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Wassermangel wird zum Problem für zahlreiche Siedlungsgebiete weltweit

Erstellt von socky7, 28.02.2014, 10:11 Uhr · 169 Antworten · 12.488 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von socky7

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    Wassermangel wird zum Problem für zahlreiche Siedlungsgebiete weltweit

    Der 20-jährige Sohn meiner Ehefrau baut auf der Familienfarm in der Provinz Surin in Thailand immer noch Reis an.
    Trotz mehrerer Regenrückhaltebecken und einem neuen Brunnen wird der Reisanbau auf dieser Farm im Isaan zu einem Lotteriespiel.
    Ich habe noch nicht herausgefunden, was man dort sinnvollerweise anbauen sollte. Beratung durch Landwirtschaftskammern oder ähnliche Stellen scheint es offenbar in Thailand nicht zu geben ?

    Als abschreckendes Beispiel könnte Kalifornien mit 37 Millionen Einwohnern dienen :

    Naturkatastrophe : Kaliforniens schlimmste Dürre seit 500 Jahren - Nachrichten Panorama - Weltgeschehen - DIE WELT

    Den Landwirten von Kalifornien kann ich nur empfehlen :
    zieht nach Oregon * oder in den Bundesstaat Washington im Nordwesten der U.S.A., wo es ständig regnet !

    Den Farmern im Isaan empfehle ich auch einen Umzug.
    Aber die sind zu bodenständig. Die warten bis zu spät ist.

    Oregon * : die Deutschen - zumindest die ausgewanderten Deutschen - scheinen nicht doof zu sein, denn in Oregon gibt es keinen Wassermangel.
    "2006 gaben 832.445 Einwohner Oregons an, deutsche Vorfahren zu haben. Mit 22,5 Prozent Anteil an der Gesamtbevölkerung stellen die Deutschstämmigen damit die mit weitem Abstand stärkste Bevölkerungsgruppe des Bundesstaates dar."
    (aus WIKIPEDIA)

  2.  
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  3. #2
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von socky7 Beitrag anzeigen
    Der 20-jährige Sohn meiner Ehefrau baut auf der Familienfarm in der Provinz Surin in Thailand immer noch Reis an.
    Trotz mehrerer Regenrückhaltebecken und einem neuen Brunnen
    in einer Dürregegend muß das Rückhaltebecken die Hälfte der Anbaufläche haben, das bringt kein Bauer über's Herz u. Geld dazu hat er auch nicht. Alle bohren inzwischen Brunnen; Ergebnisse: a) sehr viele versalzte Wasserlöcher b) da alle bohren ist der Grundwasserpegel (im Isaan heute bei ca. 5-8 Metern) demnächst bei 4350 Meter...

    Wassermangel wird sehr bald schon weltweit in steigendem Maße der Hauptgrund für neue Kriege sein u. Absaugerfirmen wie Nestle, CocaCola usw. (die z.B. in Indien das Wasser für ihre Produkte kostenlos pumpen u. dann an die armen Inder mit knackigem Profit verkaufen...) werden demnächst den Unmut der Völker zu spüren bekommen.

    "Bottled water, one of India’s fastest-growing industries, is a business built on the foundation of bad governance, inequity and blatant exploitation. Hard to believe, but the evidence is becoming clearer. According to UNDP estimates, around 1.2 billion people worldwide lack access to clean drinking water. Today, there are more people in the world’s hospitals suffering from waterborne diseases than any other ailment. Some 6,000 children die of such diseases every day"

  4. #3
    Avatar von hueher

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    Wie wichtig Wasser sein kann, darf ich wieder einmal hier in Baan Krut erleben. Ab jetzt sperrt der Wasserversorger wieder einmal von 6 - 11 Uhr und von 17 - 22 Uhr seine Hähne auf, dazwischen nix geht mehr!! Wir haben einen kleinen Tank um etwas zu sammeln, für die Regenzeit werden wir etwas zum Auffangen bauen...............
    Vor 2 Jahren während des großen Hochwassers in Bgkk, erlebte ich sehr oft, das Trinkwasser überall ausverkauft war, das ist auch nicht so lustig gewesen für mich als "verwöhnten Wasserverbraucher" aus Ö ! Seit damals bin ich "bekehrt" worden, ich spare mit Wasser wo immer es geht, Autowaschen muß nicht alle Wochen sein, Blumen etc. gießen ja, aber sorgsam etc....etc......
    Auch hier sind die Reisfelder momentan nicht sehr grün, hoffe diese überleben die Wenigwasserzeit?!
    Jedenfalls, durch mein Leben in einigen Trockengebieten wie Brasilien, Philippinen, Thailand, auch Spanien, habe ich gelernt unser Wasser zu respektieren, nur in Panama gab es Wasser in Hülle+Fülle, dort regnet es ganzjährlich, zum Glück für den Kanal!

