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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 80.769 Aufrufe

  1. #2761
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="776068
    Brandbrief an die Kanzlerin
    BA will Staatshilfe wegen Krise

    Wenn die Krise auf dem Arbeitsmarkt richtig durchschlägt, dann wird die Bundesagentur für Arbeit eine Menge Geld brauchen. Geld, das die BA nicht hat. Nun will auch sie Staatshilfen.

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert vom Bund staatliche Unterstützung zur Abfederung der Kosten durch die internationale Wirtschaftskrise. "[highlight=yellow:297e9de2b9]Bisher werden die enormen Sonderlasten aus dem Überschwappen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt ganz alleine von den Beitragszahlern zur Bundesagentur geschultert, obwohl hierfür die Solidargemeinschaft aller Steuerzahler geradestehen müsste[/highlight:297e9de2b9]", heißt es in einem Brief des Verwaltungsrats der Arbeitsagentur an Bundeskanzlerin Angela Merkel, der dem "Handelsblatt" vorliegt.

    "[highlight=yellow:297e9de2b9]Dies ist eine nicht zu rechtfertigende Diskriminierung[/highlight:297e9de2b9]", schreiben die beiden Verwaltungsratsvorsitzenden, Annelie Buntenbach und Peter Clever weiter. [highlight=yellow:297e9de2b9]Es drohe eine deutliche Beitragsanhebung[/highlight:297e9de2b9].

    Die Bitte um Staatshilfe begründet der BA-Verwaltungsrat mit der Sorge vor einer finanziellen Schieflage. Nach aktueller Gesetzeslage muss die Agentur Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt wieder zurückzahlen. Experten rechnen damit, dass die BA wegen der steigenden Arbeitslosigkeit im nächsten Jahr auf ein milliardenschweres Darlehen des Bundes angewiesen sein wird.

    Kredit ist nicht genug

    Buntenbach und Clever, die den Deutschen Gewerkschaftsbund und die Arbeitgeberverbände im Verwaltungsrat der BA vertreten, fürchten, dass die Arbeitsagentur deshalb mit einem Schuldenberg in den nächsten Aufschwung starten muss. "Mit der derzeitigen Darlehensregelung ist dieses Problem nicht lösbar", heißt es in dem Brandbrief an die Kanzlerin, den auch Arbeitsminister Olaf Scholz und Finanzminister Peer Steinbrück (beide SPD) erhalten haben.

    Eine Rückzahlung der Bundeshilfen wäre "ohne eine deutliche Beitragsanhebung beziehungsweise arbeitsmarktpolitische Leistungseinschnitte völlig illusorisch". Auf die erfolgreichen und allgemein anerkannten Reformen der Bundesagentur dürfe die Politik nicht damit antworten, "dass sie der Arbeitslosenversicherung zumutet, milliardenschwere Sonderlasten der Finanzkrise allein zu schultern statt sie in die solidarische Finanzierung aller Steuerzahler zu überführen". Eine Finanzierung der Krisenlasten durch die Beitragszahler schade der Beschäftigung und sei im Ergebnis auch sozialpolitisch nicht zu rechtfertigen.

    sba/dpa

    http://www.n-tv.de/politik/meldungen...cle514800.html
    Und sowas sickert noch vor der Wahl durch?.... kaum zu glauben....

  2.  
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  3. #2762
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="776070
    Und sowas sickert noch vor der Wahl durch?.... kaum zu glauben....
    Nutzt eh nichts. Die Gier und Ignoranz der Abzocker ist analog so gross wie die Dummheit und Ignoranz der Wähler.

  4. #2763
    Avatar von Yogi

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Tademori",p="776025
    Schreib ich doch eh immer. Man muss keinen Mindestlohn einführen, es reicht vollkommen aus, dass man Löhne nicht mit H4 ergänzt, und niemanden zwingt Jobs anzunehmen, die weniger als zb. 100 Euro mehr einbringen als H4 das tut. - Das ist doch die ganze Zeit mein Reden.
    Mit dem Beitrag davor, Streichung der Bemessungsgrenze (private KVs als reine Zusatzversicherungen), bin ich voll einverstanden. Zusätzlich - aber da kenne ich mich ungenügend aus - sollten Renten über einen Niveau X schrittweise eingefroren werden, um so auf lange Sicht die Basis einer kapitalgedeckelten Rente zu schaffen.

    ...
    Dein Vorschlag gilt doch sicherlich auch für Pensionen?

