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Wohin steuert Deutschland?

Erstellt von Willi, 24.02.2008, 21:23 Uhr · 7.813 Antworten · 355.835 Aufrufe

  1. #1581
    Avatar von Yogi

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    Gibt das Folgend jemanden zu Denken?
    Darf man das im Zusammenhang sehen?
    Ich denke man muss es tuen.

    In Deutschland sind immer mehr Menschen obdachlos. Bis 2016 werden bis zu 380.000 Menschen ohne Wohnung sein. Davon sind auch mehr als 30.000 Kinder betroffen. Gleichzeitig mieten Kommunen teure Wohnungen für Migranten an.
    380.000 Bundesbürger werden 2016 wohnungslos sein (Bild: blu-news.org)

    Immer mehr Menschen in der Bundesrepublik verfügen nicht mehr über eine eigene Wohnung. Wie die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) auf ihrer Internetseite mitteilt, waren 2012 284.000 Menschen ohne Wohnung, was einen Anstieg von 15 Prozent gegenüber dem Jahr 2010 bedeutet. Bis 2016, so die Schätzung des BAGW, werden bis zu 380.000 Menschen in Deutschland wohnungslos sein.
    Unter den Menschen in Deutschland, die über keinen eigenen Wohnraum verfügen befinden sich, wie der Spiegel berichtet, 32.000 Kinder und Jugendliche. 24.000 Bürger leben den Schätzungen nach auf der Straße. Hier ist ein Anstieg um 10 Prozent erfolgt.
    Obdachlosenzahlen in Deutschland steigen | blu-News

  2.  
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  3. #1582
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Gibt das Folgend jemanden zu Denken?
    Mir nicht Prof. Obdachlose müßte es in der Bundesrepublik nicht geben. Die, die es gibt wollen garnicht anders Leben. Das ist meine Überzeugung.
    Die Kinder z.B. sind freiwillig bei den Eltern ausgezogen weil sie mit der Erziehung nicht klar kommen.
    Bei den Erwachsenen stellt sich die Lage für mich so dar, das es ihnen zu peinlich ist Sozialleistungen zu erhalten.
    Diesen ganzen Menschen kannst du nicht helfen und die wollen auch keine Hilfe annehmen.

  4. #1583
    Avatar von clavigo

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    Da hat blu-news aber lange gebraucht den Spiegel-Artikel aus Aug. 2013 zu finden.

    1995 hatten wir ca. übrigens ca. 500.000 Obdachlose. Waren da auch die Asylanten dran Schuld?

    @Willi, dat glöv ich nit, sagen wir mal 20% die das "freiwillig" machen.? Gründe für Obdachlosigkeit | Umfrage

  5. #1584
    Willi
    Avatar von Willi
    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    @Willi, dat glöv ich nit, sagen wir mal 20% die das "freiwillig" machen.? Gründe für Obdachlosigkeit | Umfrage
    Clavigo, ich hab mir mal die einzelnen Gründe angeschaut.

    Keine Arbeit mehr, können ihre Miete nicht mehr bezahlen, Krankheit, sind überschuldet
    sind für mich keine Gründe um Obdachlos zu werden.
    Es gibt soviel Sozialleistungen in diesem Land, wo einem geholfen wird. Vielen Leuten ist aber der ganze Papierkrieg zu nervig oder sie wissen schlicht nicht an welche Stellen Sie sich wenden können bzw. was für Leistungen ihnen überhaupt zu stehen.

    und mal ehrlich, bevor ich z.B. Obdachlos werde, so kenne ich Leute (Geschwister, Verwandte, Freunde) die mir dann wohl im Notfall auch noch helfen werden.

  6. #1585
    Avatar von Ban Bagau

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    Thumbs down

    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Mir nicht Prof. Obdachlose müßte es in der Bundesrepublik nicht geben. Die, die es gibt wollen garnicht anders Leben. Das ist meine Überzeugung.
    Die Kinder z.B. sind freiwillig bei den Eltern ausgezogen weil sie mit der Erziehung nicht klar kommen.
    Bei den Erwachsenen stellt sich die Lage für mich so dar, das es ihnen zu peinlich ist Sozialleistungen zu erhalten.
    Diesen ganzen Menschen kannst du nicht helfen und die wollen auch keine Hilfe annehmen.
    Unglaublich.
    Das sagt einer, der tagtäglich nichts weiter zu tun hat als in seinen Stellwerk zu sesselfurzen.

