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Wer zahlt Bezüge von Priestern/Pfarrern in D ?

Erstellt von socky7, 17.03.2013, 11:51 Uhr · 107 Antworten · 8.141 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Wer zahlt Bezüge von Priestern/Pfarrern in D ?

    Auf diese Frage antworten die meisten:
    "Die kirchlichen Gehälter und Pensionen werden von den eingenommenen Kirchensteuern gezahlt"
    Diese Antwort ist falsch, denn sie werden von den regulären Steuergeldern entrichtet !

    Spardebatte: Staat zahlt 442 Millionen Euro für Kirchengehälter - SPIEGEL ONLINE

    Die Bundesregierung spart und streicht, doch kirchliche Gehälter verschont sie. Die Bezüge werden seit 200 Jahren vom Staat getragen, und niemand scheint daran etwas ändern zu wollen - obwohl 2009 fast eine halbe Milliarde Euro gezahlt wurde.


    Da werden sich die Steuer zahlenden Muslime und Andersgläubigen in Deutschland wundern, wenn sie das erfahren.

    "Dass die Vereinbarung auch 200 Jahre später noch gilt, daran habe damals niemand gedacht, erklärt Professor Horst Herrmann, Experte für Kirchenrecht. Trotzdem stelle seit jeher niemand das Abkommen in Frage: "Das Kaiserreich hat gezahlt, die Weimarer Republik hat gezahlt, ...... hat gezahlt und die Bundesrepublik zahlt immer noch", so Herrmann.
    Das Grundgesetz sieht vor, dass die Zahlungen vom Staat an die Kirche irgendwann ein Ende haben - ein genauer Zeitpunkt wurde aber nicht festgelegt."

    Im Volksmund heißt dieser Zeitpunkt: "der Sankt Nimmerleinstag"
    Kein Wunder, dass auch dieser Tag heilig ist !

    http://oeffentlicher-dienst.info/kirche/rk/

    Ein Bischof wird nach Besoldungsgruppe B 8 besoldet und bezieht monatlich ein Grundgehalt von 8.900 Euro plus die sonstigen Zulagen.

    Da bin ich jetzt hoch motiviert, meine Einkommensteuererklärung für das Jahr 2012 fertig zu stellen und einzureichen. Da weiß ich wenigstens, dass meine Steuern gut angelegt werden !

  2.  
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  3. #2
    Avatar von tira

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    Cool

    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Auf diese Frage antworten die meisten:
    "Die kirchlichen Gehälter und Pensionen werden von den eingenommenen Kirchensteuern gezahlt"
    Diese Antwort ist falsch:.....
    moin,

    ...... auf die frage bsw. wer zahlt die infrastuktur der db? die bahnkunden!

    ein pharisäher hätte o.g. net besser anführen können, im hinblick der realiter gegebenen staatsausgaben/-verschwendung

  4. #3
    Avatar von MadMac

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    Wenn jemand an den Kram glaubt, dann kann er fairerweise auch dafuer spenden.

  5. #4
    Avatar von strike

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    Bin mal mit dem Besen durch.

  6. #5
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Wenn jemand an den Kram glaubt, dann kann er fairerweise auch dafuer spenden.
    Ja, dem stimm ich zu... nur ändern wird sich daran leider nichts... nen Volksentscheid muss her

  7. #6
    Avatar von socky7

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Wenn jemand an den Kram glaubt, dann kann er fairerweise auch dafuer spenden.
    Leider müssen auch die an die Kirchen zahlen, die nicht an den "Kram" glauben:

    „Wo Kirche drauf steht, ist meistens der Steuerzahler drin“
    Nur zwei Drittel der Steuerzahler gehören einer christlichen Kirche an - aber alle Steuerzahler zahlen. So bleibt die finanzielle Basis der Kirchen stabil, mag die Mitgliederbasis auch schrumpfen: 2008 traten fast 170.000 Protestanten und gut 120.000 Katholiken aus.
    Violettbuch Kirchenfinanzen: Wie die Kirche sich von den Heiden finanzieren lässt - Wirtschaft - FAZ

