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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 80.898 Aufrufe

  1. #2601
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Es geht mir auch nur darum, daß ich hier ständig lese, wie kaltschnäuzig man anderen ein miserables Leben zumutet und welche Opfer Arbeitnehmer noch zu bringen haben.

    Damit spreche ich nicht den Einzelnen an. Hab' gar keinen Bock auf infantile Grabenkämpfe, die eh nicht den geringsten Sinn machen oder Veränderungen bewirken könnten.

  2.  
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  3. #2602
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Es geht mir auch nur darum, daß ich hier ständig lese, wie kaltschnäuzig man anderen ein miserables Leben zumutet und welche Opfer Arbeitnehmer noch zu bringen haben.
    Den Lebensstandard der gesamten Bevölkerung anzuheben, oder zumindestens den Ärmsten ein Dach über dem Kopf, und ausreichend Lebensmittel unbürokratisch und schnell zukommen zulassen führt imho nur über die Reduzierung der Verwaltungskosten. Es kann und darf nicht sein, dass es in einem Land Beamtenheere gibt, die nichts anderes tun als das von den Arbeitnehmern und Arbeitgebern erwirtschaftete Geld selbst als ihr Gehalt zu verwenden, quasi zum Eigenzweck, während es hungernde und obdachlose Leute gibt.

    Es können und dürfen in so einer Situation auch keine "militärischen Hilfsaktionen" stattfinden, keine Spenden und Wiedergutmachungen an Israel,.....solange man nicht in der Lage ist auch dem letzten Bürger ein Dach über dem Kopf und ausreichend Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. - Was denkst Du, wie schnell jeder Deutsche diese Sachen hätte, wenn man die ausländischen Gutmenschenaktivitäten an diese Bedingungen knüpfen würde.....

    Zum Conrad-Thema, es müssen Jobs her. Ja, dringend sogar, und die gibt es über eine Steuersenkung, und anstatt sich auf die Leute zu konzentrieren, die eh nicht arbeiten möchten und diese mit irgendwelchen Sanktionen zu belegen sollte man zielgerechter die Leute in Arbeit bringen, die das wirklich möchten.

    Der Gedanke vieler, dass es nicht angehen kann, wenn es sich Leute in der Hängematte "bequem" machen, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn sich jemand entscheidet sein Leben mit ein paar Huntertern monatlich verbringen zu wollen, dann soll er das doch machen soll das direkt beim Arbeitsamt bekannt geben und die Ressourcen nicht unnötig verschwenden. - Käme billiger, und im Endeffekt wären garantiert nicht mehr Arbeitslose da......

    Damit spreche ich nicht den Einzelnen an. Hab' gar keinen Bock auf infantile Grabenkämpfe, die eh nicht den geringsten Sinn machen oder Veränderungen bewirken könnten.
    Wieso, die haben wir doch tagtäglich hier im Forum
    Finde ich persönlich traumhaft, so viele verschiedene Meinungen zu hören, ohne dass sich wer im Endeffekt wirklich an den Kragen gehen möchte.

  4. #2603
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="770167
    ...... um einer ungewissen Zukunft in einem mir angenehmen Umfeld selbst zu gönnen.

    Tatsache ist, und das ist mein voller Ernst, dass ich lieber mit 1.000 Euro netto hier lebe, wo ich jetzt bin, als mit dem zehnfachen Gehalt in Wien. Das gilt, und ist absoluter Fakt, der mir bei meinem allmorgendlichen Strandspaziergang bestätigt wird, von mir.

    Mir geht dieser Wirtschaftskram doch am A... vorbei, ich möchte mir nur nicht die Hälfte von meinem Geld wegnehmen lassen um dann zu sehen, dass es trotzdem noch Leute gibt, die sich weder Wohnraum, noch Lebensmittel in ausreichendem Mass leisten können. - Bei weiss ich nicht wieviel freistehenden Wohnungen und Häusern.... das ist nicht meine Welt, nicht die, in der ich leben möchte, deswegen halte ich mich da auch vollkommen raus. .......



    Konsequent, koennte von meinem Keyboard stammen!

  5. #2604
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="770150
    Lustig ist das Zigeunerleben...

    Nur die Ortsansässigen stehen nicht so drauf und Gemeindewiesen gibt's auch kaum noch.

