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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 80.811 Aufrufe

  1. #531
    Avatar von Philip

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Ich sehe die Krise mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zum einen befindet sich derzeit mein Arbeitsplatz in Gefahr und zum anderen lebe ich derzeit in Scheidung. Der durch die Krise verursachte Preisverfall bei Immobilien hat bei meinem Haus einen Wertverlust zur Folge. Daraus resultiert ein Zugewinn von 0,- Euro. Davon muss ich meiner zukünftigen Ex-Frau die Hälfte abgeben.

  2.  
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  3. #532
    Avatar von wingman

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    wir haben 2005 im zuge unserer scheidung plus meinem jobverlust in abstimmung mit meiner exfrau rechzeitig unsere immobilie (resthof) verkauft.
    hätten wir diesen schritt nicht getan wäre später die zwangsversteigerung die folge gewesen.
    so konnten alle verbindlichkeiten bedient werden, jedoch klappt das nur mit einer vernünftigen frau.
    man muss wenn es die situation erfordert auch von einer immobilie loslassen können, will man nicht finanziell evtl. ins bodenlose fallen. ein haus ist nur ein haus.
    unser neustart findet in thailand statt.........

  4. #533
    Avatar von resci

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Frederik",p="698953
    Der durch die Krise verursachte Preisverfall bei Immobilien hat bei meinem Haus einen Wertverlust zur Folge. Daraus resultiert ein Zugewinn von 0,- Euro. Davon muss ich meiner zukünftigen Ex-Frau die Hälfte abgeben.
    Gutes Timing, auch in der Krise gibts bekanntlich Gewinner

  5. #534
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Da hat man mich aber mal wieder gründlich mißverstanden ;-D . Mein Vorschlag zum Lohnverzicht war so gemeint, dass ALLE auf einen Teil ihres Lohnes verzichten sollen. Nicht nur die Opelaner, sondern [highlight=yellow:587d3fa45d]der gesamte General Motors-Konzern.[/highlight:587d3fa45d]

    So wird das natürlich nichts !

    WERK EISENACH
    Opel-Beschäftigte zu Lohnverzicht bereit

    Opel steht am Abgrund, doch die Angestellten kämpfen um ihre Arbeitsplätze: Der Betriebsrat des Werkes in Eisenach hat signalisiert, dass sich die Beschäftigten auch finanziell an der Rettung des Autobauers beteiligen wollen - durch drastischen Einkommensverzicht.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,612071,00.html

  6. #535
    antibes
    Avatar von antibes

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Heute früh.
    Opel hat keine eigenen Immobilien.
    Alle Gewinne gehen in die USA.
    Die "Verluste" werden hier abgeschrieben.
    Nun wird auch die Entwicklung der neuen Autos nach Korea verlagert.
    Kurzarbeit zahlt das Arbeitsamt.

    Man kann Opel unterstützen. Ich frage mich nur noch für was. Lasst Opel in die Geschichte eingehen und erspart euern Enkel noch in 50 Jahren die Abzahlung von Krediten für eine dann später untergegangene Automarke.

  7. #536
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von antibes",p="699249
    Man kann Opel unterstützen. Ich frage mich nur noch für was.
    Ist die gleiche Frage, die sich bei der Förderung des Steinkohlebergbaus ergibt...

  8. #537
    Willi
    Avatar von Willi

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von antibes",p="699249
    Heute früh.
    Opel hat keine eigenen Immobilien.
    Alle Gewinne gehen in die USA.
    Die "Verluste" werden hier abgeschrieben.
    Nun wird auch die Entwicklung der neuen Autos nach Korea verlagert.
    Kurzarbeit zahlt das Arbeitsamt.

    Man kann Opel unterstützen. Ich frage mich nur noch für was. Lasst Opel in die Geschichte eingehen und erspart euern Enkel noch in 50 Jahren die Abzahlung von Krediten für eine dann später untergegangene Automarke.
    Richtig,ist auch meine Meinung.Für was soll der deutsche Steuerzahler zahlen,alle Patente liegen auch noch in der Hand von der amerikanischen Regierung!
    Deutschland ist in meinen Augen eh schon viel zu viel von der Autolobby abhängig,warum also jetzt noch einen Ami Konzern mit zig Millarden Schulden nach D.holen?
    Wech damit und auch wenns noch so hart für die Arbeitnehmer ist.
    Die Zukunft gehört der erneuerbaren Energie in allen Sektoren.

