Umfrageergebnis anzeigen: Kommt tatsächlich ein Mindestlohn, wenn die SPD mit regiert?

Teilnehmer
26. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Ja

    9 34,62%
  • Nein

    17 65,38%
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Ergebnis 111 bis 120 von 149

Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

Erstellt von i_g, 12.09.2009, 12:50 Uhr · 148 Antworten · 7.572 Aufrufe

  1. #111
    Avatar von ernte

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von kager",p="781213
    Mal eine Frage, im wievielten Leben ist der Herr knarf mittlerweile?
    (oder vom Wickeltisch gefallen?)
    Das weis er selber nicht so genau - er ist noch am suchen

  2.  
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  3. #112
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von wingman",p="781104
    wenn dein haus in die luft geflogen ist, weil ein paar winzige unbedeutende installationsfehler begangen worden sind diskutieren wir erneut darüber .
    Das heißt doch nicht, dass der "Laie" nicht trotzdem zur Verantwortung gezogen werden kann (bzw. seine Versicherung), wenn er mein Haus ruiniert.

    Oder umgekehrt: meinst du, ich könnte jeden ausgebildeten Arzt erfolgreich verklagen und der landet lebenslang im Knast, wenn er einen Fehler begeht?

    Na siehst du: eine Ausbildung erhöht die SCHEINBARE Sicherheit, aber nicht die wirkliche. Das ist einfach nur Volksverdummung, um ruhig schlafen zu können.

  4. #113
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="781191
    Eine Meisterausbildung umfasst ja nicht nur das Handwerkliche. Es geht auch um Betriebswirtschaft und Menschführung. Denn jeder Meister ist auch ein Kaufmann. Und das will auch gelernt sein, sonst geht man mit seinem Unternehmen zwangsläufig pleite.
    Ich lach mich tot.
    Schau mal, ich bin ja seit einigen Jahren selbstständig. Der größte Teil meines Berufes ist der kaufmännische Bereich. Das habe ich mir alles alleine beigebracht.
    Trotzdem bin ich nicht pleite.

    Ausbildungen sind nur dazu da, Scheine hochzuhalten.
    Früher dachte ich ja auch, man bräuchte ein Diplom, um viel Geld zu verdienen, qualitativ zu arbeiten und gute Jobs zu bekommen. So ein Undinn. Das war reine Zeitverschwendung, sowohl Abi als auch Studium. Gerade mal 1% der Ausbildung ist heute noch brauchbar. 99% habe ich durch Selbstbildung. Und das kann heutzutage jeder.

    Ohne diese 10 Jahre wäre ich jetzt längst schon
    Multimillionär.

    Und für einen Mindestlohn bin ich auch: sagen wir mal 20 Cent die Stunde. Damit die Kinder im Haushalt von ihrem Eltern nicht immer so ausgenutzt werden.

    Freiheit! Fortschritt!

  5. #114
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Deine Vorstellung von Freiheit und Fortschritt ist die Rückkehr der Feudalherrschaft. Mit Knarfi vorwärts zurück in die Steinzeit.

    Es waren die Gewerkschaften und ihr Verträge welche die Arbeitnehmer vom Joch der Feudalherren befreit und ihnen die Freiheit gegeben haben.

    Wegen Leuten wie knarfi müssten diese neu erfunden werden.

  6. #115
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="781240
    Zitat Zitat von aalreuse",p="781191
    Eine Meisterausbildung umfasst ja nicht nur das Handwerkliche. Es geht auch um Betriebswirtschaft und Menschführung. Denn jeder Meister ist auch ein Kaufmann. Und das will auch gelernt sein, sonst geht man mit seinem Unternehmen zwangsläufig pleite.
    Ich lach mich tot.
    Schau mal, ich bin ja seit einigen Jahren selbstständig. Der größte Teil meines Berufes ist der kaufmännische Bereich. Das habe ich mir alles alleine beigebracht.
    Trotzdem bin ich nicht pleite.
    Es gibt wie immer die Ausnahme von der Regel. Die Praxis sieht anders aus. Da können ernte und ich ein Lied von singen

    Als Steuerberater bzw. Selbständiger Buchhalter betreuen wir Unternehmer, die noch nicht mal die Grundrechenarten beherrschen und gerade mal ihren Namen schreiben können.


    Trift ein Lehrer einen ehemaligen Schüler. "Na, was machst Du jetzt?" "Ich baue Paletten. Für 20 Euro/Stck und verkaufe sie für 60 Euro. Von den 3 Prozent lebe ich prima"

  7. #116
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="781262
    Deine Vorstellung von Freiheit und Fortschritt ist die Rückkehr der Feudalherrschaft mit Knarfi vorwärts zurück in die Steinzeit.

