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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.806 Antworten · 354.641 Aufrufe

  1. #2891
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Loso Beitrag anzeigen
    Rächt sich jetzt, die Infrastruktur dafür komplett entfernt zu haben. Die Bundespolizei müsste man dafür wohl auch erheblich aufstocken oder woanders Ersatz schaffen.
    Mal ehrlich, es wusste doch jeder einigermaßen klar denkende Mensch, dass es eine Frage der Zeit ist, bis Probleme aufgrund von fehelenden Grenzen eintreten. Es ist doch ähnlich wie in anderen Bereichen des Lebens, irgendwo muss immer, sprichwörtlich, eine Grenze gesetzt werden. Nicht umsonst hat irgendjemand mal die Haustür erfunden. Warum schliessen Ladeninhaber ihre Geschäfte nach Feierabend ab und warum machen Menschen zuhause die Haustür hinter sich zu? Das Leben ist doch gleich viel einfacher, wenn man selber bestimmt, wer zu einem kommen darf und wer nicht.

  2.  
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  3. #2892
    Avatar von alder

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    Ich war heute auf einer Baustelle und habe mich zu einer Gruppe Handwerker gesellt, die ein Päuschen machten.

    Es wurde über 2 Verge.waltigungen in der Stadt in den letzten 3 Wochen diskutiert. Beides Mal lautete die Täterbeschreibung "Südländer".
    Da meinte einer, der offensichtlich kein Deutscher war: " 100% Nordafrikaner"

    Ich fragte ihn, ob er mir verraten würde, woher er kommt, obwohl mir die Antwort schon einigermassen klar war.

    "Tunesien" grinste er, und dann...

    "Wahrheit muss man sagen"

  4. #2893
    Avatar von Nokhu

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    Sachsen-Anhalt in Wirklichkeit angekommen: Abschiebungen künftig ohne Ankündigung - Politically Incorrect
    .......„Ich plädiere für eine rasche Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Arbeit und fordere die Bundespolitik auf, dass die Aussetzung des Mindestlohns für Flüchtlinge geprüft wird.“

    Aha, kaum umgesetzt wird der doppelte Rittberger vollzogen.

  5. #2894
    Avatar von Yogi

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    Das kann man eigentlich so sagen, wenn heute so Rechts interpretiert wird, bin ich wohl Rechts.

    So wird uns ein Spiel mit Worten aufgezwungen, bei dem die Wortführerschaft nicht den Meinungsmachern überlassen werden darf.

    Manfred Kleine-Hartlage hat das schön beschrieben:

    Rechts ist, wer für die Erhaltung der traditionellen Familie, den Fortbestand des eigenen Volkes und des Nationalstaates oder die Integrität der christlichen Religion eintritt. Rechts ist also, wer diejenigen Strukturen erhalten will, die seit alters her eine solidaritätsstiftende Funktion hatten und haben.
    Volk ohne Wort | Journalistenwatch.com

  6. #2895
    Avatar von strike

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    Tag der deutschen Einheit.

    Viel Freude, viele Reden, viele Beiträge.
    Manche auch kritisch.

    Diesen Text (von einem Herr Breuning. Keine Ahnung wer das ist. Hoffentlich kein Extremist oder Radikaler.) 'mailte' mir ein Bekannter zu. Meine Meinung: kann man so sehen. Oder auch anders.

    Der 3. Oktober ist der Tag, an dem alle Deutschen darüber nachdenken sollten, was mit uns vor 25 Jahren geschehen ist.

    Damals, als Menschen mit seltsamen Frisuren und hässlichen Plastikautos eine Mauer durchbrachen, die von ihren Erbauern für die Ewigkeit geplant war, feierten wir freudentrunken den scheinbaren Sieg der Menschen über die Politik. Heute, 25 Jahre später, relativiert sich dieser Sieg der Menschen schon beim ersten Blick auf die Zustände in diesem unserem Land. Während der Osten immer noch auf die von Helmut Kohl versprochenen blühenden Landschaften wartet, hat sich der Westen für jeden erkennbar, den ehemaligen Ost-Zuständen in verblüffender Weise angenähert. Die Straßen und viele Gebäude in Westdeutschland zeigen deutlich den Zerfall einer ehemals erfolgreichen Wirtschaftnation. Der Zerfall der so wichtigen Infrastruktur ist unübersehbar. Unsere Schulen sind häufig verkommene, von Pilz und Mangelwirtschaft gezeichnete Halbruinen. Mahnmahle und Erinnerung an deutlich bessere Zeiten zugleich.

