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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.104 Aufrufe

  1. #2261
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Paddy, danke für den Ausschnitt!

    Nicht alles was glänzt ist Gold, und nicht alles was stinkt ist Scheisse..... aber dass diese Firma sich auf Kosten der Ärmsten bereichert ist eh klar. - Die direkten Folgewirkungen auf Alle kann man leider nicht seriös erläutern, aber die indirekten, also die Folgen, die jeder immer ganz gerne übersieht, wenn es um seine Argumentation geht, kann man nicht abstreiten. Ist nur die Frage, ob der Grossteil der industrialisierten Staaten es nicht eh gerne sieht, dass andere Länder gerne leiden. - Für mich sehr ekelhaft, dieser Gedanke, aber wahrscheinlich so verinnerlicht, und verwurzelt, dass es gar nicht so wirklich auffällt.

  2.  
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  3. #2262
    Avatar von alhash

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Die Reichen...

    Das Landgericht Bochum wartet immer noch auf 1 Mio. Euro vom früheren Post-Chef. Doch der lässt sich Zeit - und das Geld für sich arbeiten.

    ....

    Als der Richter am Ende des Prozesses das Strafmaß verkündet, zwei Jahre auf Bewährung und eine Auflage von 1 Mio. Euro, räumt er dem Mann im Büßergewand eine verhältnismäßig lange Frist bis zum 31. Dezember 2009 ein, um das Geld zu zahlen. Immerhin ist das Vermögen langfristig angelegt, muss er annehmen.

    Was der Richter zu diesem Zeitpunkt nicht weiß: Zumwinkel hatte sich bereits seine Pensionsansprüche bei der Post auszahlen lassen. Auf einen Schlag. Schlappe 20 Mio. Euro.
    Quelle:http://www.ftd.de/unternehmen/finanz...en/558885.html

    AlHash

  4. #2263
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    alhash, der Zumwinkel hat es aber verdient.... wie der in der Presse zerlegt wurde, nur weil er bereits hoch versteuertes Geld halt woanders angelegt hat. Der wurde als der Steuerbetrüger schlechthin dargestellt. Ist natürlich ein Witz und lenkte von was weiss ich ab...

    Dass der aber jetzt die auferlegte Strafe keinen Tag früher als vorgegeben bezahlt sollte aber nun wirklich nicht verwundern. Als Dankeschön im vorauseilendem Gehorsam zu bezahlen kann ja nun wirklich nicht der Wunsch der Bürger sein, oder?

  5. #2264
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="767286
    Rolf2, knarf bringt unausweichliche Tendenzen in sehr provokanter Form zu "Papier" um zum Nachdenken anzuregen.

    Das letzte Beispiel war aber nun wirklich etwas zu weit gegangen, auch wenn es nicht jeglicher Logik entbehrt, ist natürlich Dein Argument wesentlich schlüssiger und natürlich auch der Realität entsprechend richtig.
    Ich sehe mein Beispiel keineswegs übertrieben an.
    Auf den ersten Blick mag es realitätsfremd klingen. Klar, der Arbeiter muss seine Familie ernähren. Daher geht er dann einen Deal mit den übelsten Verbrechern ein. Genauso wie an anderen Orten Menschen auf den Strich gehen, Drogen verkaufen oder sogar Auftragskiller werden.

    Jeder halt halt so seine moralischen Grenzen und Verpflichtungen.

    Das ist die Realität, die aber erst als Realität geschaffen worden ist (da steckt ja System und ein Plan dahinter). Sie muss es ja nicht sein.

    Was ich aber dann heuchlerisch finde ist eben die Wut auf die Unternehmer und Reichen, seinem eigenen Boss.
    Warum ist er denn so reich geworden? Warum kann er denn schmutzige Geschäfte betreiben? Weil ich ihn durch meine Arbeit unterstütze. Ob nun aus Not heraus oder nicht: ich trage auf jeden Fall dann eine Mitschuld und habe daher gar kein Recht, ihn anzuklagen.

    Jetzt könnte man ja mit dem Argument kommen: ich habe ja nur Not, weil es einigen eben supergut geht und mich ausnutzen. Es ist also ein Kreislauf, in dem ich also mittendrin stecke.

    Das bedeutet aber wiederum: es wäre egal, was ich tue.
    Lehne ich die Arbeit ab, verhungert meine Familie.
    Nehme ich die Arbeit an unterstütze ich indirekt damit auch die weitere Ausnutzung und meine Familie verhungert ebenfalls mittelfristig.

    Das Argument, dass man diese Arbeit zum Leben braucht, ist also bei genauerer Betrachtung haltlos!

