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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.155 Aufrufe

  1. #2911
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Teitschland mit seiner voellig ueberegulierten Beamtenwirtschaft, laesst sich von den Ueberbezahlten, unterbschaeftigten Zwangsneurotikern aus staatlicher Berufung, unkuendbar das Schaffott schaufeln!

    und sie schaufeln und schaufeln und schaufeln....um die Wette mit denen die auf einer ansehnlichen Staatspension, nun in Bruessel weiter austoben duerfen!

  2.  
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  3. #2912
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Du wirst lachen. Der Verwaltungsaufwand der Unternehmen ist bei der Zahl der Arbeitsverträge nicht größer als der Zeitarbeit. Ob nun Verträge mit der Zeitarbeitsfirma (da wird/muss für jeden Mitarbeiter ein einzelner Vertrag abgeschlossen werden) verwaltet werden oder Verträge direkt mit dem Arbeitnehmer abgeschlossen werden. Das ist gehüpft wie gesprungen. Für die Berechnung der Löhne und der Sokabeiträge gibt es schon heute EDV-Programme. Die Personaldienstleistungsbranche bleibt doch erhalten. Nur kehre ich das Verhältnis um. Die Zeitarbeitsfirmen werden
    von Arbeitgebern zu Managern umfunktioniert.... Es liegt dann nach wie vor im Interesse der Zeitarbeitsfirma, das der richtige Mann auf den richtigen Posten kommt, denn nur so kann auch die Managementfirmen ihr Geld verdienen.....

    Im übrigen hat sich das System wie gesagt im Bauhauptgewerbe bereits seit Jahrzehnten bewährt und das sogar ohne Zeitarbeitsfirma, die Grunde überflüssig sind wie ein Kropf. Im meinen Modell habe ich nur versucht ihnen noch eine Existenzberechtigung zu geben, um die Arbeitsplätze bei diesen Firmen zu retten.

    Das jetzige Arbeitnehmerüberlassungsgesetz könnte genauso per Handstreich abgeschafft werden wie eingeführt wurde. Denn letztlich würde man allen damit helfen.

    Den Arbeitnehmer würden die Kurzzeitjob, welche jetzt über die Zeitarbeitsfirmen abgewickelt werden erhalten bleiben und sie würden wieder anständig bezahlt, die Arbeitgeber behalten ihre gewünschte Flexibilisierung und, als Nebeneffekt nicht ganz Unwichtig, reduziert sich die Lohnsubventionierung via H4, was zur Entlastung des Bundeshaushaltes führt und Spielräume für die Gegenfinanzierung von Steuergeschenken bietet.

  4. #2913
    Avatar von franky_23

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="791534
    Du wirst lachen. Der Verwaltungsaufwand der Unternehmen ist bei der Zahl der Arbeitsverträge nicht größer als der Zeitarbeit. Ob nun Verträge mit der Zeitarbeitsfirma (da wird/muss für jeden Mitarbeiter ein einzelner Vertrag abgeschlossen werden) verwaltet werden oder Verträge direkt mit dem Arbeitnehmer abgeschlossen werden. Das ist gehüpft wie gesprungen. Für die Berechnung der Löhne und der Sokabeiträge gibt es schon heute EDV-Programme. Die Personaldienstleistungsbranche bleibt doch erhalten. Nur kehre ich das Verhältnis um. Die Zeitarbeitsfirmen werden
    von Arbeitgebern zu Managern umfunktioniert.... Es liegt dann nach wie vor im Interesse der Zeitarbeitsfirma, das der richtige Mann auf den richtigen Posten kommt, denn nur so kann auch die Managementfirmen ihr Geld verdienen.....

    Im übrigen hat sich das System wie gesagt im Bauhauptgewerbe bereits seit Jahrzehnten bewährt und das sogar ohne Zeitarbeitsfirma, die Grunde überflüssig sind wie ein Kropf. Im meinen Modell habe ich nur versucht ihnen noch eine Existenzberechtigung zu geben, um die Arbeitsplätze bei diesen Firmen zu retten.
    irgendwo kennst die Realitäten kaum, der Unterschied ist u.a. 1 Ansprechpartner zu vielen.

    Dann Arbeitsbedingungen wie im Bauhauptgewerbe für alle zu fordern :bravo: :bravo: nur so kann es mit Deutschland niedergehen.

  5. #2914
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von franky_23",p="791537
    Zitat Zitat von aalreuse",p="791534
    Du wirst lachen. Der Verwaltungsaufwand der Unternehmen ist bei der Zahl der Arbeitsverträge nicht größer als der Zeitarbeit. Ob nun Verträge mit der Zeitarbeitsfirma (da wird/muss für jeden Mitarbeiter ein einzelner Vertrag abgeschlossen werden) verwaltet werden oder Verträge direkt mit dem Arbeitnehmer abgeschlossen werden. Das ist gehüpft wie gesprungen. Für die Berechnung der Löhne und der Sokabeiträge gibt es schon heute EDV-Programme. Die Personaldienstleistungsbranche bleibt doch erhalten. Nur kehre ich das Verhältnis um. Die Zeitarbeitsfirmen werden
    von Arbeitgebern zu Managern umfunktioniert.... Es liegt dann nach wie vor im Interesse der Zeitarbeitsfirma, das der richtige Mann auf den richtigen Posten kommt, denn nur so kann auch die Managementfirmen ihr Geld verdienen.....

