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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 80.956 Aufrufe

  1. #2531
    Avatar von ernte

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Bei jeder SV-Prüfung wird nachgeschaut ob der Mindestlohn eingehalten wird. Wird der das nicht, werden SV-Beiträge auf den Fiktionen-Mindestlohn gerechnet.

    SV-Prüfungen finden lückenlos in jedem Betrieb statt, der Arbeitnehmer beschäftigt hat. Egal ob einen oder tausende.

    Was hat also ein Arbeitgeber davon unter dem Mindestlohn zu zahlen?

    Derjenige der es trotzdem tut ist ein Verbrecher. Diese soll es auch geben. Ist aber die Ausnahme.

  2.  
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  3. #2532
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von ernte",p="769750
    Bei jeder SV-Prüfung wird nachgeschaut ob der Mindestlohn eingehalten wird. Wird der das nicht, werden SV-Beiträge auf den Fiktionen-Mindestlohn gerechnet.

    SV-Prüfungen finden lückenlos in jedem Betrieb statt, der Arbeitnehmer beschäftigt hat. Egal ob einen oder tausende.

    Was hat also ein Arbeitgeber davon unter dem Mindestlohn zu zahlen?

    Derjenige der es trotzdem tut ist ein Verbrecher. Diese soll es auch geben. Ist aber die Ausnahme.
    Ist im Reinigunggewerbe gang und gebe. Trotz gesetzlichen Mindestlohn von 8,15 (Seit 1.1.2008), zahlen die meisten Hotelservicegesellschaften den Zimmermädchen zwischem 1,30 und 2,20 je Zimmer. Um auf den Mindestlohn zu kommen muss man also zwischen 4 und 7 Zimmer durchschnittlich die Stunde putzen. Selbst das schnellste Zimmermädchen schafft durchschnittlich maximal 3 Zimmer, wenn die Hygienebestimmungen eingehalten werden.

    Bei SV-Prüfungen wird nur geprüft, ob die Beiträge, welche aus den Löhnen resultieren, korrekt errechnet und abgeführt wurden.... Die Lohnhöhe an sich interessiert die Prüfer der Krankenkassen nicht die Bohne. Dafür ist der Zoll zuständig. Nur der jagt lieber Schwarzarbeiter und H4 Empfänger welche sich ein paar Euro hinzu verdienen

    Trotz Hinweise an den Zoll kamen die örtlichen Reinigungsfirmen welche gegen den Mindestlohn verstoßen bisher ungeschoren davon.

  4. #2533
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="769757

    Ist im Reinigunggewerbe gang und gebe. Trotz gesetzlichen Mindestlohn von 8,15 (Seit 1.1.2008), zahlen die meisten Hotelservicegesellschaften den Zimmermädchen zwischem 1,30 und 2,20 je Zimmer. Um auf den Mindestlohn zu kommen muss man also zwischen 4 und 7 Zimmer durchschnittlich die Stunde putzen. Selbst das schnellste Zimmermädchen schafft durchschnittlich maximal 3 Zimmer, wenn die Hygienebestimmungen eingehalten werden.
    Ich verstehe sowieso nicht, wieso Hotels für die Reinigung der Zimmer überhaupt noch eigenes Personal einstellen. Diesen Part würde ich an das Unternehmen, oder den Selbständigen mit dem für mich besten Angebot abtreten.

  5. #2534
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="769769
    Zitat Zitat von aalreuse",p="769757

    Ist im Reinigunggewerbe gang und gebe. Trotz gesetzlichen Mindestlohn von 8,15 (Seit 1.1.2008), zahlen die meisten Hotelservicegesellschaften den Zimmermädchen zwischem 1,30 und 2,20 je Zimmer. Um auf den Mindestlohn zu kommen muss man also zwischen 4 und 7 Zimmer durchschnittlich die Stunde putzen. Selbst das schnellste Zimmermädchen schafft durchschnittlich maximal 3 Zimmer, wenn die Hygienebestimmungen eingehalten werden.
    Ich verstehe sowieso nicht, wieso Hotels für die Reinigung der Zimmer überhaupt noch eigenes Personal einstellen. Diesen Part würde ich an das Unternehmen, oder den Selbständigen mit dem für mich besten Angebot abtreten.
    Dies wird ja gemacht und genau diese Firmen sind es, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen.