    Dabei war Bildung einmal unser größtes Kapital.

    Deutschland hat abgewirtschaftet, lebt von der Substanz und ist innerlich ausgehöhlt wie ein sterbender Baum. Der übermäßige Konsum auf Kredit, der süßen aber tödlichen Droge des uns nach dem Krieg aufgezwungenen Finanzsystems, haben uns träge und satt gemacht.

    Keine gute Plattform für eine positive Entwicklung in der Gesellschaft.

    In Zeiten, in denen Jauch, Illner und Will als Leitfiguren des politischen Journalismus gelten, darf man auch nicht zu viel erwarten. Wir sind bescheiden geworden. Bescheiden, was Geisteswissenschaften und Bildung angeht. Bescheiden, was unsere politische Führung angeht. Bescheiden, wie wir unser Leben führen wollen.

    Schön, dass wenigstens unser Hamsterrad, in dem wir ohne zu murren tagtäglich laufen, von innen wie eine Karriereleiter aussieht.

    Unsere Kinder werden schon nach der Geburt in Krippen weggesperrt, damit deren Mütter ebenfalls ganztags im Rad laufen können.
    Danach bietet der Staat die komplette Kinder-Rundum-Versorgung mit Ganztagsschule, Hort und sonstiger Beschäftigungstherapie aus Internet und Spiele Konsole. Herangezogen werden Egoisten und Denunzianten. All das hatten wir im Osten schon.

    Schade, dass die Bürger dort von diesem zu STASI-Zeiten entwickelten DDR- Exportschlager wieder nicht profitieren.

    Der Osten steht heute dank üppiger Transferzahlungen des Westens trotz allem etwas besser da als vor der Wende. Diese Verbesserung wurde jedoch teuer erkauft; und zwar hauptsächlich durch den Verzicht auf die 1989 mühsam erkämpfte Freiheit. Aus Staatssklaven wurden die neuen Konsum- und Schuldsklaven, die das westliche Finanzsystem so dringend brauchte.

    Eine deutlich positive Wirtschaftsentwicklung hat das Ganze aber bis heute nicht bewirkt.

    Da die permanente Ausplünderung Ostdeutschland durch die staatssozialistische Planwirtschaft in den Warschauer-Pakt-Staaten seit der Wende nicht mehr stattfindet, wuchs zwar dank des Fleißes der dortigen Menschen ein kleines marktwirtschaftliches Pflänzchen heran; blühende Landschaften, von denen Kohl aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit sprach, waren es aber nie.

    Statt des plündernden Ostblocks ist inzwischen ein neuer Plünderer, die europäische Union, auf den Plan getreten.

    Mit den gleichen Methoden wird der Fleiß der Menschen wieder von den Leistungserbringern abgezogen, um diesen an Fremde zu verteilen. Dank Kohls immenser Transferleistungen nach Ostdeutschland und die gleichzeitig permanent wachsende Ausplünderung durch die „Freunde“ in der EU, geht der einst wirtschaftlich starke Westen Deutschlands nun ebenfalls am Stock. Der Euro, der sich immer mehr als Deutschlands Joch für die Einheit erweist, ist längst zur Zombiewährung verkommen. Blutleer und gleichgeschaltet kommt die einstige Wirtschaftsmacht Deutschland daher.

    Geführt von ehemaligen Ostkadern, die nichts anderes kennen als sozialistische Planwirtschaft, Bespitzelung der Bevölkerung, Gleichschaltung der Menschen und Unterdrückung der Freiheit, steuert das Schiff Deutschland auf ein Riff, das man vom Ausguck bereits deutlich erkennen könnte. Nur der Ausguck ist unbesetzt.

