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Wer zahlt Bezüge von Priestern/Pfarrern in D ?

Erstellt von socky7, 17.03.2013, 11:51 Uhr · 107 Antworten · 8.140 Aufrufe

  1. #41
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    ... angeblich soll die private Kapelle die Dachneigungsmaase einer th. Tempelpagode haben, hat dazu jemand eine Quelle gefunden ?
    Du meinst, der Dachneigungswinkel eines thailändischen Tempels ist genormt, oder was verstehst Du unter den 'Maßen' genau???

    Wäre mir neu, aber man lernt ja nie aus.

    "Tempelpagode" ist ein verwirrender Begriff. Pagoden stehen doch meist neben Tempeln, sind aber selber keine. Ihre Dächer sind geschwungen und geknickt, und das sehr unterschiedlich, also offenbar nicht genormt. Das was man normalerweise unter 'Pagode' versteht findet man in Thailand kaum, das ist m.E. eher der Baustil aus China. In Thailand werden meist Chedis oder Prangs, gelegentlich Stupas gebaut, und die haben keine Dachneigung, da sie kein Dach haben.

  2.  
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  3. #42
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von Siamfan Beitrag anzeigen
    Welche "deutschen Steuerzahler"muessen da was zahlen/Kosten uebernehmen/besolden?
    Spardebatte: Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter - SPIEGEL ONLINE

    Mir wurde heute gesagt, dass die Besoldung eines Bischofs den Steuerzahler (nicht den Kirchensteuerzahler !) 11.700 € monatlich kostet. In diesem Betrag sind die Rückstellungen für seine spätere Pension noch nicht enthalten.

  4. #43
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Du meinst, der Dachneigungswinkel eines thailändischen Tempels ist genormt, oder was verstehst Du unter den 'Maßen' genau???

    "Tempelpagode" ist ein verwirrender Begriff..
    zumindestens wurden bei den Tempeln aus der Ayuthia Periode auf ein gewisses Mass geachtet,
    aber Du hast recht, jede Region und jede Kulturepoche hat eigene Formen zustande gebracht.

  5. #44
    Avatar von socky7

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    Das undurchsichtige finanzielle Gebaren der - unermesslich reichen - katholischen Kirche dürfte sich in Zukunft kaum ändern.

    Tebartz-van-Elst-Skandal: Politiker reagieren auf Bischöflichen Stuhl - SPIEGEL ONLINE

  6. #45
    Avatar von socky7

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    "Als der SPIEGEL 2010 alle 27 deutschen Bistümer um Auskunft über ihren Vermögenshaushalt bat,
    verweigerten 25 die Auskunft."

    "
    Wer da suchet, der findet: Über 131 000 Euro waren in den Räumen des katholischen Seelsorgers versteckt, mal waren die Scheine zwischen der Wäsche, mal unter Schubladen befestigt. Auf der Stelle wurde Hochwürden verhaftet. Nach mehreren Wochen Untersuchungshaft wartet Hans S., 76, jetzt im Kloster auf seinen Prozess.Und siehe da, die Geldvermehrung war womöglich sogar noch wundersamer als angenommen. Die Staatsanwaltschaft Würzburg spricht inzwischen von bis zu 1,5 Millionen Euro, die S. aus Kollekten und anderen Kirchengeldern unterschlagen haben könnte. Seine Schäflein in einem fränkischen Weinort sind fassungslos. Sie hatten ihrem Hirten, der demütig und bescheiden auftrat, blind vertraut.
    Gleich mehrere Finanzaffären erschüttern zurzeit die katholische Kirche, nicht nur im Fränkischen oder in Augsburg, wo der Griff von Bischof Walter Mixa in die Kasse einer Kinderheimstiftung kürzlich Wirbel machte.
    Allein im Bistum Magdeburg sollen über 40 Millionen Euro verlorengegangen sein, in Limburg verschwanden 5 Millionen, in der Diözese Münster flogen 30 Schwarzkonten eines leitenden Geistlichen auf."

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-70940374.html

  7. #46
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Als der SPIEGEL 2010 alle 27 deutschen Bistümer um Auskunft über ihren Vermögenshaushalt bat,
    verweigerten 25 die Auskunft.
    Diese Aussage kann jetzt mglw. bedeuten, sie hätten was zu verbergen, aber ehrlich: Wenn der Spiegel jemanden um Auskunft zu seinen Vermögensverhältnissen 'bittet', wer rückt da schon was freiwillig heraus? Ich würde es nicht, und auch nicht mit weißer Weste. Was geht diese Journaille meine Vermögensverhältnisse an?

    Die Bistümer sollen ihre Vermögensverhältnisse durchaus offenlegen, aber bitte nicht dem Spiegel, sondern dem Finanzamt. Oder besser gleich in der Kirchenzeitung veröffentlichen, denn alle Kirchenbeitragszahler sollten ja wissen, was mit ihrem Geld geschieht.

  8. #47
    Avatar von Nokhu

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    Mich juckt es nicht. Mein Geld ist nicht dabei.