  6. #2535
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="769775
    Zitat Zitat von Thaimax",p="769769
    Zitat Zitat von aalreuse",p="769757

    Ist im Reinigunggewerbe gang und gebe. Trotz gesetzlichen Mindestlohn von 8,15 (Seit 1.1.2008), zahlen die meisten Hotelservicegesellschaften den Zimmermädchen zwischem 1,30 und 2,20 je Zimmer. Um auf den Mindestlohn zu kommen muss man also zwischen 4 und 7 Zimmer durchschnittlich die Stunde putzen. Selbst das schnellste Zimmermädchen schafft durchschnittlich maximal 3 Zimmer, wenn die Hygienebestimmungen eingehalten werden.
    Ich verstehe sowieso nicht, wieso Hotels für die Reinigung der Zimmer überhaupt noch eigenes Personal einstellen. Diesen Part würde ich an das Unternehmen, oder den Selbständigen mit dem für mich besten Angebot abtreten.
    Dies wird ja gemacht und genau diese Firmen sind es, die gegen das Mindestlohngesetz verstoßen.
    Dann müssen diese Firmen eben Sub-Einzelunternehmer einstellen, ist doch klar

    Nein, das hab ich jetzt nicht ernst gemeint, ist sogar mir etwas zu extrem

  7. #2536
    Avatar von Nokhu

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="769776
    Dann müssen diese Firmen eben Sub-Einzelunternehmer einstellen, ist doch klar

    Nein, das hab ich jetzt nicht ernst gemeint, ist sogar mir etwas zu extrem
    Du liest zuviel Knarf!

  8. #2537
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="769672
    Verdonnert die Arbeitgeber dazu endlich wieder existenzsichernde Löhne zu zahlen.
    Du denkst einfach nicht weit genug.
    Klar kann man das machen. Wie aber alle Preissteigerungen werden die Unternehmen das auf ihre Kunden abwälzen.
    Wenn du also eine Zwangserhöhung der Löhne um das Doppelte forderst werden logischerweise auch die Preise für Produkte und Dienstleistungen um faktor 2 ansteiegn.
    Was hat es dann dem Arbeiter gebracht? Gar nichts. Er kann sich genauso viel oder wenig erlauben wie vorher.
    Also wird dann eine Mindestlohn von 30 Euro geforedert. Und wieder werden dei Preise verdoppelt.

    Am Ende steht dann eine Währungsreform, weil auch den Geldscheinen nicht mehr genug Platz für die Nullen ist nach der Hyperinflation.

    Jetzt könnte man natürlich den Unternehmen auch verbieten, ihre Preise zu erhöhen. Also sozusagen Maximumpreise, bzw. vom Staat geeregelte Einheitspreise vorzuschreiben.
    Bei den Krankenkassen wurde das ja bereits gemacht. Übrigens zunächst mal zu deren Vorteil.
    Anstatt ihren Kunden günstige Preise zu bieten sind sie ja nun gezwungen, gesetzliche Preise zu nehmen.
    Was kam dabei heraus:

    Die Bundesgesundheitsministerin meint, dass die Krankenkassen im ersten viertel diesen Jahres über eine Milliarde im Plus wären.

    http://www.shortnews.de/start.cfm?id=785406


    Das heißt, gesetzliche Einheitspreise könnten unter Umständen sogar sinnvoll für Unternehmen sein, weil sich dann deren Manager erst recht die Taschen vollstecken können. Aber in den meisten Fällen wird es eher so sein, dass die Unternehmen schließen müssen, Mitarbeiter entlassen oder ins Ausland abwandern.

    Die Motivation dürfte ohnehin auf Null sinken. Denn durchfehlende Konkurenz braucht man sich nicht mehr anzustrengen. Das Geld kommt so oder so rein. Dadurch sinkt die Qualität und Dienstleistung. Die Folge sind lange Warteschlangen vor den Läden oder 20 Jahre Wartezeit auf Autos und Fernseher. Kennt man ja alles schon.

    Es gibt also bei Mindestlähnen nur 2 Konsequenzen: Hyperinflation und Kollaps oder komplette Verstaatlichung zu Lasten der Bürger. Das ist nun mal so.

    Wenn ich nur an mich denken würde, würde ich die Linken unterstützen. Eine Inflation in Deutschland würde mir ja gut in Kram passen. Mitarbeiter habe ich ja nicht, ich verdiene ganz allein an teuren Produkten und Dienstleitungen und kann den immer größer werdenden Gewinn im günstigen Thailand ausgeben. Und wenn ich die Reichengrenze überschreite, gibt es ja viele Möglichkeiten, den Gewinn geschickt zu "schmälern". Als Egoist würde ich sofort die Linken wählen. Anfang der 90er war ich auch noch so drauf. Da hießen sie noch PDS und ich spürte Solidarität mit den Ossis, die ungefragt in die Welt der heuchlerischen Versprechungen abgeschoben worden sind.