    ...Es gibt soviel Sozialleistungen in diesem Land, wo einem geholfen wird. Vielen Leuten ist aber der ganze Papierkrieg zu nervig oder sie wissen schlicht nicht an welche Stellen Sie sich wenden können bzw. was für Leistungen ihnen überhaupt zu stehen.
    ...
    Es gibt nicht wenige Konstellationen die auch jemanden der sich um alle Papiere/Formulare bemüht durch das Netz fallen läßt.

  7. #1586
    Avatar von joachimroehl

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    Es gibt zu viel Leistungen in der Bundesrepublik. Hat sich mal einer gefragt warum es in der Türkei keine Arbeitslosen gibt? man kennt dort keine Arbeitslosenversicherung nach deutschem Vorbild. Besser wäre es alle Zwangsabgaben für Kranken-, Pflege-, Renten-, und Unfallversicherung komplett runter zu fahren. Brächte 40% Lohnerhöhung, eine Stärkung der Eigenverantwortung und ein zwangsläufiges Zusammenrücken der Familien.

    Sozial Abhängige sind unfreie Bürger deren Stimmen die Politik gekauft hat. Das widerspricht aber einer Demokratie. Fremde und Zugezogene hätten sich dann erstmal einen eigenen Anspruch aufzubauen und da sich diese Systemumstellung schnell rumspräche, würde sich das Moslemische Problem binnen kurzer Zeit auflösen, ohne das wie bei unseren Vorfahren in den Dreißigern eine Volksgruppe blindlings ausgetrieben werden würde.

  8. #1587
    Avatar von Uns Uwe

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    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Mir nicht Prof. Obdachlose müßte es in der Bundesrepublik nicht geben. Die, die es gibt wollen garnicht anders Leben. Das ist meine Überzeugung.
    Sicher, ist ja auch ziemlich geil, auf der Platte zu leben. Man muss sich auch mal die Vorteile anschauen. Die Leute haben immer frische Luft um sich und müssen im Winter nicht, wie Menschen die eine Wohnung haben, unter der trockenen Heizungsluft leiden. Obdachlose müssen sich heutzutage nicht mehr mit einer Bildzeitung zudecken. Die meisten von ihnen sind mittlerweile mit Hightech-Schlafsäcken ausgestattet. Da wird die Straße fast zum französischen Ehebett. Obdachlose müssen auch keine Lebenszeit mit dem lästigen Saubermachen einer Wohnung verschwenden. Also, eigentlich ist ziemlich gut nachvollziehbar, dass "die" das garnicht anders wollen.

    Und jetzt mal im Ernst, wer glaubt wirklich, dass Obdachlose gerne obdachlos sind? Warscheinlich die Leute, die mal eine TV-Doku über Obdachlose gesehen habe. Dort werden die Leute denn immer gefragt, ob sie denn lieber ein normales Leben hätten und aus reinen Selbstschutz antworten dann einige, dass sie es garnicht anders wollen. Diese Leute sind teilweise seelisch so zerstört, dass vor jeglicher Verantwortung flüchten und ihnen auch schon nur die kleinste Hürde in ein normales Leben zurückzukehren zu hoch erscheint.

    Nicht jeder Mensch hat Familie und Freundeskreis, die/der eine hilfreiche Stütze sein kann. Alkoholsucht, Drogenabhängigkeit, Depressionen und psychische Erkrankungen machen ein normales agieren im Alltag für einige Menschen unmöglich. Die Gründe für Obachlosigkeit sind tückisch und vielfälltig. Da gibt es keine einfachen Lösungen. Wer von sich selber ausgeht und sein eigenes Leben als Maßstab ansetzt und meint, dass einem selbst das nicht passieren kann, hat die Obdachlosen-Problematik nicht verstanden.