  5. #2764
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    @Yogi
    Dein Vorschlag gilt doch sicherlich auch für Pensionen?
    Prinzipiell schon, zumal ich auch den Abbau des Beamtentums soweit wie möglich unterstütze. Wäre da spontan - habe mich ewig nicht mehr mit dem Thema beschäftigt - für eine Gleichstellung von Beamten und Angestellten. Im ersten Fall sind halt Bund und Länder die Arbeitgeber, Rechte und Pflichten sind die gleichen. Soweit Demonstrationen bspw. die Sicherheit anderer gefährden, lassen die sich sicher auch anders verbieten bzw. eingrenzen, als über das Berufsbeamtentum.

    Insofern gilt das "Einfrieren" der Renten auch für Pensionen. Das heißt aber nicht, daß ich von heute auf morgen die Rentenhöhe bei 3000.- Euro deckeln möchte. Obwohl - möchten schon - politisch aber nicht durchsetzbar. Ich bin dafür, höhere Renten schrittweise über einen Zeitraum von bis zu ca. 50 Jahren auf das Niveau einer Mindestrente zu bringen. Diese sollte dann einem Grundniveau, aktuell bspw. HartzIV, entsprechen. Der Rest wäre über Eigenvorsorge zu regeln.

    Außerdem halte ich eine Grundversorgung in Sachen KV und RV für eine Kernaufgabe des Staates. Insofern wäre ich dafür, dass der Staat als Versicherungsunternehmen zurücktritt und das über Steuern regelt. Damit würde nicht nur Bürokratie eingespart, die Bemessungsgrenze wäre mit einem Satz passé.

    Die Arbeitgeberbeteiligung halte ich - genau wie bspw. auch etliche Male von Thaimax ausgeführt - für einen Treppenwitz zum Zwecke der Volksverdummung. Ein Arbeitgeber vergleicht Kosten (inkl. Arbeitgeberbeteiligung) mit zusätzlich zu erzielenden Gewinnen. Dazu gehören dann auch noch Arbeitsplatzkosten, anteilige Mietkosten etc. Das ganze Paket zusammen heißt dann "Kosten Arbeitnehmer" und nur die resultierende Zahl spielt bei der Kalkulation eine Rolle, nicht was für den Arbeitnehmer hinten rauskommt.

  6. #2765
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Quasi alle Fernsehdiskussionen mit Politikern sind Volksverdummung. Ich frage mich jedesmal, wie jemand wie Finanzminister Steinbrück noch großkotzig im Fernsehen auftreten kann und sich als der große Super-Krisenmanager darstellt.

    Der Typ ist der Versager schlechthin, eine Lusche wie aus dem Bilderbuch. Warum fragt ihn nicht mal eine "Journalistin", wieso er als Finanzminister es zugelassen hat, dass seine Landesbanken an der Wallstreet Milliarden an Steuergeldern verzocken.

    Stattdessen quatscht er dumm rum über Managergehälter, die ihn einen Dreck angehen, da private Firmen ihren Managern zahlen können, was sie wollen. Aber klar, es geht darum, sich als der Rächer der Enterbten darzustellen, man muß ja den Neid des dummen Volkes schüren, das bringt Pluspunkte beim dummen Volk.

    Steinbrück geht in die Geschichte ein als dümmster und schlampigster Finanzminister der deutschen Geschichte, ein Vollpfosten, Versager und Niete wie sie im Buche steht.

    Nee, is klar, die "Journalisten" stellen diese unbequemen Fragen nicht, weil sie mit diesem Versager unter einer Decke stecken. Wenn die unbequem werden beim Staatsfernsehen fliegen sie raus u. kriegen nie wieder einen Job. Aber es gibt ja noch die Privatsender, aber die halten sich da auch lieber raus, ihr Auftrag lautet ja auch nicht Information sondern Unterhaltung.

    Der Steinbrück gehört eindeutig in den Knast, weil diese Art von Dummheit und Unfähigkeit kriminell ist, trotzdem tritt der Penner weiterhin großkotzig im Fernsehen auf und spielt sich als Krisenmanager auf. Sagenhaft, was in dieser verblödeten Bananenrepublik alles möglich ist.

  7. #2766
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="776233
    Stattdessen quatscht er dumm rum über Managergehälter, die ihn einen Dreck angehen, da private Firmen ihren Managern zahlen können, was sie wollen. Aber klar, es geht darum, sich als der Rächer der Enterbten darzustellen, man muß ja den Neid des dummen Volkes schüren, das bringt Pluspunkte beim dummen Volk.
    Da man von einem Finanzminister u.A. auch die Finanzierung der Infrastruktur fordert, sollte es ihm auch gestattet sein, über die Höhe der abzugsfähigen "Betriebskosten" nachzudenken. Kann ja nicht sein, daß deshalb keine Steuern mehr entrichtet werden, weil die Boni entsprechend angepasst wurden, um dieses zu vermeiden. Der normale Arbeitnehmer aber die Steuern immer sofort abgezogen bekommt und nur wenig Spielraum hat, gar keine zu zahlen.

