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Weltmacht USA!?

Erstellt von strike, 28.10.2013, 09:14 Uhr · 1.976 Antworten · 94.197 Aufrufe

  1. #851
    Avatar von clavigo

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    Also ich finde (u.A.): amerikanische Literatur des 19. und 20. jahrhunderts, angefangen von E.A. Poe, Nathaniel Hawthorne, Walt Whitman, Sinclair Lewis, E. Hemingway, John Steinbeck, E. O'Neil, w. Faulkner, Saul Bellow, I.B. Singer bis zu den kontemporären Schriftstellern wie Philip Roth, Paul Auster, J. Franzen, J. Eugenides, Don de Lillo, usw. - nicht zu vergessen den großen Kurt Vonnegutt.

    Natürlich die (anglo)amerikanische populäre Musik,den Jazz, mit die besten Orchester der Welt, eine unglaubliche Vielfalt an Museen und Galerien, die vibrierendste Stadt der Welt, NYC.

    (Wenn man Geld hat) sehr gutes Essen, u.a. an der Westküste (chin., jap, etc.). Ich habe in Seattle besser Thai gegessen als in Thailand

    eine Unzahl an grandiosen Landschaften, generell nette und hilfsbereite Leute (selbst im Bible Belt wenn man nicht gerade den Sozialismus lobt oder die Schwulenehe propagiert)

    und die Tatsache, dass Du in einer US Soap ein "Tritt Busch in den Hintern"-T-Shirt tragen darfst und den Präsidenten öffentlich einen "Moron" nennen.

    Die vorhandenen dunklen Seiten der USA sind hier schon ausdrücklich aufgezählt, brauch' ich also nicht mehr.

    Apropos Musik: Mein Lieblingskomponist ist Tschaikowsky - und zu seinem 150sten Geburtstag darf man in Russland nicht auf seine Homo5exualität hinweisen sonst kriegt man Fördergelder entzogen.

  2.  
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  3. #852
    Avatar von Amsel

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    @JR

    Naja, bei Dieter habe ich den Eindruck er verwechselt Politik und Wirtschaft mit einem Fussballspiel.

    Daher seine vereinfachende Sichtweise und wenn er nicht mehr weiter kommt mit seinem mageren Wissen, dann gibts ein Foul d. h. er beleidigt.

    Wie auch immer... das Video ist interessant.

  4. #853
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    .................................................

    Wieso müssen es 5 sein? Ein einziger Grund der wichtig genug ist, sollte doch reichen!

    Frag einen einfachen Menschen, was ihm am Leben missfällt, so wird er dir jede Menge Dinge aufzählen können, warum das Leben scheiße ist, dennoch will er leben.

    Genauso ist es mit den USA. Es gibt jede Menge Gründe, warum man die USA nicht mögen muss, aber der eine Grund, der das alles relativiert, ist, dass wir in ziemlicher Freiheit leben können (ohne USA wäre DACH seit Jahrzehnten kommunistisch, und der Kommunismus wäre auch nie vor 25 Jahren zusammengebrochen).

    Ohne USA hätten wir dieses Forum auch gar nicht, denn wir hätten in unserem Leben nie die Möglichkeit bekommen, nach Thailand zu reisen (es sei denn, auch das LOS wäre in den Genuss gekommen, ein 'sozialistisches Bruderland' zu werden). Ich hätte meine Frau nie kennengelernt und unsere Kinder wären nie geboren worden. Mir reicht das als Grund, auch wenn es nur 1 Grund ist, und es zig Gründe gäbe, derenwegen ich die USA nicht mag.

    Ich finde es durchaus angebracht, die zweifellos vorhandenen Missstände und Fehler der USA anzuprangern. Daraus aber abzuleiten, dass wir mit Putin oder den Kommunisten besser dran wären ist für mich ein absurder Gedanke. Daher nehme ich die (mengenmäßig) 90% Nachteile in Kauf für die (mengenmäßig) 10% Vorteile, die aber qualitativ 99% Vorteile sind.
    Sorry, wollte dich nicht stressen.

    Also als Quintesssenz deiner vielen Worte;
    - ohne die USA hätten uns die Russen nach dem WKII sofort kommunistisch unterjocht,
    - die Russen sind alle eingesperrt und dürfen nicht raus aus ihrem Gulag und
    - die USA haben uns dazu verholfen, das es das Nitty gibt und wir nach Thailand reisen dürfen.

