Umfrageergebnis anzeigen: Bundestagswahl - welcher Partei gebt ihr eure Zweitstimme?

Teilnehmer
67. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • CDU/CSU

    5 7,46%
  • FDP

    5 7,46%
  • SPD

    8 11,94%
  • DIE GRÜNEN

    1 1,49%
  • DIE LINKEN

    5 7,46%
  • PIRATEN

    2 2,99%
  • ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

    31 46,27%
  • SONSTIGE

    5 7,46%
  • NICHTWÄHLER

    5 7,46%
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Ergebnis 71 bis 80 von 134

Wahl 2013 - Umfrage

Erstellt von strike, 07.09.2013, 09:09 Uhr · 133 Antworten · 6.569 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Chumpae

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Im Prinzip gibt es Momentan min. drei Parteien welche starke überschneidungen haben AfD, PDV, Piraten, im Prinzip fressen die sich gegenseitig Simmen weg. Oder anders, fischen im gleichen Tümpel.
    Ich mußte tatsächlich grade mal gucken,was Du mit PDV meinst. Diese Partei scheint wohl aber mehr regional ausgerichtet zu sein, da sähe ich aber eher "Gefahr" durch die freien Wähler, die ja vielerorts in Regionalparlamenten und Kommunen gute Arbeit leisten. Naja und die Piraten dürften eher von jüngeren Wahlberechtigten ihr Kreuz bekommen. Ich denke schon, daß die AfD ihre Klientel bei den mittleren und älteren Semestern finden wird, welche aus einer gewissen Lebenserfahrung sich Sorgen um dieses Land machen. Natürlich wären das dann auch im Knarfschen Gustus wieder die Rechtslastigen. Ich hoffe nur, das die sogenannten "Etablierten" noch rechtzeitig die Kurve kriegen und nicht aus lauter Dämlichkeit auf ihrem irren Standpunkt verharren, daß alles was in Sorge um Deutschland ist, automatisch gleich .... oder Rechts ist.
    Auch Mr.Dax sprach in seinem Interview davon, daß wir nicht mehr weit davon entfernt sind von Weimarer Verhältnissen wo Andersdenkende stigmatisiert werden.

  2.  
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  3. #72
    Avatar von tuxluchs

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    Naja, Chumpae- habe Heute im Auto einen Wahlwerbe(Beitrag)spot, der PDV gehört, und mir sind die Überschneidungen mit der AfD bzgl. Euro aufgefallen, bzgl. PIRaten (müssten ja eigentlich in Pirna beheimatet sein, denn dort wird als KfZ-Kennzeichen PIR-AT xxx bevorzugt) ist es die Basisdemokratische und liberale Note.

    Stigmatisierung von Andersdenkenden ist deutsche Tradition, da kommt man nicht bei.

  4. #73
    Avatar von wingman

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    die afd wird mir immer symphatischer. sie haben erkannt, das man das verhältnis zu russland nicht gnadenlos auskühlen darf. w.putin ist gar nicht so schlecht wie immer behauptet wird. letztendlich kommen wir an russland nicht vorbei. w.putin hat ja mal frau merkel bei einem treffen gezeigt was er von ihr hält, er rief seinen hund nicht zurück und lies sie ersteinmal beschnüffeln.........frau merkel hasst hunde.
    braver hund..............

  5. #74
    Avatar von strike

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    Wie wird die Wahl in Deutschland im Ausland wahrgenommen?
    Hier eine interessante Kommentierung aus der Schweiz:

    Da und dort wurde moniert, dass der deutsche Wahlkampf, der angeblich momentan stattfindet, sterbenslangweilig ist. In der Tat: Es erfasst mich Wehmut, wenn ich daran denke, wie wir früher von der Schweiz aus mit staunenden Augen und glühenden Ohren die Debatten in der Bundesrepublik am Fernsehen verfolgt haben, als sich Titanen wie Helmut Schmidt und Franz Josef Strauss zerlegten. Tyrannosaurus Rex traf auf King Kong.

    Heute wirken die von verzweifelten Journalisten als «Duelle» hochgeschriebenen TV-Diskussionen der Spitzenkandidaten wie Sitzungen zweier Sachbearbeiter der Schadensabwicklungsabteilung einer mittelgrossen Versicherung in Bergisch Gladbach. Auch wenn Europa derzeit die wohl bedrohlichste Krise seit den Dreissigerjahren erleidet: An ihrem gemeinsamen Live-Auftritt vom vergangenen Sonntag im Fernsehen sprachen weder Angela Merkel, die Kanzlerin der CDU und faktische Herrin Europas, noch Peer Steinbrück, ihr Herausforderer von der SPD, je davon.

