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Wirtschaftlicher Wahnsinn

Erstellt von Conrad, 25.04.2010, 09:32 Uhr · 91 Antworten · 3.656 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Chris67

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    Moin Conny,

    Den Atomausstieg zu verweigern mit der Begründung "in Frankreich stehen aber auch so viele AKWs" kann aber auch nicht der Weg sein. Das ist die gleiche "Argumentation" mit der sich die USA der Reduzierung des CO2-Ausstoßes verweigert ("China muss aber auch mitmachen"). Wenn jeder nur auf den anderen zeigt, kommen wir nicht weiter! Wenn ein Land die Technologie hat sauber und sicher Strom zu erzeugen, dann muss diese auch eingesetzt werden. Wie auch andere Technologien. Das kann durchaus Vorbildcharkter haben, siehe Dieselpartikelfilter. Da hat die deutsche Autoindustrie sich auch anfangs gesperrt ("alles zu teuer und technisch nicht machbar") und die Franzosen waren schneller, worauf es ganz plötzlich in Deutschland doch möglich und bezahlbar war.

    Ein neues Verfahren kann sich nur am Markt etablieren, wenn es irgendwo erfolgreich angewandt wird, und plötzlich wollen es alle haben. Das ist mit allen neuen Verfahren so.

    Um auf Deine AKW-Argumentation zurückzukommen: Was ist, wenn die französischen Kernkraftwerke halten und ein deutsches hochgeht?


    Chris

  2.  
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  3. #82
    Avatar von rolf2

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    in diesem Sinne.........

    auch der Glühbirne, dem Computer für jeden , der Eisenbahn, dem Automobil wurde zunächst mit Skepsis begegnet

    ich bin dafür solche Diskussionen faktisch zu führen, nach alter Tradition, derjenige der die Behauptung aufstellt untermauert diese auch

  4. #83
    Avatar von Chris67

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    in diesem Sinne.........

    auch der Glühbirne, dem Computer für jeden , der Eisenbahn, dem Automobil wurde zunächst mit Skepsis begegnet

    ich bin dafür solche Diskussionen faktisch zu führen, nach alter Tradition, derjenige der die Behauptung aufstellt untermauert diese auch
    Stimmt!

    Der weltweite Bedarf an Computern wurde mal kurz nach dessen Erfindung von einem Experten auf ca. 5 geschätzt. Und in der Frühzeit der motorisierten Fortbewegung, ich weiß jetzt nicht mehr ob Eisenbahn oder Automobil, da wurde mal gemutmaßt, ein Mensch könne eine Geschwindigkeit über 30km/h nicht überleben.


    Chris

  5. #84
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von franky_23 Beitrag anzeigen
    Wieviel neue KKW´s wurden denn in Frankreich in den letzten 5 Jarhen in Betrieb genommen? Derzeit plant auch Frankreich keine neuen KKW´s
    Hättest du doch mal gegoogelt, alles muß man selber machen:

    Die Ankündigung des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy Anfang Juli, dass ein neuer Atomreaktor gebaut und 2017 in Betrieb genommen werden würde, hat bei Frankreichs Bürgern nicht für Aufruhr gesorgt.

    Denn: Diese haben schon vor langer Zeit verstanden, dass Atomenergie - in der Gegenwart wie in der Zukunft - der Hauptpfeiler der französischen Energieversorgung ist. 58 Atomkraftwerke gibt es derzeit in Frankreich, sie produzieren 80 Prozent von Frankreichs Stromaufkommen.

    Zwei neue Kraftwerke wird es bis 2010 geben. Ihr Bau ist ein Schritt hin zu einer Modernisierung der französischen Atomtechnik, sie werden das Energieangebot an die Nachfrage anpassen

    Energie: Weshalb Frankreich die Atomkraft liebt - Panorama | STERN.DE

    .
    Ist doch irgendwie merkwürdig, dass nur Deutschland von allen großen Industrienationen aus der Kernkraft aussteigen will, oder ? Aber so war es ja schon immer in den letzten 100 Jahren. Die Deutschen meinten immer, sie hätten den alleinigen Durchblick, was sich aber immer wieder als katastrophaler Irrtum erwies. Mit der Atomenergie ist es jetzt mal wieder genauso.


    Frankreich ist flächenmäßig etwa 30% größer als Deutschland und hat über 20 Mio. Einwohner weniger. Und da laufen jetzt bald 60 AKWs.....und die französiche Grenze ist so nah, nur einige 100 Kilometer.... Allein schon deshalb macht im Moment ein Ausstieg keinen Sinn.

    Aber man sieht ganz deutlich, die jahrelange Gehirnwäsche und Propaganda des öffentlich-rechtlichen Linksfunks hat ganze Arbeit geleistet. Ihr betrachtet das Thema eben ideologisch, ihr seid ideologische Betonköpfe, mit denen eine Diskussion wenig Sinn macht.

    Und rolf2, du kannst mir erzählen was du willst, ob sich Alpha Ventus rechnet oder nicht, sieht man erst in einigen Jahren und ich sage es jetzt schon voraus, es wird sich nicht rechnen.

