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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.092 Aufrufe

  1. #2741
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="776010
    Und von wegen undifferenziertes Gejammer, ich denke ich habe viele Zusammenhänge immer wieder gut geschildert und meine Argumente gut untermauert. Ich bin zwar kein studierter Betriebs- oder Volkswirt, sondern nur ein staatlich geprüfter Bilanzbuchhalter und bin daher gerade in Sachen Steuern, Sozialabgaben und deren Auswirkungen durchaus ein die Zusammenhänge kennender Fachmann. Also hör auf mir ein x für ein u vormachen zu wollen
    Umso weniger ist es für mich verständlich, dass Du gegen eine Senkung der Sozialabgaben bist, eine Finanzierung der Sozialausgaben über andere Alternativen ablehnst.

    Die Sozialabgaben drücken die Gehälter der Schlechtverdienenden und schonen die Geldbeutel der Reichen. Das ist ein Fakt, dem man sich nicht verschliessen sollte. Ein höchst unsozialer Fakt.

  2.  
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  3. #2742
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="776011
    Zitat Zitat von aalreuse",p="776007

    Ach ja und du hast den Stein der weißen gefunden. Und alles was Du sagst hat man gefälligst für bare Münze zu nehmen. aber echte Gegenargumente hast Du nicht, denn die Mathematik hebelt sie aus.
    Was heisst "alles was Du sagst hat man gefälligst für bare Münze zu nehmen?" Du bist es doch, der noch keinen einzigen Vorschlag, ausser "Unternehmer ist böse", gebracht hat. Was erwartest Du da für ein Gegenargument von jemandem, der eben nicht der Meinung ist, dass der Unternehmer per se böse ist, und der ARbeitnehmer der Gute?

    Und Dein "Mathematik hebelt sie aus"-Argument, ohne irgendeiner Erklärung, ist halt auch nicht gerade das Gelbe vom Ei der Gegenargumente.

    Es ist nunmal so, dass jedes % Mehrwertsteuererhöhung zw. 7 und 9 Mrd. Euro bringt, und warum ich die lieber habe als eine weitere Besteuerung auf Arbeit habe ich ja auch klar ausgedrückt, um eben die unteren Einkommen zu entlasten. Mir scheint es aber so, dass wenn einer dieser bösen Unternehmer auch nur einen Cent daraus gewinnen könnte, dass man die unteren Einkommen, im Zweifel, lieber doch nicht entlastet. - Mit diesen Klassenkampf-Argumenten kann ich nunmal nichts anfangen, weil sie für mich jeglicher Logik entbehren.
    Zum wievielten Male soll ich meine Vorschläge hier in diesem Thread/Forum wiederholen? Vorschläge, welche sowohl dem Arbeitnehmern als auch den Arbeitgebern etwas abverlangen und zu einer gerechten Verteilung der Lasten führen!

    Gehe auf die Suche und ließ und komme nicht mit solch platten Sprüchen

  4. #2743
    Avatar von franky_23

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Sicherlich sind in einigen Sektoren die Löhne niedrig, doch dies für Deutschland zu verallgemeinern ist falsch.

    Meine Erfahrung in den letzten Monaten war, das überall in Betrieben mit einem hohen Organisationsgrad der Gewerkschaften meist auch höhere Löhne gezahlt werden. Klar kostet der Mitgliedsbeitrag Geld, doch war meist weniger als der Zusatzverdienst in Betrieben mit hohem Organisationsgrad.

    Die Betriebe mit niedrigeren Löhnen waren häufig mit mehr älteren Betriebsmitteln bestückt. Ob hier einfach auch zuwenig in eine effiziente Produktion investiert wurde ist nur schwer zu sagen, die Vermutung liegt nahe.

    Der Anteil der ungelernten Arbeiter z.B. Bäcker an Schleifmaschinen etc. führten zu einer aufwändigen Organisationsstruktur, da teils nur sehr eingeschränkt in den Produktionsprozess eingegriffen werden konnte, nur minimale Wartungen und Störungen schnell und effizient behoben werden konnten.

    Sicherlich gibt es noch einige Betriebe die massiv Kurzarbeiten, doch in vielen Fällen höre ich dass Kurzarbeit sukzessive zurückgefahren, die zweite Schicht wieder aufgebaut wird. ...

    Generell ist es auch nicht sinnvoll den arbeitsfähigen jüngeren Leuten zuhohe Sozialleistungen zu gewähren, denn der Gewöhnungseffekt ist in einem Teil der Bevölkerungsschichten vorhanden.

    Die Krise hat auch den Vorteil, dass nun Zeit ist über eine Optimierung der Arbeits- Organisation- Entscheidungsprozesse, .... nachzudenken.

    Gibt auch Firmen, die jetzt den nötigen Umsatz um in die Gewinnzone zu kommen um fast ein Drittel senkten. Alte uneffiziente Maschinen werden aussortiert,...