    Es waren die Gewerkschaften und ihr Verträge welche die Arbeitnehmer vom Joch der Feudalherren befreit haben und ihnen die Freiheit gegeben haben.

    Wegen Leuten wie knarfi müssten diese neu erfunden werden.
    Quark. Das war damals eine ganz andere Zeit. Damals wurde man bereits als Sklave oder als Feudalherr geboren. Es war doch damals teilweise gar nicht aus unteren Kreisen hochzukommen.

    Das ist doch heutzutage ganz anders. Fast jeder hat von Geburt an die gleiche Chance.
    Nichts ist z.B. leichter, selber vom Arbeitsnehmer zum Arbeitgeber zu werden. 50 Euro für den Gewerbeschein kann man sogar mit H4 zahlen. Und schon wird man selber zum Feudalherr.

    Gewerkschaften und Arbeitnehmerverträge waren zu ihrer Zeit sinnvoll. Doch inzwischen sind sie wertlos und hinderlich. Das Beispiel mit dem Kündigungsschutzgesetz habe ich ja schon aus eigener Erfahrung mehrmals genannt. Es ist so wertlos wie Toilettenpapier auf einem WC im tiefsten Atlantik. Es ist ein Scheingesetz, um Arbeitnehmer in Sicherheit zu wiegen. Und die Gewerkschaften raffen das nicht. Sie haben ja auch von der Realität in Firmen keine Ahnung. Musste ich leider in der Zeit im Betriebsrat auch merken.

    Nein, alles ist sinnlos und schädlich. Es bringt nur was, wenn Arbeitnehmer sich selbst um ihre Belange kümmern. Und das sage ich, weil ich ein Herz für Arbeitnehmer habe und sie nicht nur schröpfe - wie es die Gewerkschaften machen.

  8. #117
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="781268
    Als Steuerberater bzw. Selbständiger Buchhalter betreuen wir Unternehmer, die noch nicht mal die Grundrechenarten beherrschen und gerade mal ihren Namen schreiben können.
    Klar gibt es die. Ich meinte ja auch, dass man im Prinzip alles selber lernen könnte. Man ist aber nicht für alles geeignet. Ich würde z.B. niemals Steckdosen reparieren.
    Da frage ich lieber meinen ungelernten Nachbarn, der das aber hobbymässig gut beherrscht.

    Wenn aber jemand nicht geeignet ist, dann spürt er das selber und führt auch selber etwas nicht durch. Wer kein Blut sehen kann wird also auch keinen Menschen operieren.
    Und deshalb kommen zu euch ja auch Unternehmer mit ihren Steuerangelegenheiten, weil sie es eben nicht selber machen können/wollen.

    Aber nichtsdestotrotz könnten sie auch zu ungelernten Hobby-Steuerberatern gehen, die sich regelmässig aus Interesse mit Gesetzen etc. beschäftigen. Wichtig für den Kunden ist es doch nur, dass er mind. genauso viel Geld herausbekommt und alles korrekt ist. Wenn das so ist, interessiert es mich doch nicht, ob derjenige einen Schein hat oder nicht. Und so machen es auch immer mehr Unternehmer. Zeugnisse etc. werden zunehmend uninteressanter. Wenn jemand gut arbeitet, bleibt er auch nach 6 Monaten dabei. Und das zu günstigeren Löhnen.

  9. #118
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von kcwknarf",p="781274
    Das ist doch heutzutage ganz anders. Fast jeder hat von Geburt an die gleiche Chance.
    Der Witz des Tages… hast Du mal eine Gabel? Ich will mich mal kitzeln!

    Zum Glück haben unsere Vorväter das Recht auf Gewerkschaften und deren Verträge als Grundrecht ins Grundgesetz geschrieben…..

    Wie gesagt, wegen Leuten wie dir müsste das alles erfunden werden….

    Aber am besten Gründest Du deinen eigenen Staat. Mal sehen wie viele Leute unter Knute leben wollen……

  10. #119
    Avatar von kcwknarf

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Zitat Zitat von aalreuse",p="781283
    Zitat Zitat von kcwknarf",p="781274
    Das ist doch heutzutage ganz anders. Fast jeder hat von Geburt an die gleiche Chance.
    Der Witz des Tages… hast Du mal eine Gabel? Ich will mich mal kitzeln!
    Welche Chance hast du denn nicht.
    Ich kritisiere ja vieles - insbesondere in Deutschland. Aber was Chancengleichheit angeht, hat doch jeder - fast weltweit - mittlerweile seine Möglichkeiten. Vom Tellerwäscher zum Millionär oder umgekehrt - ist heute doch überall möglich.

