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Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

Erstellt von Doc-Bryce, 22.09.2009, 15:00 Uhr · 57 Antworten · 3.054 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Samuianer

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Hier sind generell nur die wichtig, die NICHT Meinungskonform mit denen sind die meinten "Krieg ist unmenschlich" und die Bundeswehrleute, ueberhaupt alle Soldaten sollten nach Hause gehen, Armeen aufloesen und automatisch ist: "Friede, Freude, Eierkuchen"oder eben was wahrscheinlicher ist "Helter, Skelter", bis wieder irgendwo 'n gigantischer Anschlag abgeht, klar wer braucht schon den Elbtunnel oder die Golden Gate Bridge, oder als Alternative ein A 380 auf eines der unzaehligen Kernkraftwerke, oder, oder, oder...!

    Aber lassen wir mal den internationalen Terror beiseite, wie sieht es denn in den betroffenen Laendern mit den Menschen, Recht und Ordnung aus?

    0 Plan haben was denn z.B. mit den Jungs vor Somalia, den Piraten, den Taleban in Afghanistan, den "Mudschaheddin" in Pakistan, in Irak und im restlichen Mittelost so geschehen soll... alles "mal so" laufen lassen?

  2.  
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  3. #32
    Avatar von franky_23

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    ein Grund für das meiden des Begriffes Krieg liegt auch in den sozialen Sicherungssystemen. Die Familie eines Soldates der im Krieg fällt erhält keine Leistungen aus LV, UV, BU,...

  4. #33
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Zitat Zitat von franky_23",p="792485
    ein Grund für das meiden des Begriffes Krieg liegt auch in den sozialen Sicherungssystemen. Die Familie eines Soldates der im Krieg fällt erhält keine Leistungen aus LV, UV, BU,...
    Habe ich auch gelesen. Kann aber nicht glauben das dieses ein Grund dafür sein sollte. Wenn doch ist jeder Verantwortliche sofort in die Kriesengebiete zu entsenden (sollte wohl besser schreiben: zu entsorgen).

    Im übrigen frage ich mich schon, wo wir uns den noch alles einmischen sollen (müssen).
    Aber GottseiDank sind den Kriegsspielern durch die klamme Staatskasse Grenzen gesetzt.

  5. #34
    Avatar von strike

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Wie sähe es denn mit solchen Dingen aus, wenn man offiziell von Krieg spräche?
    Wäre der gute Oberst - dem man hier im Forum ja von allen Fehlern vorab freisprach - dann überhaupt noch juristisch belangbar?

    In der Bundesregierung geht man nach der Lektüre des Berichts davon aus, dass es zu einem Gerichtsverfahren gegen den Bundeswehr-Oberst Georg Klein kommen wird, der Anfang September nahe der nordafghanischen Stadt Kunduz den Luftangriff auf zwei von den Taliban entführte Tanklastzüge anordnete, bei dem vermutlich auch zahlreiche Zivilisten umkamen.

    Das berichtet die in Halle erscheinende „Mitteldeutsche Zeitung“. Es sei „ganz klar“, dass Klein „gegen die Regeln verstoßen“ habe und „zur Verantwortung gezogen“ werde, heißt es in Regierungskreisen.

    Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, sagte der „Mitteldeutschen Zeitung“: „Ich kann ein Strafverfahren nicht ausschließen. Aber auch wenn ein Strafverfahren gegen Oberst Klein eröffnet wird, stehen wir weiter zu ihm – ohne Wenn und Aber.“

    Zudem werde die Staatsanwaltschaft den Fall „sehr eingehend prüfen. Und das wird Zeit brauchen. Unsere Frauen und Männer werden sagen, wenn wir in den Einsatz gehen, dann haben wir den Staatsanwalt mit im Gepäck. Das wäre fatal.“

    Der Verbandschef nahm Klein ausdrücklich in Schutz: „Die Fehler, die ihm vorgeworfen werden, gestehe ich ihm zu. Denn er hat militärisch das Richtige getan. Er wollte verhindern, dass die Tanklastzüge bei ihm im Lager stehen.“

    Der frühere afghanische Wiederaufbauminister Amin Farhang erklärte dem Blatt hingegen, Klein habe „verantwortungslos gehandelt“. Er fügte hinzu: „Ich glaube an die deutsche Justiz. Wenn er schuldig ist, wird er die entsprechende Strafe bekommen.“
    Quelle

  6. #35
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Na ja,
    wenn man Oberst Klein genauso behandelt wie seine mitkämpfenden Amerikaner in Afghanistan hat er nicht viel zu befürchen.
    Oder er ist aus dem falschen Land.

  7. #36
    Avatar von schimi

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Gutenberg nimmt ja jetzt das Wort KRIEG auch in den Mund.
    Wenn es offiziell ein Krieg ist, dann kann auch niemand belangt werden für soetwas, was der Oberst veranlasst hatte.

    Habe nur irgendwo gelesen, dass man Probleme mit seiner Lebensversicherung bekommt, denn die zahlen bei Krieg wohl nichts an die Hinterbliebenen, das ist wohl auch ein Grund warum sie nicht von Krieg sprechen wollen...

  8. #37
    Avatar von franky_23

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Zitat Zitat von schimi",p="793411
    Gutenberg nimmt ja jetzt das Wort KRIEG auch in den Mund.
    Wenn es offiziell ein Krieg ist, dann kann auch niemand belangt werden für soetwas, was der Oberst veranlasst hatte.

    Habe nur irgendwo gelesen, dass man Probleme mit seiner Lebensversicherung bekommt, denn die zahlen bei Krieg wohl nichts an die Hinterbliebenen, das ist wohl auch ein Grund warum sie nicht von Krieg sprechen wollen...
    Ich kenne bisher nur, dass er von kriegsähnlichen Zuständen sprach und dass es die Menschen wie einen Krieg fühlten.

    Wieviele fühlen sich im Recht und sind es nicht?

    Guttenberg ist ein Schleimdampfplauderer

  9. #38
    Avatar von strike

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Zitat Zitat von franky_23",p="793420
    Guttenberg ist ein Schleimdampfplauderer
    Selten genug.
    Aber hier sind wir uns einig.
    Sehr einig sogar.


  10. #39
    Avatar von

    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Lesenswertes Interview mit Todenhoefer, der Afghanistan ein bisserl genauer und direkter kennt als jeder andere deutsche Journalist oder gar so Leute wie Jung oder Guttenberg.
    http://www.sueddeutsche.de/politik/441/312356/text/

  11. #40
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Warum meidet die Regierung das Wort "Krieg"?

    Finde ich auch.
    Eine Kernaussage, die aber so manchem hier nicht gefallen wird ist::
    sueddeutsche.de: Was soll also passieren? Die zivile Hilfe für Afghanistan ausbauen? Sich militärisch zurückziehen?

    Todenhöfer: Ich sage nur, wir kämpfen in Afghanistan nicht gegen den globalen Terrorismus, sondern gegen einen nationalen Aufstand - und das tun wir auch noch in kontraproduktiver Weise. Beim Versuch, die Taliban zu bekämpfen, werden ständig Zivilisten getötet. Hochrangige afghanische Politiker haben mir gesagt, in der Regel seien zwei Drittel der angeblich getöteten Taliban unschuldige Zivilisten. Das ist einer der Gründe für die wachsende Popularität der einst verjagten und verachteten Taliban.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++

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