    Besonders dem Bildungswesen tut es gut, wenn die Sprösslinge alle 2 Jahre die Schule wechseln müssen.
    Also ich finde die Idee mit den amerikanischen Mobilhäusern wunderbar.
    Es wäre ja wohl ein Leichtes, in jeder Gemeinde dafür extra Flächen bereitzustellen. Überhaupt könnte man Städte langfristig abschaffen (also feste Häuser). Mobilität ist die Zukunft - in allen Bereichen. Häuser im heutigen Stil sind genauso unsinnig wie Autos.

    Und wenn wir gerade bei Änderungen sind, wärte ein Änderung des Bildungsgesetezs ebenfalls dringend nötig. Schulpflicht und die heutige Schulform ist völlig veraltet.
    Wie in vielen anderen Ländern könnte man zum Übergang auf Bildungspflicht übergehen, bevor man auch die abschafft.

    Bei einer Bildungspflicht muss das Kind nicht ständig die Schulen wechseln, weil man ja Privatlehrer (die dann mitreisen) nutzen oder sogar selber unterrichten kann. Dank Steuerkürzungen (insbesondere dann durch den Bildungsbereich) kann sich dann auch jeder erlauben.
    Das hat zudem den Vorteil, dass Kinder nach ihren Möglichkeiten und Wünschen geschult werden kann. Dadurch ergeben sich traumhafte Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

    Aber das mit der Bildung ist derzeit noch eine Idealvortellung von mir. Die Deutschen sind noch lange nicht soweit, so weitsichtig zu denken. Die Arbeitslosenzahlen werden entsprechend weiter ansteigen.
    Und das liegt eben nicht an Unternehmen, sondern einfach an einem veralteten starren System, das eher an das Mittelalter erinnert. Vor Fortschritt haben die Deutschen ja Angst.

  6. #2605
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="770024
    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="769999
    Eine gute Freundin von mir ist gelernte Krankenschwester in der Altenpflege, die verdient 12 € Brutto/Std. und das ist das Mindeste, was ein Arbeitgeber in der Branche für eine gelernte Fachkraft zahlen muß.
    Wenn dies das mindeste für eine Fachkraft sein soll, warum bist Du dann gegen einen gesetzlichen Mindestlohn in dieser Höhe?

    Eine Nachbarin von mir (Fillipina) ist auch gelernte Krankenschwester in der Altenpflege. Sie arbeitet bei einem großen Altenheimbetreiber, der seine eigene Zeitarbeitsfirma betreibt und das Personal an sich selbst ausleiht. Es gibt zwar Altenpflegeschulen, aber Altenpfleger ist kein anerkannter Ausbildungsberuf, daher gelten in der Arbeitnehmerüberlassung Altenpfleger nur als angelernte Kräfte und werden mit 7-8 Euro brutto abgespeist. Diese Masche verbreitet sich in der Altenpflege immer mehr
    Es gibt Ausschreibungen für die Pflege, da bekommt die Firma mit dem günstigsten Angebot den Auftrag und danach richten sich dann die Stundenlöhne des Pflegepersonals. Aus reiner Bösartigkeit zahlen die nicht niedrige Löhne, es bleibt einfach nichts übrig in der Kalkulation.

    Die Pflegekräfte müssen dann quasi im Akkord die Patienten abfertigen, eine z.T. schwere körperliche Arbeit mit schwerstkranken Menschen. Klar müssten die Pflegekräfte mehr verdienen, wäre ich unbedingt dafür, aber schau dir mal die Kalkulationen von den Firmen an, viele gehen auch pleite.

    PS: Für diese schwere und verantwortungsvolle Tätigkeit, der Pflege Schwerstkranker und Sterbender, sollte ein Mindestlohn von 12 €/Std. das Mindeste sein !

  7. #2606
    Avatar von rolf2

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="770245

    Es gibt Ausschreibungen für die Pflege, da bekommt die Firma mit dem günstigsten Angebot den Auftrag und danach richten sich dann die Stundenlöhne des Pflegepersonals.