    Im Gegenteil: Diese Verhältnisse können sich NUR dadurch ändern, indem man den Kreislauf unterbricht, also bewusst die Arbeit ablehnt. Und das geht natürlich nicht als Einziger. Dazu muss man sich aben mit anderen zusammentun, damit eben nicht andere einspringen.

    Ansätze zu Gemeinschaftsaktionen gab und gibt es ja immer mal, z.B. die "Nie wieder Nokia-Handys-Kauf"-Aktion. Nur wird das nicht mit letzter Konsequenz durchgezogen. Weil die Menschen eben doch nur meckern können, sich dann aber als Mitläufer outen und ihre Überzeugung dann doch aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen ("och, die Nokia-Handys sind ja doch ganz süß") über Bord schmeißen.

    Was aber viel wichtiger ist, ist meine Forderung: macht es doch besser!
    Nehmen wir mal an, es gibt ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitern und einem Boss. Der ist ein Ar..., behandelt seine Mitarbeiter schlecht und die Ziele des Unternehemns sind auch nicht gerade toll. Die Belegschaft regt sich ständig darüber auf.
    Was liegt da förmlich auf der Hand?
    Die Belegschaft hat das Know-How. Also sollte sie doch komplett kündigen, eine eigene Firma aufmachen, dem bisherigen Boss Konkurrenz machen und vor allem es dann so machen, wie man es sich gewünscht hat - nämlich besser.

    Das ist nicht realitätsfremd! Ich kenne ein paar Fälle in kleineren Rahmen, wo es ähnlich gelaufen ist.

    Es gibt den schönen Spruch "Vom Tellerwäscher zum Millionär". Daran glaube ich. Es gibt ja immer wieder die These: "Ich komme aus den Slums. Ich habe keine Chance und werde daher auch immer in Armut leben müssen." Blödsinn!
    Sicherlich ist der Weg viel schwieriger als für einen Sohn eines Multimillionärs.

    Aber die Chance hat jeder. Es gibt genügend Beispiele, auch aus Afrika, Südamerika oder Asien, wo es Menschen aus eigener Kraft ganz nach oben geschafft haben. Dazu braucht man nicht mal eine tolle Schulausbildung. Es geht vor allem über Selbstvertrauen, Geduld, Köpfchen, Einsatz und Willenskraft. Also, wenn es will. Mancheiner ist ja auch sehr zufrieden mit einem bescheidenen Lebensstil.

    Und genau diese Dinge möchte ich damit ausdrücken. Nicht auf den Staat vertrauen. Nicht nur rumjammern. Nicht auf die Reichen schimpfen oder neidisch sein. Nutzt die Energie und Kraft für euren eigenen Weg. Und dabei kann man auch bewusst mal vermeintliche Chancen übergehen, wenn sie nicht in das moralische Profil passen (wie im Falle des Regenwald-Fällers). Warum müssen europäisceh Unternehmer kommen, um Ideen und Erfindungen in Afrika oder Südamerika durchzusetzen. Warum nutzen die Leute nicht ihren eigenen Kopf und schaffen z.B. ein Lizenzsystem für Wasser oder bauen Windenergieparks in der Sahara? Es gibt so viele Dinge, da braucht man nicht mal viel Startkapital.

    Die erfolgreichsten Menschen sind also nicht dehalb so reich, weil sie krumme Geschäfte machen, sondern weil sie Ideen haben und diese sofort umsetzen. Statt abends sich dann in der Kneipe oder auf dem Sofa gemütlich zu machen, brüten sie noch am Schreibtisch und arbeiten diese Ideen aus. Welche Lebensweise besser ist, soll jeder für sich entscheiden. Der Reiche hat zumeist kein gesellschaftliches Leben mit Freunden und Familie. Er muss sein halbes Leben 18 Stunden pro Tag arbeiten.
    Jeder hat die Wahl!

    Wenn wir wollen, sind wir am Ende alle Millionäre und können es alle besser machen: eine friedliche moralische Welt, in der sich jeder erlauben kann, was er will. Jeder kann es schaffen und sich daran beteiligen. Mit EIGENEM Einsatz!
    Das ist zwar keine scheinbare aktuell Realität, aber realistisch erreichbar! Und davon lasse ich mich auch nicht abbringen, weil es eben genügend Beispiele gibt, die das belegen.

  6. #2265
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zur Motivation übrigens mal 4 Beispiele, die auf dieser Sete schön zusammengefasst worden sind.

    Vom Tellerwäscher zum Millionär
    http://magazine.web.de/de/themen/fin...ese-haben.html

    Vince McMahon
    Zusammen mit seiner Mutter lebte er in einem ärmlichen Wohnwagen.
    Jetzt Besitzer von WCW (Wrestling). Sein Vermögen wird auf rund 150 Millionen Dollar geschätzt.

