Seite 166 von 326 ErsteErste ... 66116156164165166167168176216266 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.651 bis 1.660 von 3259

Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 81.217 Aufrufe

  1. #1651
    Avatar von aalreuse

    Registriert seit
    07.04.2009
    Beiträge
    1.618

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Tja, die Grünen mussten erkennen (das hat die FDP noch vor sich), dass was man möchte nicht unbedingt das ist was man durchsetzten kann. Aber die Urgrünen, welche sich auf die alternativen Energien gestürzt haben, haben Recht. Die Vorräte der fossielen Energieträger sind endlich. Auch wenn jetzt, wie von Conrad beschrieben, der Abbau noch auf Hochtouren läuft sind diese Technologien bald selbst nur noch Fossilien. Auch die Atomkraft ist wegen der Überschaubarkeit der Brennstoffvorräte und der unkalkulierbaren Risiken der über 1000sende Jahre notwendigen Endlagerung bestenfalls eine Zwischenlösung, die man sich vernünftiger wies jedoch nicht antun sollte. Wir kommen über kurz oder lang schlicht nicht drumherum nach Alternativen zu suchen und diese zu entwicklen. Auch aus dem Grunde, um sich nicht noch tiefer von externen Energielieferanten wie Rußland abhängig zu machen.

    Wir sind doch längst nicht mehr Herr im eigenen Land. Der Zeit sind es Hedge-Fonds und andere Finanzhaie die sagen wo es in unserem Land langgeht. Unsere Regierung sitzt schon längst nicht mehr im Berliner Reichstag sondern an der Frankfurter Börse. Aber es dauert nicht mehr lange, da sitzt unsere Regierung in den Vorstandsetagen der Energieversorger, die, wenn wir nicht spuren, uns schlicht den Strom und/oder das Gas abdrehen.

    Es ist daher nicht nur mehr als vernünftig, sondern absolut notwendig, möglichst schnell Energielösungen zu finden, die uns möglichst autark machen. allein wieviele Strömungsturbinen könnten z.B.: im Wattenmeer oder an den Flüssen und Bächen instaliert werden ohne die Natur wesentlich zu stören. Erdwärme, Passivhaustechnik etc etc . Die unabhängige Zukunft liegt in vielen kleinen regionalen Lösungen. Wir aber verschließen die Augen und machen uns wegen des kurzfritig höheren Gewinns vom goodwill anderer abhängig. So bekloppt kann man eigentlich gar nicht sein

    Deutschland hat evtl bei den heutigen Technologien etwas den Anschluss verpasst, also ran an die Zukunftstechnik von morgen und übermorgen. Entdecken, erforschen und zur Marktreife bringen. Das ist die Denk- und Handlungsweis die Deutschland großgemacht hat, mittel- und langfristiges denken und handeln, die kurzsichtige und kurzfristige nicht über den Schreibtischrand hinausgehende Denk- und Handlungssweise von heute mit der Konzentration auf das heutige Maximum an Gewinn ist der wahre Bremmsschuh für die Weiterentwicklung in unserem Land.

  2.  
    Anzeige
  3. #1652
    Avatar von Samuianer

    Registriert seit
    04.09.2003
    Beiträge
    17.303

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="745624

    Es ist daher nicht nur mehr als vernünftig, sondern absolut notwendig, möglichst schnell Energielösungen zu finden, die uns möglichst autark machen........

    z.B. Vertraege machen die absolut bindend sind und von politischen Entscheidungen unabhaengig gemacht werden!


    Der naechste Schritt waere Forschung, Forschung, Forschung und das nicht kostenlos an den Uni's fuer die Pharma-und andere Industriezweige, sonder GEZIELT auf erneuerbare Energien mit ausgelobten - hoch dotierten Preisen, ja warum nicht mit einer % oder ‰ Beteiligung am Gesamtnetto?!




    "Gruene", von den anderen etablierten Parteien haben sich selbst als "Schnoesel-Parteien" geoutet- nur mit am sicheren Fressnapf der nation sitzen - siehe Fischers juengste Exkursionen in die Wirtschaft....

    Piraten-Partei, Neues, Kontroverses, auf zum Gegenangriff!