    Unter Frerks Strich steht die Summe von 19,9 Milliarden Euro. Auf diesen Batzen summieren sich die Ausgaben des Steuerzahlers - ob gläubig oder nicht - für die Kirchen jedes Jahr. "Staat und Kirche sind finanziell eng verwoben", schreibt Frerk: Auf Kosten der Allgemeinheit würden christliche Kindergärten betrieben, Kirchentage organisiert, Entwicklungsländer missioniert, Orgeln renoviert, Soldaten nach Lourdes geschickt. Ganz zu schweigen von allen indirekten Zuwendungen, durch den Verzicht des Staates auf Einnahmen.

  8. #7
    Avatar von socky7

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    Die Kosten für die Besoldung des Bischofs Tebartz van Elst von Limburg in einer Größenordnung von mehr als 8.000 € monatlich tragen nicht die katholischen Gläubigen, sondern alle Steuerzahler in diesem Bundesland, also auch Ungläubige, Nichtgläubige, Protestanten und Muslime.

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...-a-921600.html

    Die Bischfe und ihr Hofstaat - Staat zahlt Bischofsgehlter

    "Dass die Vereinbarung auch 200 Jahre später noch gilt, daran habe damals niemand gedacht, erklärt Professor Horst Herrmann, Experte für Kirchenrecht. Trotzdem stelle seit jeher niemand das Abkommen in Frage: "Das Kaiserreich hat gezahlt, die Weimarer Republik hat gezahlt, GröFaZ hat gezahlt und die Bundesrepublik zahlt immer noch", so Herrmann."

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-699422.html

  9. #8
    Avatar von tigerewi

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    Der Austritt aus der Kirchengemeinde, den man beim Amtsgericht erklärt, kann den eigenen finanziellen Schaden, den diese vollgefressenen Faulenzer (Pfarrer, Pastore, Priester, Vikare ...... und sonstiges Kirchengesocks) verursachen, leider nur reduzieren, aber nicht verhindern. Merkwürdigerweise bleiben viele "Ungläubige" trotzdem Mitglied der größten Mafiaorganisation der Welt, weil

    - was würden die Nachbarn sagen, wenn die Kinderlein nicht getauft oder nicht zur Kommunion bzw. Konfirmation (so bei mir geschehen!) gehen würden;

    - oder am Grabe soll trotzdem ein Pfaffe sein Gutmenschenmärchen über den Verstorbenen erzählen (auf das die Hinterbliebenen es hoffentlich glauben);

    - oder man will trotzdem kirchlich heiraten (wofür überhaupt heiraten???);

    - oder oder oder (es mag viele idiotische Gründe geben, zahlendes Mitglied zu bleiben, obwohl man eher glaubt, dass ein Schweinekotelett eine gute Mahlzeit ergeben kann; wobei dieses aber immer billiger werden soll!!!).

    Ich habe mich kurz nach meinem 18. Geburtstag aus dem evgl. Schwachsinnsverein ausgeklinkt und habe wenigstens noch reichlich Geld gespart, auch wenn es mir lieber wäre, wenn die Kosten für diese Vereine ausschließlich nach dem Verursacherprinzip gedeckt würden (Nur wer 'nen Pfaffen braucht, bei dem er sich ausweinen oder sonstige Leistungen beziehen kann, der soll dafür zahlen. Ich zahle ja auch nicht für den Restaurantbesuch meiner Nachbarn!).

    Leider wird es mit den etablierten Parteien auch bei der Finanzierung der Kirchen aus Steuermitteln bleiben. Und einen Volksentscheid wird es nicht geben oder ist dieser etwa in unserer Verfassung verankert?! Für diesen wird man Merkel & Co. auch garantiert nicht gewinnen.

  10. #9
    Avatar von waanjai_2

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    Und die Muselmanen auch.

  11. #10
    Avatar von MadMac

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    Und ich reg mich ueber Feng Shui zum Umzug auf...hallelujahhhh

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