    Oprah Winfrey
    Winfrey wuchs bei ihrer Großmutter auf einer Farm in Mississippi auf.
    Jetzt erfolgreichste Talkerin im amerikanischen Fernsehen.
    Mit 1,2 Milliarden US-Dollar die erste schwarze Frau, die Milliardärin wurde.

    Roman Abramowitsch
    Ein Waisenkind, ein Schulabbrecher aus der westsibirischen Provinz.
    Mit 21 Jahren gründet er sein erstes eigenes Unternehmen. Er stellt Gummienten und Fußbälle her.
    2003 kaufte er für 210 Millionen Euro den englischen Fußballclub FC Chelsea.
    Geschätztes Vermögen von 18,7 Milliarden US-Dollar und ist damit der reichste Mensch Russlands und auf Platz 16 der reichsten Personen überhaupt

    Lakshmi N. Mittal
    Seine Familie gehörte der kaufmännischen Kaste in Indien an.
    Mit der Sanierung maroder, staatlicher Stahlwerke in Osteuropa legte er den Grundstein für seine Karriere.
    Der indische Stahlmagnat ist der drittreichste Mann der Welt. Sein Privatvermögen wird auf rund 25 Milliarden US-Dollar geschätzt.

    Und was die können können auch Thaifrauen aus dem Isaan, Regenwaldbewohner aus Brasilien oder Nittayamember aus Deutschland. Warum auch nicht?

  7. #2266
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="766891
    Jau, Conrad, bedingungslos natürlich nur für sich in Deutschland befindende, dem Arbeitsmarkt ausser bei Krankheit, Behinderung, 40 Versicherungsjahren zur Verfügung stehenden deutschen Staatsbürgern ;-D
    Wenn du in Deutschland wärst und in Deutschland Steuern zahlen würdest, wärst du dann auch für diesen Unsinn mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ? Wohl kaum, oder ?

    Mit dem Geld sollte man lieber Schulen, Kindergärten und Universitäten finanzieren.

  8. #2267
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von alhash",p="767178
    @rolf2,

    diese Gedanken sind mir auch durch den Kopf gegangen.

    Daß ein Mensch so ganz selbstlos einfach ein paar Milliarden spendet glaube ich nur im Märchen.

    Alhash
    Ob nun selbstlos spendet oder nicht, er hilft Millionen Menschen in Afrika. Meinst du, es wäre besser er würde nicht spenden ?

  9. #2268
    Avatar von Samuianer

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von rolf2",p="767174
    @knarfi

    keine Ahnung wieviel Deine reichen Vorbilder nach Spenden von zig Milliarden noch übrig haben, die eine oder andere Milliarde wirds wohl schon noch sein ?

    andererseits ist es ja ein beliebter Trick ne stiftung ins Leben zu rufen, mindert zunächst die EKST und anschließend
    bei entsprechender Gemeinnützigkeit wiederum keine steuern auf
    Immobilien und Sachanlagen sowie werte der Stiftung.


    Wenn nun Deine reichen Jungs dort im Vorstand sitzen, können die mal eben nach Afrika düsen, sich dort ein Meetinghotel/Congresszentrum bauen, vielleischt mit schönem
    eigenem Golfplatz, alle Kosten werden dann zu Kosten für
    wohltätige Ausgaben.

    Durch den Einfluss die eine solche Stiftung inne hat, nebenbei
    schöne Geschäfte einfädeln, natürlich alles kosten und steuerfrei nebenbei.

    Das ist nix neues und wird schon lange von den Industriellen dieser Welt praktiziert, so schützt man z.B auch teure Kunstsammlungen vor der Besteuerung als Ptivatbesitz und eines möglichen zugriffes von dritter Seite, manchmal zahlt der Staat dann auch noch was extra obendrauf.

    Die Immobilien einer Stiftung die Du ins Leben rufst, kann sogar an Dich wieder vermietet werden von der Stiftung die ihren Sitz in irgendeinem steuerparadies hat. So zahlst du miete an Dich selbst und hast hier steuermindernde Kosten
    während Deine Stiftung steuerfreie Einnahmen hat.

    Jetzt noch einen schönen Namen für das Kind und man kann sich vom Volk und den Medien als Gönner feiern lassen :bravo:


    :bravo: :bravo: :bravo:


    Erfasst!

    Die Kohle waere SOWIESO weg, also "ne Spende in MILLIARDENHOEHE - alle jubeln, die Kohle ist nicht weg, sondern nur "woanders", die Leute kriegen nebenbei einen perfekten Medienrummel - wie wirksam das ist, sieht man an den einschlagenden Erfolgen hier im Forum an den Jubelchoeren!

    Ist gibt KEINE grundlegenden Gruende warum die Belegschaft, Angestellte, Arbeiter keine gerechten Firmenbeteiligungen, zusaetzlich zum Lohn erhalten sollten!