  4. #1653
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Auftragseingänge steigen um 4,4 Prozent
    Deutsche Industrie erholt sich

    Mit dem größten Auftragsplus seit fast zwei Jahren nährt die deutsche Industrie die Hoffnung auf ein Ende der Rezession. Die Firmen verbuchten im Mai 4,4 Prozent mehr Bestellungen als im April.

    Dass die Zahl der Aufträge damit den dritten Monat hintereinander gestiegen sei, führte das Bundeswirtschaftsministerium besonders auf die Autobranche und deren gute Verkaufszahlen infolge der Abwrackprämie zurück. Positive Signale kämen aber auch aus anderen Sparten. "Die Aussichten auf eine breiter angelegte Stabilisierung der Industrieproduktion haben sich damit gefestigt", teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

    Aufwärtstrend seit März

    Die exportabhängige Industrie hatte im Winterhalbjahr stark unter der weltweiten Konjunkturflaute gelitten. Bestellungen, Umsätze und Produktion waren eingebrochen. Doch seit März zeigt der Trend bei den Aufträgen wieder nach oben. Im Mai orderten ausländische Kunden 5,2 Prozent mehr, im Inland summierte sich das Plus auf 3,9 Prozent. Den Angaben zufolge verbuchten die deutschen Unternehmen dabei vergleichsweise viele Großaufträge. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich die Zahlen bei den Herstellern von Fahrzeugteilen sowie bei Produzenten von Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen.

    Trotz des Aufwärtstrends der vergangenen Monate erreicht die deutsche Industrie in diesem Jahr bislang nicht annähernd die Auftragszahlen von 2008. Im Mai gingen bei den Unternehmen 29,4 Prozent weniger Bestellungen ein als im Vorjahresmonat. Im April hatten die Firmen sogar ein Minus von 37,1 Prozent verzeichnet.

    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/industrie110.html

  5. #1654
    Avatar von wingman

    Registriert seit
    30.11.2004
    Beiträge
    14.074

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Es ist meiner Meinung nach viel zu früh von einer Erholung zu sprechen.
    Ich denke das insbesondere Europa noch weit davon entfernt sein dürfte.

  6. #1655
    petpet
    Avatar von petpet

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Industrie fährt Maschinen hoch
    von Axel Schrinner

    Die deutsche Wirtschaft hat sich offenbar bereits im Verlauf des abgelaufenen zweiten Quartals aus den Klammern der Weltrezession befreien können. Der Handelsblatt-Barclays-Indikator signalisiert für das Frühjahr lediglich noch ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent gegenüber dem Winter.
    Auch wenn noch keine Funken sprühen, die Anzeichen für den Aufschwung mehren sich. Quelle: dpaLupe

    Auch wenn noch keine Funken sprühen, die Anzeichen für den Aufschwung mehren sich. Quelle: dpa

    DÜSSELDORF. „Im Sommer werde die Wirtschaft dann spürbar wachsen“, sagte Barclays-Ökonom James Ashley. Der Handelsblatt-Barclays-Indikator signalisiert ein Plus von 0,3 Prozent für das dritte Quartal. Damit wäre die Abwärtsspirale, die im zweiten Quartal 2008 in Gang kam, durchbrochen. Seitdem ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um insgesamt rund sieben Prozent geschrumpft. Die Bundesregierung hatte in ihrer Prognose einen Rückgang von einem Prozent im zweiten und ein Plus von 0,2 Prozent im dritten Quartal vorhergesagt. Angesichts des dramatischen Einbruchs im Winter ist es trotzdem kaum wahrscheinlich, dass auf Jahressicht die Wachstumsprognose von minus sechs Prozent deutlich übertroffen werden kann. Allenfalls ein paar Zehntel Punkte seien möglich, hieß es in Regierungskreisen.

