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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.064 Aufrufe

  1. #1871
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Ban Bagau",p="757750
    Na,nu bei Stundendenlöhnen der Leiharbeitern von 3,50-8,00Eur.Bei Vollbeschäftigung und 3-Schichtarbeit noch soziale Leistungen ,wie Wohngeld,Fahrgeld empfangsberechtigt, ist kein Lohndumping?
    Mal andersrum, jedes Unternehmen das auf solche Beschäftigung angewiesen ist und ja fakisch vom Staat (Steuergelder) subventioniert wird, ist nicht Marktfähig.
    Ich hab da so ein Klingen im Ohr,wie war das noch mal mit der DDR.Bei der Beschnüffelung habens wir ja Dank Erich Schäuble schon fast geschafft.
    Ja, das ist schon paradox.... DDR Betriebe waren wegn staatlicher sSubventionen nicht Marktfähig und wuden geschlossen. Jetzt sind Unternehmen gerade angeblich nur mit Subventionierungen marktfähig..... gerade so wie es passt......

  2.  
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  3. #1872
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="757768

    Ja, das ist schon paradox.... DDR Betriebe waren wegn staatlicher sSubventionen nicht Marktfähig und wuden geschlossen. Jetzt sind Unternehmen gerade angeblich nur mit Subventionierungen marktfähig..... gerade so wie es passt......
    Wie kommst du denn auf den Blödsinn ? Die Produkte der DDR-Industrie waren nicht konkurrenzfähig, sie taugten schlichtweg nichts, siehe Trabi und diese andere graue Kiste, die sie noch im Angebot hatten. Die DDR-Produkte wollte keiner kaufen, nichtmal geschenkt wollten die Leute den Schrott nach 1989. Deshalb sind die DDR-Betriebe pleite gegangen.

  4. #1873
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Conrad_reloaded",p="757780
    Die Produkte der DDR-Industrie waren nicht konkurrenzfähig, sie taugten schlichtweg nichts, siehe Trabi und diese andere graue Kiste, die sie noch im Angebot hatten. Die DDR-Produkte wollte keiner kaufen, nichtmal geschenkt wollten die Leute den Schrott nach 1989. Deshalb sind die DDR-Betriebe pleite gegangen.
    Das wird und wurde einem immer suggeriert. Die DDR Automobilindustrie hatte durchaus konkurrenzfähige Modelle in der Schublade.... man ließ sie nur nicht so wie sie hätte können. Ähnlich wie viele andere Unternehmen, die von Westfirmen aufgekauft und an die Wand gefahren wurden, um lästige Konkurrenz loszuwerden.....

  5. #1874
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="757786
    .. die von Westfirmen aufgekauft und an die Wand gefahren wurden, um lästige Konkurrenz loszuwerden.....
    Hört hört

    Vielleicht ist das der Grund, warum ich vor 15 Jahren keinen schnittigen DDR-Sportwagen kaufen konnte um endlich wirklich hipp zu sein? :-(

  6. #1875
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    @conrad_reloaded
    Die DDR-Betriebe sind nicht mangels Konkurrenzfähigkeit pleite gegangen, sie wurden - da Staatseigentum und damit später "Eigentum" der Treuhand - abgewickelt.

    Die Banken (komplettes Sparkassensystem) wurden dabei schlicht zu Lasten der Steuerzahler verschenkt. Andere Betriebe wurden weit unter Wert (Grundstückswert etc.) verkauft oder teilweise sogar mit erheblichen Subventions- u. gleichzeitigen Schmiergeldzahlungen (s. bspw. Leuna-Affäre) verschenkt. Rohwedder bezifferte den realen Wert der in der Treuhand verwalteten Gesellschaften auf ca. 600 Mrd. DM, unterm Strich wurde dann ein dickes Minus draus.

    "Dennoch konnten die „Filetstücke“ gut privatisiert werden, wie zum Beispiel Jenoptik in Jena, das größte ostdeutsche Stahlwerk EKO oder auch die meisten der Ostsee-Werften. Sie sind bis heute erfolgreiche Unternehmen." (Quelle: Wiki)

    Also wieder mal ein Haufen Müll_reloaded, die Frage, wie aus einem max. 10%igen Bruttolohnverzicht ein 30%iger Arbeitslosengeldverlust werden kann, ist aus - nachvollziehbaren - Gründen auch noch nicht beantwortet. Ist aber gut nachvollziehbar: Du bist ja offensichtlich so damit ausgelastet, immer wieder neuen Müll zu produzieren, dass da die Beantwortung kritischer Fragen schon zeitlich nicht möglich ist ;-D .

  7. #1876
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Vielleicht ist das der Grund, warum ich vor 15 Jahren keinen schnittigen DDR-Sportwagen kaufen konnte um endlich wirklich hipp zu sein?
    Sei doch ehrlich, Dir fehlten schlicht die 100.- DM für den Standardflitzer Ost...

  8. #1877
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Tademori",p="757792
    Vielleicht ist das der Grund, warum ich vor 15 Jahren keinen schnittigen DDR-Sportwagen kaufen konnte um endlich wirklich hipp zu sein?
    Sei doch ehrlich, Dir fehlten schlicht die 100.- DM für den Standardflitzer Ost...
    Mist, erwischt :-(

  9. #1878
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Tademori",p="757788
    @conrad_reloaded
    Die DDR-Betriebe sind nicht mangels Konkurrenzfähigkeit pleite gegangen, sie wurden - da Staatseigentum und damit später "Eigentum" der Treuhand - abgewickelt.

    .
    @Tademori, was soll ich so ein Müll-Posting antworten ?

