Seite 104 von 198 ErsteErste ... 45494102103104105106114154 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1.031 bis 1.040 von 1977

Weltmacht USA!?

Erstellt von strike, 28.10.2013, 09:14 Uhr · 1.976 Antworten · 94.097 Aufrufe

  1. #1031
    Avatar von Micha L

    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    8.043
    Danke für den Hinweis auf andere Standpunkte.

  2.  
    Anzeige
  3. #1032
    Avatar von pani

    Registriert seit
    27.04.2015
    Beiträge
    280
    Zitat Zitat von KKC Beitrag anzeigen
    ......Liberal nenne ich das nicht!!
    Im Vergleich zu dem Lamasystem in dem bis 1950 90% der Bervölkerung als Sklaven lebten, ist das Leben unter dem chin. Regime liberal.

    Lebensbedingungen unter den Lamas | www.gottkoenig.de

    Ausschnitt aus dem link:
    Tibet im Licht moderner Geschichtsschreibung

    Die moderne Geschichtsschreibung weiß aus der Auswertung der (hier nur exemplarisch) angeführten Quellen längst, daß Tibet bis zum Einmarsch der Chinesen keineswegs die „friedvolle und harmonische Gesellschaft“ war, die der Dalai Lama ständig beschwört. Für die große Masse der Bevölkerung war das „alte Tibet“ tatsächlich die „Hölle auf Erden“, von der in der chinesischen Propaganda immer die Rede ist, und aus der das tibetische Volk zu befreien als Legitimation und revolutionäre Verpflichtung angesehen wurde für den Einmarsch von 1950. Tibet war überzogen von einem engmaschigen Netz an Klöstern und monastischen Zwingburgen, von denen aus das Land und die Menschen beherrscht und gnadenlos ausgebeutet wurden. Gesetzgebung, Gerichtsbarkeit, Polizei und Militär lagen ebenso in den Händen von Mönchsbeamten wie Bildungs- und Gesundheitswesen, Grundbesitz sowie jedwede sonstige Verwaltung. Neben und zusammen mit dem allgegenwärtigen Klerus hatten zudem einige alte Aristokratenfamilien Macht und Einfluß bewahrt. Der relativ kleinen Blutsaugerschicht in den Klöstern und Palästen (zusammen zwei bis drei Prozent) stand die große Masse der Bevölkerung als „Leibeigene“ beziehungsweise „unfreie Bauern“ gegenüber. Die Steuer- und Abgabenlasten, die diesen Menschen aufgebürdet wurden, drückten sie unter die Möglichkeit menschenwürdiger Existenz. Bis in das 20. Jahrhundert hinein gab es sogar Formen der Sklaverei. Die überwiegende Mehrzahl der Menschen des „alten Tibet“ lebte unter indiskutablen Bedingungen, ihre Behausungen und ihre Ernährung waren katastrophal; Bildung oder Gesundheitsversorgung existierten nicht. Wie in der Hindu-Gesellschaft Indiens gab es auch in Tibet eine strenge Hierarchie an Kasten, einschließlich einer Kaste von „Unberührbaren“, zu der Bettler, Prostituierte, Musiker, Fischer und Schmiede zählten. Privilegien beziehungsweise benachteiligte Lebensumstände wurden erklärt und gerechtfertigt durch die buddhistische Karmalehre, derzufolge das gegenwärtige Leben sich allemal als Ergebnis angesammelten Verdienstes respektive aufgehäufter Schuld früherer Leben darstellt. „Infolge des feudalistischen Leibeigenschaftssystems“, so die chinesische Sichtweise, „bot Tibet vor der Befreiung ein jämmerliches Bild von politischer Korruption, wirtschaftlicher Stagnation und kultureller Rückständigkeit. (...) Die drei großen Feudalherren – die reaktionäre örtliche Regierung von Tibet, die Klöster und der Adel ... beuteten die breiten Volksmassen ... bis aufs Mark aus“ (es wird diese Beurteilung nicht unwahr durch die Barbarei, die Verbrechen und die politischen Fehler, die von den kulturrevolutionären „Befreiern“ selbst begangen wurden). Innerhalb der tibetischen Bevölkerung konnten sich lediglich die Nomaden eine weitgehende Unabhängigkeit erhalten: sie waren in der Mehrzahl weder den tibetischen noch den verschiedenen mongolischen oder chinesischen Machthabern gegenüber abgabenpflichtig.

