haben Akten, da sträuben sich einem die Haare. Ich war mal bei der Polizei zu einer Vernehmung und hatte Einsicht in Personenverzeichnisse.

    Ich dachte, das wär eine Besucherkartei des Hauses. Ich kannte sie alle. Und mir wurde gesagt, wer da drin ist, da ist schon was vorgefallen. Und auch im Kontakt mit Jugendrichtern wurde mir bestätigt, dass die dem nicht nachkommen.

    Für die Jugendlichen ist das so: Wenn sie sagen, ich gehe abziehen, ist das für die wie einkaufen. Abziehen ist die kostengünstige Variante. Das Risiko, das besteht, man wird erwischt, dann kriegt man Hausverbot, wird zur Polizei vorgeladen. Das war es dann. Die ziehen vor allem Bessergestellte ab. Wobei die Opfer dann unter Druck gesetzt werden.

    Wenn du was Falsches sagst, dann gibt es was.

    Das hat mir die Polizei auch bestätigt, dass jugendliche Opfer bereit waren auszusagen und bei der Verhandlung eingeknickt sind. Ich weiß doch nicht, ob es der war.

    An der Ko, da knubbelt es sich

    Die Leiterin eines Jugendtreffs kennt die Lage genau

    Allein da vorne an der Ko, der Koblenzer Straße in Bad Godesberg, da ist ein beliebter Treffpunkt. Das ist da, wo die Busse halten. Da trifft man sich eigentlich immer so um 19, 20 Uhr, wenn es abends losgeht. Da sind ja auch direkt die Supermärkte, da holt man sich ein bisschen Alkohol. Da sind die immer alle, die ganzen Migranten. Und da gibt es immer so Aneinanderreibung. Gib mal Kippe oder so! Koblenzer Straße. Das ist so der Tiegel, wo alles zusammenschmilzt.

    Stadthalle, Kurpark zum Teil. Manchmal werden Situationen auch hochgeschaukelt, wo bei genauem Hinsehen gar nicht so viel passiert ist. Der eine macht den anderen an der Bushaltestelle an. Und die beschimpfen sich dann gegenseitig. Und stehen dann Nase an Nase gegenüber. Aber keiner der Kontrahenten schafft es zu sagen, ach komm, lass es.

    Der Gymnasiast geht später nach oben und erzählt den Eltern oder dem Lehrkörper: Boa, das war so und so, und die sind dann in heller Aufregung.

    Und der andere Jugendliche, der ausländische, erzählt das dann seinen Freunden. Und die sagen, das lassen wir uns nicht gefallen. Und dann geht es einfach weiter. Und es ist keiner von den beiden Seiten bereit, das zu unterbrechen. Und wirklich mal zu gucken, was ist denn da eigentlich genau gewesen.

    Der Staat ist selber schuld

    Ein junger Migrant übt Kritik

    Ich trinke nicht. Ich bin ja Moslem. ...... auch nicht. Ist nicht mein Ding. Einfach mit Freunden rumhängen. Fußball spielen. Solche Sachen. Einfach rumhängen mit all den Leuten. Das sind einfach Freunde, die zusammen rumhängen.

    Ich find, die sind selber schuld, wenn die Jugendlichen heute so gewalttätig sind und Scheiße bauen. Weil, es gibt keine Alternative für die. Die haben nichts zu tun. Die hängen nur auf der Straße rum. Was sollen die machen, außer Scheiße bauen. Die verbieten alle Fußballplätze, die es hier gab.

    Man darf nirgendwo spielen. Und was sollen die machen? Von klein an wissen die schon nicht, was sie machen sollen. Hängen auf der Straße rum. Und dann ist immer einer dazwischen, der Scheißideen hat und so. Dann zieht er die anderen mit. Ich finde, der Staat ist selber schuld.

    Annäherungsversuche

    Aus einem Artikel im Lokalteil des Bonner Generalanzeiger:

    Rosalie war zu Besuch beim arabischen Lebensmittelhändler. Fanny beim marokkanischen Fleischer und Kevin interviewte und fotografierte einen türkischen "Döner-Mann".