    Willi

  9. #538
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die Stützung von nicht systemrelevanten Betrieben ist immer ein zweischneidiges Schwert, es wirkt wettbewerbsverzerrend, ist einfach unfair gegenüber den Unternehmen, die anständig wirtschaften.

    Bei Opel kommt halt noch dazu, dass sie die Gewinne nicht in Deutschland versteuern, ausschliesslich Verluste geltend machen, das sollte eigentlich als Killerargument ausreichend sein um keine Rettung über Steuergelder anzustreben.

    Hunderte Klein- und Mittelbetriebe, die brav ihre Steuern in Deutschland bezahlen, wird auch kein so grosses Interesse zuteil, darüber sollte man bei all den rührenden Geschichten über Opel auch mal nachdenken.

  10. #539
    Avatar von symp

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    90

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die nächste Branche verlangt nach einem Rettungsschirm:
    Quelle: Financial Times Deutschland

    Flaute auf allen Meeren

    Die Krise in der Containerschifffahrt reißt immer mehr Opfer mit: Reedereien, Werften, Emissionshäuser, Finanzierer. Ganze Regionen stehen vor dem Kollaps. Nun soll eine konzertierte Aktion die maritime Wirtschaft in Deutschland retten. [...]
    Damit wird auch die Lage für die Eigner von Containerschiffen immer prekärer. Die Leihgebühren sind nach Angaben des Schiffsmaklers Howe Robinson seit dem vergangenen Jahr zum Teil um über 80 Prozent gefallen. Mehr als 450 Containerschiffe liegen bereits ohne Beschäftigung in den Häfen - das sind doppelt so viele wie noch im Januar und fast elf Prozent der weltweiten Containerflotte. "Ich erwarte den Tiefpunkt der Krise erst für Ende 2011, dann wird es etwa 1000 aufliegende Schiffe weltweit geben", sagt Claus-Peter Offen, einer der größten Containerreeder der Welt. [...]
    Alle wollten dabei sein beim Milliardenboom. Die Reeder waren überzeugt, das nötige Kapital bei Privatinvestoren einzutreiben und genügend Charterverträge mit den Linienreedern zu bekommen. Die Werften wurden derart mit Aufträgen überhäuft, dass die Wartezeiten immer länger wurden. "Es sind eindeutig zu viele Schiffe bestellt worden", gesteht Offen. [...]
    Es ist wie beim Domino, fällt ein Stein, reißt er den nächsten mit. Auch die Banken geraten zunehmend in Bedrängnis. Da sie in der Regel einen Großteil der Anzahlungen auf die Schiffe als Kredit gewährt haben, können sie das Geld entweder komplett abschreiben, oder sie müssen das Schiff abnehmen. "Der ein oder andere wird das mit Sicherheit nicht überleben", sagt ein Hamburger Reeder. [...]
    Nun überlegt die Branche fieberhaft, wie die maritime Wirtschaft noch zu retten ist. In Gesprächen mit der Politik wurde klar, dass eine übergreifende Lösung gefunden werden muss, ein Rettungsschirm. Denn die Krise bedroht nicht nur Reeder oder Emissionshäuser, sondern alle, die mit dem Schiffbau zu tun haben: Finanzierer, Werften, Zulieferer. Es könnten Strukturen zerstört werden, die sich nur schwer wieder aufbauen lassen, warnen Branchenkenner. Mit fast 60.000 Menschen beschäftigt die Branche mehr als doppelt so viele wie der Autobauer Opel.

    http://www.ftd.de/unternehmen/handel...84530.html?p=1

  11. #540
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die .....-Industrie war wohl auch schon da. Kriegen wohl auch keinen mehr hoch....
    Mann oh Mann, armes Deutschland.
    Gruß

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