    Es wird zwar viel gelabert, von wegen Migranten - oder Arbeiterkinder hätten keine Chance aufs Abi und so was. Na und? Schule und Scheine halte ich bekanntlich für völlig überbewertet.
    Ein Migrantenkind kann aber mit 18 seine eigene Firma in der Garage gründen und diese für viele Millarden ein paar Jahre später verkaufen. Der Gründer von StudiVZ (ein Perser-Migrant) hat das gerade bewiesen.

    Es liegt an jedem einzelnen selber, was man aus seinem Leben macht. Es können einem lediglich durch Schule, Eltern, Staat, Mitmenschen Hürden in den Weg gelegt werden. Das ist wahr. Aber wozu haben wir Beine, Hände und einen Kopf? Um die Hürden zu übersteigen!

    Und noch besser ist es, die Hürden zu beseitigen. Der Einzug der FDP in die Regierung ist ja schon der richtige Ansatz daür, wenn sich Westerwelle von Merkel nicht zu sehr einlullen lässt.

  11. #120
    Avatar von aalreuse

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    Re: Wie real ist die Forderung/ Umsetzung eines Mindestlohn?

    Am Ende bist Du immer selber für deine Steuererklärungen und Bilanzen verantwortlich. Wenn etwas nicht stimmt, gehst Du in den Knast nicht dein Hinterhofberater, den Du auch für nichts in Regress nehmen kannst

    Gemäß Steuerberatergesetz (ja, auch so was gibt es hier in D-Land) sind Dienstleistungen rund um die Buchhaltung Steuerberatern, Rechtsanwälten, Steuerbevollmächtigten und Wirtschaftsprüfern vorbehalten. Für selbständige Buchhalter, die sich ohne eine gewisse Qualifikation auch nicht selbständig machen dürfen, wie mich bleibt da nur ein ganz enger Spielraum.

    Vorteil, für den Mist den wir bauen kannst Du uns jederzeit in Regress nehmen.

    Nun, ich kenne aus meiner praktischen Erfahrung auch Umstände in denen Leute aus der Not praktisch blind eingestellt wurden und werden. Wer als Geselle arbeit sucht, klappert am besten morgens in Arbeitskluft und mit Werkzeug bewaffnet die Krauter ab. Irgendwo gibt es meistens Arbeit. Kannst Du was bleibst Du, wenn nicht ist zu Feierabend Feierabend. Dies kann man im gewerblichen Bereich bei Handwerkern bis zu einem gewissen Grad machen. In der Regel ist aber nach wie vor so, dass man seine Qualifikation bei einer Bewerbung durch Zeugnisse und Zertifikate nachweisen muss und ohne hinreichend nachgewiesene Qualifikation nicht die geringste Chance hat.

    Aber wenn Du keine Ansprüche an deine Leute hast….


    Man merkt, dass Du von der im Land herrschenden Realität kaum eine Ahnung hast. Mit der Chancengleichheit für alle ist es nicht weit her. Tatsächlich hängt die Chance auf Bildung unabhängig von der Nationalität vom Geldbeutel der Eltern ab. So traumwelthaft einfach wie Du dir das denkst, zeugt von einer großen Naivität

    Theoretisch ist es korrekt, dass man nur zum Gewerbeamt gehen muss, 20 Euro für eine Anmeldung auf den Tisch legt und schon ist man Unternehmer. Es mag auch hier Leute geben, die ohne Qualifikation und ohne Businessplan aber mit einer Idee dabei auf die Füße fallen. Die Regel ist es aber nicht.

    Der Einzug der FDP und vom größten Populisten Deutschlands, Herrn Westerwelle, wird sich für das breite Volk als Katastrophe auswirken, wenn sich die FDP zu sehr durchsetzt.

    Was für ein unqualifizierter Blödmann Westerwelle ist, hat er just auf einer Pressekonferenz durchblicken lassen. Da wird das Amt des deutschen Außenministers nach Genscher, Fischer und Steinmeier viel an Reputation verlieren….

    Herr Kinkel ruderte was die Durchsetzbarkeit der FDP-Vorstellungen angeht schon mächtig zurück, Herr Westerwellen hält die Fahne zwar noch hoch, wird sich aber auch bald von einigen Dingen verabschieden müssen.

    Denn auch CDU/CSU und FDP sind sich im klarem darüber, dass sie real nur noch etwa 30% der Gesamtbevölkerung hinter sich haben und wenn sie es zu doll treiben in vier Jahren der neue Kanzler Oskar Lafontaine heißt.

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