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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.785 Antworten · 352.523 Aufrufe

  1. #1751
    Avatar von joachimroehl

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    ccc, bitte nicht unfair argumentieren, ich sprach im #1751 von den Wahlen in 1932 und denen die zur Machtergreifung am 30.Januar führten, was danach kam gehört zu den vielen großen Fehlern deutscher Politik.

    Mal am Rande die ersten Todesopfer waren Systemtreue erschossen in der Nacht der langen Messer. Den Reichstagsbrand und den Fall Marinus van der Lubbe will ich hier nicht aufarbeiten und hoffe wir kehren nun zur Neuzeit zurück?

  2.  
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  3. #1752
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    ccc, bitte nicht unfair argumentieren, ich sprach von den Wahlen in 1932 und denen die zur Machtergreifung am 30.Januar führten, was danach kam gehört zu den vielen großen Fehlern deutscher Politik
    Abgesehen davon, dass ich auch von den Wahlen 1932 sprach, ist das was danach kam kein "Fehler" sondern ein "beispielloses Verbrechen" gewesen. Dir kommt aber - könnte man meinen - schon der Begriff "Fehler" in diesem Zusammenhang nur schwer über die Tastatur.

  4. #1753
    Avatar von Ban Bagau

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Mehrheitlich (66,9%) wurden andere Parteien gewählt, die Na​zis kamen gerade mal auf nicht ganz ein Drittel. Diese anderen gewählten Parteien haben sie dann aber systematisch ausgeschaltet, und zwar ganz ohne Wahl, dafür mit einem Reichstagsbrand, mit SA-Terror, usw.! Das wird bei dieser Lüge rund um die angeblich ganz demokratisch 'gewählte Na​zi-Regierung' von Euch Revanchisten stets verschwiegen.
    ...
    Kannst du da Parallelen zu heute sehen?
    Wo Parteien sich mit Hilfe von ein, zwei Koalitionspartnern die ein paar vorher vertraglich festgelegte Kaspervorhaben durchsetzen dürfen, aber sonst im Gleichgang den größeren Koalitionspartner unterzuordnen haben, ohne dazu/dafür gewählt zu sein eine Mehrheit verschaffen.
    Jene Partei sich dann angeblich von der Mehrheit des Wahlvolkes als demokratisch gewählt als Führungspartei hinstellt und alles unter dieser angeblich legitimierten Prämisse in Innen- und Außenpolitik nach ihren Parteiprogramm durchdrückt.
    Also viel hat sich da in der Handhabung des Wählerwillens nicht geändert.


    Achja, die SA-Schlägertruppen der sogenannten Antifa haben wir ja auch noch/wieder. Scheint sich alles im Kreis zu drehen oder greift man auf bewährtes zurück?

  5. #1754
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    ....selbst wenn man keine Leuchte ist, bleibt da auch noch die Kategorie straßenschlau...
    Leider erreichst Du auch das Adjektiv "streetwise" bei weitem nicht, von "Leuchte" gar nicht zu sprechen.

    Du bist ein ewig vorgestriger politischer Analphabet. Ein Dummbatz der seinesgleichen sucht, wohlwollend betrachtet.

  6. #1755
    Avatar von joachimroehl

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    Einmal den Besen bitte, Kleindieter hat schon wieder akuten Durchfall..