    Harte Konjunkturdaten bestätigen, dass es nach einem schwachen April im Mai für die deutsche Wirtschaft rasant aufwärts ging. Das produzierende Gewerbe steigerte seine Produktion so stark wie seit rund 16 Jahren nicht mehr. Industrie, Bau- und Energiewirtschaft stellten bereinigt um saisonale Schwankungen 3,7 Prozent mehr her als im April, teilte das Wirtschaftsministerium mit; Volkswirte hatten lediglich mit rund 0,5 Prozent Zuwachs gerechnet. Damit bewegte sich die Industrieproduktion im Mai etwa auf dem Durchschnittsniveau des ersten Quartals. Sollte sie im Juni nochmals ähnlich stark zulegen können, wäre das zweite Quartal insgesamt für die Industrie besser als das erste gelaufen.

    „Die aktuellen Zahlen sind ein erfreuliches Zeichen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg (CSU). Angesichts des scharfen Einbruchs im Winterhalbjahr gäben die Daten „Grund für vorsichtigen Optimismus.“ Bereits am Mittwoch hatten überraschend gute Daten zu den Industrieaufträgen und zur Rohstahlproduktion signalisiert, dass es auch in den nächsten Monaten weiter aufwärts gehen dürfte.

    Positive Impulse erhielt das produzierende Gewerbe im Mai vor allem aus dem Industriesektor, wo die Produktion gegenüber dem Vormonat um 5,1 Prozent zulegte. Besonders stark war der Zuwachs mit 8,3 Prozent bei den Herstellern von Investitionsgütern, zu denen auch die Kfz-Produktion zählt. Hier dürften die Abwrackprämie in Deutschland und zahlreichen anderen Ländern eine große Rolle gespielt haben. Die Produktion von Vorleistungen legte um 4,3 Prozent zu, die von Konsumgütern um 0,6 Prozent. Im Baugewerbe und Energiesektor sank die Produktion dagegen um 3,2 bzw. 3,8 Prozent. „Der konjunkturelle Umkehrpunkt ist keine Fiktion, er bildet sich tatsächlich heraus“, sagte Andreas Scheuerle von der Deka-Bank.

    Ein Wermutstropfen gab es dennoch: Das Ministerium korrigierte den Produktionsrückgang des Vormonats noch weiter nach unten: So lag das Minus im April bei 2,6 Prozent, nachdem zunächst ein Rückgang um 1,9 Prozent ermittelt wurde. Hauptgrund ist die starke Revision der Energieproduktion.

    Während sich in Deutschland nun eine etwas raschere Erholung abzeichnet, dürfte die Eurozone vorerst in der Rezession bleiben. Nachdem das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal um 2,5 Prozent sank, dürfte sich im weiteren Jahresverlauf lediglich die Fallgeschwindigkeit verlangsamen. Das zeigt der „Euro-zone economic outlook“, ein Gemeinschaftsprojekt vom Münchner Ifo-Institut, dem Inesse Paris und dem ISAE in Rom. Die Volkswirte erwarten einen Rückgang der Wirtschaftsleistung der Euro-Zone um 0,6 Prozent im zweiten und um je 0,4 Prozent im dritten und vierten Quartal.

    http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/industrie-faehrt-maschinen-hoch;2430464>Industrie fährt Maschinen hoch (bei Handelsblatt.com am 08.07.2009 veröffentlicht)</a>

  7. #1656
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
    20.07.2007
    Beiträge
    4.075

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von wingman",p="746600
    Es ist meiner Meinung nach viel zu früh von einer Erholung zu sprechen.
    Ich denke das insbesondere Europa noch weit davon entfernt sein dürfte.
    Ich sehe das, ehrlich gesagt, auch so.

    Die Gründe für meinen, eigentlich nicht angeborenen, Pessimismus ist der, dass die Exportquote nach Amerika weiter schrumpfen dürfte, dass einige Länder Europas ihr AAA-Ranking verloren haben(zumindestens bei manchen Rating-Agenturen), und dass der kurzfristige Rückgang des Schrumpfens eher darauf zurückzuführen ist, dass zur Zeit alle wirklich dringend notwendigen "Arbeiten", die man die letzten Monate stillgelegt hatte, doch in Auftrag gegeben werden mussten.

    Die Schuldensituation von den USA, Hauptgläubiger die Ölländer und China, ist schwer einzuschätzen, weil man nicht voraussagen kann, wie diese Länder weiter verfahren werden.