    Die positiven Impulse von Konjunkturpaket 2 mit der energetischen Sanierung kommt erst langsam in Fahrt. Die Effekte lassen somit auf sich warten.

    Schlachter werden so und so nicht gewählt, dafür sind die Parteien zu moderat, auch wenn ich Schwarz Gelb nicht nahestehe. Doch wer solche Argumente bringen muss, scheint eine sehr schwache Argumentationsbasis zu haben.

  5. #2744
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="776013

    Gehe auf die Suche und ließ und komme nicht mit solch platten Sprüchen
    Ich kenne Deine Vorschläge, habe sie öfters mit Interesse gelesen, und sogar intensiv nachrecherchiert. Das Ergebnis der Recherche besteht für Dich aber nur aus "platten Sprüchen"

  6. #2745
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="776012
    Zitat Zitat von aalreuse",p="776010
    Und von wegen undifferenziertes Gejammer, ich denke ich habe viele Zusammenhänge immer wieder gut geschildert und meine Argumente gut untermauert. Ich bin zwar kein studierter Betriebs- oder Volkswirt, sondern nur ein staatlich geprüfter Bilanzbuchhalter und bin daher gerade in Sachen Steuern, Sozialabgaben und deren Auswirkungen durchaus ein die Zusammenhänge kennender Fachmann. Also hör auf mir ein x für ein u vormachen zu wollen
    Umso weniger ist es für mich verständlich, dass Du gegen eine Senkung der Sozialabgaben bist, eine Finanzierung der Sozialausgaben über andere Alternativen ablehnst.

    Die Sozialabgaben drücken die Gehälter der Schlechtverdienenden und schonen die Geldbeutel der Reichen. Das ist ein Fakt, dem man sich nicht verschliessen sollte. Ein höchst unsozialer Fakt.
    Ich bin für eine Senkung der Sozialabgaben aber auf eine Weiße die sich keiner traut. Macht die Krankenkassen wieder zu dem was ihrem Namen entspricht. Zu Kassen für Kranke. Stopp mit dem Selbstbedienungsladen für die Pharma- und Medizintechnikindustrie.... Das wäre mal eine echte Reform

  7. #2746
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="776015
    Zitat Zitat von aalreuse",p="776013

    Gehe auf die Suche und ließ und komme nicht mit solch platten Sprüchen
    Ich kenne Deine Vorschläge, habe sie öfters mit Interesse gelesen, und sogar intensiv nachrecherchiert. Das Ergebnis der Recherche besteht für Dich aber nur aus "platten Sprüchen"
    Klar weil sie deinem Weltbid zugegen laufen.....

    Lohnsubventionierung durch H4 stoppen und Unternehmer zu existenzsichernden Löhnen verdonnern schafft Mehreinnahmen bei Lohnsteuer, Mehrwertsteuer SV-Beiträgen, erhöht die Kaufkraft und damit die Nachfrage, schafft Spielraum für Steuersenkungen in Bund Land und Gemeinde und damit untern Strich Entlastung für Unternehmer. Beweise das Gegenteil..... es wird dir schwer fallen.

    Kurzfristig investieren um langfristig zu sparen....

  8. #2747
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="776016

    Ich bin für eine Senkung der Sozialabgaben aber auf eine Weiße die sich keiner traut. Macht die Krankenkassen wieder zu dem was ihrem Namen entspricht. Zu Kassen für Kranke. Stopp mit dem Selbstbedienungsladen für die Pharma- und Medizintechnikindustrie.... Das wäre mal eine echte Reform
    Ich glaube nicht, dass das reichen würde.

    Ich sehe das Problem eher in der Höchstbemessungsgrundlage, da man die Abschaffung dieser nicht durchbringen wird sehe ich die Chance in der Erhöhung der Mwst. mit Zweckbindung der höheren Einnahmen.

    Es bekommt jeder Bürger die beste medizin. Grundversorgung, der, der 2.000 Euro verdient bezahlt aber doppelt soviel wie der, der nur 1.000 Euro verdient. Das ist natürlich sehr sinnvoll, aber weniger gerecht finde ich, dass der, der eine Million verdient nicht mehr dafür bezahlt als der, der 50.000 verdient. Aber, wie gesagt, die Abschaffung der Höchstbemessungsgrundlage für die Sozialversicherungsbeiträge wird niemals durchgehen, deswegen die Mwst-Alternative.

  9. #2748
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="776018

    Lohnsubventionierung durch H4 stoppen und Unternehmer zu existenzsichernden Löhnen verdonnern schafft Mehreinnahmen bei Lohnsteuer, Mehrwertsteuer SV-Beiträgen, erhöht die Kaufkraft und damit die Nachfrage, schafft Spielraum für Steuersenkungen in Bund Land und Gemeinde und damit untern Strich Entlastung für Unternehmer. Beweise das Gegenteil..... es wird dir schwer fallen.