  9. #48
    Avatar von wingman

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Spardebatte: Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter - SPIEGEL ONLINE

    Mir wurde heute gesagt, dass die Besoldung eines Bischofs den Steuerzahler (nicht den Kirchensteuerzahler !) 11.700 € monatlich kostet. In diesem Betrag sind die Rückstellungen für seine spätere Pension noch nicht enthalten.
    welch eine verschwendung von steuergeldern.
    über alg2 bezieher regen sich alle auf. insbesonders die katholische kirche fällt desöfteren durch schweinereien auf. ist doch recht einfach......man verwendet künftig diese gelder für die infrastrucktur und öffentlichen gebäude. keinen cent mehr für diese verlogenen und korrupten vereine.

  10. #49
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Nokhu Beitrag anzeigen
    Mich juckt es nicht. Mein Geld ist nicht dabei.
    Du Glücklicher musst in D-Land auch keine Steuern mehr zu bezahlen?

  11. #50
    Avatar von DisainaM

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    klar sollte doch eins sein,

    dem Staat wie auch der Bevölkerung hat es nicht anzugehen, wie die Kirche im einzelnen mit ihren Geldern wirtschaftet,
    dazu hat sich der Staat verpflichtet.

    Staatskirchenverträge
    Staatskirchenvertrag
    Trennung von Kirche und Staat

    dafür dass der Staat dann im Rahmen der Verträge die Kirchensteuer überhaupt erhebt und für die Kirche einsammelt,
    kann der Staat wiederum darauf vertrauen, dass die Kirche bestimmte bestandsteile ihrer Religion ausnahmsweise staatsfreundlich interpretiert.

    Beispiel für diese Biegung der christlichen Lehre beim Kirchenasyl, aus kirchlicher Sicht:
    “Kirchenasyl ist die zeitlich befristete Aufnahme von Flüchtlingen ohne legalen Aufenthaltsstatus, denen bei Abschiebung in ihr Herkunftsland Folter und Tod drohen oder für die mit einer Abschiebung nicht hinnehmbare soziale, inhumane Härten verbunden wären. Während des Kirchenasyls werden alle in Betracht zu ziehenden rechtlichen, sozialen und humanitären Gesichtspunkte geprüft. In vielen Fällen gelingt es nachzuweisen, dass Entscheidungen von Behörden überprüfungsbedürftig sind und ein neues Asylverfahren erfolgversprechend ist.”
    hierzu die "staatliche" Sicht
    Die deutsche Rechtsordnung kennt das Rechtsinstitut des Kirchenasyls nicht. Es wurzelt im Religiösen und diente im Mittelalter dazu, Straftäter davor zu schützen, durch Lynchaktionen der Bevölkerung getötet oder verstümmelt zu werden und somit letztlich der Humanisierung der Strafe. Heute wird “Kirchenasyl” von vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländern in Anspruch genommen, die sich der in einem rechtsstaatlichen Verfahren getroffenen Entscheidung über die Ausreiseverpflichtung entziehen. In diesen Fällen ist in der Regel vom zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bereits entschieden und von den Verwaltungsgerichten bestätigt worden, dass diesen Personen politische Verfolgung nicht droht. Die Unterbringung in kirchlichen Räumen soll dazu dienen, behördliche Vollzugsmaßnahmen zur Beendigung des Aufenthalts zu verhindern und eine andere Asylentscheidung herbeizuführen. Kirchliche Räume sind jedoch nicht “rechtsfrei” und der staatliche Zugriff ist dort jederzeit unter denselben rechtlichen Voraussetzungen zulässig wie an jedem anderen Ort. Wenn die Vollzugsbehörden aus Respekt vor dem besonderen Charakter dieser Orte auf die Durchsetzung der gesetzlich gebotenen Zwangsmaßnahmen gegen Personen verzichten, verzichtet der Staat einseitig darauf, zum Zweck der Abschiebung unmittelbaren Zwang gegen Personen in bestimmten kirchlichen Räumen anzuwenden. Auch die Kirchen ihrerseits gehen nicht davon aus, dass es ein Recht auf “Kirchenasyl” als eigenes Rechtsinstitut gibt und die Befugnisse des Staates durch die Inanspruchnahme von “Kirchenasyl” eingeschränkt wären. Es ist einzig Aufgabe des Staates, in einem rechtsstaatlichen Verfahren über Asylgewährung zu entscheiden. An diese Entscheidungen sind auch kirchliche Institutionen gebunden.
    Antwort der Landesregierung zum Thema Kirchenasyl » Flüchtlingsrat Niedersachsen

    man erkennt sehr gut, wie hier 2 Seiten rumeiern, um den Deal zwischen Staat und Kirche nicht zu gefährden,
    und der Staat ist im wesentlichen über die wenigen streitlustigen Kirchenvertreter recht froh,
    die man sich durch die Abkommen gewissermassen erkauft hat.

    Nun aber passiert etwas, dass absolut nicht diesem Deal entspricht,
    Politik und Öffentlichkeit versucht Einflussnahme,
    und man kann gespannt sein,
    wann es wieder streitbereite Kirchengemeinden in der Öffentlichkeit geben wird,
    die zB. für ein langfristiges Kirchenasyl eintreten, und mit dem Druck von öffentlichen Selbstverbrennungen für ihren Glauben,
    nicht mehr gemässigt in der Öffentlichkeit auftreten werden,
    denn diese Mässigung ist durch die Kirchensteuer erkauft.

    Der angebliche Skandal hat das Thema lampedusa und das neue Konzept der vorzeitigen Flüchtlingsstrom-abwehr, aus den nachrichten, wie eine nebelbombe, verdrängt.

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