    Im übrigen hat sich das System wie gesagt im Bauhauptgewerbe bereits seit Jahrzehnten bewährt und das sogar ohne Zeitarbeitsfirma, die Grunde überflüssig sind wie ein Kropf. Im meinen Modell habe ich nur versucht ihnen noch eine Existenzberechtigung zu geben, um die Arbeitsplätze bei diesen Firmen zu retten.
    irgendwo kennst die Realitäten kaum, der Unterschied ist u.a. 1 Ansprechpartner zu vielen.

    Dann Arbeitsbedingungen wie im Bauhauptgewerbe für alle zu fordern :bravo: :bravo: nur so kann es mit Deutschland niedergehen.
    Du, ich kenne die Realitäten recht gut, ich war schließlich lange genug als Angestelleter auch für die Personalbeschaffung zuständig. Menschen sind keine Maschinen die man irgendwo hinstellen kann, mit jedem Mitarbeiter, egal ob selber ausgesucht oder über Zeitarbeit vermittelt, muss man sich beschäftigen. Ein Arbeitnehmer kann noch so gut qualifiziert sein, wenn er von der Persönlichkeit her nicht ins Team passt hat es keinen Wert.

    Die Praxis sieht heute so aus, dass die Zeitarbeitsfirmen lediglich die Vorauswahl treffen aber die Auftraggeber letztlich nach wie vor bei einem Vorstellungsgespräch und anderen Maßnahmen die endgültige Personalauswahl treffen. Die Zeiten in denen die Zeitarbeitsfirmen einfach irgendwen schicken konnten sind längst vorbei. Der Vorteil der Zeitarbeitskräfte liegt darin, das man sie bei Bedarf offiziell innerhalb einer Woche in Praxis aber von drei Tagen wieder los ist und das unabhängig von der Betriebszugehörigkeit und ohne irgendwelche Abfindungen. Das dabei ein Zeitarbeiter bei den Stundenkosten meist teurer ist als ein nach Tarif bezahlter Vollzeitarbeitnehmer, ist dabei uninteressant. Es geht lediglich um hire und fire

    Das alles bleibt bei meinem Modell erhalten, lediglich den Status der Zeitarbeitsfirmen, welche fast alle ihre Arbeitnehmer zu H4 Empfängern machen, verändere ich, schaffe die Lohnsubventionierung via H4 ab und lasse wieder die das Geld verdienen welche die Arbeitsleistung erbringen.

    Dies wird letzlich der Zeitarbeitsbranche nicht schmecken.... aber was solls....

  6. #2915
    Avatar von strike

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="791542
    ... Menschen sind keine Maschinen die man irgendwo hinstellen kann, mit jedem Mitarbeiter, egal ob selber ausgesucht oder über Zeitarbeit vermittelt, muss man sich beschäftigen. Ein Arbeitnehmer kann noch so gut qualifiziert sein, wenn er von der Persönlichkeit her nicht ins Team passt hat es keinen Wert. ...
    Absolut korrekte Analyse.

    Zitat Zitat von aalreuse",p="791542
    ... Die Praxis sieht heute so aus, dass die Zeitarbeitsfirmen lediglich die Vorauswahl treffen aber die Auftraggeber letztlich nach wie vor bei einem Vorstellungsgespräch und anderen Maßnahmen die endgültige Personalauswahl treffen. Die Zeiten in denen die Zeitarbeitsfirmen einfach irgendwen schicken konnten sind längst vorbei. ...
    Absolut korrekte Analyse.
    Wobei bei manche Zeitarbeitsfirmen die Vorauswahl nach wie vor mangelhaft ist und uns viel, viel Zeit und Nerven kostet :-(
    Oft bedingt dadurch, dass die "Sales" - Mechanismen heute jeder BWLer beherrscht, von der Materie selbst oft wenig Ahnung hat.
    Hauptsache Key Account auf der Business Card.
    Von daher ist mein Gefühl manchmal, dass es für die top ge"dress"ten Key Account Enterprise Senior Sales Manager fast egal ist, ob sie Menschen, Autos oder Versicherungen "vertreiben".
    Hauptsache Kohle generiert.

    Diese Feststellung ändert aber nichts grundsätzlich an Deiner realistischen Darstellung.