  8. #2767
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="776267
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="776233
    Stattdessen quatscht er dumm rum über Managergehälter, die ihn einen Dreck angehen, da private Firmen ihren Managern zahlen können, was sie wollen. Aber klar, es geht darum, sich als der Rächer der Enterbten darzustellen, man muß ja den Neid des dummen Volkes schüren, das bringt Pluspunkte beim dummen Volk.
    Da man von einem Finanzminister u.A. auch die Finanzierung der Infrastruktur fordert, sollte es ihm auch gestattet sein, über die Höhe der abzugsfähigen "Betriebskosten" nachzudenken. Kann ja nicht sein, daß deshalb keine Steuern mehr entrichtet werden, weil die Boni entsprechend angepasst wurden, um dieses zu vermeiden. Der normale Arbeitnehmer aber die Steuern immer sofort abgezogen bekommt und nur wenig Spielraum hat, gar keine zu zahlen.
    Paddy, das ist zwar ein interessanter Aspekt, aber der Manager, der 10 Mio. Euro im Jahr verdient bezahlt viel mehr Steuern als wenn es in einer Firma bleiben würde. Die würde nämlich nur die Quellensteuer von 15% bezahlen, oder überseh ich da was Wichtiges?

  9. #2768
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="776270
    Zitat Zitat von Paddy",p="776267
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="776233
    Stattdessen quatscht er dumm rum über Managergehälter, die ihn einen Dreck angehen, da private Firmen ihren Managern zahlen können, was sie wollen. Aber klar, es geht darum, sich als der Rächer der Enterbten darzustellen, man muß ja den Neid des dummen Volkes schüren, das bringt Pluspunkte beim dummen Volk.
    Da man von einem Finanzminister u.A. auch die Finanzierung der Infrastruktur fordert, sollte es ihm auch gestattet sein, über die Höhe der abzugsfähigen "Betriebskosten" nachzudenken. Kann ja nicht sein, daß deshalb keine Steuern mehr entrichtet werden, weil die Boni entsprechend angepasst wurden, um dieses zu vermeiden. Der normale Arbeitnehmer aber die Steuern immer sofort abgezogen bekommt und nur wenig Spielraum hat, gar keine zu zahlen.
    Paddy, das ist zwar ein interessanter Aspekt, aber der Manager, der 10 Mio. Euro im Jahr verdient bezahlt viel mehr Steuern als wenn es in einer Firma bleiben würde. Die würde nämlich nur die Quellensteuer von 15% bezahlen, oder überseh ich da was Wichtiges?
    Diese 15% und diverse andere Möglichkeiten, die auch der Manager hat, um seine Steuern zu reduzieren bis hin zu "Stiftungen" in Steueroasen mit Hilfe deutscher Banken, sind ohnehin ein Skandal.

  10. #2769
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    @Paddy
    Diese 15% und diverse andere Möglichkeiten, die auch der Manager hat, um seine Steuern zu reduzieren bis hin zu "Stiftungen" in Steueroasen mit Hilfe deutscher Banken, sind ohnehin ein Skandal.
    Meinst Du da sowas wie ne "Tademori-Lebenshaltungskosten-Stiftung", die ich dann ganz oder teilweise absetzen kann? Wo muß ich unterschreiben?

  11. #2770
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="776270
    Zitat Zitat von Paddy",p="776267
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="776233
    Stattdessen quatscht er dumm rum über Managergehälter, die ihn einen Dreck angehen, da private Firmen ihren Managern zahlen können, was sie wollen. Aber klar, es geht darum, sich als der Rächer der Enterbten darzustellen, man muß ja den Neid des dummen Volkes schüren, das bringt Pluspunkte beim dummen Volk.
    Da man von einem Finanzminister u.A. auch die Finanzierung der Infrastruktur fordert, sollte es ihm auch gestattet sein, über die Höhe der abzugsfähigen "Betriebskosten" nachzudenken. Kann ja nicht sein, daß deshalb keine Steuern mehr entrichtet werden, weil die Boni entsprechend angepasst wurden, um dieses zu vermeiden. Der normale Arbeitnehmer aber die Steuern immer sofort abgezogen bekommt und nur wenig Spielraum hat, gar keine zu zahlen.
    Paddy, das ist zwar ein interessanter Aspekt, aber der Manager, der 10 Mio. Euro im Jahr verdient bezahlt viel mehr Steuern als wenn es in einer Firma bleiben würde. Die würde nämlich nur die Quellensteuer von 15% bezahlen, oder überseh ich da was Wichtiges?
    Nee, da hast du Recht, nur Paddy hat leider von der Materie Null Ahnung.

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