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Welcome To Germany!

Erstellt von kcwknarf, 02.03.2013, 04:33 Uhr · 6 Antworten · 395 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von kcwknarf

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    Welcome To Germany!

    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    Das Prinzip ist ein Anderes.
    Korrigiert mich, wenn ich mich irre:

    - In USA, CAN, AUS kommen Leute leicht rein, die Wissen mitbringen.
    - In TH kommen Leute leicht rein, die Geld mitbringen.
    - D kommen Leute leicht rein, die Bedürftigkeit nachweisen.
    Ja, du irrst dich.

    In USA, CAN und AUS benötigt man nicht unbedingt Wissen - ist aber sehr vorteilhaft. Etwas Glück reicht auch aus. Zudem zählt dort der Familiensinn sehr. Kann mir nicht vorstellen, dass die Ehepartner getrennt leben lassen würden, so wie es Deutschland macht.

    In Thailand kommt jeder rein, der Geld nachweisen kann (ob es wirklich von ihm stammt und er es auch in Thailand ausgibt spielt keine Rolle). Insofern ist Wissen in Thailand auch nicht von Nachteil: Wissen, wie man sich ggf. Geld zeitweise leiht. Ansonsten kommt erstmal praktisch jeder in Thailand rein (zumindest für eine längere Urlaubsreise - ohne jeglichen Nachweis).

    In Deutschland ist es schon ewig her, dass man jeden Asylanten reingholt hat. Die Brandanschläge auf die Ausländerheime zeigten ja Wirkung, so dass die damaligen politiker sich auf die Seiten der ..... stelten und das Asylrecht verschärft haben. Zudem hat sich die Welt gewandelt, so dass es keim noch Länder mit Verfolgungen gibt. Bis auf EU-Angehörige kommt ja nun kaum noch jemand rein.
    Wenn es jedoch jemand geschickt anstellt (insofern hilft hier auch Wissen), kann man natürlich die Botschaft an der Nase herumführen, die halt sehr unprofessionell aussondern, ob jemand bedürftig ist oder nicht. Nur deshalb schaffen es ja viele Arme nach Deutschland und Reichere/Gebildetere bleiben außen vor.

    NUR: wenn es jemand geschafft hat, die EU-Grenze lebend zu übersteigen, dann wird ihm das komplette Steuergeld der zahlenden Bürger auf dem Goldtablett serviert (das ist der Unterschied zu USA, Australien und Thailand).

    Fazit: Wissen ist für alle Länder von Vorteil - Thailand macht es einem am einfachsten, Europa am schwierigsten, weil die eben ihr kostenloses Buffet schützen wollen, da schon genügend eigene Schmarotzer (oder sagen wir eher Clevere) am Tisch sitzen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    *
    Ich musste die Tage auf die Kindergeldstelle.
    Als ich dort vormittags ankam um ein Schriftstueck abzugeben, sassen dort 27 Leute.
    Zwei davon sahen "deutsch" aus, der Rest war ziemlich einfach als Gaeste, Migranten oder Deutsch-Auslaendisch auszumachen.*

    Mir ging durch den Kopf, dass alle diese Leute eben so grosszuegig und selbstverstaendlich Kindergeld, Elterngeld und demnaechst in manchen Faellen Betreuungsgeld erhalten (184+300+150=634 Euro zumindestens im 1. Jahr), wie jeder eigene Staatsbuerger auch.
    Die Beschreibungen gab es in zig-fachen Sprachen, so dass auch eine zuegige Bearbeitng uns Auszahlung sichergestellt ist.

    Dies ist - neben all den anderen Leistungen, die durch die arbeitende Bevoelkerung zur Verfuegung gestellt wird - ein starker Beweis fuer die Gleichbehandlung von Auslaendern in Deutschland.

    Dann logge ich mich ins Nittaya.de ein und lese Deine Posts ueber die .....tischen und auslaenderfeindlichen Deutschen und schuettle nur mehr mit dem Kopf.

    Du weisst, dass ich ebenfalls ein entschiedener Gegner des Sprachnachweises fuer Ehepartner eines Deutschen vor der Einreise bin.
    Aber allein an diesem ungluecklichen Gesetz ein "faschistoides" Deutschland fest zumachen, halte ich fuer voellig ueberzogen.