  7. #2916
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von strike",p="791546
    Von daher ist mein Gefühl manchmal, dass es für die top ge"dress"ten Key Account Enterprise Senior Sales Manager
    Tja, die Kaufmannsuniform allein macht noch keinen fähigen Unternehmer. Auch in dieser Branche gilt, die Nullen richten den größten Schaden an....

    So manches mal schaue ich neidvoll nach Dänemark. Hier wurde zwar der Kündigungschutz weitesgehend abgeschafft, was für manchen Gewerkschafter hier undenkbar wäre, aber die Bezahlung stimmt und selbst Langzeitarbeitslose z.B. nach Krankheit, Bildungs oder Babypause bekommt jederzeit einen voll bezahlten Job. Auch die Ausländer bekommen nicht weniger Lohn nur weil sie Ausländer sind. Ein System mit dem sowohl Unternehmer als auch Arbeitnehmer gut leben können. Nur ist hier hüben und drüben leider niemand, bereit einen solchen Schritt zu gehen. Die einen wollen ihre Druckmittel nicht verlieren und die anderen ihren Besitzstand waren. Zeigt dann jemand wie ich einen möglichen Kompromiss wird er gleich abgebügelt.....

    Wir sind schon ein merkwürdiges Völkchen.

  8. #2917
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von strike",p="791546
    Zitat Zitat von aalreuse",p="791542
    ... Menschen sind keine Maschinen die man irgendwo hinstellen kann, mit jedem Mitarbeiter, egal ob selber ausgesucht oder über Zeitarbeit vermittelt, muss man sich beschäftigen. Ein Arbeitnehmer kann noch so gut qualifiziert sein, wenn er von der Persönlichkeit her nicht ins Team passt hat es keinen Wert. ...
    Absolut korrekte Analyse.

    Zitat Zitat von aalreuse",p="791542
    ... Die Praxis sieht heute so aus, dass die Zeitarbeitsfirmen lediglich die Vorauswahl treffen aber die Auftraggeber letztlich nach wie vor bei einem Vorstellungsgespräch und anderen Maßnahmen die endgültige Personalauswahl treffen. Die Zeiten in denen die Zeitarbeitsfirmen einfach irgendwen schicken konnten sind längst vorbei. ...
    Absolut korrekte Analyse.
    Wobei bei manche Zeitarbeitsfirmen die Vorauswahl nach wie vor mangelhaft ist und uns viel, viel Zeit und Nerven kostet :-(
    Oft bedingt dadurch, dass die "Sales" - Mechanismen heute jeder BWLer beherrscht, von der Materie selbst oft wenig Ahnung hat.
    [highlight=yellow:75de10f0d8]Hauptsache Key Account auf der Business Card.[/highlight:75de10f0d8]
    Von daher ist mein Gefühl manchmal, dass es für die top ge"dress"ten Key Account Enterprise Senior Sales Manager fast egal ist, ob sie Menschen, Autos oder Versicherungen "vertreiben".
    Hauptsache Kohle generiert.

    Diese Feststellung ändert aber nichts grundsätzlich an Deiner realistischen Darstellung.

    Mit solchen Kärtchen wirst Du bei uns in der Gegend bei 80% der Betriebe oder Inhabern wieder grußlos vor die Haustüre gesetzt. ;-D
    Hier zählt noch ein kerniger Handschlag

    Grüße
    Mandybär

  9. #2918
    Avatar von ChangLek

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    ........und hier bei uns kernige Dummheit.......

  10. #2919
    Avatar von wingman

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    ich hätte ehrlich gesagt grosse angst davor nach allen reformen auch noch den kündigungsschutz abgesägt zu bekommen.
    das käme usbekischen verhältnissen sehr nahe, aber die unternehmer wären sicher glücklich.

  11. #2920
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von wingman",p="791722
    ich hätte ehrlich gesagt grosse angst davor nach allen reformen auch noch den kündigungsschutz abgesägt zu bekommen.
    das käme usbekischen verhältnissen sehr nahe, aber die unternehmer wären sicher glücklich.
    Vor allem sollte man diesen irreführenden Begriff erstmal abschaffen.
    Es gibt keinen Kündigungsschutz und es gab ihn auch noch nie. Korrekt müsste der Begriff lauten "Abfindungsrecht".

    Und dieses Gesetz ist ja zweifelslos gegen Arbeitnehmer gerichtet. Denn desto länger jemand in einer Firma arbeitet, desto höher wird später seine Abfindung. Also werden Unternehmer versuchen, Arbeitnehmer nicht zu lange zu beschäftigen.

    Sinnvoll wäre eine feste Abfindung in Form von frühzeitiger bezahlter Entlassung (z.B. 1 oder 2 Monate), damit der Gekündigte mehr Zeit hat, schnell und intensiv nach einer neuen Beschäftigung zu suchen.

    Das würde dann allen Seiten zugute kommen, wäre sozial und wirtschaftlich gut.

    Von einem sogenannten Kündigungsschutz profitieren nur zwei Gruppen: Anwälte und Richter.

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