    Dazu mal mal folgende Fragen:
    Glaubst Du die Engländer und Franzosen hätten die Russen bis an Ihre Grenze kommen lassen?
    Gibt es in Thailand keine russischen Touristen?
    Glaubst Du das es in Russland kein Internet gibt?

    Übrigens ist dein Schluß, wer nicht für die USA ist ist logischerweise für Russland ein kompletter Unsinn.

    Aber das wirst Du wahrscheinlich nicht verstehen.

  5. #854
    Avatar von joachimroehl

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    Amerika und die US-Administration sind zwei ganz verschiedene Welten Clavigo, ich kann Deinem Lob auch nach vielen Reisen dahin nur zustimmen. Zudem ist der Gedanke der Freiheit durch eine gigantische Film-, Musik- und Popindustrie weltweit transportiert und auch verstanden worden.

    Leider aber präsentieren sich die USA seit Kriegsende auch von einer ganz anderen Seite, sehr imperial und bestimmend und genau dies geht vielen in der Welt gewaltig auf den Sack.

    Die Russen werden von vielen Polen und in den baltischen Ländern nicht gemocht, die Amerikaner aber in großen Teilen der Welt für ihre Politik gehasst. That´s it.

  6. #855
    Avatar von Amsel

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    @clavigo

    ich stimme deinem Kommentar zu. Meine Kritik ziehlt auf die Machthaber.

  7. #856
    KKC
    Avatar von KKC

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    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Also ich finde (u.A.): amerikanische Literatur des 19. und 20. jahrhunderts, angefangen von E.A. Poe, Nathaniel Hawthorne, Walt Whitman, Sinclair Lewis, E. Hemingway, John Steinbeck, E. O'Neil, w. Faulkner, Saul Bellow, I.B. Singer bis zu den kontemporären Schriftstellern wie Philip Roth, Paul Auster, J. Franzen, J. Eugenides, Don de Lillo, usw. - nicht zu vergessen den großen Kurt Vonnegutt.
    Ist nicht mein Gebiet; das sollen andere beurteilen.

    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Natürlich die (anglo)amerikanische populäre Musik,den Jazz, mit die besten Orchester der Welt, eine unglaubliche Vielfalt an Museen und Galerien, die vibrierendste Stadt der Welt, NYC.
    Bzgl. Musik bin ich bei dir. NYC auch nur in den 'guten' Vierteln; in der Bronx oder anderen Slums wird es schon anders.

    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    (Wenn man Geld hat) sehr gutes Essen, u.a. an der Westküste (chin., jap, etc.). Ich habe in Seattle besser Thai gegessen als in Thailand
    Wenn Du Geld hast kannst Du überall gut Essen, wobei das gute Essen in den USA vergleichsweise teuer (z.B. im Vergleich zu Deutschland) ist. Allerdings Seafood in New England hat schon was, genauso wie die Steaks in den Südstaaten. An die Preise für ein gutes Frühstück oder die Trinkgelderwartungen denke ich heute aber noch mit Grausen.

    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    eine Unzahl an grandiosen Landschaften, generell nette und hilfsbereite Leute (selbst im Bible Belt wenn man nicht gerade den Sozialismus lobt oder die Schwulenehe propagiert)
    Landschaftlich ok; ist ja auch ein riesiges Land. Die Amerikaner sind mir immer sehr oberflächlich und ungebildet dahergekommen. Das gilt auch für die 'falsche' Freundlichkeit. Eine Einladung zu einem Essen ist meist nur eine Höflichkeitsfloskel.

    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    und die Tatsache, dass Du in einer US Soap ein "Tritt Busch in den Hintern"-T-Shirt tragen darfst und den Präsidenten öffentlich einen "Moron" nennen.
    Weiß nicht ob das heute noch so ist. Die USA haben sich nach 9/11 grundlegend verändert. Wenn Du mal von den Cops bei einer Verkehrskontrolle kontrolliert wurdest weißt Du was ich meine.

    Zitat Zitat von clavigo Beitrag anzeigen
    Die vorhandenen dunklen Seiten der USA sind hier schon ausdrücklich aufgezählt, brauch' ich also nicht mehr.

    Apropos Musik: Mein Lieblingskomponist ist Tschaikowsky - und zu seinem 150sten Geburtstag darf man in Russland nicht auf seine Homo5exualität hinweisen sonst kriegt man Fördergelder entzogen.
    Tja, manche Länder sind noch nicht soweit. In anderen Ländern, insbesondere Nahost bekommt man Gefängnis oder Schlimmeres.