    Meine Frau kann von keiner Diskriminierung durch Aemter oder durch deutsche Nachbarn berichten.
    Im Gegenteil.
    Und nun Du ......



    * wieviele davon einen deutschen Reisepass ihr eigen nennen, vermag ich nicht zu sagen, spielt aber auch keine Rolle

  4. #3
    Avatar von lucky2103

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    @knarfie
    Ist es nicht so, dass wenn irgendwo auf der Welt ein Konflikt ausbricht, die flüchtenden Staatsbürger dieser Länder sehr einfach und unbürokratisch Zuflucht in D finden...sie nennen das glaub ich "humanitär".

  5. #4
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    Dies ist - neben all den anderen Leistungen, die durch die arbeitende Bevoelkerung zur Verfuegung gestellt wird - ein starker Beweis fuer die Gleichbehandlung von Auslaendern in Deutschland.

    Dann logge ich mich ins Nittaya.de ein und lese Deine Posts ueber die .....tischen und auslaenderfeindlichen Deutschen und schuettle nur mehr mit dem Kopf.

    Du weisst, dass ich ebenfalls ein entschiedener Gegner des Sprachnachweises fuer Ehepartner eines Deutschen vor der Einreise bin.
    Aber allein an diesem ungluecklichen Gesetz ein "faschistoides" Deutschland fest zumachen, halte ich fuer voellig ueberzogen.
    Du musst das differenzieren. Wenn es ein Ausländer geschafft hat, in Deutschland eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen (was mittlerweile aber sehr sehr schwer geworden ist!), dann wird dieser Ausländer rein rechtlich fast genauo behandelt wie ein Früh-Migrant aus der Steinzeit, der ja inzwischen Deutscher ohne Migrationshintergrund heißt, weil seine Migration wohl schon verjährt ist (aber natürlich sind alle Deutschen Migranten - nur noch mal zur Klarheit).

    Diese Gleichsetzung finde ich aber FALSCH! Weil aus meinem Verständnis einer Sozialhilfe, nur derjenige von der Gesellschaft unterstützt werden sollte, der unschuldig in Not geraten ist. Kommt jemand aus freien Stücken nach Deutschland, um dort ein Kind zu bekommen, ist es seine eigene Entscheidung. Wozu dann Hartz 4 und Kindergeld? Gilt aber auch für Einheimische, die gewollt Not vorspielen. Das hat für mich auch nichts mit Ausländerfeindlichkeit (oder wie es dann eben real nach Gesetzen ist Ausländerfreundlichkeit). Das ist einfach nur eine völlig übertriebene Sozialpolitik (unabhängig von der Herkunft).

    Es ist aber durchaus verständlich, dass den Ausländer gerade diese Ausnutzung des Sozialsystems zur Last gelegt wird. Aber warum sollten sie auch so blöde sein, diese Geschenke nicht zu nutzen? Wer clever ist, nutzt es auch.
    Aber daraus ergibt sich dann eben auch: das Sozialsystem fordert nicht nur zu viel Geld von den Steuerzahlern, sondern schürt auch (bewusst?) die Ausländerfeindlichkeit.
    Wen deine Frau da andere Erfahrungen gemacht hat, ist das schön. Es gibt ja Gegenden, wo Multikulti hervorragend funktioniert. Ich habe selbst jahrelang in St. Pauli gelebt, wo die Ausländerfeindlichkeit nahezu null ist, weil eben auch dort viele leben, die ebenso geschickt den Staat ausreizen. Man hat sich also sehr gut verbündet.

    Verständlich aber auch, dass sich insbesondere reichere Bundesbürger nicht weiter schröpfen lassen wollen. Nur sind davon viel zu blöde, um die Schuld am Staat festzumachen. Daher werden Ausländer beschuldigt.
    Ein weiteres Konfliktpotential liegt in den Schulen, da die Medien ja immer wieder Unterschiede zwischen den Kulturen schüren, wodurch dann Ausländerkinder und Deutsche immer wieder klarsstellen wollen, wer nun nun der Bessere, Stärkste, Klügste etc. ist.
    Es wird ja keine Einigkeit gepredigt, sondern immer wieder Gegensätze herausgestellt.

