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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.813 Antworten · 355.805 Aufrufe

  1. #3211
    Avatar von hueher

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    Noch ein Skandal der Bundeswehr, bzw. des Ministeriums , nach dem kaputten Gewehr jetzt der NH90 Helikopter, er ist gelinde gesagt Schrott und untauglich, seit 25 Jahren wird daran gebaut und noch immer nicht voll funktionsfähig! Der "Black-Hawk" der US-Army dagegen seit Jahren kampferprobt in vielen Teilen der Welt, ohne Probleme. Nun sollte man sich mal fragen, sind die Europäer ( Airbus ) zu doof gute Qualität zu bauen, oder ist airbus Industrie zu blöde, siehe auch den kaputten Kampfflieger der Pannen hat............... Der NH90 hat auch sehr große Rostprobleme.....hmmmmmm "Rostprobleme"??? Man kann nur noch staunen?
    Man muß sich auch fragen, welche Korruption und ........rei herrscht bei der Bundeswehr, bzw. bei der Verteidigungsministerin? Die sollte sich besser um ihre Kinderschar kümmern und nicht um das Heer und Marine, denn die Marine kann keinen Helikopter brauchen welcher rostet.
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  2.  
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  3. #3212
    Avatar von strike

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    Frau Röhl bringt es auf den Punkt.

    Bettina Röhl direkt: Wer sind die Hetzer?

  4. #3213
    Avatar von Amsel

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    Wohin steuert Deutschland?

    Das fragen sich zusehends besorgte Chinesen.

    Merkel verunsichert wichtige Partner in Wirtschaft und Politik, im In- und Ausland.

    Nicht genug, dass sie als Befehlsempfaengerin der USA zu Sanktionen gegenueber Russland bereit ist,

    die Deutschland schaedigen.

    China wird hellhoerig und will wissen was Sache ist, in Deutschland.

    Nicht von ungefaehr hat China die vergangenen Tage in Grossbritannien viel bewegt.

    "Ist Deutschland noch sicher?": China macht sich Sorgen um Europa - n-tv.de

  5. #3214
    Avatar von xxeo

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    ...den Eindruck gewonnen, dass es in Europa immer mehr Orte gibt, die nicht ungefährlich sind, wenn man dort hinreist. Nicht einmal Deutschland scheint jetzt noch sicher zu sein, glaubt die Familie. Ausgerechnet jenes Land also, das in China als stabiler Kern eines ohnehin schon fragilen Europas wahrgenommen wird.


    Schau an. Ein interessanter Beitrag von n-tv. Da werden bald auch asiatische und amerikanische Touristen überlegen, ob sie, aus Wunxing oder Kentucky anreisend und französische Banlieues tunlichst meidend, im krachledernen Oberbayern noch in Ruhe den Maßkrug heben und eine Schweinshaxe verputzen können. (Die zudem auch noch krebseln tun soll...)


    Ich denke, dieses Cartoon ist politisch noch korrekt.

    1i.jpg

  6. #3215
    Avatar von strike

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    Ein Text zum Nachdenken.
    Für die, die Facebook meiden.

    Ja, ja, ich weiss: auch Pack, auch Gesindel, wohl auch N.azi.
    Selbst wenn Wikipedia* (noch) nichts davon schreibt.

    Die Schwarz-Weiss-Denker sollen einfach weiterblättern.


    "Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz".

    Am 05.12.1977 kam ich mit 19 in West Berlin als Student an. Ich studierte, las und versuchte mich zu informieren über meine Umgebung, über die Menschen, deren Alltag ich von nun an teilen werde. Ich ging in Museen, besuchte die Dauerausstellung " Deutsche Geschichte" im damaligen Reichstag an der Mauer. Ich begann rückwärts, zuerst bei der Geschichte der BRD, der deutschen Teilung, dem zweiten Weltkrieg, der 12.jährigen NS-Herrschaft, der Weimarer Republik, dem ersten Weltkrieg und tauchte weiter in der "Vormärz-Zeit" 1848/49 und tiefer zurück.

    Ich liebte die Vielfalt, wanderte durch Deutschland, erfreute mich über Bayrische Trachten und Gesänge, genoss die Weinfeste der Hessen und der Pfälzer, bewunderte die Kohlen-Malochen der Ruhgebieter und ihre polnischen Nachnamen, versuchte mit Freude die Anglistischen Lieder der Norddeutschen zu entziffern und kehrte nach Berlin zurück, setzte mich in einer Urkneipe und bestellte "Berline Weiße mit Schuss".

    Ich las die " Dreigroschenoper " in Deutsch nachdem ich sie zuvor in Arabisch las. Ich lernte die Namen der Politiker auswendig, bewunderte Helmut Schmidt für seine unbeirrten Entscheidungen, den RAF-Terror zu bekämpfen, sang mit den Linken internationale Lieder, diskutierte mit Rechtskonservativen Deutschlandbilder und konnte bereits damals vieles, was sie mir erzählten, nachvollziehen und verstehen.