  8. #857
    Avatar von clavigo

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    @KKC:
    Glaubst Du die Engländer und Franzosen hätten die Russen bis an Ihre Grenze kommen lassen?
    England war wirtschaftlich und finanziell am Boden und in Frankreich - wie auch Italien - gab's starke KP's ( für die Stalin noch immer ein Held war nachdem er in der UDSSR demontiert war). Abgesehen davon glaube ich die UDSSR hätte in Hamburg Schluss gemacht = Zugang zur Nordsee gesichert. Wenn es denn soweit gekommen wäre.......

  9. #858
    Avatar von clavigo

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    @KKC: Das T-Shirt war 2007 bei den Gilmore Girls als Bush noch Präses war. Der Moron ist Obama. Kannste täglich lesen - auch in liberalen Zeitungen wie New York Times, L.A. Times oder Chicago Tribune.

    Die Leserbriefe in diesen Zeitungen sind ein Beispiel für die Zerissenheit der Nation-lässt aber immer noch Hoffnung zu.
    Stimmt, die Frühstückspreise sind heftig aber in line mit Paris oder London oder z.B. dem Adlon. Geht man eben in 'nen Bagle Shop! Nur der Kaffee dort....

  10. #859
    Avatar von Micha L

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    Zitat Zitat von Amsel Beitrag anzeigen
    Das ist Unsinn.

    Ich lebe hier und denke du kannst aus deiner Perspektive die Situation nicht richtig einschaetzen.
    Bleiben wir bei den Fakten:
    Die Militärdikatur ist Fakt und Fakt ist auch, daß Thailand ein Bündnispartner der USA ist.
    Kapitalistische Ausbeutung in dem Land ist ebenso unbestreitbar.
    Offensichtlich stört Dich dort nicht, was Dich in Deutschland störte.

    Wenn du Dich dort in gewisser Weise vor diesen Sachen zurückgezogen hast - das kann man auch in Deutschland.
    Das Internet kennt keine Grenzen. Da wirst Du nicht weniger ausspioniert, falls Dich das überhaupt stört. Ansonsten bekommste von den Amis auch in D nichts mit, wenn Du ihre Nachbarschaft meidest. Das schaffste genauso gut, wie in Thailand die Militärherrschaft zu ignorieren.
    In D muß Du ebensowenig ausgebeuter Arbeitnehmer sein, wie in Thailand. Nur brauchst Du dazu hier mehr Vermögen.

    Für den Privatier ist Thailand in der Hinsicht also nicht anders, bis auf den finanziellen Bedarf.
    Du fragst mich, was ich zu tun gedenke. Nicht mehr oder weniger als Du, um die Verhältnisse in Deiner Umwelt zu ändern.
    Sozial gesehen gäbe es in Thailand mehr zu tun.
    Sich in sein persönliches Paradies zurückziehen ist in Ornung. Aber aus der Position sollte man Andere nicht fragen, warum sie nicht rebellieren.

  11. #860
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Conrad Beitrag anzeigen
    Trotz alledem war der Lebensstandard hier noch nie so hoch wie jetzt, es hat niemand Grund sich zu beklagen.
    Ist das so? Die Schere zwischen arm und reich war noch nie so weit offen.
    Deine Behauptung mag möglicherweise stimmen, wenn man Einkommen Pro Kopf rechnet.

    Deutschland wird es als Industrienation eh nicht mehr lange geben, man ist ja nicht mal mehr in der Lage ein vernünftiges Sturmgewehr für die Bundeswehr zu bauen, ...................
    Conrad, bitte kein Bildzeitungsniveau.
    Je nach Quelle liest sich da nämlich komplett anders.

    auch einen eher bescheidenen Flughafen für die Hauptstadt ist man nicht mehr in der Lage ohne Probleme zu errichten.Deutschland schafft sich ab als Industrienation, das sieht man überall.
    Die Unfähigkeit von Politikern, im Aufsichtsrat einer solchen Gesellschaft kannst du doch nicht ernsthaft den deutschen Ingenieuren und Technikern in die Schuhe schieben.

    Es gab eine Ausschreibung, die mit Angeboten beantwortet wurden. Wenn dann die Deppen merken, dass dieses und jenes fehlt, wird nachge(schlimm)bessert. Menschen ohne Ahnung von Technik mit grosser Schnauze sind meines Erachten die Versager.

    Wir haben immer noch reichlich Firmen, die sich auf vorderstem Weltklasseniveau bewegen.