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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.457 Aufrufe

  1. #2341
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="768747
    Z.B. eine, die gleich einen Teil der Löhne übernimmt, indem sie die eine Hälfte der Lohnabhängigen für die andere Hälfte der, über ergänzendes ALG II bezahlten, Arbeitnehmer mitzahlen lässt.
    Na immer noch besser als wenn die Arbeitnehmer den kompletten Lohn (also Hartz IV) für andere zahlen.

    Nichtarbeiten ist ja schön, aber das muss dann eben für alle gelten. Solange aber mehr Arbeitslose gezüchtet werden, müssen halt immer weniger Arbeitnehmer immer mehr für andere mitbezahlen. Das mag zwar formal sozial sein, aber irgendwann werden sich die Arbeitnehmer ausgenutzt vorkommen, auswandern, streiken oder auch lieber die steigenden Hartz IV-Sätze (wenn es nach den Linken geht) in Anspruch nehmen.

    So funktioniert das sinnvolle Nicht-Arbeits-System nicht.
    Man kann ja auch nicht in einen All-Inclusive-Club fahren, wo man alles jederzeit bekommt, ohne vorher den Urlaub zu zahlen.

  2.  
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  3. #2342
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Roah",p="768752
    Zitat Zitat von Paddy",p="768747
    Zitat Zitat von Thaimax",p="768694
    Ja, kcwknarf, und genau diese unreife Haltung ist auch der Grund, warum vorerst eigentlich nur das Gegenteil funktionieren kann, also eine der Wirtschaft gegenüber sehr liberal eingestellte Regierung.
    Z.B. eine, die gleich einen Teil der Löhne übernimmt, indem sie die eine Hälfte der Lohnabhängigen für die andere Hälfte der, über ergänzendes ALG II bezahlten, Arbeitnehmer mitzahlen lässt.

    Eigentlich waren für Löhne bisher immer die Arbeitgeber zuständig. Jetzt zahlen sich die Arbeitnehmer ihre Löhne schon weitgehend selbst. Ein Supersystem!
    Es gibt eben zuviele Arbeitnehmer - die braucht man doch gar nicht - wie max es doch angedeutet hat - was soll das überhaupt heißen .. arbeiten arbeiten .. das bringt nichts - noch dazu auf Arbeitsplätzen welche nur in der Theorie existieren.... Unsinn
    Klar ist es unsinnig. Aber ein Arbeitsplatz z.B. beim Friseur, wird nun mal derzeit subventioniert. Bezahlt wird es von den Steuern anderer Arbeitnehmer. Und bei einer zukünftigen CDU/FDP Regierung wird dies weiter zunehmen.

    Wenn das nicht neoliberale Politik zugunsten der Unternehmer und zu Lasten der Arbeitnehmer ist, dann weiss ich nicht, wie man es sonst noch nennen könnte.

  4. #2343
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="768754
    Zitat Zitat von Paddy",p="768747
    Z.B. eine, die gleich einen Teil der Löhne übernimmt, indem sie die eine Hälfte der Lohnabhängigen für die andere Hälfte der, über ergänzendes ALG II bezahlten, Arbeitnehmer mitzahlen lässt.
    Na immer noch besser als wenn die Arbeitnehmer den kompletten Lohn (also Hartz IV) für andere zahlen.

    Nichtarbeiten ist ja schön, aber das muss dann eben für alle gelten. Solange aber mehr Arbeitslose gezüchtet werden, müssen halt immer weniger Arbeitnehmer immer mehr für andere mitbezahlen. Das mag zwar formal sozial sein, aber irgendwann werden sich die Arbeitnehmer ausgenutzt vorkommen, auswandern, streiken oder auch lieber die steigenden Hartz IV-Sätze (wenn es nach den Linken geht) in Anspruch nehmen.

    So funktioniert das sinnvolle Nicht-Arbeits-System nicht.
    Man kann ja auch nicht in einen All-Inclusive-Club fahren, wo man alles jederzeit bekommt, ohne vorher den Urlaub zu zahlen.
    Ist ja bekannt, daß Du die Solidargesellschaft einstampfen möchtest. Nur können eben nicht alle Unternehmer sein. Sonst müssen sich diese ja am Ende selbst subventionieren.

  5. #2344
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="768756
    Ist ja bekannt, daß Du die Solidargesellschaft einstampfen möchtest. Nur können eben nicht alle Unternehmer sein. Sonst müssen sich diese ja am Ende selbst subventionieren.
    Mir konnte aber auch noch niemand erklären, wie ein Staat funktionieren kann, wenn es nur noch subventionierte Arbeitslose und Beamte gibt, da man alle Unternehmer vergrault hat oder in die Insolvenz treibt?

