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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.118 Aufrufe

  1. #3211
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von wingman",p="830141
    Mehr als 60% sind mit Westerwelle als Aussenminister unzufrieden bzw. halten ihn für dieses Amt als völlig ungeeignet.
    Davon ein nicht geringer Anteil aus den eigenen Reihen.
    Das dürfte auch ziemlich einmalig sein.
    Diplomatie = 6 minus

    Da muss man sich ja Sorgen machen.

    Dabei waren bisher immer alle Aussenminister die Lieblinge der Nation. ;-D

  2.  
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  3. #3212
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="830102
    Zitat Zitat von Paddy",p="692013
    Zitat Zitat von petpet",p="692001
    Ich arbeite in der FiBu eines großen, international tätigen Serviceunternehmens im Bereich der bargeldlosen Geldübermittlung. Was da momentan an Firmenliquidationen läuft, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
    Doch, ich kann. Habe auch von Anfang an nichts anderes erwartet. [highlight=yellow:371f715954]Und es kommt noch viel schlimmer.[/highlight:371f715954]

    Doch offensichtlich träumen viele immer noch den neokapitalistischen Traum und sind einfach nicht wach zu kriegen.

    Sieht man besonders an den derzeit 18 % der FDP-Syympathiesanten. Ein echtes Paradoxon.
    Unser Experte für Wirtschaft und Parteien

    Tja Paddy, 1 Jahr später, die Arbeitslosenzahlen auf dem Stand von vor 12 Jahren und die FDP ist in der Regierung, auch wenn sich die Begeisterung für Aussenminister Westerwelle in engen Grenzen hält.....

    Paddy, mal wieder voll daneben gehauen.....
    Warum die Arbeitslosenzahl "so niedrig" ausfällt

    Dank Kurzarbeit ist der Arbeitsmarkt im Februar mit einem blauen Auge davongekommen. Die Zahl der Menschen ohne Job stieg im Vergleich zum Vormonat überraschend gering um lediglich 26.000 auf 3,643 Millionen. WISO-Arbeitsmarktexperte Michael Opoczynski wagt einen Ausblick: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/982056

    Aber auch: Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Februar 2010: 4.852.730
    Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.643.381
    [highlight=yellow:371f715954]Nicht gezählte Arbeitslose: 1.209.349[/highlight:371f715954]

    Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 2.297
    Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 288.253
    Berufliche Weiterbildung: 207.614
    Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 2.364
    Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. Vermittlung durch Dritte): 272.528
    Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 42.286
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 3.707
    Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 40.300

    Tatsächliche Arbeitslosigkeit im Januar 2010: 4.811.485
    Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.617.485
    [highlight=yellow:371f715954]Nicht gezählte Arbeitslose: 1.194.000[/highlight:371f715954]

    Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
    Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 2.812
    Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 290.111
    Berufliche Weiterbildung: 209.040
    Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 2.308
    Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. private Arbeitsvermittlung): 252.937
    Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 42.304
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 3.805
    Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 40.683

    Quellen: Bundesagentur für Arbeit: Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland. Monatsbericht Februar 2010, Seite 64. Die dort aufgeführte Altersteilzeit sowie Gründungszuschüsse und sonstige geförderte Selbstständigkeit haben wir in der Tabelle nicht berücksichtigt. Die dort ebenfalls aufgeführten älteren Arbeitslosen, die gemäß § 53a Abs. 2 SGB II nicht als arbeitslos zählen, sind enthalten in der ersten Gruppe der Tabelle (Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II). Diese große Gruppe der älteren ALG II-Bezieher, die nicht als arbeitslos gelten, ist nicht im Monatsbericht ausgewiesen, sondern in einer Sonderpublikation der Bundesagentur für Arbeit: Analyse der Grundsicherung für Arbeitsuchende Januar 2010, Seite 17. Die genaue Zahl für diese Gruppe wird jeweils mit viermonatiger Verzögerung publiziert.


    ....und das: http://www.nittaya.de/viewsource.php?p=750147

  4. #3213
    Avatar von Conrad

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    8.823
    Jetzt werden also endlich mal Nägel mit Köpfen gemacht und es geht daran, die Landesbanken zu fusionieren und abzuschaffen.

    Erst platzt die Fusion mit der BayernLB, jetzt wird die WestLB auch noch verbal verdroschen: Ein früherer Chef der Deutschen Bank plädiert dafür, das Institut dichtzumachen. "Niemand braucht die WestLB", sagt Hilmar Kopper.

    Hamburg - Hilmar Kopper wählt drastische Worte: Er halte die WestLB für überflüssig, sagte der frühere Chef der Deutschen Bank bei einer Diskussionsveranstaltung zum Thema Landesbanken. "Niemand braucht die WestLB. Strich drunter und abwickeln."