    Damals wohnte ich in der Weisestr gegenüber dem Hasenheide-Volkspark im Stadtteil Neukölln. Da gab es das Restaurant "zum Jäger" mit den besten Schweinschnitzeln, den Italiener mit den tollen Pizzen und der scharfen Ehefrau, den Cevapcici-Jugoslawen, der den ganzen Tag schimpfte ohne dass jemand jemals wusste, worüber er schimpfte, den schüchternen Türken mit den leckeren Döner und den eingebildeten Libanesen mit seinem angeblich dem besten Falafel in den westlichen Hemisphären. Ich erfreute mich, heute Falafel zu essen und morgen Bockwurst oder Schweinschnitzel oder einen Döner.

    Ich besuchte arabische Familien und ging mit ihnen grillen. Gemeinsam mit ihren deutschen Nachbaren legten sie die Fleischstücke auf dem Grill, rechts Rind und Lamm, links Schwein und Würste.
    Das Leben war schön, bunt und friedlich.

    Ich ging mit einigen Arabern und anderen deutschen Linken demonstrieren, gegen Nato und den "Imperialismus". Ich engagierte mich in der Arbeit der "Dritte-Welt-Läden", ich besuchte den Deutschen Evangelischen Tag mehrere Male. Ich suchte die Verständigung und glaubte, wir können diese wertvolle und humane Gesellschaft ausbauen und aus den humanistischen Werten der Deutschen viel lernen. Ich kämpfte von Anfang an gegen die Reduzierung der deutschen Geschichte auf 12 Jahre NS-Herrschaft und wiederholte oft und nicht so selten den Begriff "Deutschland, Land der Dichter und Denker" längst bevor irgend jemand den Begriff von mir stahl.

    Ich wurde vor vielen Jahren eingebürgert. Mein Sachbearbeiter, der von mir wusste, dass ich als Fernsehautor arbeite, sagte mir schmunzelnd, ich solle ihm per Sprachtest nachweisen, dass ich der deutschen Sprache mächtig bin. Ich erwiderte " Es solle geschehen" und ich setzte fort "Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz". Er lachte und ich lachte mit und daraus entstand eine gute Bekanntschaft und lange Freundschaft. Bis heute, wenn wir privat telefonieren, fängt immer einer von uns mit "Fritz fischt ....."

    Vor Jahren besuchte ich Neukölln und erkannte den Stadtteil nicht mehr. Ich dachte, ich befinde mich in Kabul. Die arabischen linken Freunde von damals sind heute alte bärtige Männer. Sie haben noch einmal geheiratet nach dem sie sich von ihren deutschen Frauen zuvor scheiden ließen. Ihre neuen Frauen sind junge Araberinnen, Cousinen von ihnen, die sie hierher holten.

    Alle sind fromme und gläubige Moslems geworden, die felsenfest überzeugt sind, Deutschland wird in naher Zukunft islamisch und die Christen oder Juden, die sich nicht zum Islam konvertiert werden wollen müssten dann Kopfsteuer (Jizia الجزية) zahlen und sich damit abfinden, Menschen zweiter Klasse zu sein. Meine "Freunde" von damals sagten mir auf meine Frage hin, "ja, wir müssen Hindus, Buddhisten und sonstige Götzenanbieter töten. Bitte verstehe uns nicht falsch, wir haben nichts gegen diese Menschen aber wir müssen Gottesbefehl folgen".

    Vor paar Wochen ging ich mit meiner Frau in meiner badischen Stadt türkisch essen. Ich bestellte ein Bier, bekam ich es aber nicht. Die Kellnerin erklärte mir, es gebe hier in allen acht Restaurants am Marktplatz keinen Alkohol. Sie ergänzte, wer Alkohol trinke sei schlecht und ohne Moral, bald werde man dafür sorgen, dass Alkohol nur in den vier Wänden getrunken werden dürfe".

    Ein arabischer Freund von mir betreibt eine Pizzeria. Bei ihm gibt es Pizza mit Schicnken und Salami, Bier und billigen Wein. er erzählte mir, dass er von Fundamentalisten verstärkt die Aufforderung erhält, seine Speisekarte auf islamisch umzustellen und den Alkohol zu verbannen, sonst würde er mit Konsequenzen rechnen müssen.

    Da wusste ich, ich bin im Begriff, mein Deutschland zu verlieren.

    Ich kam als Fremder nach Deutschland und es nahm mich mit allem seiner Kraft auf. Heute kommt Deutschland fremd zu mir und ich weine Bluttränen, weil ich es nicht schützen kann.

    Beim letzten Telefonat mit meinem Einbürgerungsbeamten sagte ich diese mal "Fischers Fritz fischt frische Fische, frische Fische fischt Fischers Fritz NICHT mehr". Er stimmte resigniert zu.