  5. #4
    Avatar von Dieter1

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    ....nur in Panama gab es Wasser in Hülle+Fülle, dort regnet es ganzjährlich, zum Glück für den Kanal!


    Dem Panamakanal macht es nichts, ob es regnet oder nicht. Siehe Suezkanal, dort regnet es fast nie.

    Ich habe es in Ban Krut uebrigens noch nie erlebt, dass fliessend Wasser nur zu bestimmten Tageszeiten verfuegbar waere.

  6. #5
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen


    Dem Panamakanal macht es nichts, ob es regnet oder nicht. Siehe Suezkanal, dort regnet es fast nie.

    Ich habe es in Ban Krut uebrigens noch nie erlebt, dass fliessend Wasser nur zu bestimmten Tageszeiten verfuegbar waere.
    Ist auch schwer vorstellbar, dass ein Kanal, der zwei Ozeane miteinander verbindet, einfach austrocknet.

    Zum Thema Wasser: die Wasserversorgung wird sicherlich ein großes Thema der nächsten Jahrzehnte. Es ist ja noch gar nicht absehbar, was der Klimawandel da für Auswirkungen hat. Da werden unter Umständen größe Gebiete trockene Zeiten erleben, die dies bisher so noch nicht gekannt haben. Was dann mit der Nahrungsmittelproduktion wird, kann heute wahrscheinlich noch niemand so richtig voraussagen.

  7. #6
    Avatar von hueher

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    @Dieter1..........na dann mußt eben wieder einmal herkommen??? Es war schon im letzten Jahr so, teilweise Wasser zu, so wie jetzt wieder !!
    Und, der Panamakanal braucht sehrwohl den Regen für den Kanal!! Denn sollte der Wasserspiegel dramatisch fallen, können die Schiffe nicht mehr "steigen od. gesenkt" werden. Mußt Dir vorstellen, das abfließende Wasser aus der Schleusse wird in einem Becken aufgefangen und wieder zurückgepumt etc.........und der große See inmitten des Landes spendet genug Wasser zur Zeit noch, aber wenn der neue Kanal in ca. 2 Jahren fertig ist, brauchen die noch viel mehr Wasser für die nunmehr "Dicken Pötte".........
    Der Suezkanal ist ein "Flachwasser-Kanal", so wie in D der Nord-ostseekanal, der Panamakanal hat Steigungen zu überwinden, also Höhenunterschiede, daher benötigt er große Wassermengen!

  8. #7
    Avatar von hueher

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    @pegasus...........falsch! richtig, er verbindet zwar 2 Ozeane, jedoch mit Höhendiferenzen, also einmal rauf und einmal runter !! Der Suez ist flach und das Wasser steht zwischen den Meeren...........

  9. #8
    Avatar von hueher

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    wenn ich mich jetzt erinnere, sollte auch hier in Thailand ein Kanal gebaut werden, am Istmus zw. Myanmar und dem Golf v. Thailand?? Ich kann jetzt nicht sagen, welcher damalige König so ein Projekt wollte, aber die damaligen Umstände verboten dieses, ich glaube so vor 200 jahren?? Angeblich gibt es noch Reste davon.............

  10. #9
    Avatar von pegasus

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    @pegasus...........falsch! richtig, er verbindet zwar 2 Ozeane, jedoch mit Höhendiferenzen, also einmal rauf und einmal runter !! Der Suez ist flach und das Wasser steht zwischen den Meeren...........
    Mal wieder zu schnell was geschrieben, ohne vorher zu überlegen bzw. nachzuschauen.

  11. #10
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von Dieter1 Beitrag anzeigen

    Dem Panamakanal macht es nichts, ob es regnet oder nicht. Siehe Suezkanal, dort regnet es fast nie.
    Der Unterschied liegt darin, daß der Suezkanal auf Meereshöhe ohne Schleusen liegt!
    Der Panamakanal benötigt Regenwasser, da der größte Teil 26 m über Meereshöhe liegt und die nötigen Schleusen viel abfließendes Wasser benötigen! Ansonsten müßte gepumpt werden!
    Eine Schleusung im Sinne einer Durchfahrt durch alle Schleusen soll 197 Millionen Liter Süßwasser verbrauchen Panamakanal

    Nachtrag: War ein bischen zu langsam, hat hueher schon beantwortet!

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