    Während die Besatzung des Schiffes immer noch darum kämpft, den Dampfer auf Kurs zu halten, übertreffen sich Kapitän und Steuermann längt an Gleichgültigkeit. So steuert die Deutschland führungslos in die Katastrophe. Manchmal hat es für mich den Anschein, als sei eine Geschichte, die mir ein Freund von zwei Tagen erzählte in Deutschland schon längst Realität.

    Die Geschichte geht wie folgt:

    Drei Nationen bemühen sich darum, die Titanic zu heben. Die USA, Russland und Deutschland. Während die USA hauptsächlich am Schatz der Titanic, bestehend aus Gold, Silber und Schmuck Interesse zeigen, möchte Russland mehr über die „fortschrittliche Technik“ erfahren. Von deutscher Seite verlautete, man wolle erforschen, wie es der Bordkapelle gelungen ist, bis zum Untergang des Schiffes durch zu spielen.

  7. #2896
    Avatar von SED Chef

    Registriert seit
    07.06.2009
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    398
    Eine meiner Meinung nach treffende
    Analyse.

    Ich wurde von Freunden 1990 i.d.R. bez.
    meiner Einstellung zur damaligen Wie-
    dervereinigung wie sie betrieben wurde,
    oft wegen einer negativen Einstellung
    kritisiert.
    Ich sagte, dass wenn das so seinen
    Lauf nimmt, wie es aussieht, wird
    folgendes passieren:

    - in alle wichtigen Positionen werden
    ehemalige Stasi Kader positioniert
    werden.
    Warum: Sie wissen sehr viel ueber west-
    liche Politiker und wirtschaftliche Eliten
    und werden ganz klar sagen:
    Entsprechende Position gegen Loyalitaet
    oder Spiegel Interview gegen nettes
    neues Startkapital.
    -Berlin wird wieder Hauptstadt werden.
    -Wehrpflicht wird gegen Berufsarmee
    getauscht.
    -Olympische Spiele und/oder Fussball
    WM nach D. um zu zeigen was fuer
    ein weltoffenes Land man ist und den
    Deutschen ihr Lieblingsspielzeug zu
    geben.
    -Mit technischem Fortschritt immer
    staerkere Kontrolle, Ueberwachung
    und Steuerung des Einzelnen und
    Gleichmacherei bei Abschaltung des
    Leistungsprinzips.
    -Dazu Gleichschaltung der Medien.
    -Deutsche Soldaten werden verstaerkt im Ausland eingesetzt bei gleichzeitigen
    Hervorheben irgendwelcher sozialer
    Adern gegenueber dem Ausland.

    Am Ende Zusammenbruch Deutsch-
    lands oder aber eine etwas moderni-
    siertere DDR.

    Vor einigen Wochen schrieb mir ein
    langjaehriger Freund, der sich an unsere
    Diskussionen seinerzeit erinnerte, u.a.
    "Sch......; ich fuerchte du hast Recht
    behalten. Was soll ich meinen
    beiden Jungs empfehlen zu tun, die
    bald die Schule beenden werden.
    Sie haben doch keine Perspektive hier?"

  8. #2897
    Avatar von strike

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    Screen Shot 2015-10-04 at 12.56.23.png


    Die GRÜNE JUGEND hat Visionen.
    Twitter.com - Gruene_Jugend

  9. #2898
    Avatar von Uns Uwe

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    Wer hat den Thread wieder aufgemacht? Danke dafür!

  10. #2899
    Avatar von SED Chef

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Die besten Voraussetzungen in die Fusstapfen eines J.Fischer zu treten und
    evtl. eines Tages Aussenminister zu werden.

  11. #2900
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Wer hat den Thread wieder aufgemacht? Danke dafür!
    Nachdem der Beitrag zum Thema "Tag der deutschen Einheit" nirgends besser passt (und es dafür mE nicht wieder ein neuen Thread brauchte), wurde dieser Thread 'gesäubert' und wieder eröffnet.

    Wichtig: bitte andere aktuell-politische Themen in den bereits laufenden Threads platzieren.
    Danke.

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