    "Wir wollten die Ausländer aus unserer Heimatstadt besser verstehen lernen und herausfinden, was sie bewegt und warum sie ihre Heimat verlassen haben", beschreibt Mitstreiter Moritz die Aktion "Rezepte gegen Gewalt".

    Neun Schüler eines Bad Godesberger Gymnasiums hatten sich ein Herz genommen und mit Notizblock und Fotoapparat in fremde Kulturen hineingeschnuppert.

    "Schon als wir die Straßen abklapperten, gefiel uns das ausländische Flair, der Geruch exotischer Gewürze", schwärmen Paula und Victoria. "Wir konnten früher nicht verstehen, warum gerade so viele Moslems nach Deutschland kommen", erzählen Alvaro und Cedric.

    Jetzt, nach den Gesprächen in Feinkostläden und Callcentern, hätten sie gelernt, dass hauptsächlich Kriege, Armut und Not diese Menschen aus ihrer Heimat vertrieben hätten.

  4. #3313
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von xxeo Beitrag anzeigen
    Die Hälfte der befragten Deutschen äußert inzwischen laut ZDF, dass sie Angst habe vor der Flüchtlingswelle habe.

    Von der anderen Hälfte sagt wiederum die Hälfte nicht die Wahrheit, da bin ich mir sicher.......................
    Und da soll man den Umfragern (hier Forsa!) noch irgendwie Glauben schenken:
    Warum die Flüchtlingskrise gar nicht Merkels Hauptproblem ist

    "Der Zustrom der Flüchtlinge ist jedoch für die meisten Menschen nicht problematisch",sagte der Experte. Die Flüchtlingsfrage sei für sie zwar wichtig, als bedrohlich werde sie von 70 bis 80 Prozent der Befragten jedoch nicht angesehen ............

  5. #3314
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von Hermann2 Beitrag anzeigen
    Und da soll man den Umfragern (hier Forsa!) noch irgendwie Glauben schenken:
    Warum die Flüchtlingskrise gar nicht Merkels Hauptproblem ist

    "Der Zustrom der Flüchtlinge ist jedoch für die meisten Menschen nicht problematisch",sagte der Experte. Die Flüchtlingsfrage sei für sie zwar wichtig, als bedrohlich werde sie von 70 bis 80 Prozent der Befragten jedoch nicht angesehen ............

    Für die Werte der Bundeskanzlerin und der Großen Koalition sieht er die Talsohle vorerst aber erreicht. Nach der Einigung vom Donnerstagabend könnten die Zahlen ab nächster Woche sogar wieder nach oben gehen.

    Dank Forsa wird das auch so sein, wetten!

  6. #3315
    Avatar von singto

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    In den Nachrichten, egal ob ARD, RTL oder ZDF:

    Immer wieder werden Kinder gezeigt, immer mehr Kinder flüchten, traumatisierte Familien, Mütter sogar mit Säuglingen, man sieht keine alleinreisenden Männer mehr (die müssen ja für ihr Land kämpfen)....und dazu immer wieder die entsprechenden Bilder in Nahaufnahme. Herzzerreißend, mitleiderweckend. Ach die Armen, sie tun mir so leid. Wir müssen doch was tun und dürfen uns nicht so hartherzig zeigen.

    Diese Kinder werden in einigen Jahren ihre Weichei-Kumpels aus den Elite-Gymnasien abzocken, die zu dumm sind, sich zu wehren. Das "Bad Godesberg Phänomen" wird sich raumgreifend ausbreiten und unsere Polit-Eliten sehen tatenlos zu. Wenn nicht mal die Probleme in einer kleinen Stadt wie Bad Godesberg in Griff zu bekommen sind, die Integration sich dort wie ein einziger Witz anhört, wie soll das einmal bundesweit funktionieren mit Millionen, die es gilt zu integrieren.

    Die Kanzlerin mit ihrer "Wir schaffen das" Euphorie winkt die Leute ins Land, den Rest überlässt sie den Kommunen und ihren freiwilligen Helfern, und mit Sicherheit findet sie einen Schuldigen, wenn's mit der Intgration nicht so klappen sollte.