  6. #2345
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="768757
    Zitat Zitat von Paddy",p="768756
    Ist ja bekannt, daß Du die Solidargesellschaft einstampfen möchtest. Nur können eben nicht alle Unternehmer sein. Sonst müssen sich diese ja am Ende selbst subventionieren.
    Mir konnte aber auch noch niemand erklären, wie ein Staat funktionieren kann, wenn es nur noch subventionierte Arbeitslose und Beamte gibt, da man alle Unternehmer vergrault hat oder in die Insolvenz treibt?
    Die armen, armen Unternehmer... Mir kommen die Tränen!

    @kcwknarf

    Deine Prognosen lassen sich sogar noch toppen. Wer hätte das gedacht?

    Russischer Politologe ist sich sicher
    [highlight=yellow:b0df8703be]USA lösen sich 2010 auf[/highlight:b0df8703be]

    Ein russischer Politologe hat für das kommende Jahr die Auflösung der Vereinigten Staaten vorausgesagt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die USA im Juli 2010 "aufhören zu existieren", liege bei über 50 Prozent, sagte Professor Igor Panarin von der Diplomatischen Akademie des russischen Außenministeriums.

    Die Auswirkungen der Finanzkrise, der Jugendgewalt, der vaterlosen Familien, des Hurrikans "Katrina", der Homo5exualität und der überfüllten Gefängnisse würden zu einer "psychologischen Katastrophe" in den USA und damit letztlich zum Auseinanderbrechen des Staates führen.

    AFP

    http://www.n-tv.de/politik/USA-loese...cle483864.html

  7. #2346
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die wählen doch die PDS nur, weil sie meinen, dass die die Stütze erhöhen. Wenn sie da man nicht enttäuscht werden.

  8. #2347
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="768772
    Die wählen doch die PDS nur, weil sie meinen, dass die die Stütze erhöhen. Wenn sie da man nicht enttäuscht werden.
    So ein Quatsch. Keiner der sie wählt glaubt daran, daß sie regieren werden.

    Aber z.B. heute wurde wieder einmal klar, was es bringt sie zu wählen. Die CDU denkt erneut darüber nach, sozial nachzubessern, um gewählt zu werden. Ohne diesen Druck
    würden sich die etablierten Parteien alle nicht mehr bewegen.

    Das Thema "soziale Gerechtigkeit" bewegt die Massen, ob's dem Einzelnen passt oder nicht. :bravo:

    Übrigens habe ich mir vorgenommen, für jedes "PDS" oder "Stasi" das Du schreibst, den Linken einen neuen Wähler zuzuführen. Ab morgen bin ich nämlich, auch dank einiger anderer Forenteilnehmer, Wahlhelfer der Linken.


    Bitte motiviert mich noch ein bisschen.

  9. #2348
    Avatar von Dieter1

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die "Linke" bedeutet eine Spaltung der Parteien links von der CDU in 2 unbedeutende Grueppchen. Du agierst im Grunde als Totengraeber der Linken.

    Ich hoffe das ist Motivation genug :-) .

  10. #2349
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Paddy",p="768777

    Das Thema "soziale Gerechtigkeit" bewegt die Massen, ob's dem Einzelnen passt oder nicht. :bravo:
    "Soziale Gerechtigkeit" ist ein Nonsens-Begriff, weil jeder nur den größtmöglichen Nutzen für sich selbst daraus zu ziehen trachtet.

    Der Arbeiter versteht darunter, daß ihm nicht noch mehr vom Lohn abgezogen wird, der Stützeempfänger, dass ihm die Stütze erhöht wird.

    Das die Hartz-Reform reformiert werden muß, ist wohl längst allen klar. Vor allem für die über 50jährigen die Arbeitslos werden u. 35 Jahre in die Sozialkassen eingezahlt haben, muß was getan werden. Wenn die nach 1 Jahr auf Hartz4 kommen werden ihnen auch noch ihre armseligen kleinen Ersparnisse auf Hartz4 angerechnet.

    Es kann nicht sein, das jemand der noch nie was eingezahlt hat, genausoviel kriegt, wie jemand der 40 Jahre an der Drehbank gebuckelt hat. Da muß differenziert werden.

    Am besten wäre es, unvermittelbare Ältere ab 58 die 40 Jahre in die Sozialkassen eingezahlt haben, mit 1200 € (oder etwas mehr) in Rente zu schicken. Dann sieht auch die Arbeitslosenstatistik wieder besser aus.

