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Wahlen in Österreich

Erstellt von strike, 11.10.2015, 16:54 Uhr · 723 Antworten · 30.425 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von croc

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Das spricht aber nicht für die "Qualität" Blochers, sondern eher dafür, dass sich die Schweizer auch von Sprücheklopfern blenden lassen.
    Damit meinst Du wohl die SVP-Anhaenger und nicht die Mehrheit der Schweizer

  2.  
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  3. #32
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von croc Beitrag anzeigen
    Damit meinst Du wohl die SVP-Anhaenger und nicht die Mehrheit der Schweizer
    Sorry, Du hast natürlich (und Gott sei Dank) absolut Recht!

  4. #33
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    ... Wie demografische Untersuchungen ergeben haben, hätte Strache ganz deutlich weniger Stimmen bekommen, wenn nur diejenigen hätten abstimmen dürfen, die Abitur haben. Die genaue Prozentzahl weiß ich jetzt nicht, sie war gestern nur kurz auf einer Grafik im TV zu sehen. ...
    Siehe hier: Wer was wählte - wien.ORF.at

  5. #34
    Avatar von hueher

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    Ich möchte hier eine kurze Übersicht der Wiener-Bezirke bringen, WER,WO wählte, dabei konnte man doch sehen, in den tradizionellen "schwarzen oder roten" Bezirken ein nicht überraschendes Ergebnis: im 1.Bezirk wo bis dato immer schwarz gewählt wurde, gab es Verschiebungen, d.h. die FPÖ legte zu auf 32% und schwarz ging unter auf 8,7%. Hitzing der Nobelbezirk reagierte mit FPÖ 25% und ÖVP mit 19%, dieser Bezirk wird mit Überfällen und Einbrüchen überrannt! Ebenso Döbling,der 19. Promibezirk reagierte mit, FPÖ 26%, ÖVP 17%, auch ein bezirk mit Kriminalität..........und der soziale Brennpunkt 11.Bezirk, FPÖ 44%, ÖVP 4% und SPÖ 39%
    Daher kann man sehen in welchen Bezirken sich die Menschen unwohl fühlen und dementsprechend gewählt hatten, egal ob Doktortitel oder Professor oder Millionär oder Hilfsarbeiter
    Gemeinderat: Innere Stadt bis Liesing: Wahlergebnisse in Wien: So wählten die Bezirke | www.heute.at

  6. #35
    Avatar von waltee

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    Die Pseudo-Logik des momentanen Rechtsrutsch bei DACH Wahlen fasst dieser Leserbrief treffend zusammen:

    "Wer aus Angst vor sozialem Abstieg rechts wählt ist in etwa so schlau wie jemand der sein Erspartes verbrennt weil er Angst hat dass es ihm gestohlen werden könnte."

    Mark Bürhrle, TA 12.10.2015

  7. #36
    Avatar von hueher

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    @Strike..............die Statistik ist wie Alle, nicht 100% richtig, also nur paar Striche am Papier. WARUM? Ich kenne sehr viele, auch gebildete Migranten, die die FPÖ gewählt hatten, ebenso EU-Neubürger die auch wählen durften! Dann sollte man sich auch fragen, wie kann das angehen,wenn Migranten FPÖ wählen??????

  8. #37
    ccc
    Avatar von ccc

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    Zitat Zitat von strike Beitrag anzeigen
    [...] Was mir gestern bei der Sendung des ÖR sehr auffiel: die FPÖ bzw. deren Stimmenanteil wurde von praktisch jedem Journalisten als 'Problem' (also parteiisch) bezeichnet. Einem der Herren fiel es dann wohl selbst auf und er stotterte für ein paar Sekunden rum, um dann kurz danach wieder vom Problem 'FPÖ' zu sprechen.
    Dazu sollte ich auch ein paar Anmerkungen machen:

    Ein sehr guter Freund von mir, der leider vor einigen Jahren verstorben ist, war jahrzehntelang Journalist, zunächst bei einer großen Tageszeitung, dann bei einem Wochenmagazin. Über die "Parteinahme" eines Journalisten haben wir einige Male diskutiert. Sein Standpunkt (und wie er sagte auch der Standpunkt der meisten seiner Kollegen) war folgender:

    Ein Journalist ist der wahrheitsgemäßen Wiedergabe von Tatsachen verpflichtet, er ist aber nicht verpflichtet, seine Meinung dazu zu verheimlichen.

    Wir haben seinerzeit meist über Haider diskutiert, und er sagte, dass er und seine Kollegen ein großes Problem mit Haider hatten, weil dieser immer wieder bewusst Unwahrheiten (man kann es auch Lügen nennen) als "Stilmittel" seiner Wahlkampfreden verwendete. Da gab es einen Fall, wo er einen Beamten namentlich als Beispiel für die Korruption der Beamten hinstellte, weil dieser angeblich als Sozialschmarotzer in Frührente gegangen war, wobei Haider natürlich auch die Parteizugehörigkeit dieses Mannes immer wieder erwähnte (war ja nicht FPÖ).

