Umfrageergebnis anzeigen: Kommt tatsächlich ein Mindestlohn, wenn die SPD mit regiert?

Teilnehmer
26. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    9 34,62%
  • Nein

    17 65,38%
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Ergebnis 11 bis 20 von 149

Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

Erstellt von i_g, 12.09.2009, 12:50 Uhr · 148 Antworten · 7.573 Aufrufe

  1. #11
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von wingman",p="773165
    da jedes kleinste schlupfloch seitens der arbeitgeber gnadenlos ausgeschlachtet wird ist ein flächendeckender mindestlohn unumgänglich. unabhängig davon wer von den deppen kanzler/in wird.
    :bravo: :bravo: :bravo:
    Mehr zu sagen wäre überflüssig!
    Danke, für Deine klaren Worte, die exakt meine Meinung und die Millionen anderer die im Niedriglohnsektor arbeiten müssen wiedergibt!

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Pak10

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    man muss allerings auch klar sagen, dass ein mindestlohn arbeitsplaetze kosten wird, wenn er nicht situations- und branchenbezogen punktgenau definirt wird! dennoch richtig das zu machen...

  4. #13
    Avatar von wingman

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    welche arbeitsplätze sollten denn gefärdet sein? doch nur die arbeitsplätze in denen ohnehin ein extrem bescheidener lohn gezahlt wird. auf solche arbeitsplätze kann gern verzichtet werden. es wird zeit das berlin endlich umdenkt, weg vom zeit und verleihsektor, reformierung.....sprich ganz klare eingrenzung der minijobs. eine begrenzung auf die sektoren für die diese regelung einmal geschaffen wurde.....ohne schlupflöcher.

  5. #14
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von Pak10",p="773286
    man muss allerings auch klar sagen, dass ein mindestlohn arbeitsplaetze kosten wird, wenn er nicht situations- und branchenbezogen punktgenau definirt wird! dennoch richtig das zu machen...
    Quatsch, wir haben über Jahrzehnte Mindestlöhne in Deutschland gehabt. Zu Zeiten in denen die Tarifverträge praktisch Gesetz waren. Aber statt sich zu organisieren und einen kleinenBeitrag zu zahlen gehen heute ja alle lieber als Einzelkämpfer los und arbeiten für die Hälfte oder noch weniger als die vereinbarten Tarife.

    Aber die jungen Leute von heute wissen halt nicht mehr, dass sämtliche sozialen Regelungen, die z.T. noch in den Gesetzen stehen von unseren Großvätern und Vätern und ihren Gewerkschaften hart erkämpft werden mussten.

    Hier ein Beispiel
    http://de.wikipedia.org/wiki/Streik_...Krankheitsfall

    Aber die Jugend von heute ist in der sozialen Sicherheit aufgewachsen, die unseren altforderen erkämpft haben, alles scheint in trockenen Tüchern, man muss nicht mehr Kämpfen. Haha denkste.....gerade jetzt heißt es kämpfen...

    Jeder vernünftig denkende Mensch weiß, dass ein Staat sich eine über Schulden finanzierte Subventionierung der Löhne, wie es der Zeit via H4 in D-LAnd passiert, auf Dauer nicht leisten kann.

    Existenzsichernde Löhne sind ein muss und wenn es nicht anders geht per Gesetz....

  6. #15
    Avatar von Nokhu

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="773328
    [highlight=yellow:b2ca0122ae]Existenzsichernde[/highlight:b2ca0122ae] Löhne sind ein muss und wenn es nicht anders geht per Gesetz....

  7. #16
    Avatar von andydendy

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Mich betrifft das Thema Mindestlohn nicht, da solide Berufsausbildung und ständige Weiterbildung. Ich bin der Meinung, das jeder seinen Lohn ja selber aushandeln kann, und wenn er da wo er ist nicht genug verdient, soll er sich halt woanders bewerben.

    .................................................. ...

    Dann sag doch mal in welcher Branche man seinen Lohn frei verhandeln kann

    In fast allen Branchen gibt das Tarifgehaelter und die werden nur unwesentlich ueberschritten.

  8. #17
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von Nokhu",p="773331
    Zitat Zitat von aalreuse",p="773328
    [highlight=yellow:fff5ec5c65]Existenzsichernde[/highlight:fff5ec5c65] Löhne sind ein muss und wenn es nicht anders geht per Gesetz....
    Dies meint Arbeit zu Löhnen, die es einem Familienvater mit zwei Kindern ermöglicht seine Familie zu ernähren, ohne zum Sozialamt gehen zu müssen.

    Der einfachste Weg.