    Euro, Schuldenkrise, der Bankrott Griechenlands, der Zerfall Italiens, Deutschlands Rolle? Man wich aus, man redete um den Brei, man fasste nichts an, als läge Sprengstoff im Raum. Bezeichnenderweise bewerteten die Zuschauer den Schlagabtausch hinterher als unentschieden. Bei permanentem Waffenstillstand kann keiner gewinnen.

    Was ist geschehen? Dass die deutschen Politiker, die uns Schweizern immer so konfliktfreudig erschienen sind, kaum mehr streiten, liegt nicht daran, dass eine Generation der Teetrinker und Schönredner an die Macht gekommen ist – das auch –, der wahre Grund hat mit den Grenzen der repräsentativen Demokratie zu tun. Wer heute in Deutschland in einer politischen Partei Karriere machen will; wer sich je Chancen auf ein Ministeramt ausrechnet, hat gewisse Gebote zu beachten, wovon eines lautet: Du sollst die EU und ihr heiliges Geld nie infrage stellen!

    Ohne Zweifel ist es legitim, den Euro für eine segensreiche Erfindung zu halten. Ebenso legitim muss es aber in einem so vielfältigen Land wie der Bundesrepublik sein, den Euro als gefährlich zu betrachten, weil er die EU-Länder gegeneinander aufbringt. Es gibt fröhliche Gewinner – und traurige Verlierer. Wenn man auf die Umfragen abstellt, misstraut eine substanzielle Minderheit der deutschen Bevölkerung dem Euro. Anders kann es nicht sein, angesichts der Tatsache, dass der deutsche Steuerzahler nach wie vor die grössten Risiken der Gemeinschaftswährung trägt.

    Ginge es mit rechten Dingen zu, hätten sich diese Bedenken im politischen Prozess längst widerspiegelt. Es müsste eine Partei existieren, die im Bundestag diesen Überdruss verträte. Normal wäre, dass eine etablierte, am besten eine grosse Partei dieses Potenzial mittlerweile erkannt und sich des bedeutenden Themas angenommen hätte. Wenn Merkel dann in der Fernsehdebatte einem solchen Euro-Kritiker begegnet wäre: Blitz und Donner.

    Vergangene Woche fuhr ich nach Frankfurt, um Leute zu treffen, die den Euro bekämpfen und zu diesem Zweck eine neue Partei gegründet haben, – weil ihnen nichts anderes übrig geblieben ist. Wen hätten sie wählen sollen? «Alternative für Deutschland» (AfD) nennt sich die Organisation, die derzeit laut Demoskopen auf etwa drei Prozent der Stimmen käme. Konrad Adam, einer der Parteichefs, gab sich zuversichtlicher: Zehn Prozent!, behauptete er, ohne rot zu werden – sodass ich nicht zu erkennen vermochte, ob er es ernst meinte oder mich auf den Arm nahm.

    Im für einen Neu-Politiker hohen Alter von 71 Jahren hat sich Konrad Adam, ein ehemaliger, glänzender Journalist der «Frankfurter Allgemeinen» sowie der «Welt», veranlasst gesehen, eine neue politische Bewegung ins Leben zu rufen. «Was es heisst, in Deutschland eine Partei aufzubauen, davon machen Sie sich keinen Begriff! Was für eine Plackerei! Satzungen, Satzungen, Satzungen: Was Sie da alles bei den Behörden einreichen müssen.»

    Man hatte mich eingeladen, um an einer Veranstaltung der Partei über die direkte Demokratie in der Schweiz zu referieren, nicht zuletzt genau aus diesem Grund: Lebte Adam in unserem Land und wollte eine Sache wie den Euro beseitigen – er hätte es nicht auf sich nehmen müssen, dafür eigens eine Partei zu etablieren. Eine Volksinitiative hätte genügt. So wie es der Schaffhauser Unternehmer Thomas Minder getan hat, der mit seiner «Abzocker»-Initiative im Alleingang die hohen Löhne der Manager begrenzte.

    Stunde des Bildungsbürgers

    Als ich den Saal des Japan-Centers in einem der üblichen Wolkenkratzer in Frankfurt betrat, stellte ich verblüfft fest: Er war voll. Dass so viele Leute sich für ein doch eher abstraktes Thema wie die sonderbaren politischen Gebräuche der unbekannten Schweiz interessierten, sprach entweder für die legendäre deutsche Liebe zur Bildung – oder aber war Ausdruck eines Malaise. Ich glaubte an das Zweite – worin ich im Laufe des Abends bestätigt wurde: Was für eine anregende, engagierte, lebendige Versammlung! Wer sich bei Merkel versus Steinbrück düster fragte, ob Deutschland bald die Demokratie mangels Interesse zu schliessen hatte, wäre hier rasch eines Besseren belehrt worden.