    Die ganze DDR war ein einziger Schrotthaufen. Und 30% weniger Lohn gibt 30% weniger Alg1.

    SETZEN ! SECHS ! ;-D

  10. #1879
    Tademori
    Avatar von Tademori

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Es gab keinen 30 %igen Lohnverzicht bei Hertie, im übrigen hätte der keine 30 % ALG1 Minderung nach sich gezogen - schau Dir die Berechnung doch einfach mal an. Also totaler Unfug , aber das kennt man von Dir ja.

    Daß der Osten wirtschaftlich marode war, wird keiner ernsthaft bestreiten. Laut Wiki gehörte er zur Wende noch zu den führenden 25 Industrienationen, aber was heißt das schon.

    Fakt ist, das die großen Kombinate und wie diese staatlichen Betriebe alle hießen, u. a. eine Menge Grundstückseigentum besaßen. Es wäre in vielen Fällen allein deshalb schon besser gewesen, unproduktive Betriebe tatsächlich abzuwickeln, als Millionenbeträge an Grundstücks- und Schrottwerten häufig nahezu auflagenfrei für eine obligatorische DM zu verscherbeln. Die Treuhand hat da einfach schlechte Arbeit geleistet und so wurden Milliardenbeträge verschenkt. Natürlich auf Kosten des Steuerzahlers...

    Dazu nur ein kleines Beispiel, man kann unzählige recherchieren. Die Wärmeanlagen Berlin GmbH wurde für 2 Mio verkauft, wurde gleichzeitig auf ca. 68 Mio geschätzt, verfügte zum Verkaufszeitpunkt über liquide Mittel in Höhe von rund 150 Mio. DM sowie etliche lukrative Grundstücke. Kurze Zeit später waren die Käufer verschwunden und hinterließen als Abschiedsgeschenk noch 100 Mio Schulden. Keine Ahnung, was aus den 1200 Beschäftigten geworden ist.

    So, kannst jetzt weiter Deinen Quark hier ablassen, interessiert wahrscheinlich eh keine Sau.

  11. #1880
    Avatar von strike

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Tademori",p="757802
    ...
    So, kannst jetzt weiter Deinen Quark hier ablassen, interessiert wahrscheinlich eh keine Sau.
    Doch, Tademori, unter anderen mich :-)
    Unser Hans-Dampf-in-allen-Gassen unterhält uns doch prächtig.
    Webdesign, PHP, Politik, ... - kein Thema, was ihm zu schade ist, sein - nunja, sagen wir mal - "KnowHow" anzubringen.
    Und ich find das gut.

    Es gibt unzählige Geschichten wie viele DDR-Betriebe "saniert" wurden.
    Unbestritten trug die Zeche der gesamtdeutsche Steuerzahler.

    "....Diese Vorgänge beschrieb Der Spiegel vom 23. Oktober 1995 unter der Überschrift "Zweite Enteignung. Der Bundesrechnungshof wirft Bonn Verschleuderung von Steuergeldern in Milliardenhöhe beim Abwickeln des DDR-Bankensystems vor." So ließ sich beispielsweise die Berliner Bank A.G. bei den Verhandlungen mit der Berliner Stadtbank, die aus der Staatsbank der DDR hervorgegangen ist, eine Schadenersatzsumme von 115 Mio. DM festschreiben, falls die Fusion nicht klappen sollte, und drohte mit dem Abbau von mehreren tausend Arbeitsplätzen. Aber die Berliner Bank A.G. kaufte die Berliner Stadtbank für 49 Mio. und erwarb damit Ansprüche auf "Altschuldenforderungen" von 11,5 Mrd. DM. Bei nicht mehr eintreibbaren Schulden verpflichtete sich die Bundesregierung, einzuspringen. Dafür kommt letztlich der Steuerzahler auf.

    Das Mißverhältnis zwischen Kaufsumme und Profit (ca. 10000%) ist einfach unfaßbar. Wie konnte die Treuhand so einen Deal zulassen? Und die Berliner Bank A.G. ist kein Einzelfall: In "Verpaßte Chance" wird über ein Gerichtsurteil vom 21. September 1995 in Magdeburg berichtet, wonach die DG Bank, die am 10. September 1990 die "Bank für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft" der DDR gekauft hatte, nicht berechtigt sei, alte "Kredite" an die LPGen einzutreiben. Geklagt hatten 20 LPGen, bei denen die DG Bank versucht hatte, Zinsen für "Kredite" in Höhe von 7,6 Mrd. DM zu kassieren. Im Zuge des Verfahrens kam heraus: Die DG Bank hatte besagte Bank für ganze 106 Mio. DM von der Treuhand gekauft, obwohl allein noch Bareinlagen in Höhe von 250 Mio. DM vorhanden waren, zudem Liegenschaften im ganzen DDR-Gebiet. Und außerdem hatte sie noch Schuldforderungen im Wert von 15 Mrd. DM erworben, für deren Rückzahlung die Bundesregierung bzw. die gesamtdeutschen Steuerzahler hafteten!..."


    Aber was interessieren Conrad/Lamai schon Details oder Hintergrundwissen, wenn man auch so pöbeln kann?
    Conrad/Lamai, bitte nicht aufhören, bitte nicht ängstlich werden.
    Deine Weltsicht ist so beeindruckend einfach, lass bitte, bitte auch andere weiter teilhaben.
    Danke.

    Gruss,
    Strike

    P.S.: Tademori, auf eine qualifizierte Antwort wartet man bei Lamai in der regel 3 Jahre und 6 Monate - wenn überhaupt.
    Also noch ein wenig Geduld

    Quelle unter anderem http://www.solidaritaet.com/neuesol/...0/schulden.htm

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