  7. #1756
    Avatar von Helli

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    aus Wiki
    "Die Lage nach Kriegsende"
    Eine eigentliche „Stunde Null“ gab es für die deutsche Wirtschaft nicht: Deutschland lag keineswegs zur Gänze in Trümmern. Der Historiker Niethammer formuliert es kühl: „[…] in der Bilanz hatten die Bomber die deutsche Industrie nicht ausgelöscht, sondern ihre Expansion im Krieg abrasiert, die Menschen- und Qualifikationsverluste des Krieges wurden durch den Zuzug aus dem Osten und die Leistungsbereitschaft der auf ein elementares Existenzniveau herabgedrückten Bevölkerung mehr als ausgewogen.“
    Am 6. September 1946 hielt der US-amerikanische Außenminister James F. Byrnes in Stuttgart die Rede der Hoffnung und kündigte damit die Bizone an. In dieser Rede verwarf er auch die Friedensmöglichkeiten des Morgenthau-Plans von 1944. Die amerikanische Politik änderte sich daraufhin. Die Direktive JCS 1067 sagte aus, dass die Militärgouverneure keine Schritte unternehmen durften, „die (a) zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschlands führen könnten oder (b) geeignet sind, die deutsche Wirtschaft zu erhalten oder zu stärken.“ Die Direktive wurde ab 1946 nur in abgeschwächter Form angewandt, aber erst im Juli 1947 formell durch eine neue Direktive ersetzt. Mitte 1947 stellte US-Außenminister George C. Marshall in Harvard sein Wirtschaftsförderungsprogramm für Europa vor. Nun hieß es: „Für ein geordnetes und blühendes Europa sind die wirtschaftlichen Beiträge eines stabilen und produktiven Deutschlands ebenso notwendig wie die Beschränkungen, die die Garantie geben sollen, dass der destruktive Militarismus in Deutschland nicht wieder aufleben kann.“
    In diesem Rahmen erhielt Westdeutschland von 1948 bis 1952 ca. 1,4 Milliarden US-Dollar von den USA. Die Maßnahmen des Marshallplans griffen auch in Deutschland, wobei diese Wirkung eher psychologische als rein materielle Gründe hatte. 1953 wurde beschlossen, dass die Bundesrepublik Deutschland ca. 1,1 Milliarden US-Dollar zurückzuzahlen hatte.
    Die Kosten der Besatzung von über 2,4 Milliarden US-Dollar pro Jahr wurden Westdeutschland übertragen.
    Über einen Zeitraum von zwei Jahren nahmen die USA alle deutschen Patente und Industriegeheimnisse an sich, nach Professor John Gimbel in "Science Technology and Reparations: Exploitation and Plunder in Postwar Germany" zu einem Wert von fast 10 Milliarden US-Dollar. Auch die Briten bemächtigten sich Geschäftsgeheimnissen durch Entführung deutscher Wissenschaftler und Techniker sowie durch Internierung deutscher Geschäftsleute, wenn diese ihre Geschäftsgeheimnisse nicht offenbaren wollten. Konrad Adenauer schrieb, dass der Schaden an der deutschen Wirtschaft sehr hoch war und sich kaum beziffern ließ. Die beschlagnahmten Geräte enthielten Elektronenmikroskope, waren u. a. Kosmetik, Textilmaschinen, Tonbandgeräte, Insektizide, eine einzigartige Schokoladen-Verpackungsmaschine, ein Miststreuer, Schlittschuhschleifer, Papierservietten-Maschinen und andere Technologien, von denen fast alle entweder in die Industrie der Vereinigten Staaten übernommen wurden oder in ihrer Qualität amerikanischen Produkten überlegen waren. Laut Konrad Adenauer hatten die Patente von IG-Farben nach der Erklärung eines amerikanischen Sachverständigen der US-Chemieindustrie einen Vorsprung von mindestens zehn Jahren gegeben.
    → Hauptartikel: Operation Overcast
    Projekt Safehaven war ein US-amerikanisches Programm, parallel zur Operation Overcast, um die deutsche Forschung zu behindern und die deutschen Forscher von Emigration in Ländern wie Spanien oder Argentinienabzuhalten. Die US-Streitkräfte konzentrierten sich auf Sachsen und Thüringen. Viele Berliner Forschungseinrichtungen waren dorthin evakuiert worden. Bis 1947 hatte Projekt Safehaven schätzungsweise 1.800 Techniker und Wissenschaftler gefangen genommen, zusammen mit 3.700 Familienmitgliedern. Sie wurden für drei Jahre in ländlichen Gebieten gefangen gehalten, in denen es weder Arbeit noch Forschungseinrichtungen gab. Nach John Gimbel setzten die USA einige der besten Köpfe in Deutschland für drei Jahre auf Eis und beraubten auf diese Weise den deutschen Wiederaufbau seiner Kompetenz.

