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Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr?

Erstellt von LuckyTom, 25.01.2009, 10:17 Uhr · 3.258 Antworten · 67.062 Aufrufe

  1. #1391
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von wingman",p="741293
    mich tangiert die werbung und auch die abwrackprämie kaum. ich kaufe nur das was ich brauche und würde ein intaktes auto nicht in die presse schieben. die qualität meiner alten technics anlage gibt es heute kaum noch, nur noch plaste und elaste.
    ich habe zwei sony digicams, eine hat jetzt meine frau und solange keine den geist aufgibt kaufen wir keine neue. aber es sind viele die immer das neueste brauchen.
    Aber genauso funktioniert das ja (und wird auch noch von der Wirtschaft gefördert):
    Alles was der Nachbar sehen kann muß besser und grösser sein: Auto, Video, Digi, Klamotten, etc.
    Ist doch überall auf der Welt so (habe jedenfalls noch keine Ausnahme gesehen)
    Gruß

  2.  
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  3. #1392
    Avatar von Thaimax

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Nokgeo, wenn Dir meine Postings nicht zusagen überlese sie bitte einfach.

    Und erkläre mir nicht, was ich wann zu schreiben habe, was ich mir vor dem Schreiben durchlesen soll, und zuallerletzt erkläre mir nicht, was ich als Österreicher, der auf Gran Canaria lebt zu denken, meinen, oder eben auch zu schreiben habe.

    Deine Spekulationen meine Zeit betreffend kannst Du aber gerne weiter ausführen, da habe ich nichts dagegen.

    Klar soweit?

  4. #1393
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von KKC",p="741295
    [...]Alles was der Nachbar sehen kann muß besser und grösser sein:[...]
    Und das ist gut so.
    Wo kämen wir da hin, wenn sich Jemand diesem edlen Konsum verweigern würde !?

    Ausgewiesen gehört sowas

  5. #1394
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Kali",p="741298
    Zitat Zitat von KKC",p="741295
    [...]Alles was der Nachbar sehen kann muß besser und grösser sein:[...]
    Und das ist gut so.
    Wo kämen wir da hin, wenn sich Jemand diesem edlen Konsum verweigern würde !?

    Ausgewiesen gehört sowas
    Richtig, und deswegen leben wir ja auch im Kapitalismus und nicht in der Planwirtschaft.
    Wobei der Kapitalismus ja auch so ein paar Macken hat (86 Mrd. zusätzliche Schulden in Deu in diesem Jahr; darauf ein Prost)
    Gruß

  6. #1395
    Avatar von Conrad

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Wenn man sich mal das ehemalige Herz der deutschen Industrie ansieht, das Ruhrgebiet, dann sieht man, wie es im Rest Deutschlands laufen wird. Wo früher Kohlebergbau war, Stahl hergestellt und Maschinen gebaut wurden, ist heute ein Freizeitpark.

    Tja, da hat der alte Kohl wohl Recht gehabt. Die blühenden Landschaften in der ehemaligen DDR sind Realität geworden und aus Deutschland insgesamt wird ein Freizeitpark.

    Aber immer noch besser als ein Schlachtfeld. Denn es hieß ja mal: Besuchen Sie Deutschland, solange es noch steht. Es steht zwar noch, aber anders, als man sich das damals vorgestellt hat.

  7. #1396
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Kali # 1396:

    " Wo kämen wir da hin, wenn sich Jemand diesem edlen Konsum verweigern würde !?
    Ausgewiesen gehört sowas "
    _______Zitatende______

    3Sat
    20.15 Uhr / 25.6.09

    Black Box Gehirn

    Eine Reise zu unseren Entscheidungen
    Film von Alexander Schlichter
    (Erstsendung 12.12.2008)

    [kurz]
    Ein Konsument, der begeistert alle Neuerungen kauft und ausprobiert, ist der Traum eines jeden Werbenden. Doch die Realität ist anders. In den Regalen eines Supermarkts kämpfen etwa 7.500 Produkte um die Aufmerksamkeit der Verbraucher. Neuromarketing soll nun helfen, die Produkte an den Kunden zu bringen. - Film über die Psychologie hinter den Kaufentscheidungen.