  4. #1033
    Avatar von joachimroehl

    Registriert seit
    25.05.2008
    Beiträge
    4.935
    Micha ich will Dich ja nicht wie olle Dieter nackig machen und fragen ob Du schon mal in der Ukraine gewesen bist.. weißt Du das über 80% der Ukraine von früh bis spät russisch spricht, selbst heute noch müssen Regierungsseiten im Internet zweisprachig aufgebaut werden, damit die Bürger mitlesen können.. pikantes Beispiel der eingefleischte Frontmann Boxer Klitschko beherrscht die ukrainische Sprache nicht und muss sich in Russisch äußern.. Blick in die Geschichte; die Krim ist inzwischen jedem bekannt als alkoholseliges Geschenk Chrustschows, der Donbass dagegen das seinerzeitige NOWORUSSIA hat Lenin der ukrainischen SSR Republik in den Revolutionswirren geschenkt um die Ukrainer aufzupäppeln, was ja auch geklappt hat. Einfach mal reinsehen bei Wikipedia oder Meyers Weltlexikon (gibt's ja noch..)

    Kommen wir dann wieder zum Hauptschuldigen der noch Weltmacht USA zurück - Danke der Runde! apropos die wichtigsten amerikanischen Erfindungen:

    1. McDonald
    2. Burger King
    3. Kentucky Fried Chicken
    4. Pizza Hut
    5. Atombombe
    6. Popcorn
    7.Coca Cola
    8.Pepsi Cola
    9.Star Bucks
    10.
    Massenvernichtungswaffen im Irak
    .
    .
    .
    .
    .
    .

    Quelle: http://www.stupidedia.org/stupi/Usa

  5. #1034
    Avatar von Loso

    Registriert seit
    14.07.2002
    Beiträge
    5.650
    Zitat Zitat von Micha L Beitrag anzeigen
    Als US-Standorte geschlossen wurden, berichtete man im TV ausführlich über Freundschaften und Ehen mit US-Soldaten.
    Solche Berichte sind Ergebnis von typischen Sonntagsreden, wo man Gemeinsamkeiten herausstreicht. Ein wirkliches Miteinander war doch eher selten, nachdem die Alliierten ihre Infrastruktur samt kasernierten Wohnquartiere aufgebaut hatten.

    Man muss aber auch betonen, dass über 90% der Bevölkerung nie eine Abneigung gegen die Alliierten hatte, sie waren schlicht eine Notwendigkeit der als sehr real angesehenen Bedrohung durch die Russen. Wenn Marxisten und sozialistische Studenten gegen die USA protestierten und "Ami-go-home" skandierten, hatten sie maximal 2-3% der Bevölkerung hinter sich oder meinten andere Weltregionen damit. Die Alliierten haben sich im Westen auch nie als Besatzer geriert (ausser in den ersten Kriegsmonaten, logisch). Anders als z.B. auf den Philipinen gab es auch nie individuelle Übergriffe an Frauen, die Unmut hervorgerufen hätten. Gerade bei Jungen war das Lebensgefühl natürlich extrem beliebt, was von Amis und Engländern kam, AFN und BFBS eine echte, gern gehörte Alternative zu den verknöcherten deutschen Rundfunkanstalten. Alles was J.R. da ins Lächerliche zieht oder von Besatzung spricht, ist von den Realitäten so weit entfernt wie die Erde vom Mond. Deutschland wurde sehr bald nach dem Krieg bewusst als Junior-Partner gesehen und behandelt, Junior - aber eben auch Partner. Anders eben (West-)Berlin mit seiner Bundeswehr-freien Insellage inmitten der DDR, die waren extrem US-begeistert, so sehr dass sie die Amis positiver gesehen haben als naserümpfend das provinzielle Westdeutschland.
    Sofort nach der Besetzung gingen die Briten bei uns an den Aufbau einer neuen Zivilverwaltung, meinen Grossvater versuchten sie als Ent....fizierer einzusetzen (der aber nicht denunzieren wollte). Mein Vater konnte als 15jähriger Pänäler durch Englisch-Dolmetschen den ein oder anderen Sack Kartoffeln oder Kohle mit nach Hause bringen, was bis 47 überlebenswichtig war. Denn die Kunden von Grossvater (Schneider) haben sich damals samt und sonders erstmal alles über Monate anschreiben lassen, die dicksten Bauern sogar noch die schlechteste Zahlungsmoral gehabt. Aus seinen Erzählungen klang nie Abneigung gegen die Tommys (Briten), eher der Eindruck, dass sie so schnell wie möglich die Versorgungslage der Deutschen wieder in Ordnung bringen wollten, und auch die örtliche Bevölkerung nie als "Naazi" oder ehemalige Feinde, Menschen zweiter Klasse gesehen haben. Dazu war die Not viel zu gross. Was in historischen Bildern über die Medien kommt ist alles grosse Politik, die mit der Realität im Kleinen ganz wenig zu tun hat. Das sollte man auch dann nicht vergessen, wenn man sie für falsche Kriege kritisiert, oder sie sich bei anderen Völkern arroganter verhalten.