    Wahr an dieser Story war, dass der Mann in Frühpension ging und einer bestimmten Partei angehörte, aber: Tatsache war vor allem, dass genau dieser Mann aus (ganz objektiv nachvollziehbaren) gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten konnte, und deswegen pensioniert wurde. Da halfen keine Gegendarstellungen, selbst Artikel in den Medien, Haider verwendete dieses Beispiel immer weiter bis zum Schluss, unbehelligt, weil er ja politische Immunität genießen konnte. Seine Anhänger wussten zwar längst, dass diese Behauptung Lüge war, aber sie gröhlten dennoch jedesmal vor Freude, wenn ihr Jörgl das wieder einmal vom Stapel ließ.

    Als Journalist kann man sich da nicht einfach auf die Festellung der Tatsachen beschränken, meinte mein Freund. Als jemand, der davon lebt, die Wahrheit zu berichten, ist so eine Agitation wie Haider sie betrieb, einfach nicht hinzunehmen. Dass dann die Berichte parteiisch ausfallen war für ihn nicht nur verständlich, sondern notwendig!

    Dabei war Haider bei vielen Journalisten um einige Dimensionen beliebter und begehrter als Strache.

    Strache hat sich - ganz nach der Manier seines ehemaligen Mentors Haider - stets der gleichen Taktik bedient. Er stellt eine falsche Behauptung in den Raum und zieht das durch. Politische Gegner, aber auch Journalisten, fressen diesen Köder und verbeißen sich in dieses Thema und so bleibt er stets medienpräsent, weil er die Lüge noch immer weiter erzählt und entsprechend die Reaktionen weiter gehen.

    Wie soll ein Journalist hier auf Dauer "unparteiisch" bleiben?

    Auch im Wiener Wahlkampf gab es so eine Geschichte, die Strache immer wieder zum besten gab: Eine Kindergärtnerin wäre von der Stadt Wien gekündigt worden, weil sie den Kindern, darunter auch Muslims, das Weihnachtsfest erklärt habe! Tendenz der Aussage: Die Stadt, sprich der rote Bürgermeister, gehe vor den Muslims in die Knie.

    An dieser Story stimmen 2 Dinge: Sie wurde gekündigt und sie hat (wie alle anderen Kindergärterinnen auch!) das Weihnachtsfest erklärt. Was nicht stimmt, ist das von Strache stets besonders betonte "WEIL". Der Kündigungsgrund war ein völlig anderer und hatte nichts mit Migration zu tun. Journalisten hatten das schnell herausgefunden und publiziert, aber Strache erzählte die Story eifrig weiter. Wie soll man da als Journalist "unparteiisch" bleiben??

    Zugegeben, dass Journalisten im Fernsehen parteiisch erscheinen, ist nicht unbedingt der Idealfall. Aber erstens sind sie nur der Wahrheit verpflichtet, nicht der Unparteilichkeit (sonst dürften Parteien ja gar keine Zeitungen herausgeben), und zweitens gab ihnen Strache genug Steilvorlagen, damit sie in ihm ein "Problem" sehen.

  9. #38
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    ................
    - "Daham statt Islam"
    ................
    Also "Daham statt Islam" gefällt mir sehr gut!

    Wenn es so wie zurzeit weitergeht, werden wir davon nur noch träumen können!

  10. #39
    Avatar von strike

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    Zitat Zitat von hueher Beitrag anzeigen
    @Strike..............die Statistik ist wie Alle, nicht 100% richtig ...
    Dies sind für mich(!) auch nur Anhaltspunkte.
    Wirklich vertrauen tue ich bei diesen Themen keinem mehr.

    Selbst bei offiziell verkündeten Wahlergebnisse gab es ja schon, nun, tja, wie sage ich es, ähmmm, ah ja: Merkwürdigkeiten - das letzte was ich in unserem Land erwartet hätte, aber traurige Realität.

    Die Verdummung und Manipulation der Menschen - die von beiden Seiten praktiziert wird - lässt sich leider nicht immer so einfach greifen, wie mit den von @ccc zitierten 'Wahlslogans' oder der 'objektiven Berichterstattung' eines ÖR wie gestern abend.

  11. #40
    Avatar von Hermann2

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    Zitat Zitat von ccc Beitrag anzeigen
    Absolut richtig!
    .................
    Übrigens, auch bezeichnend: Wie demografische Untersuchungen ergeben haben, hätte Strache ganz deutlich weniger Stimmen bekommen, wenn nur diejenigen hätten abstimmen dürfen, die Abitur haben. Die genaue Prozentzahl weiß ich jetzt nicht, sie war gestern nur kurz auf einer Grafik im TV zu sehen. Das belegt, dass Menschen mit mehr Bildung auf die Bauernfängerei der FPÖ nicht so leicht hereinfallen.
    Absolut richtig!

    Wie ist das aber bei den Rentnern mit vielfach beginnender Demenz, Alzheimer usw.?
    Frauen sollen doch von dem Aussehen der Kandidaten sehr beeinflußt werden?
    Jugendliche wählen doch zum Teil grundsätzlich Protest, egal gegen wen?
    Wie ist das eigentlich mit den Landwirten/Landbevölkerung und der "Bauernfängerei"?
    Oder sollten, noch besser, grundsätzlich nur Unitätsabsolventen RICHTIG abstimmen dürfen?

    Fragen über Fragen????????????

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