    [lang]
    Ein Konsument, der begeistert alle Neuerungen kauft und ausprobiert, ist der Traum eines jeden Werbenden. Doch die Realität ist anders: In den Regalen eines Supermarkts kämpfen etwa 7.500 Produkte um die Aufmerksamkeit der Verbraucher. Von dieser Markenvielfalt kauft jeder Haushalt nur etwa 466 Artikel im Jahr. Die meistenVerbraucher sind Gewohnheitsmenschen und lassen sich nur zögernd auf neue Produkte ein. 70 Prozent aller Neuheiten verschwinden nach einiger Zeit wieder aus dem Supermarkt. Nur wenn man genau weiß, wie die menschlichen Sinne funktionierenund bei der Markengestaltung mit Psychologen, Biologen, Gehirnforschern, Akustikern und Chemikern zusammenarbeiten, kann der Weg zur "sinnlichen" Marke funktionieren. Zur Erfolgskontrolle solcher Strategien ist ein neuer Zweig der Konsumforschung entstanden: Neuromarketing. Mit Hilfe neuester Erkenntnisse der Gehirnforschung zur Entscheidungsfindung, Emotionalität und Signalverarbeitung werden Werbestrategien untersucht. In einigen Fällen versuchen Wissenschaftler mit Kernspintomografen auch direkt, dem Verbraucher bei seiner Entscheidung zuzuschauen. Rückt der Traum vom gläsernen Konsumenten näher?
    Der Film von Alexander Schlichter geht dieser Frage nach und beleuchtet die Psychologie hinter den Kaufentscheidungen.


    http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/b...amm_archiv.php

  8. #1397
    Avatar von Nokhu

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von KKC",p="741305
    (86 Mrd. zusätzliche Schulden in Deu in diesem Jahr; darauf ein Prost)
    Und noch ein Prost auf angedachte 25% Märchensteuer! :P

    Wurde zwar schon wieder dementiert, aber selbiges gab´s ja schonmal.

  9. #1398
    Avatar von wingman

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    ich bin einer dem das was der nachbar besitzt und fährt eigentlich völlig banane ist . es sei denn er würde einen der letzten klassischen V8er fahren, darüber würde ich mit ihm sicher ins gespräch kommen.

  10. #1399
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von Nokgeo",p="741292
    Nun, ne Bäckereifachverkäuferin z.B., dürfte selbst in der Haupstadt BERLIN ein Problem haben...
    ..30 Stellenangebote für ne Bäckerei zu finden.
    Warum muss sie sich denn auf Berlin beschränken? Die Welt ist groß. Wenn nur einige ein bisschen flexibler wären, gäbe es auch weniger Arbeitslose. Aber diese verflixte Heimatverbundenheit... da wird ein Umzug nach Potsdam schon zu einer unmöglichen Weltreise.

  11. #1400
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wirtschaftskrise - Wo geht der "Zug hin" - was denkt Ihr

    Zitat Zitat von aalreuse",p="741281
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="741198
    Wenn Leute mehr Nettogeld haben, können sie auch mehr ausgeben.
    --> der Staat erhält mehr Geld durch Mehrwertsteuer
    --> die Unternehmen nehmen mehr Geld ein
    --> der Staat erhält mehr Geld durch Einkommens/Gewerbesteuer
    --> die Unternehmen können mehr Leute einstellen
    --> der Staat erhält mehr Geld durch Lohnsteuer
    --> der Staat erhält noch mehr Geld durch Einkommenssteuer
    --> der Staat zahlt weniger für Arbeitslose
    --> der Staat hat mehr Geld für die sozial Schwachen

    Vom Grundgedanken her gar nicht falsch, der Haken daran ist, dass , wie oben schon beschrieben, ca 65% der Bevölkerung auf H4 Niveau oder knapp darüber leben und so wenig einkommen haben so dass sie überhaupt keine oder nur wenig Einkommenssteuer zahlen und eine Endlastung bei der Einkommensteuer, wie von der FDP gefordert, bei den kleinen Einkommen wenig bis gar nichts bringt.
    Zunächst einmal sidn es nicht 65%, sondern 35%. 65% sind die Normal- und Besserverdienenden also die große Mehrheit.

