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Wo mache ich meinen Doktor in Thailand?

Erstellt von Chak, 18.02.2011, 11:19 Uhr · 204 Antworten · 12.358 Aufrufe

  1. #181
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Guttenberg droht mit einer befristeten Auswanderung aus Deutschland:

    http://www.markenpost.de/goodbye-deu...swandern-4410/

    Es bevorzugt London oder die USA.

  2.  
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  3. #182
    Avatar von DisainaM

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    er wird endlich seinen Doktor in Litauen nachholen

  4. #183
    antibes
    Avatar von antibes
    Na soll er doch.
    Das Leben im Ausland bringt einiges. Ob er dann allerdings in der CSU noch seine politische Heimat sieht, wage ich zu bezweifeln.

  5. #184
    Avatar von DisainaM

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    er kann doch gar nicht anders, schon alleine wegen seiner Kinder;

    in Deutschland laufen halt noch einige Ermittlungsverfahren, und das ganze wird noch lange in der Presse breit getreten,

    da ist eine neue unbelastete Umgebung für seine Kinder besser.

  6. #185
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    in Deutschland laufen halt noch einige Ermittlungsverfahren
    Keine Sorge, einer aus der Elite kommt nicht ins Gefängnis.

  7. #186
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Auch Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) soll bei der Anfertigung seiner Dissertation geschummelt haben:

    Niedersächsischer Kultusminister wegen Doktorarbeit unter Druck - Politik Inland - Bild.de

    Aus Baden-Württemberg wurde ein weiterer Plagiats-Fall gemeldet. Die Universität Tübingen hat dem Waiblinger CDU-Landtags-Abgeordneten Matthias Pröfrock den Doktortitel entzogen. Das teilte die Hochschule am Mittwoch mit.

  8. #187
    Avatar von Chak

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    Zitat Zitat von Bajok Tower Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, einer aus der Elite kommt nicht ins Gefängnis.
    Da gibt es aber einige Verurteilte, die das etwas anders erfahren durften.

  9. #188
    Avatar von DisainaM

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    denkt an Holger Pfahls, der seinen Hals ua für das Spender-verschweigen von Kohl hinhängen musste.

  10. #189
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    FDP-Frau Margarita Mathiopoulos:
    Uni Bonn prüft Doktorarbeit wegen Plagiatsvorwurf


    Nach Plagiatsvorwürfen wird die Universität Bonn die Dissertation der FDP-Beraterin Margarita Mathiopoulos erneut überprüfen. Das habe der Promotionsausschuss beschlossen, teilte der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Günther Schulz, am Dienstag mit.

    Mathiopoulos' Doktorarbeit stammt aus den 80er Jahren und war bereits Anfang der 90er Jahre in die Kritik geraten. Eine Überprüfung hatte damals zwar handwerkliche Mängel ergeben, aber keine Verfehlungen, die zur Aberkennung des Doktortitels geführt hätten.

    Den Anstoß für die neue Überprüfung hatte die Internet-Plattform "VroniPlag" gegeben. Demnach enthalte die Arbeit zahlreiche wörtlich übernommene Textstellen, die nicht als solche gekennzeichnet seien. "Insofern hat sich eine neue Sachlage ergeben", erklärte Schulz. Mathiopoulos könne sich nun im Zuge der Untersuchung zu den Vorwürfen äußern.

    Quelle: FDP-Frau Margarita Mathiopoulos: Uni Bonn prüft Doktorarbeit wegen Plagiatsvorwurf - Politik | STERN.DE

  11. #190
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Der Dr. als Titel muss weg!

    In den USA wurde Fritz Strack für seinen "Prof. Dr." ausgelacht - und macht sich angesichts der Skandal-Doktorarbeiten von Guttenberg und Co. Gedanken übers deutsche Recht. Mit kleinen Änderungen, sagt der Wissenschaftler, ließen sich Eitelkeits- und Karriere-Promotionen leicht ausbremsen...



    "Professor Doctor? That's what they call you in Germany?" Die Angestellten einer amerikanischen Fluggesellschaft brach beim Lesen meines Namens beinahe in Gelächter aus - was bei mir ein Gefühl der Peinlichkeit auslöste, das bis heute nachklingt.