    Aber als sozial denkender Mensch kann ich ja nicht meine ehemaligen deutschen Mitbürger im Stich lassen. Und daher setze ich mich für die einzige echte soziale Partei ein. Und das ist halt eben nur die FDP - jedenfalls von den im Bundestag vertretenden Parteien. Da gibt es nichts zu Lachen. Das ist ein Fakt, wenn man mal etwas über den Horizont hinwegblickt.

  9. #2538
    Avatar von wingman

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    die LINKE wird stärker im bundestag vertreten sein als es den schwarzen und gelben in ihren kram passen wird.

  10. #2539
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Versteh nicht was hier gejault wird es GEHT BERGAUF!



    Die Wirtschaftsstruktur ist demnach noch immer schwach, die Arbeitslosigkeit hoch und die Löhne niedrig. [highlight=yellow:dd19c84e06]Doch laut einer Deutsche-Bank-Studie täuscht der Eindruck[/highlight:dd19c84e06]. Die ostdeutschen Länder haben sich zuletzt besser entwickelt als erwartet.

    Na bitte - die Deutsche Bank muss man da mal ran lassen - dann wird aus Minus - Plus, die haben die besseren Experten, mit den besseren Taschenrechnern!

    Esgeht eigentlich Allen gut - nur keiner wills wahrhaben und die Arbeitlosen, ist klar, die wollen halt nicht!

    Wer nicht laufen oder stehen kann ist halt selbst dran schuld - soll'n sie sehen wo sie bleiben!


    So lange Mensch davon nicht selbst betroffen ist, ist es ja vielleicht fuer den Einen oder Anderen zu ertragen.... [/b]

  11. #2540
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Umfrage der Bafin
    Deutsche Banken in Steueroasen aktiv

    02. September 2009 Deutsche Banken haben eng mit Steueroasen zusammengearbeitet. Das hat eine Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) ergeben, die vor einigen Monaten auf Anregung des Bundesfinanzministeriums 31 deutsche Kreditinstitute befragt hat, um einen Überblick über die Geschäftsaktivitäten ihrer Tochtergesellschaften und Beteiligungen in Liechtenstein und der Schweiz mit Stiftungen Liechtensteinischen Rechts und anderen intransparenten Vehikeln zu erhalten.

    Nach Informationen der „Zeit“ ergab sich dabei, dass die hiesigen Finanzinstitute Geschäftsbeziehungen zu mehr als 1600 Stiftungen und Trusts in fast allen Offshore-Zentren der Welt unterhielten. Zudem besaßen sie dort 395 Tochtergesellschaften, Beteiligungen oder sonstige Rechtseinheiten. „[highlight=yellow:54012312eb]Die meisten Geschäftsaktivitäten unterhalten die Deutsche Bank und – mit großem Abstand – Commerzbank und Sal. Oppenheim[/highlight:54012312eb]“, lautet ein Zitat aus dem internen Papier des Ministeriums.

    http://www.faz.net/s/RubA5A53ED802AB...~Scontent.html

    Nun wird auch verständlich, warum Ackermann seinen Geburtstag auf Kosten der Steuerzahler im Kanzleramt feiert.

    Kampf gegen Steuerflucht
    Deutsche Banken gut im Geschäft mit Steueroasen

    Über Tochtergesellschaften und Stiftungen machen deutsche Banken Geschäfte mit fast allen Steuerparadiesen der Welt. Selbst ein staatlich gestütztes Institut ist dabei

    Interne Papiere des Bundesfinanzministeriums zeigen erstmals auf, wie tief deutsche Banken in das anrüchige Geschäft mit Steueroasen verstrickt sind. Nach Informationen der ZEIT unterhalten hiesige Finanzinstitute über ihre Tochtergesellschaften in Liechtenstein und der Schweiz Geschäftsbeziehungen zu mehr als 1600 Stiftungen und Trusts in fast allen Steuerparadiesen der Welt. Zudem besitzen sie 395 Tochtergesellschaften, Beteiligungen oder sonstige Rechtseinheiten in Offshore-Zentren.

    Die Daten gehen auf zwei Befragungen zurück, die die deutsche Finanzaufsicht Bafin im November 2008 und Mai 2009 im Auftrag des Bundesfinanzministeriums vornahm. Dabei gaben 47 Banken Auskunft über ihre Geschäfte in der Schweiz, Liechtenstein und 21 Offshore-Zentren.