  11. #2350
    Paddy
    Avatar von Paddy

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Montag, 31. August 2009

    Von der SPD gelernt
    Die Union macht es richtig

    von Hubertus Volmer

    Der Blick auf die SPD zeigt der CDU ihre eigene Zukunft: Sie muss ihren eigenen Bedeutungsverlust akzeptieren, um handlungsfähig zu bleiben. Polarisierung wäre ein Fehler. Im Übergang zur "Post-Volkspartei" ist Angela Merkels Kurs daher alternativlos.

    "Rückenwind" meinte Frank-Walter Steinmeier nach den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und im Saarland zu spüren. Tatsächlich sind die Ergebnisse vom Sonntag aber viel zu diffus, um als Signal für die Bundestagswahl zu dienen. Es ist das Saarland, das die Machtperspektiven der Zukunft bündelt: Auf absehbare Zeit werden wir ein stabiles Fünf-Parteien-System haben, in dem Mehrheiten sich häufig nur zu dritt organisieren lassen. Natürlich ist es möglich, dass Union und FDP am 27. September noch einmal ihre Wunschmehrheit bekommen. Nur dürfte es dann vorläufig das letzte Mal sein.

    Denn die Volksparteien erodieren. "Es gibt in Deutschland nur noch eine Volkspartei, und das ist die CDU", sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla am Wahlabend. Pofallas Hochmut war ebenso unangemessen wie die Hochstimmung in der Berliner SPD-Zentrale. Denn im Schatten der sozialdemokratischen Dauerkrise verliert auch die Union seit Jahren mehr oder weniger kontinuierlich an Zustimmung. 1998 war mit 35,1 Prozent der vorläufige Tiefpunkt, und die aktuellen Umfragen sehen kaum besser aus. Pofallas Chefin ist denn auch deutlich vorsichtiger: "Ich glaube", sagte Angela Merkel am Tag danach, "dass die CDU noch immer den Volkspartei-Charakter für sich in Anspruch nehmen kann."

    Für die Union ist es nur ein schwacher Trost, dass die Erosion der SPD schneller voranschreitet als ihre eigene. Immerhin ist es ein Vorteil: Ein Blick auf die SPD offenbart der CDU ihre eigene Zukunft: Auch ihre Wählermilieus lösen sich auf, auch ihre Bindungskraft lässt nach. Die SPD hat es früher erwischt als die Union. Aber auch diese wird nicht verschont bleiben.

    Der größte Fehler wäre nun, in Hektik zu verfallen. Aus Sicht der Union kann es derzeit keinen besseren Wahlkampf geben als den präsidialen Integrationskurs der Kanzlerin. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch warnte bei n-tv bereits vor einer "Diskussion von selbsternannten Hobbystrategen" in der CDU. Koch hat sehr erfolgreich polarisierende Wahlkämpfe geführt, aber er hat lernen müssen, dass Polarisierung zur falschen Zeit dem Gegner nutzt und der eigenen Bündnisfähigkeit schadet. Die aber ist im Fünf-Parteien-System immer wichtiger: Aus Sicht der Union ist eine weitere Öffnung zu den Grünen daher dringend geboten.

    Die SPD hat viele Fehler gemacht, aus denen die Union gelernt hat. Schröders "neue Mitte" war ein Flop, mit dem die Sozialdemokraten einen großen Teil ihrer Kernwählerschaft verprellt haben, ohne neue Wählergruppen dauerhaft an sich binden zu können. Die Union kann daraus lernen, dass eine Volkspartei ihren Niedergang beschleunigen oder verlangsamen, nicht aber aufhalten kann. [highlight=yellow:1cd692eb58]Der Umgang der SPD mit den Linken war und ist von überraschender Kurzsichtigkeit: Jahrelang ließen Sozialdemokraten sich ihren Umgang mit der PDS von der Union diktieren, und noch immer ist die SPD nicht souverän genug, auch nur zu erwägen, ob die Rolle des Juniorpartner in einer rot-roten Regierung möglicherweise angenehmer wäre als in einer Koalition mit der CDU. [/highlight:1cd692eb58]Bei Schwarz-Grün in Hamburg hat die Union ihrerseits gezeigt, dass sie vergleichsweise geschmeidig über ihren Schatten springen kann.

    Die Zukunft der Union ist die einer Post-Volkspartei. Wenn sie diese Perspektive akzeptiert, wird sie handlungsfähig und der zentrale Machtfaktor im deutschen Parteiensystem bleiben. Merkel und Koch haben das verstanden.

    http://www.n-tv.de/politik/Die-Union...cle483977.html

    Sach ich doch ;-D

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