    1. Stopp mit der Lohnsubventionierung via H4
    2. Stopp mit dem unterschiedlichen Lohniveau in Ost und West
    3. Stopp mit der Zeitarbeit in der jetzigen Form
    4. Stopp mit der Verpflichtung für H4 Empfänger prikäre Jobs annehmen zu müssen
    5. Stopp mit den 1-Euro-Jobs
    6. Mindestlohngesetz mit 12 Euro für ungelernte bzw. 15 Euro Stundenlohn für gelernte Arbeitnehmer mit drakonischen Strafen für Arbeitgeber für die Nichteinhaltung
    7. Öffnungsklausel im Mindestlohngesetz zu den Tarifverträgen den des DGB, welche dann allgemeinverbindlich sind
    8. Einführung des „Baustellenprinzips“. Will heißen, auch ausländische Firmen, welche in D-Land Aufträge ausführen, müssen ihren Arbeitnehmern deutsche Löhne Zahlen.

    Aber da müsste man ja den Arbeitnehmer von den Früchten seiner Arbeit etwas abgeben. Nein! Das geht nicht! Wo kommen wir denn da hin!

    Aber in Grunde ist dies völlig im Sinn der FDP...der Staat zieht sich mit vielen Maßnahmen aus dem Arbeitsmarkt zurück. Er sichert lediglich dem im GG festgeschriebene Grundrechte

  9. #18
    i_g
    Avatar von i_g

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von Pak10",p="773286
    man muss allerings auch klar sagen, dass ein mindestlohn arbeitsplaetze kosten wird, wenn er nicht situations- und branchenbezogen punktgenau definirt wird! dennoch richtig das zu machen...
    Sehe ich anders, tatsache ist das entweder die Arbeitgeber die Hosen runterlassen müssen und von ihrem Profit was abgeben, oder das gewisse Dienstleistungen deutlich im Preis steigen werden, bzw. Leistungen zu dem Preis erbracht werden was sie auch real wert sind, die dann erhöhten Löhne wird selbstverständlich auf den umgelegt der sie in Anspruch nimmt. Dadurch das sich die gesamte Einkommenssituation deutlich verändern wird, wird es auch niemanden weh tun, mehr zu bezahlen.

    Es kann sein, daß Du mit deiner These recht behälst, allerdings wird sich das ganze schnell wieder normalisieren.
    Wenn es zum schlimmsten kommen sollte, wird sich die Situation in 12-18 Monaten klären.

  10. #19
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="773345
    [...]
    6. Mindestlohngesetz mit 12 Euro für ungelernte bzw. 15 Euro Stundenlohn für gelernte Arbeitnehmer mit drakonischen Strafen für Arbeitgeber für die Nichteinhaltung
    [...]
    Das wären dann in etwa 2000 € bzw. 2500 € im Monat gesetzlicher festgeschriebener Mindestlohn. Und selbstverständlich muss dieser jährlich angemessen angepasst werden, richtig? Und schon sind alle Probleme gelöst .

    Nun lebe ich zufälligerweise in einem Staat, der so eine Mindestlohnpoltik seit Jahren praktiziert.
    Interessanterweise gleichen sich hier die Bilder, wenn auch mit umgekehrten Vorzeichen.

    Während in D lange Jahre die Tariflöhne als Mindestlöhne anzusehen waren, werden hier in BR die Mindestlöhne als Tarif gesehen.
    Und der liegt z. Zt. bei ca. 480 R$, etwa 200 €. Je nach Berufsgruppe sind schon mal 100 R$ mehr oder weniger drin, aber im Mittel stimmt es.
    Warum sollte ein Unternehmer denn mehr zahlen, wo doch alles schön staatlich reguliert ist, bis hin zu den jährlichen "Anpassungen"?

    Obwohl, das mit den Anpassungen ist so eine komische Sache.
    Im März werden die Prozentzahlen bekannt gegeben. Alles jubelt, im Geiste geht man schon die Finanzierungsmöglichkeiten für einen Plasmafernseher oder den Gebrauchtwagen durch.
    Aber beim nächsten Einkauf der notwendigen Dinge des Lebens erfolgt sofort die Ernüchterung. Statt mehr ist plötzlich weniger Geld in der Börse übrig; haben sich doch plötzlich Grundnahrungsmittel und andere Dinge des täglichen Bedarfes um mehr als das Doppelte der Prozentzahl der Mindestlohnanpassung erhöht.

    Da in BR mit sehr hohem Personalaufwand produziert wird, muss doch der Unternehmer die gestiegenen Kosten wieder auffangen dürfen, auch hier alles schön gesetzlich sanktioniert.

    Die Gewerkschaften kämpfen natürlich Seite an Seite mit den Arbeitnehmern für dessen Wohl. Erst kürzlich hat man erreicht, dass bezahlte Überstunden nur in absoluten Notfällen erlaubt und genehmigt sind. Desweiteren dürfen sich rückwirkend ab August die AN ihren Urlaubsanspruch nicht mehr finanziell abgelten lassen.

    Wie gesagt, alles schön festgeschrieben im behördlichen Regelwerk. Da heißt es nur noch: zurücklehnen und genießen.

    Arbeitskampf? Mitspracherecht der Arbeitnehmer? Gewerkschaften mit Einfluss?
    Wozu? Der Staat sorgt doch für Mindestlohn.

  11. #20
    Avatar von maphrao

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Mindestlohn wäre ok, wenn man den Kündigungsschutz lockern würde, sonst nicht.

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