    Vielleicht wir das "Bad Godesberg Phänomen" als Synonym für gescheiterte Politik bald ein Begriff sein, den die ganze Welt versteht, so wie jeder weiß was die "Banlieues" in Franktreich bedeuten. Nur, Frankreich hat schon vorzeitig die Reißleine gezogen.

    Na ja, bei den Kriegsflüchtlingen, die jetzt ins Land kommen wir alles anders. Die lernen in 2 Wochen Deutsch, haben ruckzuck einen hochqualifizierten Job und sorgen für Deutschlands neuen wirtschaftlichen Aufschwung. Da werden sich die Bad Godesberger Elite-Gymnasiasten aber freuen. Wenn ihre Stadt dann plötzlich ganz in arabischer Hand ist. Bad Godesberg als sozialer Brennpunkt - wär hätte sich das vor 20 Jahren vorstellen können? Man hätte ihn für verrückt erklärt!

    Vielleicht haben aber ihre Elite-Eltern schon vorgesorgt und ihre Elite-Sprößlinge nach Harvard oder Oxford geschickt, wo man auch ohne dicke Muckis und Nahkampfpraxis in Ruhe lernen kann.

    Randale, Prügel und Attacken: Das Bad-Godesberg-Phänomen | Panorama.- Frankfurter Rundschau
    Bonn: Vom schicken Diplomatenviertel zur "No-Go-Area" - DIE WELT

  7. #3316

  8. #3317
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ein wenig mehr Überzeugungsarbeit und ein etwas engagierterer Einsatz der Staatsmedien scheint mir geraten*:

    Anhang 23394

    Umfragen - n-tv


    * selbst wenn die Umfrage vielleicht nicht repräsentativ ist
    Kann man da nicht ein Verpflichtungsgesetz machen?

  9. #3318
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von singto Beitrag anzeigen
    .....................................
    Diese Kinder werden in einigen Jahren ihre Weichei-Kumpels aus den Elite-Gymnasien abzocken, die zu dumm sind, sich zu wehren. Das "Bad Godesberg Phänomen" wird sich raumgreifend ausbreiten und unsere Polit-Eliten sehen tatenlos zu. ...................
    Ich schrieb vor etwas längerer Zeit, dass ich gedenke mich zu bewaffnen, (Spray, Basie und auch eine illegale Plempe) wenn ich in 1 1/2 Jahren wieder in die Grossstadt ziehe.
    Ich wurde ob meiner Aussage verlacht und beleidigt.
    Das Lesen der beiden Beiträge von @strike, hat mich in meiner Meinung aber bestätigt.
    Es ist schon erschreckend für mich, dass sich meine Hemmschwelle Gewalt zum Schutze meiner Familie kontinuierlich nach unten entwickelt. Der Selbstschutz dringt immer mehr in den Vordergrund.

  10. #3319
    Avatar von strike

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    Ob das Gefeilsche um Ministerposten und Staatsekretäre zwischen SPD, LINKEN und GRÜNEN schon begonnen hat?

    Nach wie vor halte ich - wie bereits vor längerem hier formuliert - ein Hinarbeiten zu einem eleganten Ausstieg der SPD aus der aktuellen Koalition für sehr wahrscheinlich. Natürlich und immer nur zum "Wohle des Volkes".

    Flüchtlinge: Koalition - Jeder gegen jeden - SPIEGEL ONLINE

    Im übrigen waren es schon mal 19 Punkte Differenz.
    Die Hälfte hat die Siggi-Partei bereits aufgeholt.

    Screen Shot 2015-11-08 at 07.49.24.png

    CDU, GRÜNE (46%)
    SPD, GRÜNE, LINKE (45%)

  11. #3320
    Avatar von uwalburg

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    40 Morde angekündigt: "RAF 4.0" bedroht Thüringer Behörden - n-tv.de

    40 Morde angekündigt"RAF 4.0" bedroht Thüringer Behörden

    In Gera gehen bei den Justizbehörden zwei Briefe ein, in denen die Ermordungen Dutzender Amtsträger angekündigt wird. Die Behörden sind alarmiert. Auch die AfD erhält Post der Gruppierung



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