    Menschen standen auf, nannten gewissenhaft ihren Namen – auch ihren Doktortitel – und schimpften auf die Regierung oder auf Brüssel; Podiumsteilnehmer stimmten Hymnen an auf die direkte Demokratie und stellten die kleine Schweiz als Vorbild für das grosse Deutschland hin; junge Anarchisten versuchten, die Debatte zu einem Gerichtshof politischer Korrektheit umzufunktionieren: «Warum haben Sie gesagt, Spanien müsse aus Europa geworfen werden?» «Niemand hat solchen Unsinn verlangt!» – der Vertreter von AfD dementierte umgehend, im Wissen, wie schlecht in Deutschland alle angesehen sind, die etwas zu offen darauf hinweisen, wie mächtig ihr Land inzwischen – wenn auch widerwillig – geworden ist.

    «Wenn wir im Bundestag sind», versprach Adam, «dann werden wir dafür sorgen, dass über die Eurokrise geredet wird!» Und die Leute klatschten. Erlöst wirkten sie, befreit von jener angeblichen Politikverdrossenheit, die deutsche Wissenschaftler mit ernster Miene diagnostizieren, weil die Bürger nicht mehr unterscheiden wollen zwischen Parteien und Politikern, die alle gleich schmecken – nach diesem aseptischen Geruch, den wir von Spitälern kennen, ein Geruch, der uns nicht beruhigt, sondern Furcht vor der bevorstehenden Operation einflösst.

    Hier in Frankfurt wurde geschrien, gepredigt, geflucht und gelitten, gefragt und widersprochen, doziert und gegrölt. Ich erlebte eine Stunde mustergültiger Demokratie, wo Bürger über Dinge verhandelten, die wesentlich sind.

    Wesentlicher als die Frage, welche die deutschen Medien am Tag danach seiten- oder stundenweise auf ihren Kanälen abspulten: Warum hat Merkel die Sozialdemokraten als europapolitisch «unzuverlässig» bezeichnet? Warum diese üble Polemik? Und hat Steinbrück zu Recht diesen gravierenden Vorwurf zurückgewiesen, und wenn ja, stimmte die Stellung des Kommas?

    Das sind infantile, post-politische Debatten, die darüber hinwegtäuschen, dass die Bürger in Deutschland sich nach wie vor von Politik bewegen liessen – sobald man ihnen die richtigen Fragen stellt. Es ist höchste Zeit, dass auch Deutschland mehr Demokratie wagt. Die direkte.


    Basler Zeitung
    07.09.2013

    Aber ja, wohl auch nur ein tumber Schweizer und natürlich N.azi, gegen den internationalen Weltfrieden und die Völkerverständigung.

    Kommentar: Merkel, Steinbrück, Hinz und Kunz - News Ausland: Europa - bazonline.ch

  6. #75
    Avatar von wingman

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    ich bin felsenfest davon überzeugt, das die AFD den sprung in den bundestag schafft. diese wahl wird sehr interessant.

  7. #76
    Avatar von tuxluchs

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    Ach habe ich heute gelacht

    Marx, Lenin - gelesen und nix verstanden

    Wenn Die Links sind, ist die Linke schon Mitte.

  8. #77
    Avatar von kcwknarf

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    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Welche Form der Demokratie ist Dir denn Recht?, die direkte? o.k. bin ich dafür, aber nicht für jeden kleinen Scheiss, sonst werden die Volksabsimmungen inflationär, und damit nicht mehr wahrgenommen.
    Zunächst einmal halte ich es für Heuchelei von Demokratie zu sprechen, wenn damit eine gewählte Diktatur gemeint ist. Nachdem du dein Kreuz zur Wahlurne getragen hast, musst du 4 Jahre lang zusehen, was dein Vertreter damit macht.
    Wer ist dein Vertreter?
    1) ein regionaler Politiker, bzw. eine Partei, die mit deinen Interessen im Bestfall zu 70-80% übereinstimmt (laut Partei/Wahlprogramm)
    2) im Ergebnis eine Koalition, die mit deinen Interessen vielleicht zu 60% übereinstimmt.
    3) eine Regierung, die zu einem großen Teil seine Wahlversprechen nicht einhalten, wodurch am Ende eine Übereinstimmung mit vielleicht max. 50% zustande kommt.