    Er könne kein erfolgversprechendes Geschäftsmodell für das Institut erkennen, nicht einmal in Ansätzen. Das gelte auch für andere Landesbanken, nicht aber für die HSH Nordbank, deren Aufsichtsrat Kopper vorsteht. Die HSH Nordbank sei mit ihren Geschäftsfeldern in der Schiffs- und Transportfinanzierung absolut zukunftsfähig, sagte Kopper. Die HSH selbst hatte zu ihrem Überleben Milliarden-Hilfe benötigt.
    ------------------------------------------------------------------------------------------
    Nun droht der vor allem vom Bund geforderten Neuordnung des öffentlich-rechtlichen Bankensektors ein schwerer Rückschlag. Einst galten die Landesbanken als zuverlässiger Partner der Sparkassen, als Kreditgeber des deutschen Mittelstands. Heute sind sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. In der Krise mussten mehrere der Häuser mit milliardenschweren Staatshilfen am Leben gehalten werden


    Als zuverlässiger Kreditgeber können viele der Landesbanken erst wieder agieren, wenn sie sich strategisch neu ausrichten. Genau das fordert der Bund seit Jahren: Der Plan: Die Häuser sollen fusionieren, am Ende sollen nur zwei bis drei Landesbanken übrig bleiben, und diese sollen nicht mehr für alle Firmengeschäfte und die Strukturpolitik einer Region verantwortlich sein, sondern bundesweit spezielle Finanzierungsgeschäfte übernehmen.

    Ex-Deutsche-Bank-Chef Kopper: "Niemand braucht die WestLB" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

  5. #3214
    Bajok Tower
    Avatar von Bajok Tower
    Wow, jetzt wird alles besser.

  6. #3215
    Avatar von Hartmut

    Registriert seit
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    176
    Das sagenhafte Atlantis verschwand, das Reich der Inka, das der Maya, die Azteken, das große römische Reich, das prunkvolle Zarenreich, die große ruhmreiche Sowjetunion</SPAN> – alles weg – nichts hatte letztlich Bestand.(Das mit der DDR verkneif ich mir mal, will ja keinen ärgern)

    Und da wollen mir hier einige verklickern, dass dieses – in meinen Augen bereits im Koma liegend Gebilde „BRD“ – ewig besteht?

    Da gibt es tatsächlich ernsthafte Historiker die da behaupten, das große römische Reich wäre letztendlich an der „Knabenliebe“ (gleichgeschlechtlichen Liebe) seiner oberen 10tausend zu Grunde gegangen.

    Ich kann das nicht beurteilen, aber wenn das stimmt ist die „BRD“ auf dem besten Weg auch bald „verschwunden“ zu sein.

  7. #3216
    Avatar von Chak

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    16.506
    Lasst euch in eurer Schwarzmalerei nur nicht dadurch beirren, dass wir dieses Jahr das höchste Wirtschaftswachstum seit 20 Jahren haben.

  8. #3217
    Avatar von Micha L

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    9.315
    Was soll denn nachkommen? Die sozialistische Alternative kommt bis auf weiteres nicht in Frage, schon rein emotional, wegen des kürzlichen Scheiterns. Angliederung an Frankreich? Polen? Undenkbar, weil beiderseits ein starker Nationalismus herrscht, d.h. wir Bürger 2. Klasse würden.
    Bleibt ein neues Kaiserreich oder wieder ein Führer - na hoffentlich nicht.

    Aber auch dann bliebe Deutschland im Grunde bestehen (beim Römische Reich unterscheiden wir im Grundsatz ja auch nicht zwischen Republik und Kaiserreich)

    In ferner Zukunft gehen wir sicherlich in Europa auf. Aber gegenwärtig verstärken sich die Nationalismen weltweit.

    Andere Länder, die wirklich am Abgrund stehen (Afghanistan, Libanon, besonders schlimm Somalia), zerbrechen auch nicht.

    Gruß

    Micha

  9. #3218
    Monta
    Avatar von Monta
    Zitat Zitat von Chak Beitrag anzeigen
    Lasst euch in eurer Schwarzmalerei nur nicht dadurch beirren, dass wir dieses Jahr das höchste Wirtschaftswachstum seit 20 Jahren haben.
    Ja und, wer hat was davon?
    Steigen davon die Löhne? Real wohlgemerkt.
    Jetzt bist Du wieder dran.

  10. #3219
    Avatar von Chak

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    16.506
    Bei sinkender Arbeitslosigkeit werden auch die Löhne steigen.

  11. #3220
    Monta
    Avatar von Monta
    Bis jetzt sind sie aber noch nicht real gestiegen.
    Wenn man sieht, was nächstes Jahr auf uns zukommt, werden sie eher (weiter) sinken.

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