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Wiie kommt man wieder zurück in die gesetzl. Krankenversicherung?

Erstellt von antibes, 28.11.2010, 15:42 Uhr · 52 Antworten · 4.213 Aufrufe

  1. #1
    antibes
    Avatar von antibes

    Question Wiie kommt man wieder zurück in die gesetzl. Krankenversicherung?

    Ich kenne ein befreundetes, verheiratetes Pärchen, die mit ihren vier Kindern in der privaten Krankenversicherung sind. Er ist selbstständig, sie ist ist Hausfrau.
    Ich denke durch ihren mehrjährigen Aufenthalt im Ausland haben sie es irgendwie verpasst wieder in die gesetzliche Krankenversicherung zurück zu kommen.
    Welche Möglichkeiten hätte z.B. die Ehefrau, da der Ehemann überhaupt nicht krankenversichert ist.

    Sollte sie sich evtl. arbeitslos melden, damit sie wieder mit ihren Kindern in die gesetzliche Krankenversicherung kann?

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Micha

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    So weit ich weiß, müsste sie nur eine versicherungspflichtige Tätigkeit als abhängig Beschäftigte annehmen und angemeldet werden. Die Mindesteinkommensgerenze beträgt dabei - glaube ich 400,01 Euro.

  4. #3
    antibes
    Avatar von antibes
    Danke Micha,

    Ich habe folgenden Artikel gefunden.


    (Online-Artikel.de) - Private Krankenversicherung keine Einbahnstraße



    Der Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) gilt gemeinhin als unwiderruflicher Schritt. Menschen befürchten beispielsweise, in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse (GKV) aufgenommen zu werden. Das Versicherungsportal private-krankenversicherung.de klärt den Irrglauben auf.

    Verdienen Angestellte ein Jahr lang weniger als 4.050 Euro im Monat, erfüllen sie eine Voraussetzung für die Mitgliedschaft in der PKV nicht mehr. Sie liegen dann unter der sogenannten Versicherungspflichtgrenze und wechseln automatisch zurück in die GKV. Ab 2010 steigt die Grenze des monatlichen Verdienstes auf 4.162,50 im Monat. Wer weniger verdient, muss sich grundsätzlich gesetzlich versichern.

    Anders liegen die Fakten bei Selbständigen und Freiberuflern. Sie sind unabhängig vom Einkommen freiwillig versichert. Im Ernstfall hilft ihnen die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit. Ein Minijob wäre so eine Möglichkeit, wenn dieser hauptberuflich ausgeübt wird. Das heißt, er sollte in größerem Umfang als die selbständige Tätigkeit zum Bestreiten des Lebensunterhaltes beitragen. Wichtig ist aber, dass die oben genannte Versicherungspflichtgrenze nicht überschritten wird.

    Für Angestellte und Selbständige gibt es demnach einige Lücken, die nach eingehender Beratung mit einem Versicherungsspezialisten in Erwägung gezogen werden können. Senioren sind dagegen tatsächlich an die PKV gebunden. Ab dem 55. Lebensjahr haben privat Versicherte jedoch die Möglichkeit in den sogenannten Basistarif zu wechseln. Dieser ist mit durchschnittlich 560 Euro nicht höher als der Maximalbetrag der GKV. Werden Versicherte hilfsbedürftig im Sinne des SGB II oder SGB XII, kommen weitere Sonderregelungen zum Tragen.

    Wege zurck in die gesetzliche Krankenversicherung | OA News

  5. #4
    Avatar von waanjai_2

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    Tausendfach versucht: Wenn es gut geht und man noch jung ist: Raus aus der solidarischen KV. Denn da zahlen die Reicheren für die Ärmeren und die Jüngeren für die Älteren. Igitt.

    Irgendwann wird man älter und man will nun doch lieber Netto-Empfänger werden und nicht Netto-Zahler werden.

    Es ist des Deutschen "Zeit des Umdenkens" gekommen. Nun will man solidarisch geschützt werden, wo man jahrelang vorher nicht solidarisch unterstützen wollte. Wenn die gesetzlichen Regelungen nun hoffentlich etwas ausschließen, bin ich überhaupt nicht traurig.