  6. #1035
    Avatar von joachimroehl

    Registriert seit
    25.05.2008
    Beiträge
    4.935
    Niemand hat was gegen gute Freunde und Partner in Übersee und wer mit den Russen kann, will die ja auch nicht Tag für Tag mit Panzern und Bomben um die Ecke haben..

  7. #1036
    Avatar von clavigo

    Registriert seit
    09.01.2011
    Beiträge
    5.144
    Gerade bei Jungen war das Lebensgefühl natürlich extrem beliebt, was von Amis und Engländern kam, AFN und BFBS eine echte, gern gehörte Alternative zu den verknöcherten deutschen Rundfunkanstalten.
    Genau und was dazu führte dass selbst eben diese deutschen Sender sich die Dienste von Leuten wie Chris Howland oder Mal Sondock besorgten. Mein Epiphanias hatte ich als ich auf BFN (dem Vorläufer des BFBS) die sonntäglichen britischen Charts entdeckte, das war Sommer 1962. Okay, war nur die Musik, aber dann kam der ganze Rattenschwanz hinterher: Bob Dylan, die Beatniks, die Literatur der Gegenkultur, etc. Jedenfalls der Anstoß außerhalb der alten Strukturen zu denken.

  8. #1037
    Avatar von Micha L

    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    8.043
    Zitat Zitat von joachimroehl Beitrag anzeigen
    Micha ich will Dich ja nicht wie olle Dieter nackig machen und fragen ob Du schon mal in der Ukraine gewesen bist.. weißt Du das über 80% der Ukraine von früh bis spät russisch spricht, selbst heute noch müssen Regierungsseiten im Internet zweisprachig aufgebaut werden, damit die Bürger mitlesen können.. pikantes Beispiel der eingefleischte Frontmann Boxer Klitschko beherrscht die ukrainische Sprache nicht und muss sich in Russisch äußern..
    Nackig machen? Was bildest Du Dir ein?
    (kümmere Dich lieber um Deine Fehler, von denen ich nicht wenige korrigiert habe )

    Ja da wurde gezielt russifiziert, wie woanders sinisiert und germanisiert. Die Russen hatten dafür am längsten Zeit.

    Soll sich die Ukraine deshalb aufgeben? Ein Grund mehr, die Nation zu stärken.

  9. #1038
    Avatar von Micha L

    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    8.043
    Zitat Zitat von Loso Beitrag anzeigen
    Solche Berichte sind Ergebnis von typischen Sonntagsreden, wo man Gemeinsamkeiten herausstreicht. Ein wirkliches Miteinander war doch eher selten, nachdem die Alliierten ihre Infrastruktur samt kasernierten Wohnquartiere aufgebaut hatten.

    Man muss aber auch betonen, dass über 90% der Bevölkerung nie eine Abneigung gegen die Alliierten hatte, sie waren schlicht eine .........sie sich bei anderen Völkern arroganter verhalten.
    (Ich hab von dem langen Zitat nur Anfang und Ende gelassen, um zu zeigen, worauf ich antworte)

    Der Bericht, den ich gesehen habe war eine Reportage ganz nah an den Betroffenen.

    Ansonsten beschreibst Du genauer das, was auch ich meine.

  10. #1039
    Avatar von joachimroehl

    Registriert seit
    25.05.2008
    Beiträge
    4.935
    Jooo bei Dieter war schnell klar das er über die Russerei neunmalklug schwafelt, aber noch nie da war... nun ja in BaWü sozialisiert wäre das auch eher die Ausnahme, waren es zu Mauerzeiten ja meist rötliche SDAJler oder Ableger der DKP die im Ostblock getourt sind, aber Du hättest ja mal mit Jugendtourist dahin gefahren sein können oder hat man Dich nicht mal in die Sowjetunion gelassen?

    PS: entschuldige wenn ich Deine vietnamesische Soße mit dem verlängerten Tetfest vermengt habe, weißt ja bei Viddifragen bleibst Du mein Spezialist!

  11. #1040
    Avatar von Micha L

    Registriert seit
    10.06.2007
    Beiträge
    8.043
    Nicht nur Vietnam. Aber lassen wir das.

    Sowjetunionreisen waren nicht geeignet, die postulierte "Überlegenheit" zu zeigen. Im Gegenteil. Selbst Genossen waren ernüchtert.

    Eines gab es dort zur genüge, woraus der folgende Witz resultierte:
    "Was ist ein Len? Der kurze Abstand von einem Lenindenkmal zum anderen."

    Aber das hat nichts mit der Besatzung zu tun. Von daher kenne ich "meine Pappenheimer".