    Und das Konzept der FDP, das ich sehr klug und logiscvh finde, sieht doch - wie ich auch beschrieben habe - zunächst mal keine Entlastung der sozial Schwachen vor.
    Der Anschub muss von oben kommen. D.h. zunächst mal müssen die besser Verdienenden entlastet werden, damit diese mehr konsumieren. Dadurch entsteht dann der oben skizierte dynamische Prozeß.

    Natürlich klingt das für das ärmere Volk erst mal komisch und ungerecht. Aber mit Geduld und Vertrauen wird die Kette der Dynamik am Ende unten ankommen, weil dann eben genug gedl zum Verteilen da ist. Ich denke, 1 - 2 Jahre muss man halt ausharren, aber dann floriert alles.

    Mal zwei Beispiele:

    Verinfachter Istzustand:
    die sozial Schwachen (35%) der Bevölkerung geben 10 Mrd. aus, die Reicheren (65%) geben 90 Mrd. aus.
    Gesamtausgaben (gut für Steuern, Wirtschaftskraft der Wirtschaft für Gehälter etc.): 100 Mrd.

    Beispiel 1:
    Die Armen werden entlastet, zum Ausgleich die Reicheren belastet.
    Folge:
    die Armen können mehr ausgeben, sagen wir mal doppelt so viel. Dafür müssen die Reichen nun sparen und kaufen nur noch halb so viel.
    Arme: 20 Mrd.
    Reiche: 45 Mrd.
    Gesamt: 65 Mrd.

    Das heißt: dem Staat entgehen rund 1/3 seiner Einnahmen, die Unternehmen verdienen nicht mehr so viel, Mitarbeiter müssen entlassen werden, der Anetil der Armen wächst dadurch, der Staat muss noch mehr aufbringen für Sozialleistungen -> Kollaps, Tod.

    Beispiel 2:
    Die Armen werden belastet, zum Ausgleich die Reicheren entlastet.
    Folge:
    Die sozial Schwachen verzichten 1 oder 2 Jahre auf jeglichen Ansatz von Luxus und kaufen nur noch das Allernötigste. Die Reichen verprassen ihr zusätzliches Geld.
    Reiche: 5 Mrd.
    Gesamt: 180 Mrd.
    Gesamt: 185 Mrd.

    Der Staat verdoppelt binnen eines Jahres seine Steuereinnahmen fast. Die Wirtschft boomt und kann die Mitarbeiterzahl fast verdoppeln. Die Arbeitslosenzahl fällt auf unter 1 Million. Der Anteil der Sozial Schwachen sinkt drastisch auf unter 5%. Der Rest kann nun über mehr Sozialleistungen verfügen, da viel mehr Geld zur Verfügung steht.

    Das einzige Problem dabei ist, dass dieses Modell der Bevölkerung richtig verständlich gemacht wird. Die Armen müssen Geduld bewahren und keinen Neid auf die Reicheren aufbringen, sondern diese in ihrem Konsum unterstützen!

    Ich weiß, dass das fast schon makaber klingt. Aber es ist langfristig der einzige vernünftige Weg für alle.
    Nur leider wird es dazu nicht kommen, weil die Armen natürlich sofort profitieren wollen. Diese Gier hat schon das Wirtschaftssystem bedroht. Nun bedroht es auch das Sozialsystem.

    Denkt mal ernsthaft darüber nach.
    Wenn ich arm wäre, würde ich genauso zu "meinem" System stehen und für eine bessere Zukunft gerne 1 oder 2 Jahre auf alles verzichten.

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