    Kurzfristig investieren um langfristig zu sparen....
    Schreib ich doch eh immer. Man muss keinen Mindestlohn einführen, es reicht vollkommen aus, dass man Löhne nicht mit H4 ergänzt, und niemanden zwingt Jobs anzunehmen, die weniger als zb. 100 Euro mehr einbringen als H4 das tut. - Das ist doch die ganze Zeit mein Reden.

  10. #2749
    Avatar von waanjai_2

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Hab gerade diesen fred entdeckt. Kann mir jemand kurz beschreiben, was hier schon bereits angesprochen wurde? Will ja keinen mit Doubletten erschrecken. :P

  11. #2750
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Dickes Ende in Sicht
    Einschnitte nach der Wahl

    Was jede schwäbische Hausfrau weiß, können auch die Wahlkämpfer nicht komplett ignorieren. Bei der aktuellen Haushaltslage kommt nach der Wahl keiner ums Sparen herum.
    Union und SPD haben für die Zeit nach der Bundestagswahl einen Sparkurs angekündigt. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sagten unabhängig voneinander, dass es Einsparungen geben werde. Der Partei- und Fraktionschef der Linken, Oskar Lafontaine, kritisierte die angekündigten Einschnitte als "völlig ungerechtfertigt".

    Noch vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai 2010 werde es "garantiert Veränderungen auf der Ein- und Ausgabenseite geben", sagte Steinbrück der "Süddeutschen Zeitung". Eine erneute Anhebung der Mehrwertsteuer schloss der Finanzminister aber aus. In der ARD sagte Steinbrück, angesichts der wirtschaftlichen Lage "läuft es auf eine erheblich schwierigere Lage auf der Einnahmen- wie auf der Ausgabenseite hinaus".

    Ähnlich äußerte sich auch Guttenberg: "Es werden Jahre werden, wo gespart werden muss und manches Liebgewonnene auf den Prüfstand muss", sagte der Wirtschaftsminister ebenfalls in der ARD. Dennoch verteidigte Guttenberg auch die Ankündigung der CSU, es solle in der kommenden Wahlperiode trotz der schwierigen Haushaltslage Steuersenkungen geben. Die Jahre 2011 und 2012 böten angesichts des erwarteten Anziehens des Wachstums Spielräume dazu, sagte der CSU-Politiker.

    Steinbrück der Doofmann?
    Steinbrück attackierte die Steuersenkungsversprechen von Union und FDP scharf. "Union und FDP reden von Steuersenkungen und streuen den Leuten damit Goldstaub in die Augen, und ich soll als Doofmann in der Mitte sagen, welche Zumutungen der nächste Haushalt mit sich bringt? Nein, danke", sagte der Finanzminister und SPD-Vize der "Süddeutschen Zeitung" weiter.

    Linken-Chef Lafontaine forderte Union und SPD auf, im Falle ihrer weiteren Regierungsbeteiligung nicht bei Arbeitnehmern, Rentnern und sozial Schwachen zu sparen. Sie hätten bereits vor der Krise tiefe Einschnitte in ihren Einkommen hinnehmen müssen. "Wenn jemand jetzt zur Kasse gebeten werden muss, sind es die großen Unternehmen, Börsenspekulanten und Vermögenden."

    Der CDU-Finanzexperte Otto Bernhardt hält einen rigiden Sparkurs für die Bundesministerien für denkbar. Eine Fünf-Prozent-Sparquote sei möglich. Er warnte vor überzogenen Plänen von FDP und CSU für weitere Steuerentlastungen. "Wenn wir bei einem Wachstum bleiben von 1 bis 1,5 Prozent, glaube ich wirklich, dass mit den 15 Milliarden Euro, die wir vorhaben, eine Grenze erreicht ist", sagte der scheidende Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agenturdpa.

    FDP erwartet bessere Zeiten
    Der FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms warf Steinbrück vor, "bewusst falsche Zahlen" zu nennen. "Die Steuereinnahmen werden im Schnitt in den nächsten vier Jahren jährlich um 40 Milliarden Euro höher sein als in den vorausgegangenen vier Jahren", sagte Solms der dpa. Er gilt als möglicher Anwärter auf das Amt des Finanzministers in einer schwarz-gelben Koalition.

    Der frühere BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel kritisierte die Aussagen von Steinbrück und Guttenberg ebenfalls. "Vertreter dieser Parteien deuten jetzt zwar an, dass nach der Wahl gespart werden muss, sagen aber nicht wo", sagte Henkel dem MDR.

    Rote Zahlen
    Die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland sind nach Angaben des Statistischen Bundesamts im ersten Halbjahr 2009 um 5,7 Prozent gestiegen. Die Schulden stiegen demnach bis zum 30. Juni um 87 Milliarden Euro auf insgesamt 1,602 Billionen Euro. Gegenüber dem Stand vom 30. Juni vergangenen Jahres betrug der Anstieg 7,2 Prozent beziehungsweise 107,5 Milliarden Euro, wie das Bundesamt mitteilte.

    http://www.n-tv.de/politik/politik_w...cle514762.html

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