    Die Erinnerung an die Episode wurde in letzter Zeit durch die zahlreichen Nachrichten über immer wieder neue Plagiatsfälle wachgerufen, verbunden mit Berichten über Vorteilsnahme und minimale wissenschaftliche Beiträge in deutschen Dissertationen. Grinste die Frau am Flughafen nicht nur wegen der vermuteten Eitelkeit, sondern auch, weil sie an der wissenschaftlichen Seriosität des "Herrn Doktor"zweifelte?
    Auf jeden Fall erscheinen die wissenschaftlichen Abschlüsse an deutschen Universitäten und ihre tradierten Strukturen in einem anderen Licht. Dabei ist eine besondere deutsche Spezialität mitschuld an der Titelgier, die bislang kaum besprochen wurde: Wissenschaftliche Doktorgrade werden hierzulande zu Doktortiteln - und das ist ein großer Teil des Übels.

    Basis der exklusiven Titelfunktion ist das Personalausweisgesetz, das ausschließlich den akademischen Grad des Doktors als Angabe über den Ausweisinhaber vorsieht. Auch wenn das Kürzel "Dr." aus juristischer Sicht weder als Titel noch als Namenszusatz (wie das vormals adelige "zu" in "zu Guttenberg") gilt, haben die zwei Zeichen auf Reisepass oder Plastikkarte aus der Bundesdruckerei enorme Vorteile.
    Da ist einmal die Multiplikationsfunktion: bei Eröffnen eines Bankkontos, beim Beantragen einer Kreditkarte, eines Führerscheins oder der Aufnahme in ein Krankenhaus - stets wird der mit Dr.-Schmuck versehene Personalausweis vorlegt.

    Vorteil für faule Profs: Steht wenig drin, ist die Korrektur viel leichter

    Durch die wiederholte Verknüpfung von Namen und Grad wird die Anrede "Herr oder Frau Doktor" als Höflichkeitsgebot obligatorisch, die dann demjenigen allmählich das Gefühl gibt, der Doktor sei doch Teil des eigenen Namens. Die Verwendung für den persönlichen Gebrauch auf Türschildern, Briefköpfen und beim Einträgen ins Telefonbuch werden zur Selbstverständlichkeit.

    So wird der Doktorgrad zu einer Art Adelstitel, mit dem Unterschied, dass das aus dem Titel resultierende Ansehen nicht von der gesellschaftlichen Stellung der Vorfahren bestimmt wird oder vom Geld, das einer für einen Einstieg in den Adelsstand per Adoption bezahlt. Das gesellschaftliche Prestige kann aus eigener Kraft erworben und für den persönlichen und beruflichen Vorteil genutzt werden.

    Warum wohl wollten sonst so viele Leute promovieren? Es sind eben nicht nur Nachwuchswissenschaftler, die eine berufliche Tätigkeit in Forschung und Lehre anstreben. Viele sind einfach scharf auf das zusätzliche Geld und die Karrierechancen, die die Titelfunktion des faktischen Namenszusatzes mit sich bringen. Vor allem für den Aufstieg in Führungspositionen in Wirtschaft oder Politik ist ein sichtbarer Doktorgrad von unschätzbarem Vorteil .

    Daher überrascht es kaum, dass externe Promotionen vor allem in BWL, den Sozial- und Politikwissenschaften und der Jurisprudenz verbreitet sind. Diese Promotionen sind auch bei Hochschullehrern beliebt, denn der meist geringe Erkenntnisertrag geht mit sehr niedrigem Betreuungsaufwand einher. Selbst wenn die Arbeit dann keinen Beitrag zum wissenschaftlichen Renommee des Mentors leistet, erhöht sie doch die Anzahl "seiner" Dissertationen. Und das wiederum zählt dann in Rankings etwas. Masse punktet vor Klasse, etwa bei formalen Bewertungen von Studiengängen wie durch das CHE.

    Weiter lesen: Kampf der Prestige-Gier: Der Dr. als Titel muss weg - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL

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