    "Die meisten Geschäftsaktivitäten unterhalten die Deutsche Bank und – mit großem Abstand – Commerzbank und Sal. Oppenheim", heißt es zum Thema Offshore in einem internen Vermerk des Bundesfinanzministeriums zu diesen Befragungen. Die Commerzbank ist derzeit teils in staatlichem Besitz.

    Nach ZEIT-Informationen managt allein der Branchenführer Deutsche Bank von der Schweiz aus Geschäftsbeziehungen zu mindestens 566 Stiftungen und Trusts, die gar nicht nach Schweizer Recht ausgestaltet sind, sondern nach dem anderer Steueroasen – von Curaçao bis zu den britischen Jungferninseln. Hinzu kommen 204 Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Rechtseinheiten in 13 Offshore-Zentren mit zusammen 2428 Kundenbeziehungen, allein 868 davon in Singapur.

    Die Europäische Union bemüht sich seit Jahren, den internationalen Steuersumpf auszutrocknen, seit 2005 mit dem Zinssteuergesetz. Dieses sieht vor, dass betroffene Länder Informationen über Zinserträge auf Konten von EU-Ausländern austauschen. Luxemburg, Österreich und Belgien wurden zunächst ausgenommen, da sie ihr Bankgeheimnis nicht aufheben wollten. Sie erheben eine Quellensteuer, deren Ertrag zu drei Vierteln in die Heimatstaaten der Sparer fließt.

    Außerhalb der EU liegende Steuerparadiese wie die Schweiz, Liechtenstein, Andorra, Monaco und San Marino können nicht zu einer Anpassung gezwungen werden, wenden das Quellensteuer-Modell aber auch an.

    Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nennt im Kampf gegen Steuerschlupflöcher seit Jahren auf einer sogenannten Schwarzen Liste kooperationsunwillige Staaten. Derzeit werden dort nur Costa Rica, Uruguay, Malaysia und die Philippinen aufgeführt. Vor wenigen Monaten waren es noch Liechtenstein, Andorra und Monaco. Erst am Donnerstag unterzeichneten Deutschland und Liechtenstein ein Steuerabkommen.

    Die drei Zwergstaaten und die ebenfalls in der Öffentlichkeit oft als Steuerparadiese angeprangerten Cayman-Inseln, San Marino und Gibraltar stehen jetzt nur auf einer Grauen Liste. Diese erfasst Finanzzentren, die ihre Zusagen zur Kooperation noch nicht wesentlich umgesetzt haben. Dort werden auch Singapur, Belgien, Luxemburg, die Schweiz, Österreich und rund 30 weitere Länder aufgeführt. Die Regierung in Wien hat gerade beschlossen, das Bankgeheimnis zu lockern, und hofft so, von der Grauen Liste zu kommen.


    Das umstrittene Geschäft mit Liechtensteinischen Stiftungen oder Trusts wird den Regierungspapieren zufolge "nicht über Liechtenstein, sondern primär über die Schweiz gesteuert", ergaben ZEIT-Recherchen. So pflegt die Schweizer Tochter der Deutschen Bank Geschäftsbeziehungen zu 301 Liechtensteiner Stiftungen, die Schweizer Tochter der Commerzbank 93 Anstalten nach Liechtensteiner Recht.

    Diese Zahlen umfassen aber nur die gravierendsten Fälle. Die Befragungen der Bafin zielten nur auf Trusts, Stiftungen und Anstalten. Nach schlichten Privat- oder Firmenkonten durften die Bankenaufseher nicht fragen. Für Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) ist die Beschaffung der genannten Angaben Teil einer neuen Strategie. Es geht darum, das Netz von Bankengeschäften offenzulegen, das Steuerflucht überhaupt erst ermöglicht.

    In vielen Staaten gehen dem Fiskus Milliarden durch legale und illegale Geldanlagen ihrer Bürger in Steueroasen verloren – Länder, die Anlegern aus dem Ausland Anonymität gewähren und anderen Staaten keine steuerlich relevanten Angaben über Anleger und Anlagevermögen machen. [highlight=yellow:54012312eb]Das Bundesfinanzministerium schätzt, dass allein in Deutschland durch die Steuerflucht ein Schaden in dreistelliger Milliardenhöhe entsteht.[/highlight:54012312eb]

    http://www.zeit.de/wirtschaft/geldan...en-steueroasen

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