  6. #85
    Avatar von rolf2

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    Conny

    bei einer Investition werden auch die wahrscheinlichen Unterhaltungskosten und die anfälligen Reperaturkosten sowie die Laufzeiten eingerechnet, jedenfalls bei einer seriösen berechnung und Investition.

    Insofern handelt es sich bei den Windkraftanlagen um seriöse Berechnungen, während es bei den AKW`s bedingt durch die nicht eingerechneten Kosten über mehrere tausend Jahre es sich eben nicht um seriöse Kostenermittlung geht. Wenn wir uns hier also über Deinen Ansatz der unrentablen Windkraftwerke unterhalten dann fordere ich Dich erneut auf mit Fakten zu glänzen und nicht mit billiger Polemik, die es sowohl seitens der Befürworter als auch seitens der Gegner zu finden gibt.

    Du weichst aus, möglicherweise weils Dir zu unbequem und aufwändig ist echte Zahlen zu ermitteln und zu interpretieren, nur bis jetzt ist das ne Diskussion die kannst Du in Deiner Currywurstbude führen, mehr Qualität hat das nicht..............

  7. #86
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Conny

    bei einer Investition werden auch die wahrscheinlichen Unterhaltungskosten und die anfälligen Reperaturkosten sowie die Laufzeiten eingerechnet, jedenfalls bei einer seriösen berechnung und Investition.
    Die Frage ist dann nur noch, ob die Investition sich auch rechnet. Und das weiß man nunmal erst, wenn die Anlage eine Zeit lang gelaufen ist. Alles andere sind Wahrscheinlichkeitsrechnungen.

    Also kann ich im Moment leider keine Zahlen bringen, ist doch wohl logisch oder ? Ist dir in deiner Laufbahn eigentlich schonmal der Begriff "Fehlinvestition" untergekommen ? Wahrscheinlich nicht. So eine Fehlinvestiton ist dieser Windpark mit ziemlicher Sicherheit. Aber genau weiß man es erst, ich erwähnte es bereits, nach einer Laufzeit der Anlage von etwa einem Jahr.

  8. #87
    Avatar von spartakus1

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    Zitat Zitat von Conrad_reloaded Beitrag anzeigen
    ... Ist dir in deiner Laufbahn eigentlich schonmal der Begriff "Fehlinvestition" untergekommen ? ...
    Ja, das habe ich schon mal im Zusammenhang mit der Bankenkrise gehört.
    Neuerdings bringt man das Wort auch in Verbindung mit unserem ach so tollen Euro. Rettung des maroden Griechenland.

    Mit diesen Summen könnte man alternative Energien über Jaaaaaaaahre subventionieren, oder Forschung betreiben.

  9. #88
    Avatar von rolf2

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    Zitat Zitat von Conrad_reloaded Beitrag anzeigen

    Also kann ich im Moment leider keine Zahlen bringen, ist doch wohl logisch oder ? Ist dir in deiner Laufbahn eigentlich schonmal der Begriff "Fehlinvestition" untergekommen ? Wahrscheinlich nicht. So eine Fehlinvestiton ist dieser Windpark mit ziemlicher Sicherheit. Aber genau weiß man es erst, ich erwähnte es bereits, nach einer Laufzeit der Anlage von etwa einem Jahr.

    Ja sicher, ich habe selbst schon recht teure Fehlinvestitionen gestartet und habe daraus gelernt.

    Windparks gibts ja bereits seit vielen Jahren und die rechen sich, im Offshorebereich gibt es meines Wissens nach noch keine Langzeiterfahrung, aber die Dinge die sich berechenen lassen, also hauptsächlich physikalische Phänomene sind natürlich mit höchstanzunehmenden Kräften durchgerechnet, ebenso der Salzeinfluss auf die Materialien.

    Beschäftige dich also mit den Zahlen der bereits existierenden Windkraftanlagen und den bereits existierenden AKW`s, Links dazu habe ich Dir zur Verfügung gestellt.

    Ich warte also weiter auf Fakten von Dir.

    Stell dir einfach mal vor, Du würdest selber in so ein Teil investieren, wie hoch sind die Baukosten, was ist mit der Laufzeit, was kostet die Produktion des verkaufbaren Stroms, wie verhält es sich mit den laufenden Kosten, was kostet ein Abriss, was kostet die Lagerung, bzw. die suche nach einem "sicheren" Lager, was kosten die Transporte der Brennstäbe wirklich unter einberechnung polizeilicher Kräfte, was kostet es sagen wir mal 2000 Jahre eine Deponie zu sichern usw.

    wieviel öffentlicher Gelder wurde bereits ausgegeben für die Kernforschung und wieviel für alternative Energien ?

    mal sehen ob Dir das Ergebnis nicht vielleicht doch zu denken gibt.

  10. #89
    Avatar von Conrad

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    Zitat Zitat von rolf2 Beitrag anzeigen
    Ja sicher, ich habe selbst schon recht teure Fehlinvestitionen gestartet und habe daraus gelernt.