    Das ist der Punkt alles Andere "blah-blah"!

    Raubtier-und Turbokapitalismus koennen nicht die endgueltige Antwort sein, wie wir z.Zt. deutlichst zu sehen bekamen!

    Misswirtschaft wird mit Steuergeldern subventioniert...in Frankreich sind schon die ersten Schritte gemacht worden, man hat einfach die Eigentuemer der angeblichen Pleite-Firmen "gekidnapped" und unter Hausarrest gestellt und will Antworten!


    Der Chefmanager der Deutschen Bank feiert seine Geburtstags-Fete im Kanzleramt - sagt doch Alles... wer, wer ist!

    eine Politikerin faehrt im Dienstwagen in ganz Europa spazieren...und anderweitig wird erwerbsunfaehigen und arbeitslosen Leuten erzaehlt das sie schon mit 2-3 Euro am Tag auskommen muessen..

    geht's 'n noch?

  10. #2269
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von maphrao",p="767105
    Die Wurzel allen Übels ist meiner Meinung nach die Börse und alles was dazu gehört (vor allem Termingeschäfte mit Lebensmitteln usw.). Aber eine Abschaffung ist undenkbar, die Spekulanten "verdienen" sich nach wie vor ne goldene Nase fürs Nichtstun und der Rest schaut dumm aus der Wäsche.
    Aber wie will man dagegen vorgehen?
    Wenn du eine Firma hättest mit einem erfolgversprechenden Produkt, wärst du froh, dass du dir an der Börse sehr schnell sehr viel Geld besorgen könntest für Investitionen.

  11. #2270
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Samuianer",p="767367
    Ist gibt KEINE grundlegenden Gruende warum die Belegschaft, Angestellte, Arbeiter keine gerechten Firmenbeteiligungen, zusaetzlich zum Lohn erhalten sollten!
    Klar gibt es Gründe.

    Es gibt zum einen den Unternehmer. Er trägt das volle Risiko. Schreibt die Firma rote Zahlen muss er je nach Gesellschaftsform sogar persönlich dafür aufkommen und seine Familie verhungern lassen.
    Im Gegenzug kann er aber auch unendlich viel verdienen, wenn es mal gut läuft. Alles volles Risiko ohne Sicherungsnetz.

    Und dann haben wir den Arbeitnehmer. Er hat eine Sicherheit durch monatlich gleiche Lohnbezüge. Damit kann er gut planen, egal, ob es der Firma gut oder schlecht geht. Egal, ob gerade Weihnachtshochkunjuktur ist oder sommerliche Flaute herrscht. Dazu kommen noch anschließende Absicherungen wie Abfindung (also Kündigungsschutz), Arbeitlosengeld usw.

    Jeder hat also die Wahl:
    Sicherheit (also Arbeitnehmer zu sein) oder Risiko (also Arbeitgeber).
    Wer jetzt zusätzlich zur Sicherheit (die der Arbeitgeber ja nicht hat) auch noch Beteiligung am Firmengewinn FORDERT, der ist oberdreist!

    Es gäbe ja eine dritte Lösung, die ich für die bneste halte:
    Abschaffung von Löhnen. Arbeiten nur auf Beteiligung.
    Dann wäre es in der Tat möglich, auch als Arbeitnehmer unendlich viel zu verdienen und so richtig von einem Unternehmensgewinn zu profitieren. Auf der anderen Seite müsste man dann aber auch mal einige Monate auf Lohn verzichten oder sogar etwas beisteuern, wenn es mal nicht so gut läuft. Aber darauf lassen sich die meisten Arbeitnehmer ja nicht ein. Weil sie eben Angst haben, zu wenig einige Leistung bringen zu können, bzw. zu wollen.
    Aber ich denke, das ist die Arbeitsweise der Zukunft. Diejenigen, die so arbeiten sind hochzufrieden und verdienen sich dumm und dämlich. Die Motivation steigt ja auch enorm, weil Erfolge ja direkt sichtbar sind. Es sind ja auch Mischformen denkbar.

    Ich vergleich das mal mit dem Lottospiel.
    Derzeit ist das so, dass ein Arbeitnehmer Lotto spielt.
    Am Ende des Monats bekommt er seinen Einsatz zurück, gewinnt aber nichts. Er macht also keinen Verlust und muss sich um nichts sorgen.

    Mit meiner Lösung würde er seinen Einsatz nicht zurückbekommen. Er hat aber die Chance auf den Millionengewinn.

    Und Samuianers Forderung lautet:
    Lottospielen mit der Chance auf die Million, aber ohne Einsatz. Na, die Lottoannahmestelle möchte ich sehen, die darauf eingeht. Schwachsinn!

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