    VW-Käfer Kabriolett (1949)

    Das für die Produktion des „KdF-Wagens“ gebaute Volkswagenwerk Wolfsburg sollte demontiert und nach Großbritannien verschifft werden. Aber kein britischer Hersteller war an dem Werk und seinem Produkt interessiert: „Das Fahrzeug entspricht nicht den grundlegenden technischen Anforderungen an ein Automobil […], es ist ziemlich unattraktiv für den durchschnittlichen Käufer […]“. Es sei für das Unternehmen unwirtschaftlich, das Auto kommerziell zu bauen.
    Unter britischer Verwaltung konnten 1945 in den Wolfsburg Motor Works trotz Versorgungsengpässen und zerstörter Verkehrsinfrastruktur fast 2.000 VW Käfer gebaut werden; im Jahr darauf waren es bereits rund 10.000 Fahrzeuge. Ungefähr ein Viertel der Wagen ging in den Export. VW löste bald darauf Opel als größten deutschen Automobilproduzenten ab.
    Bis 1950 wurde im Westen bereits wieder das Niveau des Bruttosozialprodukts von 1936 erreicht.


    Soweit von mir zu diesem Thema, an irgendwelche Informationen über diese Zeit muss man sich ja orientieren können und ich hatte all die Jahrzehnte (die ich ja auch als politischer Mensch erlebt habe) nie den Eindruck gewinnen können, dass die USA irgendetwas ohne Eigennutz gemacht hätten. Ich habe fertig.

  8. #1757
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von Helli Beitrag anzeigen
    ....ich hatte all die Jahrzehnte (die ich ja auch als politischer Mensch erlebt habe) nie den Eindruck gewinnen können, dass die USA irgendetwas ohne Eigennutz gemacht hätten......
    Ich auch nicht, aber der Eigennutz tat uns sehr gut. Oder waerst Du lieber in einem Haushalt mit DDR Equipment aufgewachsen?

  9. #1758
    Avatar von manni50

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen
    Ich auch nicht, aber der Eigennutz tat uns sehr gut. Oder waerst Du lieber in einem Haushalt mit DDR Equipment aufgewachsen?
    Genauso sehe ich das auch. Wir haben doch alle profitiert.
    Zumindest hier im Westen.
    Im Umkehrschluss können wir froh sein, das die Engländer unsere Maschinen und Geräte einverleibt hatten.
    Dadurch konnten wir neue und effektivere Maschinen bauen und das Wirtschaftswunder konnte beginnen.
    Das Wirtschaftswunder wurde ja nicht Ludwig Erhard geschuldet.
    Das Wirtschaftswunder haben unsere Väter in die Wege geleitet. So schlecht ging es uns als besetztes Land nicht.

    Gruß Manni

  10. #1759
    Avatar von joachimroehl

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    @Manni50, die Aussage ist sehr relativ. Auch einem römischen Sklaven ging es gut; sein Besitzer gewährte ihm und seiner ganzen Familie freie Unterkunft, kostenlos Speis und Trank, auch durfte er bei den vielfach angebotenen Spielen zuschauen und hatte nur ein Entscheidendes nicht - keine Rechtsfähigkeit! und damit dürften Parallelen zu heute sichtbar werden. Auch uns geht es seit Überwindung der Kriegsschäden gut. Unser Land war aber auch nicht wie manche behaupten vollkommen zerstört. Auf dem Lande waren über neunzig Prozent überhaupt nicht vom Krieg betroffen. Selbst in Dresden, mit dem vom anglo-amerikanischen Bombenholokaust platt gemachten Stadtzentrum und unzähligen toten Zivilisten, wo noch am 14.Februar Tiefflieger brennende Menschen wie Hasen an den Elbufern gejagt haben, waren kriegswichtige Brücken und Eisenbahnverbindungen oder gar ein riesiges Tanklager!! überhaupt nicht angegriffen worden. Es gab viele Bezirke, wie den unzerstörten Weißen Hirsch, auf dem man friedlich weiter lebte. Und ganz schnell wurden Ost und West in die militärischen Machtsysteme der Siegermächte eingebunden und damit der Schwur nie wieder eine Waffe in die Hand zu nehmen schon 10 Jahre nach Kriegsende gebrochen. Und heute? bilden wir leider die Speerspitze der NATO gen Osten..



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    @Dieter1, HAKLE feucht hatten die natürlich nicht, aber wie Du siehst kann auch mit hartem Klopapier ein Allerwertester erfolgreich abgewischt werden..

  11. #1760
    Avatar von peter1

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    Civilpetition.de hier kann eine petition gez. werden fuer ein einwanderungsgesetzt, um dem jetzigen wahn ein ende zu setzen.
    mfgpeter1

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