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Wehrhaftes Buergertum?

Erstellt von strike, 25.11.2011, 19:00 Uhr · 106 Antworten · 3.542 Aufrufe

  1. #101
    Avatar von tuxluchs

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    #DisainaM

    Das war auf den Punkt gebracht. Ergänzend wäre nur zu sagen das, die nun im Verhältnis niedrigeren Löhne gekoppelt mit höherer Produktivität diesen hohen Exporterfolg nur in Verbindung mit dem Euro generieren konnten, denn der Euro ist der Ankerpunkt der Waage zwischen den unterschiedlichen Pruduktionkosten, wer niedrigere hat verkauft besser. Zu Zeiten der unterschiedlichen noch nicht fest aneinander gebundenen Währungen, konnte man noch trotz schlechterer Produktivität, über Abwertung den Export fördern. Schaue man sich nur mal Wechselkurs und Inflationsrate, Zinshöhe in Griechenland vorm Euro an.

    Der Euro ist eine Topidee, aber kann dauerhaft nur mit gleichen Regeln in allen Mitgliedsländern funktionieren, zB. Steuerhöhen, wie das Beispiel Irland zeigt, mit EU Geldern dafür sorgen das die Steuern niedriger sind als in den Geberländern, und dadurch Investoren abziehen, ist so nicht korrekt.

  2.  
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  3. #102
    Avatar von tuxluchs

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    Knarfi, was denkst Du so, wieviel Netto ist denn in den 29,20 drin? SKl 1

    Der Schrei nach Wachstum ist der einzig richtige, denn Geld zeugt nicht wirklich Geld.

    Die Lohnhöhe in summa ist für Vergleiche nicht wirklich relevant, sondern der Vergleich der Reallöhne.
    Kleine Rechenaufgabe, Jährlicher Lohnzuwachs 3%, Realteuerungsrate p.a. 5%, wie hoch ist der Reallohnzuwachs in 10 Jahren.

  4. #103
    Avatar von DisainaM

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    der ausschliessliche Vergleich der Lohnkosten gibt allerdings nur einen Aspekt wieder,
    weitere Vergleiche der Stromkosten, Lebenshaltungskosten Versicherungskosten, wären notwendig,
    um zu sehen, wo ein Deutscher steht.

    Beispiel Stromkosten
    In Euro ausgedrückt waren die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte in Bulgarien (8,3 Euro pro 100 kWh), Estland (10,0), Lettland und Rumänien (je 10,5) im zweiten Halbjahr 2010 am niedrigsten. Am höchsten waren sie in Dänemark (27,1), Deutschland (24,4), Zypern (20,2) und Belgien (19,7).

  5. #104
    Avatar von tuxluchs

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    der ausschliessliche Vergleich der Lohnkosten gibt allerdings nur einen Aspekt wieder,
    weitere Vergleiche der Stromkosten, Lebenshaltungskosten Versicherungskosten, wären notwendig,
    um zu sehen, wo ein Deutscher steht.

    Beispiel Stromkosten
    Das war ja mein Ansatz, wegen Reallöhne, wobei ich, anders als Staatsstatistiker, einen andersgewichteten Warenkorb benutze, das heißt ich lasse Autos, Fernseher etc. aus der Preisentwicklung weitestgehend raus, wichtige Kriterien sind Miete+ NK, Strom, Essen, Kleidung, Bücher/Zeitung, Transport einfach, halt Sachen die man nicht im Erwerb umgehen kann. Inflationsraten in D. werden geschönt , wie für einen Fernseher muß man jetzt weniger Stunden arbeiten und so, bloß das Ding ist unverdaulich, wichtig ist wieviel Brot kann ich mir für nen TV kaufen, usw.

    Nebenfrage, bist Du out of Germany, oder haste auch ne Schlafstörung, so am I.

  6. #105
    Avatar von Ban Bagau

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    Red face

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Nebenfrage, bist Du out of Germany, oder haste auch ne Schlafstörung, so am I.
    @Knarfi ist immer schlaflos und überlegt wie er die Welt retten kann. Schon von frühster Geburt an.

  7. #106
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von DisainaM Beitrag anzeigen
    der ausschliessliche Vergleich der Lohnkosten gibt allerdings nur einen Aspekt wieder,
    weitere Vergleiche der Stromkosten, Lebenshaltungskosten Versicherungskosten, wären notwendig,
    um zu sehen, wo ein Deutscher steht.

    Beispiel Stromkosten
    Nur die Stromkosten haben ja wenig mit dem Euro zu tun. Oder meinst du, die Kosten fallen, nur weil wieder die D-Mark eingeführt wird? Schuld ist vor allem der regulierte Markt. Wenn es nur wenige Anbieter und Stromerzeugungsmöglichkeiten gibt, dann ist natürlich alles teuer. Helfen würde ein freier Markt und keine andere Währung.

    Reallöhne: weiter oben forderst du noch höhere Steuern und wunderst dich dann über niedrige Reallöhne. Wenn dem deutschen Steuerzahler so viel vom Staat abgeknöpft wird, bleibt natürlich netto wenig übrig. Auch das wird eine andere Währung nicht ändern.

    Die Kosten steigen in einigen Bereichen an, weil z.B. die Betriebskosten steigen. Ein Mindestlohn wird die Sache noch verstärken. Es sind also auch hier eher interne staatlichen Bestimmungen.

    Und trotz der Ausbeutung durch den Staat bzw. durch dessen Vorschriften gehören auch mit allen Abzügen die Deutschen nicht zu den Ärmsten Europas, geschweige denn der Welt.

  8. #107
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Knarfi, was denkst Du so, wieviel Netto ist denn in den 29,20 drin? SKl 1

    Der Schrei nach Wachstum ist der einzig richtige, denn Geld zeugt nicht wirklich Geld.

    Die Lohnhöhe in summa ist für Vergleiche nicht wirklich relevant, sondern der Vergleich der Reallöhne.
    Kleine Rechenaufgabe, Jährlicher Lohnzuwachs 3%, Realteuerungsrate p.a. 5%, wie hoch ist der Reallohnzuwachs in 10 Jahren.

    Wozu mehr Geld in Deutschland? Die Einwohnerzahl sinkt. Also haben die Bürger doch eh im Schnitt dann mehr Geld. Weltweit gesehen okay, weil die Bevölkerung steigt.

    Ich bin mehr für ein Wachstum des Bruttosozialglücks, wie es in Bhutan gemessen wird. Da liegen die Deutschen gefühlt tatsächlich sehr weit unten.

    Man kann auch mit einer Million auf dem Konto durchaus zufrieden sein, wenn sie dauerhaft dort bleiben (auch wen ich ab und zu mal etwas davon ausgebe). Es müssen nicht unbedingt 2 sein (sofern die Preise nicht steigen).

    Man darf nicht vergessen, dass oftmals alles teurer wird, weil die Löhne steigen. Diese Inflation sieht zwar schön aus, aber bringt real keine Besserung. daher: Löhne konstant, Preise konstant, schön zurücklehnen und die Welt genießen. Ich spreche hierbei von den bereist Reichen (also den Deutschen), nicht von denjenigen, die erst dort hinkommen.

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