    Windparks gibts ja bereits seit vielen Jahren und die rechen sich, im Offshorebereich gibt es meines Wissens nach noch keine Langzeiterfahrung, aber die Dinge die sich berechenen lassen, also hauptsächlich physikalische Phänomene sind natürlich mit höchstanzunehmenden Kräften durchgerechnet, ebenso der Salzeinfluss auf die Materialien.

    Beschäftige dich also mit den Zahlen der bereits existierenden Windkraftanlagen und den bereits existierenden AKW`s, Links dazu habe ich Dir zur Verfügung gestellt.

    Ich warte also weiter auf Fakten von Dir.

    Stell dir einfach mal vor, Du würdest selber in so ein Teil investieren, wie hoch sind die Baukosten, was ist mit der Laufzeit, was kostet die Produktion des verkaufbaren Stroms, wie verhält es sich mit den laufenden Kosten, was kostet ein Abriss, was kostet die Lagerung, bzw. die suche nach einem "sicheren" Lager, was kosten die Transporte der Brennstäbe wirklich unter einberechnung polizeilicher Kräfte, was kostet es sagen wir mal 2000 Jahre eine Deponie zu sichern usw.

    wieviel öffentlicher Gelder wurde bereits ausgegeben für die Kernforschung und wieviel für alternative Energien ?

    mal sehen ob Dir das Ergebnis nicht vielleicht doch zu denken gibt.
    Windenergie wird ja hoch subventioniert wie du sicherlich weißt, weil Windenergie eben nicht wirtschaftlich ist, jedenfalls nicht in Binnenländern wie Brandenburg.

    Und zu Offshore-Windparks habe ich dir soeben erklärt, gibts keine Zahlen, da es bisher keine Erfahrungen gibt. Da aber die Windkraft in Binnenländern subventioniert wird wegen Unwirtschaftlichkeit, kann man mal davon ausgehen, dass Offshore-Windparks ebenfalls unwirtschaftlich sind.

    Den Stromkonzernen kann das aber wegen der Subventionierung egal sein und Verluste drücken sie den Kunden auf Auge, also uns allen. Deshalb steigen die Strompreise ja ständig, auch durch die "Ökosteuer" und die Mehrwertsteuererhöhungen.

    Ich hoffe doch, dass dir das nicht auch entgangen ist. Eigentlich ist die Diskussion mit Ideologen wie dir ja sowieso sinnlos. Weil Ideologen nunmal nicht an Wirtschaftlichkeit und Effizienz interessiert sind.

    So, hier nun die Fakten, die du dir durch Googlen auch ganz einfach selbst hättest besorgen können.


    Strompreisentwicklung 2010



    Das vergangene Jahr 2009 brachte für Verbraucher bereits deutliche Strompreissteigerungen mit sich. Für private Haushalte stiegen die Stromkosten um durchschnittlich 7% an, was für einen typischen Stromverbrauch von 3500 Kilowattstunden Mehrausgaben von etwa 50€ pro Jahr bedeutete.

    Viele Experten sehen diese Preisspirale auch im Jahr 2010 weiter anhaltend. Deutliches Indiz dafür ist die Ankündigung von 150 Stromversorgern bereits im ersten Quartal die Stromtarife um bis zu 16% zu verteuern.

    Zwar fallen an den Spotmärkten (z. B. EEX Börse Leipzig) die Beschaffungspreise für Strom, trotzdem wird dieser für den Endverbraucher teurer.
    Die großen Energieversorger sehen den Preistreiber vor Allem in der Gesetzgebung: Mit der Einführung der Anreizregulierungsverordnung am 01.01.2009 ist es zu einem Anstieg der Netznutzungsentgelte gekommen. Der Anteil der Netznutzungskosten am Gesamtstrompreis belief sich 2009 durchschnittlich auf 30%, obwohl die Zielsetzung der Regulierungsbehörde ursprünglich eine gegenteilige Entwicklung bezwecken wollte


    Strompreisentwicklung 2010*-*http://www.energie-experten.org/*-*Energie Experten*-*Finden Sie Experten in Ihrer Nähe*-*Bauen, Energieberatung, Heizung, Strom
    Erheblich angestiegen sind hingegen die an den Staat zu entrichtenden Steuern und Abgaben.

    Die Mehrwertsteuererhöhung vom 01.01.2007 von 3% auf 19% sowie die Ökosteuer mit 2,05 Cent pro kWh und das Erneuerbare-Energie-Gesetz von 2000 zur Förderung der Produktion von Ökostrom sind mit für die Erhöhungen der Strompreise verantwortlich.

    Die Netzbetreiber sind seit 2000 dazu verpflichtet, Ökostrom zu einem Mindestpreis abzunehmen, der aber meist höher ist als der aktuelle Strompreis. Auch diese Kosten müssen von den Verbrauchern mitgetragen werden.

    Strompreisentwicklung in Deutschland - Wird Strom wieder teurer?

  11. #90
    Avatar von wingman

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    ab und zu verreckt mal ein windrad oder brennt ab wie bei uns vor einiger zeit. ist aber relativ selten. denke das es sich für die konzerne schon rechnet. sonst hätten sie die projekte schon eingestanzt.

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