    Ja genau Conny und meinst Du das ist in anderen Wirtschaftszweigen anders oder der einzelne Arbeitnehmer
    unterliegt da anderen gesetzmäßigkeiten





    Aus reiner Bösartigkeit zahlen die nicht niedrige Löhne, es bleibt einfach nichts übrig in der Kalkulation.

    manche können nicht mehr zahlen, andere könnten aber wollen nicht und nutzen die Gunst der Stunde


    was ist denn jetzt aus Deinem Facharbeiter geworden der überall zu guten Konditionen unterkommt, Dein letztes Post
    vermittelt mir, Du hast dazugelernt ? ;-D

  8. #2607
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von rolf2",p="770260
    [/b]

    was ist denn jetzt aus Deinem Facharbeiter geworden der überall zu guten Konditionen unterkommt, Dein letztes Post
    vermittelt mir, Du hast dazugelernt ? ;-D
    Du weist anscheinend selbst nicht was du von dir gibst und dein Informationsstand ist nahe Null, wie man am Beispiel der angeblich abgeschafften Pendlerpauschale klar sehen konntest.

    Von welchen Facharbeiter redest du ?

  9. #2608
    Avatar von rolf2

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    na von Deinem, der, wie Du behauptet überall immer noch gutes Geld für gute Arbeit bekommt.

    und zugegeben, das mag für denjenigen den Du kennst, also einem einzelnen auch durchaus zutreffen.

    Nur allgemein gesprochen gilt das heute nicht mehr.

    der Rest geschenkt........Babe, aber freut mich, das ich Dir noch ein büschen Spaß bringen kann.

  10. #2609
    Avatar von phi mee

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von chrissibaer",p="770104

    Das BVG behandelte die Streichung der Entfernungspauschale unter 20 km. Nur da war der Gleichheitsgrundsatz nach Auffassung des BVG verletzt.

    In der Urteilsbegründung wiesen die Richter sogar explizit darauf hin, dass eine komplette Streichung möglicherweise NICHT gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt. Das war aber nicht Verhandlungsgegenstand.

    Was sie sagten war also: Enteder ganz oder gar nicht. Mit der Situation von Selbständigen/Freiberuflern hat das rein gar nichts zu tun.

    Jein!

    Die Kilometerpauschale ist letztendlich nur eine Krücke die zur Vereinfachung für den Steuerzahler und die Finanzämter dient.

    Es ist richtig das eine komplette Abschaffung nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz verstößt. Das heist aber nicht das Fahrkosten nicht mehr abzugsfähig sind.

    Wie bereits erwähnt sind Fahrkosten Aufwendungen die zum Erhalt der Arbeit dienen und somit abzugsfähig. Zumindest solange wie nicht das komplette Steuerrecht geändert wird.

    Dies würde nur bedeuten das jeder Arbeitnehmer Anhand eines Fahrtenbuches alle Fahrzeugkosten darlegen muss, inkl. Abschreibungen, Reparturkosten u.s.w. und dann die anteiligen Kilometer für Fahrten zur Arbeit entsprechend absetzen kann. Eien Heidenarbeit für alle und ausserdem ungerechter, da der mit dem dickeren Auto mehr absetzen kann.

    Eine grundsätzliche Abschaffung der Kilometerpauschale, wäre mal wieder ein gewaltiges Eigentor der Politik, was bei den regierenden Vollpfosten alledings nicht ganz auszuschließen ist.


    phi mee

  11. #2610
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von phi mee",p="770285
    Eine grundsätzliche Abschaffung der Kilometerpauschale, wäre mal wieder ein gewaltiges Eigentor der Politik.
    Nein.
    Kilometerpauschale kostet direkt und indirekt enorm viel Geld für den Steuerzahler.
    Denn durch die Straßenverstopfung müssen ständig die Straßen ausgebaut werden. Die Fahrzeit ist zumeist uneffektiv.

    Besser wäre es so:
    Abschaffung der Pauschale, Einsparungen im Straßenausbau.
    Für das gesparte Geld könnte man Steuern für Kleinunternehmen kürzen. Dadurch könnten viel mehr Firmen "auf dem Lande" Unternehmen gründen. Dann bräuchten die Bürger nicht mehr 100 km in die Großstadt fahren, sondern könnten effektiv in ihrem Dorf arbeiten.

    Also mehr Arbeit zu den Leuten bringen als umgekehrt.
    Das sollte doch auch gerade im Sinne derjenigen sein, die es schon als Zumutung ansehen, wenn einem das Arbeitsamt zu einem Jobangebot in 10km Entfernung zwingt.

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