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Weltmacht USA!?

Erstellt von strike, 28.10.2013, 09:14 Uhr · 1.976 Antworten · 94.468 Aufrufe

  1. #1871
    Avatar von Micha L

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    Meines Wissens haben nach dem Ende der SU Rußland und die Ukraine 1997 einen Vertrag geschlossen, der auch die Stationierung der russischen Flotte regelte.
    Jedenfalls hat Rußland damals die Zugehörigkeit der Halbinsel anerkannt. Die Nummer des Sowjetchefs spielt seitdem keine Rolle mehr.

  2.  
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  3. #1872
    Avatar von crazygreg44

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    .. und WER hat sie den Türken abgerungen? Russen oder Ukrainer?

    Den Russen gehört die Krim

    auf der Krim wurde fast ausschließlich russisches Blut vergossen, wie kann es dann der Ukraine gehören?

  4. #1873
    Avatar von crazygreg44

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    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Meines Wissens haben nach dem Ende der SU Rußland und die Ukraine einen Vertrag geschlossen, der auch die Stationierung der russischen Flotte regelte.
    Nu ja, und als die Ukraine anfing, sich für eine Mitgliedschaft in der NATO zu interessieren, war es zappe mit dem VBerständnis für ukrainische Belange auf der Krim. Sewastopol ist ja nicht nur ein Hafen, auch das direkte Umland ist strategisch bedeutsam und wichtig für eine Verteidigung des Hafens. Es gibt keine Alternative für Russland - nicht bei diesen Drohgebärden der NATO.

    Wer sich ein bisschen damit beschäftigt, wird erkennen, daß die Vorgehensweise der NATO die Besetzung der Krim durch die Russen zumindest mit-verursacht hat

  5. #1874
    Avatar von Micha L

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    Woher kommt diese "Russophilie"?

    Die Zeit der Einflußsphären unter Nichtachtung der Souveränität von Nachbarn sollte vorbei sein.

    Immer wieder stellt sich die Frage: Warum stellen sich die Nachbarn nicht unter russischen "Schutz"?

    Wenn die NATO dort Einfluß gewinnt, dann weil es diese Staaten es wollen, regelrecht um die Mitgliedschaft bettelten.
    Ansprüche auf eine "Pufferzone" gibt es nicht. An der Grenze ist Schluß mit irgendwelchem Recht ohne Zustimmung der Nachbarn.

    Das Ganze ist nichts Anderes als das berüchtigte Vorgehen, das zum Münchner Abkommen führte: Sudeten u.sw. "heim ins Reich".
    Diese waren die "5. Kolonne", wie heute die russischen Minderheiten, die sich nicht damit abfinden wollen, eine Minderheit zu sein, stattdessen auf alten Privilegien beharren.

  6. #1875
    Avatar von crazygreg44

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    Die Welt entwickelt sich weiter.

    Selbst wenn der Donbass, der ja angeblich nach wie vor keineswegs erschöpfte Kohlengruben aufweist (oder besser. warum ist dieses Gebiet dann noch so wichtig, es lag eh darnieder) doch noch an Russland fallen sollte, na und?

    Und wenn die Russen einen Korridor möchten, vom Mutterland über Mariupol zur Krim . . wer will sie aufhalten?

    Ja, Micha, es erinnert an die Sudetenkrise. Diesselben "Minderheiten-Schutz" Argumente und einige ungleich schwerer wiegende strategische Interessen.

    An den strategischen Interessen ist Russland zu messen.

    Und da sollte sich die NATO mal nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und direkt vor Russlands Grenzen mit den Säbeln rasseln.

  7. #1876
    Avatar von Micha L

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    Diese Haltung ist bei Russen verständlich.
    Aber wieso sollten wir deren Interessen vertreten?

    Umgekehrt ist sowas unvorstellbar.

    Auch andere Völker weltweit engagieren sich für fremde Interessen nicht derart, wie gewisse Deutsche.

    Ich wundere mich nur.

    Die eine Kategorie kenne ich: SED-Altkader, die scheinbar immer noch ihrem Sklavendasein nachtrauern.

    Die Andere: Westdeutsche, die sich an ihrer eigenen Besatzungsmacht reiben und keine Erfahrung mit den Russen haben.

    Eine andere Erklärung habe ich nicht.

  8. #1877
    Avatar von crazygreg44

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    ich gehöre weder zu der einen noch der anderen Kategorie

  9. #1878
    Avatar von Micha L

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    Das glaube ich Dir.
    Doch warum dann diese Parteinahme?

  10. #1879
    Avatar von crazygreg44

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    Bobby Kennedy & Crazy Greg at the Heidelberg airfield.jpg

    weil ich ein freiheitsliebender Mensch bin, der andere aussprechen lässt, anerkennt daß es zwei Seiten einer Münze gibt. ja, berechtigte Frage, warum so russlandfreundlich? Andere Frage, warum mit den Medien gemeinsam ins selbe Horn stossen, und so russlandfeindlich?

    Ihr lasst Euch doch in Deutschland auch sonst von Euren unfähigen Politkern vereinahmen und einlullen.

    Warum soll man nicht Stärke zeigen und Zuversicht ?

    Die Russen haben Euch nichts getan, ausser Ihre Krim wieder in Ihr "Reich zurück geholt" .

  11. #1880
    Avatar von Micha L

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    Von unfähigen Politikern laß ich mich nicht einlullen.

    Das liegt tiefer, nämlich in meiner DDR-Erfahrung, deren Staats- und Parteiführung sich bedingungslos den russischen Interessen unterwarf und das von allen verlangte.
    Dazu Russenkasernen am Wohnort.
    Die waren die Herren, welche Widerstand in ihrem Herrschaftsbereich brutal unterdrückten, auch mit militärischer Gewalt.
    DDR 1953, Ungarn zur gleichen Zeit, Tschechoslowakei 1967.
    Auch ohne "Sozialismus" hat sich am imperialen Gebaren nichts geändert. Nur das Feigenblatt der angeblichen "sozialen Befreiung" ist gefallen.

    Mein Standpunkt ist also erklärlich.

    Wer freiheitsliebend ist, der steht imperialen Großmächten kritisch gegenüber.

    Deine Darlegungen scheinen aber darauf hinzuweisen, daß Du keine Erfahrung mit Russen hast, oder?

    O.k. mit den Amis hast Du kein Problem.

    Aber Andere möchten den Teufel (USA) mit dem Beelzebub (Rußland) austreiben.