  9. #1588
    Avatar von manni50

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    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Es gibt zu viel Leistungen in der Bundesrepublik. Hat sich mal einer gefragt warum es in der Türkei keine Arbeitslosen gibt? man kennt dort keine Arbeitslosenversicherung nach deutschem Vorbild. Besser wäre es alle Zwangsabgaben für Kranken-, Pflege-, Renten-, und Unfallversicherung komplett runter zu fahren. Brächte 40% Lohnerhöhung, eine Stärkung der Eigenverantwortung und ein zwangsläufiges Zusammenrücken der Familien.
    War das wirklich Dein Ernst?
    Und was passiert mit denen, die niemand mehr haben will?
    Ok, wir können sie vielleicht im Rollstuhl irgendwo absetzen, wie es in ärmeren Ländern oft passiert.
    Dann müssen die eben verhungern.

    Vielleicht könntest Du dann natürlich mehr Lebensversicherungen abschließen, das ist ein Argument.
    Ich habe berichte gesehen, wo alte Menschen einfach ausgesetzt wurden, das können wir nicht wirklich wollen.
    Auch wir werden mal alt und wenn es drauf ankommt sind Deine Lebensversicherungen nicht mal soviel wert,
    Wie das Papier, worauf das gedruckt ist.

    Gruß Manni

  10. #1589
    Avatar von hueher

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    In die Obdachlosigkeit kann man schneller abrutschen als man denkt!! Ich kannte einen Piloten der Lufthansa(!) der im Stadtpark schlief..........nach Scheidungskrieg, begann mit dem Trinken, dann Kündigung, kann Miete nicht mehr bezahlen usw.....usw...... Es gäbe unzähliche Beispiele dafür, wie schnell es geht. Deutschen oder österr.Obdachlosen helfe ich mit Kleidung etc...., ausländischen nie, denn diese sollten im eigenen Land bleiben!
    Nur unser ach so sozialer Staat bezahlt lieber den Asylanten eine Wohnung als einem Einheimischen, so siehts aus heute, das gilt für D+Ö

  11. #1590
    Avatar von joachimroehl

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    @manni50, Du legst den Finger in die Wunde, denn Eigenverantwortung heißt im Gegenzug sich um seine Angehörigen zu kümmern. Nicht geh mal zum Sozialamt, füll einen Antrag aus und nimm Geld aus einem großen anonymen Topf, sondern hilf Dir erstmal selbst! und nur wenn das nicht mehr geht, aber nicht weil einer nie Rücklagen gebildet und alles auf den Kopf gekloppt hat, dann überleg Dir genau was Du brauchst. Dann frag Deinen Vater, Deine Schwester oder Deine Kinder. Die werden gern helfen, wenn der Bedürftige in der Vergangenheit gutherzig und hilfsbereit war. Ich finde das solidarisch, seit Generationen bewährt und wünsche mir einen Systemwechsel.

    Bismarcks Schritte in 1883 mit der Einführung einer rudimentären Krankenversicherung waren richtig um den schutzlosen Arbeitern eine Grundsicherung zu geben, aber was wir heute haben ist sozialer Wildwuchs und der gehört zurück geschnitten.

    .
    .


    Hier in der Familie meiner thailändischen Mia ist ein Schwager zu Jahresbeginn schon das zweite mal sturzbetrunken mit dem Moped unweit Pak Chong verunfallt und nun sogar nach einem Monat Krankenhausaufenthalt und über 15.000 Baht Kosten querschnittsgelähmt. Seine Tochter pflegt ihn, er liegt gewindelt im Bett, die Frau muss auf dem Feld den Familienunterhalt allein verdienen und alle versuchen zu helfen, auch wenn er nicht unschuldig in Not geraten ist.

    Ein großer Bruder meiner Guten dagegen geht höchstens vier fünf Monate im Jahr nach Bangkok auf den Bau und schnorrt und trinkt sich dann über Monate auf dem Dorf durch. Da rückt keiner was raus und ich finde das gut so.





    PS: ich verkaufe seit 1990 private+gesetzliche Krankenversicherungen, bei mir bekommt man keine Lebensversicherung, keinen Öltankschutz etc.

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