    Ich bin mit 57 nicht mehr jung aber Ihr, meine Kinder, rettet Deutschland und das ist ein humanistischer und kein chauvinistischer Aufruf. Stoppt den Siegeszug der Barbarei. Sagt Merkel und der gesamten politischen Elite, den Grünen, den Medien, der Gerichtsbarkeit und allen, dass Ihr entscheidet, wer zu Euch kommt und wer nicht, denn das ist Euer legitimes Selbstbestimmungsrecht als Volk. Erinnert Cem Özdemir daran, dass ich nicht den Film "Cem Özdemir der Spätzletürke der Film" gemacht hätte, wenn ich gewusst hätte, dass er über die Köpfe der Menschen hier entscheidet, wer oder was zu Deutschland gehört.

    Und vergesst nicht, mir mein altes Deutschland wiederzugeben, auch, wenn ich nicht mehr da bin.

    Imad Karim
    Ex-Moslem und verrückt nach Deutschland und nach der Freiheit
    Fernsehautor und Humanist


    عماد كريم
    مسلم سابق ومجنون بحب المانيا والحرية
    مخرج تلفزيوني ومتنور



    Quelle
    * Imad Karim - Wikipedia

  7. #3216
    Avatar von singto

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Ein Text zum Nachdenken.

    Vor paar Wochen ging ich mit meiner Frau in meiner badischen Stadt türkisch essen. Ich bestellte ein Bier, bekam ich es aber nicht. Die Kellnerin erklärte mir, es gebe hier in allen acht Restaurants am Marktplatz keinen Alkohol. Sie ergänzte, wer Alkohol trinke sei schlecht und ohne Moral, bald werde man dafür sorgen, dass Alkohol nur in den vier Wänden getrunken werden dürfe"
    Man sollte all den syrischen Flüchtlingen ein Begrüßungsbier anbieten.

    Wer's annimmt darf bleiben,
    wer es ablehnt muß gehen.
    Kinder ausgenommen.

  8. #3217
    Avatar von uwalburg

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    Zitat Zitat von singto Beitrag anzeigen
    Man sollte all den syrischen Flüchtlingen ein Begrüßungsbier anbieten.

    Wer's annimmt darf bleiben,
    wer es ablehnt muß gehen.
    Kinder ausgenommen.
    und dazu eine leckere Bratwurst

  9. #3218
    Avatar von singto

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    Ja, der Imad Karim hat sehr schön beschrieben, wie sich deutsche Städte verändert haben, wie sich die Migranten verändert haben und wie der Fundamentalismus immer mehr Raum greift.

    @UnsUwe: Leider sind auch hier wieder die gleichen Leute die Steigbügelhalter für den IS, die sich schon über die Leute lustig gemacht haben die vor einer Islamisierung gewarnt haben. Diese Leute haben vor einiger Zeit nicht mal im Ansatz begriffen, was da auf uns zu kam und ich befürchte, dass einige von denen es immer noch nicht raffen.
    Es ist aber nicht nur der IS, der so gefährlich ist. Auch al-Qaida, Hamas, die Muslimbruderschaft, die Hisbollah sind gefährlich. Unendlich viel gefährlicher werden sie, wenn sie – wie die Hamas in Gaza, die Hisbollah im Südlibanon oder eben die schiitischen Revolutionsgarden im Iran – die Mittel eines Staates in die Hände bekommen. Und die Schariajustizen im Iran oder Saudi-Arabien handeln genauso wie der IS. Zwischen dem Köpfen westlicher Journalisten und Helfer durch den IS und dem Aufknüpfen iranischer Schwuler an Baukränen gibt es, was die Brutalität betrifft, keinen großen Unterschied.

    Was passiert wenn der Krieg in Syrien zu Ende ist. Welche Partei wird die Oberhand behalten. Der IS, die Muslimbrüderschaft oder doch wieder Assad? Demokratische Strukturen wird es mit Sicherheit nicht geben. Egal wer gewinnt, es wird eine weiter große Flüchtlingswelle auslösen, weil dann das neue Regime erst mal seine Widersacher eliminieren wird. Wie damals 1979, als Chomeini im Iran die islamische Revolution ausrief und sämtliche Gegner hinrichten ließ.

  10. #3219
    KKC
    Avatar von KKC

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    Ich vermute das Putin auf eine Teilung des Landes hinarbeitet. Eine gemeinsame Regierung unter Beteiligung aller Volksgruppen (mit oder ohne Assad) wird es nur schwerlich geben und wenn hätte sie m.E. nicht lange Bestand.

    Gestern abend gab es im deutschen Fernsehen einen Bericht von dem Gack, der unter dem Schutz der Regierungstruppen Aleppo besuchte. Die Zerstörungen sind massiv, aber nachdem die FSA vetrieben worden ist, kehren mehr und mehr Syrer in die Viertel zurück und gehen ihren Geschäften nach.


    Habe mich echt gewundert, das man in dem Bericht die FSA so negativ darstellte, sind doch angeblich die Guten!!

    Habe den Bericht auf die Schnelle nicht gefunden, müsste aber in der Mediathek noch zu finden sein!

  11. #3220
    Avatar von strike

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    Hauptsache bei den 'Anständigen'.

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