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Weltmacht USA!?

Erstellt von strike, 28.10.2013, 09:14 Uhr · 1.976 Antworten · 94.421 Aufrufe

  1. #531
    Avatar von Samuimike

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    Wer nicht nur Bild liest, ist klar im Vorteil.

    US war on terror is war on Israel?s enemies | Veterans Today

  2.  
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  3. #532
    Avatar von Samuimike

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    Weltmacht USA, kontrolliert von Israel!

    PressTV - US war on terror is war on Israel?s enemies: Kevin Barrett

  4. #533
    Avatar von Samuimike

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    Weltmacht USA, kontrolliert von Israel!

    PressTV - US war on terror is war on Israel?s enemies: Kevin Barrett

    Das Bild zeigt 4 Kriegsverbrecher, es fehlen noch Wolfowitz und Perle.

    Wo sind sie geblieben die Go To War Hetzer?

    http://thinkprogress.org/report/the-...-are-they-now/

  5. #534
    Avatar von franki

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    In den ersten Jahren nach nine-eleven unter George Bush haben die Amerikaner viele schreckliche Fehler gemacht: der Krieg im Irak, Guantanamo, Entführungen, Folter und vieles andere. Das kommt jetzt nach und nach ans Licht. Obama würde ich den guten Willen nicht absprechen, diese Mißstände aufzuarbeiten, er hat aber dabei die Schwierigkeiten unterschätzt. Zum Beispiel Länder zu finden, die die Insassen aus Guantanamo aufnehmen. Immerhin hat er die amerikanischen Truppen aus dem Irak abgezogen. Bei den nächsten Wahlen in den USA wünsche ich mir, das wieder ein demokratischer Präsident gewählt wird.

    Die Russen haben - zum Beispiel in Tschetschenien - sicher noch viel schlimmere Dinge getan, sie haben auch gefoltert und gemordet, aber gegenwärtig unter Putin ist es völlig undenkbar, das darüber ein Bericht an die Öffentlichkeit kommt. Vielleicht ist es sogar wirklich so, das die Bombenanschläge mit hunderten Toten, die den Anlaß für den 2. Tschetschenienkrieg gaben, auf das Konto des russischen Geheimdienstes gehen. Der Unterschied zu den Amerikanern ist, das sie - zum Glück - nicht annähernd über die Ressourcen verfügen, wie die Amerikaner auf der ganzen Welt militärisch als eine Art 'Ordnungsmacht' einzugreifen. Ganz ohne eine solche Macht mit diesen Ressourcen wäre die Welt aber meiner Meinung nach keineswegs friedlicher und sicherer, im Gegenteil. Der IS konnte seine Gebiete eben nur erobern, weil dort auf Grund der 'Kriegsmüdigkeit' der Amerikaner ein Machtvakuum entstanden ist.

  6. #535
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    [...] Ganz ohne eine solche Macht mit diesen Ressourcen wäre die Welt aber meiner Meinung nach keineswegs friedlicher und sicherer, im Gegenteil. Der IS konnte seine Gebiete eben nur erobern, weil dort auf Grund der 'Kriegsmüdigkeit' der Amerikaner ein Machtvakuum entstanden ist.
    Da sollte man aber auch mal darüber nachdenken, ob es den IS überhaupt jemals gegeben hätte, wenn es keine ständigen Interventionen und Einflussnahmen der Großmächte (nicht nur, aber vor allem der USA) in der Region gegeben hätte. Ich würde auch nicht von einer 'Kriegsmüdigkeit' der Amerikaner sprechen, die sind ganz schnell wieder auf der Bildfläche, wenn sie Öl brauchen. Es ist nicht die amerikanische 'Kriegsmüdigkeit', die die Situation fördert, sondern die amerikanische 'Friedensunfähigkeit'. Durch ihre militärischen Möglichkeiten haben sie in den letzten 150 Jahren völlig verlernt, was Diplomatie ist. Daran scheitert ja in erster Linie eine Beruhigung der Lage. Wo die Amis einmal drinnen sind, gibt es keine Ruhe mehr im Land (erst wenn man sie hinausbefördert, wie in Vietnam).