    Und das gilt nicht nur für dich, für mich, sondern im Durchschnitt für jeden Bürger!

    Was verstehst du unter dem Begriff "Vertreter"?
    Stell dir vor, du suchst einen Steuerberater oder einen Anwalt. Die sagen dir: ja, wir vertreten dich, aber nur zu 50% in deinem Sinne. Die andere Hälfte machen wir dann so, wie es für uns am besten ist (finanziell, Karriere etc.).
    Oder du suchst einen Arzt. Der behandelt dich nur mit 50% Einsatz.

    Was würdest du mit diesen Leuten machen? Ich würde sie zum Mond schießen.

    Der Begriff Volksvertreter ist also der größte Fehlbegriff, den es gibt. Und demnach gilt das auch für "Demokratie".

    Ich habe ein eigenes Modell entwickelt: ein Mischung zwischen Anarchie und einer Organsiation, die man Demokratie nennen könnte.
    D.h. jeder Bürger hat bei allen Beschlüssen eine Stimme. Es gibt keinen Kanzler, keinen Präösidenten, keine Minister. Es gibt nur eine Organsiation, die die Stimmen auszählt und im wahrsten Sinne des Wortes im Namen des Volkes das Ergebnis verkündet.

    Jeder Bürger kann dabei selbst generell, themenbezogen oder zu jedem Beschluß bestimmen, ob er seine Stimme selbst einsetzt oder ober er hierfür einen Vertreter bestimmt. Das muß kein Politiker sein. Das kann ein Wissenschaftter sein, ein Lehrer, der Vater, der Priester, ein Nachbar oder eben jemand, der sich gerade zu dem Thema meiner Meinung nach gut auskennt. Also eine echte Vertrauensperson, der entweder in meinem Sinne handelt oder so gut, dass es für die Gesellschaft gut ist (es gibt ja auch viele Themen, die mich persönlich nicht betreffen oder es mir egal ist).

    Damit nicht die Gefahr von überhitzten Entscheidungen gegen die eigene Vernunft besteht (siehe 1933 oder evtl. auch 2013), sollten es themenbezogene Fachleute geben, die in diversen Medien, an Schulen, auf öffentlichen Plätzen, die auf Fragen Antwort geben könen oder auch aktiv die Bevölkerung mit Pro- und Contras informieren. D.h. echte Bildung ohne jegliche Form von Ideologie oder Propaganda. Denn diese Fachleute werden ja nicht gewählt.

    Technisch lässt sich das entgegen vielfacher Behauptung heutzutage wunderbar lösen. Und es wird ja niemand gezwungen, sich selbst zu beteiligen oder Vertreter zu suchen. Es soll ja Leute geben, denen ist das alles egal. Und die sollen auch ein Recht darauf behalten.

    Das wäre mein Grundmodell für eine wahre Demokratie, bzw. eine Anarchie (was im Grunde sehr ähnlich ist).
    Politiker und Parteien würde des dann nicht mehr geben. Und die Regierung wäre das Volk (am besten natürlich ein weltweites - nationalunabhängiges).

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Zum Wohle des Volkes? stand auch noch beim Adolf aufm Reichstag- ist halt ein Spruch den wer ist, prozentual je nach Stimmungslage, Vermögenslage, Arbeitslage- das Volk ( Religionen habsch ma ausgelasse)
    Eine durchaus gutes Frage. Was ist das Wohl des ganzen Volkes? Natürlich kann man von seinem eigenem Wohl nicht automatisch auf das Wohl von allen schließen.
    Hier sehje ich es wie bei der Marktwirtschaft. Es gibt einen ermittelbaren Preis zwischen Angebot und Nachfrage, sowie für die Lohnfindung und für alle anderen Dinge auch.

    So ist es auch in einem sozialen Umfeld. Das Optimum des Wohls für alle lässt sich im Grunde errechnen.
    Dazu stelle sich vor, dass alle Menschen auf der Linie einem großen Kreis stehen. Jeder hat eigenene Wünsche und Bedürfnisse.
    Das geht aber nicht, da dabei sicherlich die Bedürfnisse anderer nicht befriedigt werden. Nun muss jeder ein bißchen von seinen Wünschen kürzen. Dabei kommen sich alle Menschen näher. Sie treten näher zur Kreismitte hin, der Kreis wird kleiner.
    Aber es ist noch nicht genug. Dann muß halt noch etwas gekürzt werden. Und plötzlich finden sich alle im Kreismittelpunkt wieder. Hier ist nun das Optimum erreicht. An dieser Stelle liegt das Gesamtwohl von allen.