    Woher diese Einstellung wohl kommen mag?

  6. #5
    Avatar von Leipziger

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    Hallo antibes

    Ich kenne ein befreundetes, verheiratetes Pärchen, die mit ihren vier Kindern in der privaten Krankenversicherung sind. Er ist selbstständig, sie ist ist Hausfrau.
    Er soll sein Gewerbe abmelden und für 2-3 Monate Hartz4 beziehen für die ganze Sippe dann sind sie alle wieder gesetzlich versichert !

    Dann Gewerbe wieder anmelden und er samt Frau und Kinder bleiben in der GKV !

    Wenn sein Gewerbe "offizell" monatlich nicht mehr abwirft wie 1200,-€ Netto bezahlt er nicht mehr wie reichlich 200,-€ für alle ..... bzw. bleibt er unter 1900,-€ sind es gut 300-€ !

    Über 1900,- Nettogewinn greift dann die 15% Berechnung ....... dass heist macht er z.B. 5000,-€ im Monat würde er ca. 750,-€ bezahlen , und selbst dafür gibt es noch lange keine private Krankenversicherung für 6 Personen .......

  7. #6
    Avatar von Dune

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    Gang zur ARGE, um Grundsicherung (HARTZ IV) zu beantragen, wäre auch meine Idee gewesen, bei der Frau und den zu versichernden Kindern gibt es keine Probleme. Viel Papierkram zu erledigen, aber spätestens in spätestens 4 Wochen ist alles über die Bühne. Bei dem Ehemann gilt, was Leipziger geschrieben hat, wenn er hier als selbständig gilt. Wenn das nicht der Fall ist, dann kann die komplette Familie dort erscheinen.

  8. #7
    antibes
    Avatar von antibes
    Waanjai_2, Leipziger und Dune,

    Danke für die Antworten,
    vielleicht wäre ich damals auch aus der gesetzlichen KV rausgegangen, aber mein damaliger Chef, zu dieser Zeit so alt wie ich heute bin, hat zur mir gesagt, daß ich ja nicht rausgehen soll und besser eine Zusatzversicherung abschließen sool, die ich heute auch habe. Er hatte mit zunehmenden Alter als "Privater" immer mehr zu zahlen.

  9. #8
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Woher diese Einstellung wohl kommen mag?
    vermutlich versäumt rechtzeitig die Kurve zu nehmen ...

  10. #9
    antibes
    Avatar von antibes
    Nicht daran gedacht daß man älter wird.

    Private Krankenversicherung - Die Beiträge der PKV in der Rente

    Basis-Tarife für Rentner:Ab dem 55. Lebensjahr hat jeder Rentner das Recht, in den Basis-Tarif seiner privaten Krankenversicherung zu wechseln. Der Basis-Tarif beinhaltet zwar nur die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, kostet dafür aber auch maximal so viel. Die bis dahin gebildeten Altersrückstellungen, welche jedes PKV-Unternehmen ansammelt, sorgen zusätzlich für eine Kostensenkung, so dass die monatliche Prämie sogar weit unter dem Maximalbeitrag der gesetzlichen Kasse liegen kann.

  11. #10
    MUC
    Avatar von MUC

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    Zitat Zitat von Leipziger Beitrag anzeigen
    Er soll sein Gewerbe abmelden und für 2-3 Monate Hartz4 beziehen für die ganze Sippe dann sind sie alle wieder gesetzlich versichert !

    Dann Gewerbe wieder anmelden und er samt Frau und Kinder bleiben in der GKV !
    So einfach wie Du das schreibst, ist es nicht.
    1. In der GKV kannst Du Dich als Selbständiger freiwillig versichern, wenn Du zuvor bei denen mind. 12 Monate vorversichert warst.
    2. Dazu kommt, dass KV-Beiträge für nichtversicherte Zeiten nachgefordert werden und dies kann teuer werden...

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