  7. #536
    Avatar von franki

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    @ccc Was geschehen wäre und ob es jetzt dort immer noch ruhig wäre, wenn Saddam nicht von den USA gestürzt worden wäre, das ist rein spekulativ. Vielleicht wäre Saddam durch ein Attentat der unterdrückten Schiiten ums Leben gekommen und wir hätten dort jetzt auch Krieg? Und das Argument mit dem Öl ist ja auch lächerlich, gerade bei dem jetzigen Überangebot auf dem Weltmarkt. Wer Öl braucht, kann das auf dem Weltmarkt kaufen und braucht keine Kriege zu führen.

  8. #537
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    @ccc Was geschehen wäre und ob es jetzt dort immer noch ruhig wäre, wenn Saddam nicht von den USA gestürzt worden wäre, das ist rein spekulativ. [...]
    Natürlich ist das spekulativ, aber weil wir beim Thema sind: Ohne die USA hätte es gar keinen Diktator Sadam Hussein gegeben. Der war ja auch einer von denen, die zuerst von den USA aufgebaut wurden (auch militärisch) um sie dann zu bekämpfen. Und vor dem Sadam gab's ähnliches (etwa im Iran) usw, man kann da viele, viele Jahre zurückgehen.

    Alles spekulativ, sicher, ... oder zumindest ein wenig ....

  9. #538
    Avatar von franki

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    Sicher, auch in Afghanistan haben die Amerikaner erst die Taliban im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt, die sie später bekämpft haben. Zumindest im 20. Jahrhundert war die USA die große und einzige Macht, die die Weltpolitik geprägt hat. Schon im 1. Weltkrieg hat der Kriegseintritt der USA den Krieg entschieden, genau so im 2. Weltkrieg, und so weiter und so fort... Wer nichts macht, der macht auch nichts verkehrt, das gilt besonders in der großen Politik. Ganz ehrlich, mir gefällt auch ein Land wie Norwegen viel besser als die USA. Die sind tolerant, haben ein gutes Sozialsystem. Aber es hat eben keine Bedeutung in der Weltpolitik. Und wenigstens ist die USA als die einzige Supermacht eine Demokratie, bei aller Kritik.

  10. #539
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    [...] Zumindest im 20. Jahrhundert war die USA die große und einzige Macht, die die Weltpolitik geprägt hat. [...]
    Das stimmt so nicht ganz, denn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war ganz eindeutig England mit seinem Kolonialreich die bestimmende Macht. Viele Konflikte von heute haben ihren Ursprung darin (der Nahostkonflikt, aber auch in Thailand die Konflikte im Süden mit den Muslims dort). Nach dem WKII war England in Bedrängnis, weil das Kolonialreich zu zerfallen begann. Die wirkliche Vormachtstellung der USA begann in den 1950ern, vor allem im Zuge der Suezkrise, in der England letztlich überfordert war.

  11. #540
    Avatar von clavigo

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    Wo die Amis einmal drinnen sind, gibt es keine Ruhe mehr im Land (erst wenn man sie hinausbefördert, wie in Vietnam).
    @ccc, wow ein interessantes Statement! Ich glaube, den Opfern von Gewaltsystemen ist es egal ob sie unter kriegerischen oder "friedlichen" Umständen ums Leben gekommen sind. Diese "Ruhe" ging einher mit dem Tod von hunderttausenden Vietnamesen durch Hinrichtung, Folter und Entbehrungen und Zwangsarbeit in den Lägern. Von den auf See umgekommenen Boatpeople ganz zu schweigen.

    Zu argumentieren, das wäre alles nicht geschehen wenn die Südvietnamesen freiwillig den allseligmachenden Kommunismus zu huldigen bereit gewesen wären und die Amis hätten nicht eingegriffen , ist absurd. Wie wir in der UDSSR und unter Mao gesehen haben, war das auch nicht der Fall: Was abweicht oder revoltiert wird/wurde platt gemacht.