    Dieses Gesamtwohl wird aber von den Parteien nicht gesehen. Es gibt kaum eine Partei, die keine Klientel vertritt. Die einzige wäre vielleicht die FDP. Ausgerechnte die wird aber als Klientelpartei bezeichnet. Völliger Blödsinn. Denn Liberalität ist ja das Gesetz der Natur. Und jeder unterliegt ja der Natur. Wer soll da dann bevorzugt sein?
    Wer scheinbar Firmen hilft, der hilft am Ende doch den Angestellten und den derzeit noch Arbeitslosen. Das ist doch wie beim Domino.

    Die Linken bevorteilen jedoch scheinbar die Wenigverdienenden. Dadurch wird der Kreis schief. Die Union bevorzugt die Konzerne. Auch schief. Die AFD bevorzugt die Nationalisten, die Rentnerpartei die Rentner usw.
    Aber keine Partei versucht das Optimum des Gemeinwohls zu finden. Auch die FDP, die ja am nächsten dran kommt, hat noch viel zu viele Regularien, um den Kreis uneben zu machen.

    Mein oben genanntes Modell schafft es aber. das liegt an der angeborenen Moral und Fairness des Menschen. Die existieren ja, wie man in Versuchen festgestellt hat. Mit einer echten Demokratie nach meinem Modell würde man als eine Volksmoral und Volksfairness entlocken, die automatisch durch die Masse zum Optimum des Wohls für alle führen muß.

    Das ist keine Ideologie, sondern ganz klar wissenschaftlich logisch durchdacht.

    Zitat Zitat von tuxluchs Beitrag anzeigen
    Was für ne Hetzkampagne? die im D. Fernsehen? wer nach Demokratie schreit soll gefälligst auch seinen A rsch in ein Wahl Lokal bewegen, oder die F resse halten, hinterher meckern gilt nicht, es denn man ist Ziege, die darf.
    Wenn ich es nicht für eine Demokratie halte, was real abgeht, dann gehe ich natürlich bewusst nicht wählen.
    Ich schreie nicht nach Demokratie und unterstütze dann eine gewählte Diktatur. Wäre doch Blödsinn.
    Mit dieser Form kann man auch diese "Demokratie" nicht abschaffen. Dazu müsste sich das Parlament ja selbst abschaffen - für immer.
    Das wird eines Tages passieren, aber jetzt noch nicht.
    Die neue echte Form der Demokartie braucht ja auch Zeit - geht nicht von heute auf morgen.

    Daher muss das Modell erstmal in Buchform gepresst werden. Es muss in Medien, in Schulen und sozialen Netzwerken durchdiskutiert werden. Dann werden Menschen überzeugt, müssen gegen staatliche Gegenwehr ankämpfen, aber am Ende haben sie dann ein fertiges System, von dem dann auch alle überzeugt sein werden. So funktioniert heutzutage Revolution. Nicht panisch handeln, sondern klug denken und dann in Schritten agieren.

    Wer will kann ja solange auch wählen gehen, solange es wählbare Parteien sind wie die FDP, die Partei der Vernunft, die Piraten, die Violetten oder die Tierschutzpartei. Ich kann es dieses jahr erstmals nicht, selbst wenn ich es wollte. Weltbürger dürfen ja neuerdings nicht mehr wählen.

  9. #78
    Avatar von Hermann2

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    05.02.2012
    Beiträge
    4.684
    Zitat Zitat von kcwknarf Beitrag anzeigen
    Der Begriff Volksvertreter ist also der größte Fehlbegriff, den es gibt.
    Finde ich nicht!
    Passt doch: Der Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen,
    der Staubsaugervertreter verkauft Staubsauger
    Der Volksvertreter verkauft ......

  10. #79
    Avatar von Nokhu

    Registriert seit
    09.06.2002
    Beiträge
    8.047
    Da sag noch mal einer die @Nittis wären dumm.

    Klasse Ergebnis bei der Umfrage. Einzig die hohe Zahl an Nichtwählern halte ich für bedenklich.
    Aber Grüne bei 1% , und die Sonne lacht.
    Und schade ist, das sich nicht mehr Member (auch ohne Kommentar) beteiligen.

  11. #80
    Avatar von alhash

    Registriert seit
    17.12.2001
    Beiträge
    4.824
    Die Wahl ist eindeutig gefälscht.
    Wieviel Doppelstimmen wurden abgegeben, wieviel "Schläfer" aus der Versenkung geholt?

    AlHash

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