  8. #1657
    Avatar von aalreuse

    Registriert seit
    07.04.2009
    Beiträge
    1.618

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Ein Licht am Ende des Tunnels nicht mehr aber auch nicht weniger. Was auf alle Fälle positiv ist, dass die Stimmung schon mal umschlägt. Das Glas ist nicht mehr halb leer sondern halb voll.

  9. #1658
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
    20.07.2007
    Beiträge
    4.075

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="746627
    Ein Licht am Ende des Tunnels nicht mehr aber auch nicht weniger. Was auf alle Fälle positiv ist, dass die Stimmung schon mal umschlägt. Das Glas ist nicht mehr halb leer sondern halb voll.
    Ja, aalreuse, die Stimmung ist der am meisten unterschätzte, im Vergleich zur Wichtigkeit, Wirtschaftsfaktor weltweit.

    Da sind wir uns, ausnahmsweise, wieder einmal einig(schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage, Dein Posting von heute vormittag noch nicht miteinberechnet) ;-D

  10. #1659
    Avatar von aalreuse

    Registriert seit
    07.04.2009
    Beiträge
    1.618

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Thaimax",p="746630
    Ja, aalreuse, die Stimmung ist der am meisten unterschätzte, im Vergleich zur Wichtigkeit, Wirtschaftsfaktor weltweit.
    Ja, aber im Grunde hab ich das noch viel zu positiv bewertet. Ich hätte noch etwas zurückhaltender sein sollen. Im Grunde hat man nur die Bewertungsbasis der immernoch schlechten Zahlen gewechselt. Man hätte auch eine riesige negative Schlagzeile aus der Nachricht machen können. Z.B. WEITERE AUFTRAGSEINBRÜCHE auch im Mai ca 30% weniger Aufträge als im letztem Jahr. Stattdessen heißt es ca 5% mehr Aufträge als im Vormonat..... Es ist Wahlkampf!! Die Wirtschaft braucht Erfolge zur Unterstützung ihrer Marionetten in der Politik.

    Erstmal abwarten und Tee trinken

  11. #1660
    Avatar von Thaimax

    Registriert seit
    20.07.2007
    Beiträge
    4.075

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="746641
    Zitat Zitat von Thaimax",p="746630
    Ja, aalreuse, die Stimmung ist der am meisten unterschätzte, im Vergleich zur Wichtigkeit, Wirtschaftsfaktor weltweit.
    Ja, aber im Grunde hab ich das noch viel zu positiv bewertet. Ich hätte noch etwas zurückhaltender sein sollen. Im Grunde hat man nur die Bewertungsbasis der immernoch schlechten Zahlen gewechselt. Man hätte auch eine riesige negative Schlagzeile aus der Nachricht machen können. Z.B. WEITERE AUFTRAGSEINBRÜCHE auch im Mai ca 30% weniger Aufträge als im letztem Jahr. Stattdessen heißt es ca 5% mehr Aufträge als im Vormonat..... Es ist Wahlkampf!! Die Wirtschaft braucht Erfolge zur Unterstützung ihrer Marionetten in der Politik.

    Erstmal abwarten und Tee trinken
    Ja, aber hier kann man endlich mal positive Aspekte einer Demokratie ausmachen ;-D

    Wäre vielleicht in diesem Fall garnichtmal so schlecht, wenn überall auf der Welt zur gleichen Zeit Wahlkampf wäre, nicht?

    Ich kann durch die Krise eigentlich nur Potenzial/Gefahr(Ansichtssache) für starke Führungspersönlichkeiten entdecken. - In einigen Ländern sollte man, selbstverständlich nur wirtschaftsbezogen, verstärktes Augenmerk auf zukünftige Investitionen legen, wenn man diese in der Lage ist richtig zu deuten....

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 132
    Letzter Beitrag: 30.01.11, 03:55
  2. Wirtschaftskrise in Thailand
    Von Samuianer im Forum Politik und Wirtschaft
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 26.09.09, 14:04
  3. Wirtschaftskrise in Thailand
    Von sunnyboy im Forum Treffpunkt
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 31.01.09, 22:46
  4. Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 27.10.08, 20:17