    Das tägliche Leben (auch in den Köpfen der Bürger, wie man hier im Forum ja mehr als deutlich sieht) ist völlig entgegengesetzt zu der realen Gesetzgebung einer Gleichberechtigung. Der Bürger unterscheidet zwischen Deutscher und Ausländer.

    Der Staat wiederum hat das natürlich erkannt. Er darf sich aber nicht auf die Stufe der Bürger stellen aus historischen Gründen. Man hat sich mittlerweile als Quasi-Führer der EU hochgeschlafen und will halt Frankreich, USA und UK nicht verstören.
    Also lagert man das Problem eben aus. Man gibt sich zwar als Land mit hoher Humanität, sozialer Gerechtigkeit usw., aber lässt halt kaum noch jemanden rein. Das ist alles eine große Heuchelei. Und wenn es dann zu Ausländerfeindlichkeiten kommt, dann liegt es ja an kleinen ....-Gruppen oder an den Ausländern selbst (meist durch Medien dann suggeriert), aber doch nicht an allen Deutschen und erst recht nicht an der Regiertung.

    Knick Knack! Das ist im Grunde ein ganz großes Kino, das selbst die besten Hollywood-Drehbuchschreiber nicht besser hinbekommen würden. Aber wer ganz genau hinschaut, differenziert und analysiert, erkennt das Spiel. Es kann eigentlich auch nur in Deutschland wegen seiner Geschichte so "gut" funktionieren.

    Und daher veurteile ich die Deutschen nicht mal dafür. Sie sind ja nur Spielfiguren der Politik und leicht beeinflussbar.

  6. #5
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von lucky2103 Beitrag anzeigen
    @knarfie
    Ist es nicht so, dass wenn irgendwo auf der Welt ein Konflikt ausbricht, die flüchtenden Staatsbürger dieser Länder sehr einfach und unbürokratisch Zuflucht in D finden...sie nennen das glaub ich "humanitär".
    Es gibt kaum noch Länder und Gründe, die für Asyl akzeptiert werden. Daher ist die Anzahl der Asylanten auch stark rückgängig in den letzten Jahrzehnten.
    Und natürlich gibt es auch viele sogenannte Wirtzschftsflüchtlinge. Aber diese Zahl kann man eben auch dadurch verringern, indem man die Sozialleistungen streicht anstatt kein Visa auszustellen. Nur dann könnte sich ja Deutschland nicht als so überaus human ausgeben.
    Die Statistik für die Asylbewerber wird ja immer als Werbung hochgehalten. Die Statistik für abgelehnte Visen muss man schon unter Kleingedrucktes suchen.
    Hier gab es mal eine Anfrage der Linken dazu im Bundestag:
    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/062/1706225.pdf

    Die Prozentzahlen variieren von Land zu Land deutlich. Im Schnitt liegt sie bei 10%. Also jeder 10. Visa-Antrag wird abgelehnt. Nicht dazu zählen natürlich Touristen, die erst gar nicht versuchen, einen Antrag zu stellen, weil sie denken, sie bekommen keins oder es zu teuer ist.
    Guinea-Einwohner haben zu 54% keine Chance. Die Türkei liegt bei 20%. Thailand bei 6,08% (Jahr 2010).

  7. #6
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Daher ist die Anzahl der Asylanten auch stark rückgängig in den letzten Jahrzehnten.
    Wobei sie sich in den letzten 3 Jahren mehr als verdoppelt haben.
    • Asylanträge in Deutschland bis 2013 | Statistik

  8. #7
    Avatar von kcwknarf

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    Anzumerken ist aber auch, dass die Anzahl der Anträge nicht gleichzusetzen ist mit der Anzahl der Asylanten
    • Abgelehnte Asylanträge in Deutschland bis 2013 | Statistik

    Im Schnitt werden rund 50-60% aller Asylanträge abgelehnt. Da werden dann wohl auch viele erst gar keinen Antrag stellen.
    Aber es scheint tatsächlich in den letzten Jahren unter FDP-Regierungsbeteiligung eine leichte humane Verbesserung gegeben zu haben, da die Antragszahlen steigen und die Ablehnungen abnehmen. Ist ja mal eine interessante Info.

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